Persönlicher Jahresrückblick 2015

Hey ihr da draußen! 🙂

Heute, wenn dieser Beitrag erscheint, ist das Jahr 2015 (endlich)  fast um. Wir haben es fast geschafft, irgendwie 365 Tage am Leben zu bleiben und zu leben. Wir hatten Gefühlsausbrüche, Gedanken, Erfahrungen, Ereignisse u.v.m., welche unser eigenes 2015 so besonders gemacht haben!

Wie ihr bemerkt habt, habe ich nicht so wie letztes Jahr in den letzten Tagen immer einen Beitrag pro einem Monat im Jahr veröffentlicht. Dieses Jahr habe ich mich mal entschlossen, alles in einen Beitrag zu packen. Schreibt mir gerne in die Kommis, welche Methode ihr besser findet 🙂

Der Januar war sehr durch unsere Kur geprägt. Sie war langweilig, man hat den Sinn nicht wirklich gesehen und den Zweck hat sie dieses Mal auch nicht erfüllt, eher das Gegenteil. Meiner Mutter ging es mit ihrem kaputten Bein nach der Kur noch schlechter als davor.
Es folgte das Wochenende darauf das Wochenende bei meinem Vater. Dies sollte leider das letzte bleiben, da im Februar, einen Tag nachdem ich seit Jahren mal wieder auf einem Geburtstag einer etwa gleichaltrigen Person, die nicht zur Familie gehört, eingeladen war, die Nachricht kam, dass mein Vater gestorben sei. Er hatte wenige Tage zuvor einen Herzinfarkt gehabt, musste ins Krankenhaus, wurde ins künstliche Koma versetzt. Kurz darauf hat er eine Lungenentzündung bekommen (als Raucher erst recht nicht gerade ungefährlich) und sich mit gefährlichen Keimen auf der Intensivstation infiziert. Letztendlich ist er aber dann an einem weiteren Herzinfarkt im Krankenhaus gestorben.
Ich habe ihn sehr lieb gehabt und habe ihn immer noch sehr lieb-er wird immer in meinem Herzen bleiben. Es gibt immer noch Tage, an denen ich mich frage, obwohl ich fertig getrauert habe, wieso er so früh sterben musste-er war schließlich erst 46-und ob da nicht noch etwas anderes war, was er uns verschwiegen hatte, weil traurigerweise dazukommt, dass er seinen Tod vorausgesehen hat (er meinte oft, er würde die 50 nicht erreichen), aber diese Fragen werden wohl für immer unbeantwortet bleiben.
Einfach nur nochmal an dieser Stelle ein großes „Danke“ an Papa 🙂

Der März ging dann auch gleich mit der Beerdigung los. Ein sehr trauriger und gleichzeitig sehr schöner Moment. Es ist ziemlich schwer zu beschreiben. Weitere große Ereignisse haben nicht stattgefunden bis April. Ab hier ging der Reisemarathon los. Wir haben in Zinnowitz Verwandte besucht, die wir lange nicht mehr gesehen haben. Eine sehr schöne Sache 🙂
Leider ist zu Ostern dann der Uropa meiner Schwester und mein Opa väterlicherseits, der sich nicht so gut mit Papa verstanden hatte, gestorben. „Langsam reicht es auch mal“ waren die Gedanken von uns allen. Glücklicherweise ist im Laufe des Jahres keine weitere nahestehende Person verstorben 🙂

Der Mai hatte dieses Jahr nichts richtig zu bieten, während es Ende Juni/Anfang Juli hieß: „Auf nach bella Italia!“.
Es ging auf Kursfahrt nach Rom (ich habe berichtet) und Rom ist einfach nur wundervoll, sehen wir vom maroden ÖPNV-System und den Selfie-Stick-Männern ab ^^
Die letzten Sommerferien fügten sich nahtlos an und mussten ausgenutzt werden. Man kam endlich mal zum Lesen und Ausschlafen, sowie zum Ausspannen, um auch die zweite Hälfte des Jahres voller Kraft angehen zu können.

Auch der September war wenig ereignisreich, bis es im Oktober, zwei Wochen vor den Anschlägen auf Paris, nach Paris ging (ich habe berichtet)!
Leider war ich ziemlich enttäuscht von dieser Stadt. Die Innenstadt bzw. der Kern ebendieser und Versailles waren wundervoll, keine Frage, aber der Rest ging eigentlich gar nicht. Das ist sehr, sehr schade. Ich hatte mir große Stücke von Paris erhofft und war danach etwas ernüchtert.

Der November war wohl sehr durch Filme geprägt, so habe ich Spectre und Hotel Transsylvanien 2 sehen können. Leider kam ich aber bisher nicht zu anderen Filmen, die ich sehen wollte, wie Alles steht Kopf oder Star Wars VII-Das Erwachen der Macht. Aber was nicht ist, kann ja noch werden ^^

Und jetzt kam der Dezember, der Monat, der genauso gut „Weihnachten“ heißen könnte. Leider ist es in unserem Umkreis dieses Jahr nicht sehr weihnachtlich gewesen, egal wie sehr man sich Mühe gegeben hat. Es war eher unweihnachtlich und stressig und gipfelt jetzt darin, dass ein Teil unserer Familie wegzieht und mit bestimmten Teilen der Familie nichts mehr zu tun haben möchte, da sie durch Papas Tod keine Verbindung mehr zu ihnen hätten und sie sowieso denen schon viel zu lang auf den Geist gegangen wären. Das kann ja noch heiter werden!

Das war soweit mein Jahr 2015. Ich weiß, dass es etwas deprimierend ist, aber hey, nächstes Jahr hat man 366 Tage alles besser sein zu lassen. Ganz besonders freue ich mich natürlich auf das Abi und dass die Schule endlich beendet wird von mir. Es wird langsam Zeit! 😀
Wie war euer Jahr so und ist schon etwas für nächstes Jahr geplant, worauf ihr euch richtig freut? Schreibt es in die Kommis!

Nun verbleibe ich mit vielen Grüßen, wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr, viel Gesundheit, Glück, dass ihr auf die große Liebe trefft und euch alle Wünsche irgendwie erfüllt werden!

Euer
GNB

Edit 15.11.2016:
Spotify Jahresrückblick 2015 (mit Best Of-Playlist)

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Ein Kommentar zu “Persönlicher Jahresrückblick 2015”

  1. Ich habe mich ja entschieden, meinen Jahresrückblick erst zu veröffentlichen, wenn das Jahr auch garantiert um ist und nicht in den letzten Stunden noch auf dumme Ideen kommt. *gg* Von daher ist ein Beitrag für mich auf Produzentenseite zumindest angenehmer.
    Ich empfand 2015 privat als reichlich durchschnittlich und politisch anstrengend. 2016 werde ich erstmal auf mich zukommen lassen, ich habe nämlich das dumpfe Gefühl, es wird nahtlos an 2015 anknüpfen, das ist allein schon kalendarisch eine naheliegende Vermutung. Ich drücke dir fürs Abi jedenfalls fest die Daumen – das ist halb so anstrengend, wie die Lehrkräfte immer predigen, fand ich zumindest. Und mit 14, 13, 12 und 11 Punkten in den Prüfungen sehe ich mich bestätigt. Komm gut ins neue Jahr, wir sehen uns auf der anderen Seite. 🙂

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