Der Wert der Familie

Hey, ihr da draußen vor den Bildschirmen! ^^
Ich habe schon echt lang nichts mehr geschrieben, wie ich festgestellt habe. Das lag vor allem an der Schule. Klausuren usw.
Ich müsste jetzt eigentlich auch für eine Philosophie-KL lernen, aber naja, jeder kennt das Sprichwort: „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe stets auf morgen“ oder so ähnlich 😉 😛

Wie auch immer: Heute möchte ich etwas zum Thema Familie schreiben, einfach aus dem Grund heraus, dass so mancher Verlust in diesem Jahr, den ich ertragen musste, mir die Augen geöffnet hat bzw. mich zum Nachdenken über das Thema „Familie“ motiviert hat.
Aber die Erkenntnis das jetzt schreiben zu müssen, hatte ich eigentlich erst am letzten Wochenende, da wir dort bei den Großeltern meiner (Halb-)Schwester in Niedersachsen zu Besuch waren.
Diese sehen meinen (großen kleinen) Bruder und mich auch als ihre Enkel an, weil wir halt mit meiner Schwester verwandt sind und man hat das auch gemerkt. Niemand wird bei ihnen irgendwie vorgezogen, alle werden auf dieselbe familiäre Art und Weise behandelt. Das ist ein tolles Gefühl. Man hat sich, mitten auf dem Land mit kaum Empfang, dafür mit einem reichlich gedeckten Tisch („Ihr müsst doch was essen, Kinder“), richtig heimisch gefühlt und das nur, weil der Vater meiner Schwester (nicht mein Stiefvater), seine Schwester, die Uroma (meiner Schwester), die Oma und der Opa da waren und wir gesellig und fröhlich mampfend da gesessen haben.
Zu Hause in Berlin erwartet mich dann wieder meine Mama, die ich natürlich sehr lieb habe, auch wenn sie teilweise nerven kann (was auch auf meine Schwester sehr stark zutrifft), sowie mein (Halb-)Bruder (der Sohn meines Vaters und seiner Freundin) und die Tochter von der Freundin meines Vaters (ich weiß, es wird kompliziert), die ich schon seit ihrem dritten Lebensjahr kenne und deshalb einfach schon in mein Herz geschlossen habe 🙂
Wir bilden so gesehen den zweiten Strang der Familie.
Dann gibt es natürlich auch noch den Strang unserer Familie in Stuttgart, die sich nur noch aus zwei Tanten zusammensetzt (die zwei Jahre älter als ich sind), sowie meine italienische Verwandtschaft, von der ich zwar weiß, aber sie (noch) nicht kenne.
Der „Hauptstrang“ unserer Familie ist für mich der Teil väterlicherseits, da er der größte noch zusammenhängende Teil ist, welcher sich aus meiner einzig verbliebenen blutsverwandten Oma und ihren Kindern (jetzt nur noch 3) mit deren Kindern(3) und natürlich dem Gefolge (will ich jetzt nicht durchzählen) und wiederum deren Kindern (derzeit 1, bald 2) zusammensetzt.
Ihr seht: Ich habe eine große Familie 😀
Ich wollte auch schon längst mal einen Stammbaum unserer Familie erstellen, doch ist das irgendwie immer ziemlich unübersichtlich geworden, sodass ich später vielleicht mal so ein Ahnenforschungsinstitut damit beauftragen werde *lol*

Auf jeden Fall ist diese große Familie das Einzige, was einem im Notfall am Ende bleibt. Freunde, Bekannte, Kollegen oder was auch immer kommen und gehen, die Familie aber bleibt (außer bei einer (Zombie-)Apokalypse oder wenn man einsam auf einer Insel gestrandet ist). Das muss man irgendwann mal eingesehen haben, auch wenn ich Leute verstehen kann, die mit der Familie, meist dann aus berechtigten Gründen, nicht klar kommen.
Deshalb verstehe ich auch Personen nicht, die aus einem Familienkonstrukt komplett ausbrechen wollen und alles und jeden hinter sich lassen. Man macht sich damit doch nur einer der wunderbarsten Erfindungen der Menschheit, die Familie, kaputt.
Seid dankbar, dass ihr dieses Geschenk habt und, auch wenn es manchmal echt nervenaufreibend ist, pflegt es so gut es geht, denn die Familie ist eine Konstante, alles andere sind Variablen.

LG
GNB

Edit vom 10.10.2015, 22:18 Uhr: Wie mir gerade angezeigt wird, gibt es diesen Blog seit nunmehr einem Jahr! *yay*
An alle Leser, Follower, Liker, Kommentierer: Danke für das Lesen dieses Blogs und für eure Treue ^^
Es macht mir immer wieder Spaß neue Blogposts zu verfassen (das ist auch der Grund, wieso dieser Post hier der 80. in diesem Jahr ist).
Auf ein oder mehrere weitere Jahre mit euch und diesem Blog! 🙂

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3 Kommentare zu “Der Wert der Familie”

  1. Ich würde es mal mit einer Mindmap probieren, um deine Familienverhältnisse zu skizzieren, dann kannst du neben dem verwandtschaftlichen auch noch das emotionale Verhätlnis skizzieren. 😉 Eine schöne Liebeserklärung an die lästigste Gruppe der Welt ist dir da gelungen. 🙂

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    1. Könnte man probieren. 😀
      Aber ich mag es ja, wenn ihr ein bisschen euch den Kopf über meinen Sätzen zerbrechen könnt 😀
      Aber danke für das Lob ^^ Das sollte schließlich auch mein Ziel sein (also das Beschriebene, nicht das Lob) 🙂

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