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Kinder der Freiheit by Ken Follett

Bildergebnis für Kinder der Freiheit follett
OT: Edge of Eternity
DT: Kinder der Freiheit
Autor: Ken Follett
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 978-3-4041-7320-4
Preis: 12,99€

Der Weg zu meiner neuen Uni ist eigentlich ziemlich beschissen. Unter einer Stunde Fahrtzeit kann man es (mit dem ÖPNV) nicht schaffen, aber man soll es ja immer positiv sehen. Wenn ich jetzt nämlich keine Podcasts mehr hören kann, kann ich einfach mit dem Lesen von Büchern fortfahren, was meinen Stapel an ungelesenen Büchern schmelzen lassen sollte (auch wenn zugegebenermaßen nicht alle Bücher zum Lesen auf solchen Fahrten geeignet sind).

Ein Buch, an dem ich Ewigkeiten gesessen habe, aber nun doch recht schnell verschlingen konnte dank der vielen Fahrerei, war Ken Folletts dritter Teil seiner Jahrhundert-Trilogie, welcher den wohlklingenden Namen „Kinder der Freiheit“ trägt.
Man hat sich beim Lesen an sich auch wie ein Kind der Freiheit gefühlt, v.a. als ein „Millennial“, der den Kalten Krieg überhaupt nicht mitbekommen hat, wenn man mal vom Geschichtsunterricht absieht, welcher einem aber niemals diese Gefühle hat geben können, wie es dieses Buch geschafft hat.

Ken Folletts Schreibstil mag nicht für jedermann sein, aber in Kinder der Freiheit hat er wirklich nochmal alles aus sich herausgeholt. Seine (schlecht geschriebenen) Sexszenen hat er schlau benutzt, um den gesellschaftlichen Wandel in der Perzeption von Sex und Beziehungen aufzuzeigen und er konnte mehr als in den Teilen davor seinen gefühlsvereinnahmenden Schreibstil beibehalten.
Las man über den Vietnam-Krieg oder die Sturheit von US-Präsidenten und KdUdSSR-Generalsekretäre, so war man tief im Inneren auch wütend.
Las man über die Liebesgeschichte eines Paares, was sich nicht finden konnte, so hat man mitgelitten.
Las man über den Fall des Eisernen Vorhangs und den Fall der Mauer, so liefen einem Freudentränen über die Wange.

Gerade bei letzterem war ich erstaunt. Ich dachte, ich verstünde von den Geschichten meiner Oma oder vom Geschichtsunterricht her, wie es damals war, endlich wieder frei in Berlin zu sein, seine Familie wiederzusehen, die man 40 Jahre lang nicht besuchen konnte, aber ich wusste es nicht. Dieses Buch hat mir erst die Augen geöffnet und mich, zumindest so nah wie möglich, an dieses Gefühl des Glücks herangebracht.

Geschichtlich könnte man bei dem Buch, wie auch bei den Vorgängern, wieder sagen, dass er erneut leider Zeiten ausgelassen hat (die Nachkriegszeit von 1945-1962 hat eigentlich keinerlei Erwähnung gefunden wie auch der Bruch der Sowjetunion 1991 oder die Segelsetzung für das 21. Jahrhundert mit der Gründung der EU 1993), die man ebenfalls als wichtig hätte erachten können, aber dieses Mal kreiden wir ihm das mal nicht so an, denn dafür war sein das Buch im Gesamten viel zu gut.

Das ist der Grund, wieso dieses Buch auch nicht nur eine 7/10 bekommt (wie Sturz der Titanen), sondern eine 8,5/10.
Es war eine schöne Zeit mit dieser Trilogie! Ob ich jemals wieder etwas von Follett lesen werde, steht in den Sternen, aber wenn, werdet ihr es höchstwahrscheinlich erfahren (nicht so wie bei Winter der Welt, wo ich anscheinend vergessen habe, darüber eine Rezension zu schreiben. Sorry Bildergebnis für :sweat: emoji

LG
GNB

Quelle (Cover): https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51KOFLQNLNL._SX334_BO1,204,203,200_.jpg, Montag, 13.11.2017, 11:45 Uhr

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ESC 2017-Review

Zum 62. Mal hat sich der Eurovision Song Contest nun wiederholt. Dieses Mal fand er in der ukrainischen Hauptstadt Kiew statt, da im letzten Jahr die Sängerin Jamala mit 1944 den ESC in Stockholm (Schweden) gewann.
Stattgefunden hat der Wettbewerb im IEC in Kiew. Moderiert wurde die Veranstaltung unter dem Thema Celebrate Diversity (Vielfalt feiern) von den drei Herren Timur Miroschnytschenko, Wolodymyr Ostaptschuk und Oleksandr Skitschko [btw sehr vielfältig, keine Frau dabei zu haben].

