Die Eiskönigin-Völlig unverfroren

frozenfilmpackung

OT: Frozen
DT: Die Eiskönigin-Völlig unverfroren
Genre: Computeranimationsfilm
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2013
Regie: Chris Buck/Jennifer Lee
Drehbuch: Jennifer Lee/Shane Morris
Cast(Synchronisation)[Original]: u.a. Kristen Bell/Jonathan Groff/Idina Menzel/Josh Gad
Länge: 101 Minuten
Altersfreigabe: FSK 0
Zusatzinfos: Oscars für „Bester Animationsfilm“ und „Beste Filmmusik“/Golden Globe „Bester Animationsfilm“, sowie Nominierung für „Bester Filmsong“/British Academy Film Award als „bester animierter Spielfilm“/Critics‘ Choice Movie Awards als bester animierter Spielfilm und für das beste Lied/Annie Awards als „Bester Animationsfilm“, „Beste Regie“, „Beste Filmmusik“, „Bestes Szenenbild“, „Beste Synchronstimme (für Josh Gad), sowie Nominierungen für die „Beste Charakter-Animation“, „Bestes Charakter-Design“, „Bestes Storyboard“, „Bestes Drehbuch“ und „Bestes Editorial“/Grammy Awards „Bester zusammengestellter Soundtrack für visuelle Medien“ und „Bester für visuelle Medien geschriebener Song“/Prädikat „besonders wertvoll“ von der FBW

 

Hey Leute,
schön, dass ihr zur Filmrezension dieses tollen Films gefunden habt 🙂

Im folgenden sind SPOILER vorhanden. Also nicht beschweren, dass ich fast den gesamten Film schon verraten habe 😉

