Der Islamische Staat

Eigentlich wollte ich ja eine Buchrezension zum Anfang des Jahres 2015 eröffnen(übrigens noch einmal ein frohes, neues Jahr euch allen!), doch drängt es mich eine Stellungnahme zum Interview zwischen Jürgen Todenhöfer und dem deutschen Jihadisten Paul Emde, alias Abu Qatada, zu schreiben.

Dieses Interview verletzt mich, sprich, macht mich traurig und erschüttert mich bis ins Mark.

Ich will mir nicht vorstellen, was passieren würde, wenn der IS hier in Deutschland angreifen würde. Christen und Juden seien nur gegen ein Schutzgeld frei und geschützt, andernfalls richte das Schwert. Andere muslimische Gruppierungen werden durch das Schwert gerichtet oder werden zu Sklaven gemacht.
Und dies alles wird begründet auf Allah oder Gott oder wie auch immer man ihn nennen möge.

DAS sind die Sündiger. Ihr wisst, ich bin nicht religiös. Ich würde wahrscheinlich auf der Liste der IS stehen, sofort getötet zu werden, erst recht nach einem Post wie diesem, den ich jetzt verfasse(oder aus eurer Sicht „verfasst habe“), trotzdem ist es INAKZEPTABEL wie diese Gotteslästerer Gott als Ausrede für den Krieg benutzen.
Gut, wir dürfen nicht vergessen, dass vor allem die Christen in Form der Kreuzzüge genau dies auch getan haben, doch gehört dies komplett der Vergangenheit an. Wir leben in einer modernen Gesellschaft, bei der mich erstaunt, dass es immer mehr Leute, auch viele Deutsche, zu den Islamisten ziehen.

Wo leben wir denn hier? Ja, es kann durchaus sein, dass Muslime z.T. in Deutschland diskriminiert werden, aber dies ist kein Grund sich dem IS anzuschließen. Wenn sie (zum aus irgendwelchen Gründen zum Islam konvertierte Deutsche) mit ihrem Leben unzufrieden sind und sterben wollen, sollen sie sich, so hart es auch klingen mag, auf anderem Wege umbringen, aber nicht „Allahs wegen“ im Krieg.

Der IS ist eine Gefahr für uns alle. Wir müssen uns vor ihnen hüten. Wovor wir uns aber auch hüten müssen, ist, dass wir Muslime als schlecht darstellen, auf rechten Populismus hereinfallen, Korane verbrennen. Der IS hat nada de niente mit dem Islam zu tun. Das sind Extremisten, die den Koran wahrscheinlich kein einziges Mal richtig studiert haben. Der Islam ist eine friedliche Religion. Ich konnte während meiner Abwesenheit, bei der ich mich, gezwungenermaßen, in einer Mutter-Kind-Kur im Odenwald befand, mit muslimischen Kindern unterhalten und wie deren Einstellung zur Religion und zum IS sind. Sie studieren schon den Koran. Nichts darüber, dass Christen und Juden getötet werden sollen. Kein Aufruf Allahs zum Jihad gegen anders glaubende Länder.

Ich habe somit zu sagen, in einem abgewandelten Zitat von Karl Marx‘ „Proletarier aller Länder-vereinigt euch!“:
„Friedlebende Muslime aller Länder-vereinigt euch! In einem Kampf gegen die Gotteslästerer mit dem Namen ‚IS‘!“

Das Interview ist u. A. HIER zu finden.

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