Die Eröffnung

Ein Einspielfilmchen, welches die Kugeln zeigt, die das Logo des diesjährigen europäischen Gesangswettbewerbs bilden, sowie ein paar flackernde Lichter eröffnen dieses Mal die Veranstaltung in der IEC. Darauf folgend laufen die Künstler jedes Landes ein, leider nicht so toll und lustig wie letztes Jahr. Dafür müssen sie etwas mehr Weg zwischen Bühne und Green Room zurücklegen.
Als sich alle zurückgezogen haben kamen auch leider schon die Moderatoren mit einem sehr eigenwilligen Kleidungsstil auf die Bühne. Anders als Måns und Petra letztes Jahr aber, ließen sie eine sympathische Ausstrahlung und einen gewissen Humor vermissen. Der „I am you Discoball“-Witz von Wolodymyr oder die Kinderfotos der Moderatoren waren eher zum fremdschämen als zum lachen.

Die Show

1. Israel

I Feel Alive von IMRI
Musik und Text: Dolev Ram, Penn Hazut

Dieser Auftritt war wohl wahrhaftig schon der schlimmste von allen. Ich habe mir im Vornherein schon die Songs angehört gehabt und u.a. Israel habe ich sehr gemocht. Es hat Stimmung gemacht!
Leider konnte der Sänger dies mit seiner schrägen Stimme nicht erreichen. Außerdem fand ich es schade, dass die Chance vertan wurde, die geigenähnlichen Instrumente gegen Ende des Liedes auf die Bühne zu holen. Stattdessen gab es nur mehr unnötige Tänzer.

2. Polen

Flashlight von Kasia Moś
Musik und Text: Kasia Moś, Rickard Bonde Truumeel, DWB

Der Song ist meiner Meinung nach Mittelmaß und nein, liebe Kasia, ein Lied wird nicht besser, nur weil man seine gute Stimme einsetzt um singend rumzuschreien!

3. Weißrussland

Story of my Life von Naviband
Musik und Text: Artem Lukyanenka

Das „Hey, hey, jajaho“ kann hier gerne zu Fremdscham verleiten, aber ansonsten ist das eigentlich ein sehr fröhlicher Song und die Interpreten sehr sympathisch. Anders als ein Kuss, der später auftreten sollte, war dieser hier am Ende auch gewollt und eher von Liebe gekennzeichnet :D.

4. Österreich

Running on Air von Nathan Trent
Musik und Text: Nathan Trent, Bernhard Penzias

Der zweite Song an diesem Abend, den ich schon vor dem Finale sehr mochte. Anders als Israel hat Nathan es aber glücklicherweise nicht verkackt. Nur die Relation zwischen Lied und Dreamworks-Performance ging mir nicht richtig in den Kopf.

5. Armenien

Fly with Me von Artsvik
Musik: Lilith Naarsardyan, Levon Navarsardyan
Text: Avet Barseghyan, David Tserunyan

Dem Song stand ich durchaus kritisch gegenüber, doch eigentlich hat er doch ziemlich Spaß gemacht. Besonders der orientalische Touch hat es mir im Nachhinein angetan.
Übrigens ist mir eine Sache ganz besonders an der Sängerin aufgefallen: Wer zur Hölle trägt so viele RInge? Und das noch an beiden Händen? 😀
Das sah wirklich gewöhnungsbedürftig aus m. M. n.!