Die Eiskönigin oder, der von mir präferierte Titel, Frozen, handelt von Prinzessin Annas Suche nach ihrer Schwester Königin Elsa, welche magische Eiszauberkräfte hat. So grob gesagt.
Anfangs erzählt der Film viel zu kurz die Geschichte der beiden Kinder. Anna weiß von Elsas Kräften und so spielen sie immer wieder miteinander mithilfe dieser Kräfte. Doch kommt es zu einem Unfall, bei der Annas Kopf von einem Eisblitz getroffen wird. Sie muss behandelt werden, doch wird sie dabei die Erinnerung an Elsas Zauberkräfte verlieren. Elsa selbst wird erklärt, dass ihre Kräfte immer stärker werden würden und sie sie kontrollieren müsse. Die Angst sei ihr größter Feind.
Die Eltern meinen Elsa wegsperren zu müssen und den Hofstaat isolieren zu müssen, damit niemand in Gefahr gerät. Auch Anna darf eigentlich nichts mehr mit Elsa unternehmen. Die einst so glücklich zusammenlebenden Schwestern entfremden sich. Das Lied dazu „Willst du einen Schneemann bauen?“ berührt mich immer wieder. Leider sterben im Laufe der Zeit Elsas und Annas Eltern bei einem Schiffsunglück, so gesehen typische Disney-Dramatik.
Elsa wird nun neue Regentin ihres Königreichs, doch in Folge einer, auch für den Zuschauer, sehr hastigen Verlobung ihrer Schwester mit einem Prinzen, tickt sie vollkommen aus und flüchtet. Dabei offenbart sie auch ihre Zauberkräfte.
Anna begibt sich nun auf die Suche nach ihr, die den größten Teil des Films einnimmt. Dabei trifft sie Kristoff und Hans, sowie später Olaf, den lustigen Sidekick-Schneemann, der für Sätze wie „Manche Personen sind es wert, für sie zu schmelzen“ verantwortlich ist.
Kaum ist Anna in Elsas neuem Eisschloss angekommen (Elsa baute dies, während sie „Lass jetzt los“ sang. Ein sehr schönes Lied, wo ich aber die englische und französische Version mehr mag), kam es wie es kommen musste. Anna wird von einem Eisblitz im Herzen getroffen. Eine weitere dramatische Situation, denn nur der Kuss der wahren Liebe könnte verhindern, dass sie nicht zu Eis wird.
Es stellt sich unerwartet, aber gleichsam doch irgendwie erwartbar heraus, dass die zweifelhafte Verlobung mit dem Prinzen vom Anfang nur eine Intrige war. Der Prinz selbst wollte sich einheiraten und Elsa töten um selbst König zu werden. Letztendlich müsse Kristoff sie küssen, doch bevor er dazu kommt, rettet Anna noch Elsa vor dem Tod und erstarrt zu Eis. Die Zaubertränen aus Rapunzel haben hier ihr Comeback gefunden, als Elsa um Anna geweint hatte und letztendlich die Geschwisterliebe zum Schmelzen des Eises geführt hat.
Die Erkenntnis daraus, dass die Liebe Elsas Kräfte kontrollieren könnte, kam darauf viel zu schnell und man hat sich gefragt, wie sie darauf nicht früher hätte kommen können.
SPOILER im Grunde genommen ZU ENDE
Allgemein ist der Anfang und Schluss ein bisschen hektisch. Am Anfang hätte ich mir ein bisschen mehr Hintergrundinfos gewünscht, vor allem zu Elsa. Diese hatte man nämlich den ganzen Film nicht über bekommen, was ich sehr schade fand, denn schließlich geht es laut dem deutschen Text ja um Elsa. Diese war aber nicht die Hauptrolle, wenn auch, wahrscheinlich durch das etwas Geheimnisvolle, die interessanteste (und schönste) Persönlichkeit aus dem Film.
Die Protagonistin Anna fand ich sehr übertrieben dargestellt, doch war sie, vor allem am Anfang sehr niedlich und bemitleidenswert dargestellt.
Olaf hat mit seinem Witz viel aus dem Film rausgeholt, wobei das auch auf Kristoff mit seinem Rentier Sven zutrifft.
Die Landschaften waren, in diesem durch und durch CGI-animierten Film, sehr schön gemacht, die Gesichter erinnern sehr an Rapunzel, was aber nicht verwundert, denn schließlich saß hier das gleiche Produktionsteam dran, wie in Rapunzel.
Die Filmmusik, vor allem „Let it Go“, hat sich ihren Oscar verdient. Es geht ins Ohr und die Musik macht entweder Spaß oder sie berührt. Sehr schön gemacht, vor allem weil dieser Film eher wie ein Musical aufgebaut ist, als wie ein normaler Animationsfilm 🙂
Nun zur Abschlussbewertung…..ich habe den Film bisher zweimal gesehen und die Filmmusik höre ich mir gerne einfach so zwischen durch an. Genauso gibt es aber leider auch negative, punktabziehende Argumente, weil teilweise echt die Tiefe der Geschichte fehlt und doch alles ziemlich kitschig ist…….
naja gut, der Kitsch zieht mal keine Punkte ab, weil es ein Disney-Film ist, aber trotzdem gibt es nur….

Abschlussbewertung: 7/10 Punkte
Filmmusik:
spotify:album:3E20g5xQv0OcWTeRTTb91N

LG
GNB

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2 Kommentare zu “Die Eiskönigin-Völlig unverfroren”

  1. Let it GOOOOOOO
    Let it Goooooo
    (Sorry, erste Assoziation xD.)

    Hahaha, wo hast du denn so ganzen Auszeichnungen bei den Zusatzinfos abgetippt :D? Die Arbeit wär echt nicht nötig gewesen ^^.

    Ich find „Frozen“ als Titel auch schöner, wobei „Die Eiskönigin“ auch immer noch besser klingt, als wenn man den Film „Gefroren“ gennant (also den Titel wörtlich übersetzt) hätte :D.

    Dass ihre Eltern sterben war wirklich typische Disney-Dramatik (Man wusste das quasi sofort, als sie losgefahren sind, dass das Schiff untergehen wird) und natürlich auch mal wieder Mittel zum Zweck, da die Geschichte nur so stattfinden kann, wenn die Eltern nicht „im Weg“ sind.

    Du kennst die französische Version? Die konnte ich mir ja ehrlich gesagt nicht merken irgendwie, obwohl ich letztes Jahr mit kleinen französischen Kindern im Urlaub war, die es die ganze Zeit gesungen haben ^^.
    Ich mag das Lied auch, aber auch viel lieber auf Englisch als auf Deutsch.