6. Niederlande

Lights and Shadows von OG3NE
Musik: Rick Vol, Rory de Kievit
Text: Rick Vol

Ja, es ist sehr traurig, dass die Mutter an Krebs erkrankt ist und sehr schön, dass die Mädels mit ihrem Vater zusammen für sie einen Song gemacht haben. Dennoch hätte ich das nicht benötigt. Hier ist mir kleidungstechnisch übrigens sehr ins Auge gestochen, wie zwei der Schwestern versuchen, sich so aufreizend wie möglich zu zeigen, während die Dritte meint: „Ne, da mach‘ ich nicht mit. Gib‘ mir was mit Hose und ohne Ausschnitt!“ 😀

Bevor wir zum nächsten Auftritt kommen, sei gesagt, dass die Moderatoren, die es jetzt mit Fan-Befragungen und klassischem, ukrainischen Volkstanz versuchen, immer noch keine Sympathiepunkte von mir erhalten haben.

7. Moldawien

Hey Mamma von Sunstroke Project
Musik: Anton Ragoza, Serghei Ialovitki, Seghei Stepanov, Mihail Cebotarenco
Text: Alina Galetscala

Jaaaaa! Der „Epic Sax Guy“ aus 2010 ist zurück! 😀
Die Saxophon- und Geigen-Teile gleichen den eigentlich eher mittelmäßigen Gesang (und mittelmäßigen Song i.A.) gut aus. Außerdem hat man dem Sänger angemerkt, dass er durchaus Stimmung machen wollte.
Letztlich war es auch der Hype um den Saxophonisten, welcher wohl dem Land viele Punkte am Ende einbrachte.

8. Ungarn

Origo von Joci Pápai
Musik und Text: József Pápai

Und ein guter Titel folgt dem anderen, so scheint es gerade. Der Roma-Sänger Jocí Pápai trat mit einem ungarischen Lied auf, welches aber anscheinend auch Roma-Sprache beinhaltete im Refrain. Nur beim Rap-Teil dieses orientalischen Titels hätte er vllt einmal mehr durchatmen sollen, anstatt in gefühlt einem Zug alles laut runterzurattern.

9. Italien

Occidentali’s Karma von Francesco Gabbani
Musik: Francesco Gabbani. Filippo Gabbani, Luca Chiaravalli
Text: Francesco Gabbani, Fabio Ilacqua, Luca Chiaravalli

Mein Favorit diesen Abend ist nun also als Neunter aufgetreten!
Der Song hatte Pepp und auch eine tolle Gesellschaftskritik am „abendländischen Karma“. Leider wurde es, um auf drei Minuten zu kommen, stark und m. M. n. schlecht gekürzt. Sehr amüsant fand ich die Regenbogenflaggen-Naht an Francescos Anzug übrigens, während mich der Affe nach mehrmaligem Hören und Sehen des Songs natürlich nicht überrascht hat. Dieser sollte eben einen Gegensatz zum nackten Affen (La scimmia nuda balla – Der nackte Affe tanzt) datstellen.

10. Dänemark

Where I Am von Anja
Musik und Text: Anja Nissen, Michael D’Arcy, Angel Tupai

Naja, auch diesen Song fand ich jetzt nicht so den Bringer. Da können auch „tollen, äußerlichen Merkmale“ der Zahnlücke oder Oberweite der Australierin, die kaum Dänisch spricht, aber trotzdem für Dänemark antritt (Das wäre so, als würde ich für Italien antreten), nichts dran ändern.

11. Portugal

Amar pelos Dois von Salvador Sobral
Musik und Text: Luisa Sobral

Dieses Lied wurde von den ESC-Fans weltweit neben Italien als DER Favorit auserkoren. Zurecht wie ich finde, da seine Stimme einfach wirklich schön ist und mich berührt hat. Na klar findet dieser Song nicht den Weg in meine „Favoriten“-Playlist bei Spotify und der Bühnenauftritt des Herzkranken war verständlicher-, aber auch passenderweise, nicht der pompöseste des Abends, aber schön und berührend war er dennoch.

12. Aserbaidschan

Skeletons von Dihaj
Musik: Isa Melikov
Text: Sandra Bjurman

Also als allererstes: Was macht dieser Mann mit dem Pferdekopf da oben auf der Leiter? Ernsthaft, was soll das? Das hat doch 0 mit dem Song zu tun! ^^
Die Tafel mit den Ausschnitten aus dem Text war aber originell, auch wenn ich mir einen anderen Auftritt, ähnlicher zum Musikvideo, erwartet hätte. Das Lied gefällt mir durchaus, genauso wie die Stimme der Sängerin.

13. Kroatien

My Friend von Jacques Houdek
Musik: Jacques Houdek, Siniša Reljić, Tony Malm
Text: Jacques Houdek, Ines Prajo, Arjana Kunštek, Fabrizio Laucella

Ein Sänger, der mit einer sehr hohen und tiefen Stimme singen kann, für Kroatien auf Englisch und Italienisch singt und einen französischen Vornamen hat. Klingt doch alles logisch!
Ich habe ehrlich gesagt diesen Song nicht im Finale erwartet, da er innerhalb der ESC-Fangemeinde doch sehr viel „Hass“ abbekommen hat. Dennoch war er da und ich war überrascht, wie gut er mir doch gefallen hat. Vielleicht hat auch die Tatsache eine Rolle gespielt, dass ich erstaunt war, wie eine Person mit sich selbst ein Duett in zwei verschiedenen Sprachen singen konnte.

14. Australien

Don’t Come Easy von Isaiah
Musik und Text: DNA, Michael Angelo

Ja, auch dieses Jahr waren die sehr europäischen Australier wieder Teil des Gesangswettbewerbs. Leider haben sie mit einem selbstverliebten 17-jährigen Super-Eyebrow und einem mittelmäßigen Liebeslied nicht den Nerv von mir getroffen, den die Australier in den letzten zwei Jahren zu treffen vermocht haben. Schade, schade.

15. Griechenland

This is Love von Demy
Musik: Dimitris Kontopoulos
Text: Romy Papadea, John Ballard

So ein typischer Liebespopsong. Ne, danke. Nicht mit mir, Griechenland. Sowas haben wir genug, sowohl bei Eurovision als auch in der „normalen“ Musikszene.

16. Spanien

Do it for your Lover von Manel Navarro
Musik und Text: Manel Navarro, Antonio Rayo „Rayito“

Hawaii macht auch mit? Ach ne, ist nur Spanien. Ich mochte den Song von vornherein nicht und diese Meinung hat sich auch das Finale über nicht geändert. Der Titel alleine reicht mir schon, keine Lust mehr auf das Lied zu haben (Mach es für deinen Geliebten) und der Refrain, der eigentlich nur aus „Klatsche und mache es für deinen Geliebten“ besteht, hat mich auch zu nichts inspiriert. Vielleicht verstehe ich den Song mangels einer Geliebten auch einfach nur nicht. Wer weiß? 😛

17. Norwegen

Grab the Moment von Jowst
Musik: Joakim With Steen
Text: Jonas McDonnell

Ok, jetzt geht’s ab! Jeder ESC benötigt eine DJ-Nummer und hier ist sie! Wie meistens bei diesen Songs, gehe ich da auch gerne ab. Die Norweger mit ihren schwarzen Glitzermasken: Sehr sympathisch! ^^

Bevor der 18. Auftritt losging, wollten die Ukrainer mit Måns Zelmerlöw, einem der Moderatoren von letztem Jahr, in einem kleinen Clip Sympathie bei den Zuschauern erreichen.
Sorry, immer noch nichts ^^

18. Vereinigtes Königreich

Never give up on You von Lucie Jones
Musik und Text: Emmelie de Forest, Daniel Salcedo, Lawrie Martin

Emmelie de Forest ist zurück! Dieses Mal hat sie aber den Song komponiert und mitgeschrieben und tritt nicht auf. Dies übernimmt Lucie Jones für sie, die ihren Job auch souverän meistert.

19. Zypern

Gravity von Hovig
Musik und Text: Thomas G:son

Dieses Lied hat mir auch sehr gefallen und anders als erwartet, hat Hovig nicht so wie IMRI oder der Sunstroke Project-Sänger eine schiefe Tonleiter gefrühstückt. Ein sehr cooler Song, eine relativ gute Performance, eigentlich alles in allem also gut!