    Ich find das total toll, dass eben mal nicht die Liebe zu einem Mann die Lösung aller Probleme ist, sondern die Liebe der eigenen Schwester.
    Und ich finde es ehrlich gesagt nicht so verwunderlich, dass Elsa da nicht früher drauf gekommen ist. Sie hat mit ihren Kräften ja immer nur Leute verletzt, wenn sie in Panik war, da hat man halt keine Zeit logisch zu denken. Und selbst, wenn sie jemanden liebt, kann sie ja immer noch in Panik geraten, daher erschien ihr ja der Rückzug in die Einsamkeit als logische Konsequenz. Viel interessanter ist, wie sie es schafft, jetzt nicht mehr in Panik zu geraten oder sich über etwas aufzuregen :D.

    Was für Hintergrundinfos zu Elsa meinst du? Das ist schließlich nur ein Spielfilm, da passt jetzt nicht sooo viel an Hintergrundinfos rein und das, was man für die Geschichte brauchte, war drin, fand ich.
    Anna ist halt die typische Protagonistin solcher Filme, die einen sofort sympathisch sein soll, weil sie ein gutes Herz hat, aber leicht tollpatschig ist. Klappt auch immer wieder bei mir, muss ich zugeben (also ich find sie sympathisch ^^).
    Olaf ist sowieso das beste an dem Film :D. Sven ist da eher so ein Abklatsch von Maximus aus Rapunzel, weil den Machern wohl klar war, dass Maximus als Pferd, das sich wie ein Hund benimmt, da als Sidekick sehr beliebt war.

    Naja, eigentlich ist der Film gerade wieder ein typischer Animationsfilm, zumindest ein typischer Disney-Film, weil wieder mehr Musik vorkommt als in Rapunzel, wieder mehr wie in den alten Filmen (König der Löwen, Dschungelbuch), bei denen es normal war, dass sie wie ein Musical aufgebaut waren. Wobei ich finde, dass „Let It Go“ so ziemlich das einzige erwähnenswerte Lied in diesem Film ist.

    Ich kann deiner Bewertung nur zustimmen. Ein sehr süßer Film, aber nunmal nichts herausragendes.
    Aber Hey: Ganz so viel hättest du echt nicht zusammenfassen müssen ^^. Wer trotz deiner Spoilerwarnung weiterliest, kennt den Film ja :D.

    LG,
    Charlie

    Gefällt 1 Person

    1. [Music on]Libérée,délivrée
      Je ne mentirai plus jamais [Music off]
      Ich fand es schwierig ne gute Rezi iwie darüber zu schreiben, wenn ich ehrlich sein soll. Und auch die Geschichte ein bissl mehr zusammenzufassen bzw. Auflage Charaktere und meine Kritikpunkte ohne Geschichte einzugehen. K.A. ^^
      Hintergrundinfos zu Elsa…Naja,ich hätte gerne mehr über sie als Persönlichkeit erfahren irgendwie, auch wenn es nicht storyrelevant ist.
      Bei dem Musical gebe ich dir recht. Let it go, lass jetzt los oder libérée, délivrée bleibt einfach mehr im Kopf, aber viele der anderen Songs sind auch ziemlich gut m.M.n. Und beachtenswert.
      Und zum Anfang (auch lustig. Beantworte chronologisch, aber den Anfang tu ich ans Ende und den Ende deines Kommis an meinen Anfang ^^) :die Zusatzinfos sind fein säuberliche Wikipedia-Zusammenstellungen :3
      Die wirst du noch öfter bei meinen Filmrezensionen zu sehen bekommen. Die nächste versuche ich aber kürzer und mit weniger Spoiler zu verfassen. Ich fand es aber wie gesagt etwas schwierig, den Film gut zusammenzufassen, anders als bei meinen bisherigen Filmrezensionen, weil Disney-Filme doch etwas anderes und eigen mit ihrer Geschichte, die ziemlich detailliert tws ist, um Gegensatz zu anderen Filmen

      LG
      GNB

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