20. Rumänien

Yodel It! von Ilinca feat. Alex Florea
Musik: Mihai Alexandru
Text: Alexa Niculae

Wie kommt man, vor allem in Rumänien, auf die Idee zu jodeln? Und wie kommt man vor allem auf die Idee, Jodeln mit Rap zu verbinden? Man weiß es nicht, aber so schlecht scheint es anscheinend nicht zu sein. Mein vormaliger Platz 42 ist im Finale einige Plätze aufgestiegen, da ich gesehen habe, dass es anscheinend doch funktioniert. Nur der aufgezwungene Kuss am Ende war ein bisschen zu viel des Guten ^^

21. Deutschland

Perfect Life von Levina
Musik und Text: Lindy Robbins, Dave Bassett, Lindsey Ray

Wie man an den ersten Sekunden merken kann, haben hier Musiker mitgewirkt, die auch schon David Guetta bei einigen Songs geholfen haben. Titanium ist deutlich zu hören. Dennoch nimmt das Lied im Verlauf einen anderen Ton an. Leider haben sich meine schlechten Erwartungen bewahrheitet. Wir haben die falsche Sängerin mit dem falschen Song hingeschickt. Dass sie sich hätte aushusten müssen vor dem Auftritt oder ihr ein Glas Wasser wenigstens gut getan hätte, war wohl deutlich genug zu hören. Dieser Auftritt war für mich nach Israel der zweitschlechteste. Sorry!

22. Ukraine

Time von O.Torvald
Musik und Text: Zhenia Halych, Denys Miziuk

Schade, schade. Die Ukrainer hatten ein tolles Lied, aber haben die Chance vertan, einen coolen Auftritt hinzulegen. Vergleicht mal den Auftritt im Vorentscheid mit dem im Finale – Ich fand den ersteren deutlich besser!

23. Belgien

City Lights von Blanche
Musik: Pierre Dumoulin, Emmanuel Delcourt
Text: Pierre Dumoulin, Ellie Delvaux

Eine erstaunliche, junge Sängerin, die wir hier haben! Schon der zweite Auftritt am Abend, der mit Zweistimmigkeit glänzte, wenn auch mit Zurückhaltung, wie man feststellen musste die ersten Minuten. Ich musste mir den Song zwar auch erst mehrmals anhören, um „reinzukommen“, aber mittlerweile empfinde ich ihn durchaus als ziemlich gut 🙂

24. Schweden

I can’t go on von Robin Bengtsson
Musik und Text: David Kreuger, Hamed „K-One“ Pirouzpanha, Robin Stjernberg

Was ist das nur für ein Song und wieso wird er so abgefeiert?
Was soll ich denn bitte schön mit einem „I can’t go on, when you look so freaking beautiful“ anfangen? Richtig, nichts!
Herausgestochen an gesanglichem Talent oder einer tollen Melodie ist es auch nicht und Robins Gesicht ist mir unter seinem Helm beim Motorcross deutlich sympathischer.

25. Bulgarien

Beautiful Mess von Kristian Kostow
Musik und Text: Sebastian Arman, Borislav Milanov, Joacim Persson, Alexander V. Bley, Johan Alkanaes

Hey! Der 1417-jährige Wichtigtuer aus Bulgarien, der kaum Bulgarisch spricht! Na klar, kann er singen, aber an seinem Auftreten an sich muss der Junge noch deutlich arbeiten!

26. Frankreich

Requiem von Alma
Musik: Nazim Khaled
Text: Nazim Khaled, Alma

Ein sehr schönes Lied, gesungen von einer schönen Sängerin. Wie immer hört sich das Französische einfach bezaubernd an :3
Leider haben sie dem Refrain etwas unpassendes Englisch beigefügt, aber was soll’s? Man muss ja zugeben, dass ein kleines bisschen Englisch Frankreich bisher Glück gebracht hat, während Lieder mit einem Französisch-Anteil von 100% eher weniger gut abschnitten.

Große Pause und Votingzeit

Verka Serduchka, ein Flitzer während Jamalas Auftritt und die ehemalige ukrainische ESC-Gewinnerin Ruslana füllen die Votingzeit mit ihrem Gesang und ihrer Stimmung, die sie verbreiten wollen.

Votingergebnisse

Auch dieses Jahr wurden wieder 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 10 und 12 Punkte von den Landerjurys an die einzelnen Teilnehmer verteilt. Deutschland hatte hierbei das Glück, drei Punkte von den Iren bekommen zu haben, ging aber ansonsten leer aus.
Darauf folgend, wie letztes Jahr, konnte jedes Land nochmal dieselben Punkte an Länder geben, diesmal aber nicht auf einer Jurymeinung basierend, sondern basierend auf den Stimmen der Zuschauer.
Die Punktesprecherin für die deutschen Jurypunkte war abermals Barbara Schöneberger und dieses Jahr waren diese folgendermaßen aufgeteilt:

1–>Ungarn
2–>Österreich
3–>Kroatien
4–>Schweden
5–>Australien
6–>Vereinigtes Königreich
7–>Niederlande
8–>Bulgarien
10–>Portugal
12–>Norwegen

Was mir gerade beim Durchgucken des Votings wieder einfällt: Die Moderatoren konnten anscheinend echt nicht so wirklich Französisch. Mal hatten wir es mit den korrekten „douze points“ zu tun, aber man kann ja auch mal „deuze points“ oder „duze points“ versuchen ^^
Wie auch immer: Dieses Jahr habe ich AN SICH nichts am Voting auszusetzen. Natürlich waren die Jurystimmen wieder mal etwas politisch, aber das überrascht ja niemanden.
Portugal hat durchaus verdient mit 758 Punkten gewonnen (über die Höhe kann man sich evtl streiten), dennoch bin ich unzufrieden, da ich das so sehr favorisierte Italien gerne zumindest vor Schweden gesehen hätte. Außerdem wurde auch Deutschland nicht Letzter! Das geht doch so nicht! xD
Immerhin weniger Punkte als letztes Jahr geholt 😛

Naja, das war der ESC 2017! Man kann sich schon auf den nächsten, ich nehme einfach mal an, in Lissabon freuen!
Bis dahin:
Danke fürs Lesen, schreibt eure Meinung zum ESC gerne in die Kommentare und bis bald! 🙂

Quelle (Beitragsbild):
https://de.wikipedia.org/wiki/Eurovision_Song_Contest_2017#/media/File:Ukraine_Eurovision.png

The Boss Baby – Rezension eines Unternehmens

Bildergebnis für The Boss Baby

OT/DT: The Boss Baby
Genre: Animation/Komödie
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2017
Regie: Tom McGrath
Drehbuch: Michael McCullers
Cast: Alec Baldwin/Jimmy Kimmel/Toby Maguire/u.a.
Länge: 98 Minuten
Altersfreigabe: FSK 6

So langsam ist es schon gefühlt ein Running Gag, aber auch diesen Film habe ich durch einen Trailer, der bei YouTube als Werbung gespielt wurde, gefunden. Schon vor einiger Zeit wurde mir dieser gezeigt und ich fand ihn persönlich witzig.
Leider muss man sagen, dass das auch, so wie oft gewollt, die witzigsten Szenen des Films waren.

Aber jetzt mal von Anfang an:
Der Film handelt vom Einzelkind Tim Templeton. Er lebt ein glückliches Leben und ist geschockt vom elterlichen Vorschlag eines Brüderchens. Die Eltern mehr oder minder unbeeindruckt zeigen ihm nun am nächsten Tag aber seinen neuen kleinen Bruder: Boss Baby. Ein Baby, welches in Anzug gekleidet, sich wie ein Erwachsener verhält, tatsächlich sogar eine Art Abteilungsleiter bei der so genannten „Baby Corp.“ ist und versucht herauszufinden, wieso Welpen heutzutage mehr Aufmerksamkeit als Babys von Menschen bekommen. Dies schadet schließlich dem Markt, da „Baby Corp.“ wortwörtlich vom Absatz von Babys lebt.
Alles, was man in Sexualkunde gelernt hat, ist eine Lüge!

Nach ein bisschen Auf und Ab, einigen Witzen über Pupsen oder Ersetzen von Schimpfwörtern durch „kacken“, „pupsen“ und „kotzen“ und manchen Witzen, die nur Erwachsene verstehen, ist der Film eigentlich mit dem erwartbaren Ende vorbei, dass – SPOILER – Boss Baby WIRKLICH der neue Bruder Tims wird, weil sie sich ja so sehr lieben und so – SPOILER ENDE -.

Ich war mit meiner Schwester und einer Freundin von ihr im Kino und bin nicht wirklich angetan vom Film. Ich bin einfach nicht der Freund dieser „Pups-Kack-Kotz“-Witze und finde, dass man Kinder durchaus auch anders unterhalten könnte, aber nun gut.
Der Trailer, wie oben erwähnt, hat eigentlich alles Witzige schon vorweg genommen (deshalb auch nicht den Großteil der schlechten Witze oder Erwachsenenwitze erwartet) und letztlich hätte man das Geld auch anders verwenden können.

Abschlussbewertung: 5/10 Punkte

Quelle (Filmcover): http://www.dreamworks.com/thebossbaby/
Letzter Zugriff: 20.04.2017, 13:30 Uhr

Etwas Veränderung #2

Hallo Leute,

heute geht es um das Thema Veränderungen auf diesem Blog. Ich habe zwei einschneidende Entscheidungen heute getroffen, die ich euch mitteilen möchte.
Zum einen werde ich ab heute nicht mehr euer E-Mail-Postfach zuspammen. Ich habe bemerkt, dass ich die Funktion aktiviert hatte, meine Follower über Seiten-/Beitragsänderungen zu informieren und da ich, ich sage mal, schon etwas öfter mal was ändere an meinen Beiträgen und Seiten, kann das schnell mal zum Zuspammen eures Postfachs führen. Dafür entschuldige ich mich erstmal. Dies hat nun ein Ende. Wobei ich mich noch zurückerinnern kann, an den Zeitpunkt, wo ich das eingestellt hatte und eigentlich damit nur bezwecken wollte, dass Leute z.B. bei Seitenänderungen eher nochmal auf den Blog kommen, um diese Veränderung zu begutachten. Seiten sind ja normalerweise eher was Statisches und da schenkt man dem Ganzen nicht so viel Beachtung, also will man natürlich als Blogger Beachtung dafür, wenn sich etwas verändert.
Leider hat WordPress keine Funktion bspw NUR auf Seitenänderungen oder NUR auf Beitragsänderungen zu verweisen, sondern nur auf beides, was zu einer Überfüllung eures E-Mail-Postfachs führen kann und wahrscheinlich auch geführt hat. Noch einmal: Entschuldigung dafür, wird nicht wieder vorkommen! 🙂

Punkt 2: Ich habe die Mopinion-Seite „Music“ entfernt.
Das ist wohl die tiefgreifendere Tat von den beiden, wo doch gerade diese Seite immer die meisten Änderungen bekommen hat und die meiste Beachtung zuweilen auch geschenkt bekommen hat, aber leider kann ich der Seite aufgrund meiner neuen Lebenssituation etc. nicht mehr so viel Beachtung schenken. Die Ohrwurm-Playlist ist verkommen in den letzten 2 bis 3 Monaten, war lange nicht mehr aktuell. Meine Ohrwurm-Begründungen waren immer einfallsloser geworden, weil ich einfach keine Lust mehr hatte, mir diese auszudenken, mich aber, weil mich diese Erklärungen im Musik-Bereich so ausgezeichnet hatten, dazu gezwungen habe, diese zu schreiben und früher oder später wäre auch der Zeitpunkt gekommen, an der ich diese Liste/Chronik an Ohrwurm-Liedern hätte mal portieren müssen, damit die Seite nicht zu 499/500 aus dieser Liste besteht und ganz ehrlich: Ich habe Dinge, die etwas wichtiger sind, als eine Excel-Tabelle mit dieser Übersicht zu erstellen, der letztlich wahrscheinlich sowieso eher weniger Beachtung geschenkt wurde. Ich bin nun also von einer Seite los, die von Anfang an dabei war, aber langsam in der Unnötigkeit versank.

Wer sich für meine aktuellen Lieblingssongs, die aber nicht unbedingt Ohrwürmer sein müssen, interessiert, kann gerne mal rechts auf der Seite schauen. Dort ist nun meine Favoriten-Playlist eingefügt (falls WordPress keine Zicken mit der Einbettung gemacht haben sollte). Dies aber alles ohne Erklärungen und wie auch zuvor, als meine Favoriten-Playlist noch nicht hier zugänglich war, werde ich weiterhin das Ganze nur updaten, wenn ich sage: „Ja, der Song muss rein!“ oder „Ne, der Song muss raus!“, also unregelmäßiger als meine ehemalige Ohrwurm-Playlist. Die Erklärungstexte habe ich ab jetzt vollkommen abgeschafft, aber falls es mal einen Fall wie bei Time vom ESC 2015 geben sollte, könnt ihr euch sicher sein, dass ich zumindest darüber nachdenken werde, etwas über den Song zu schreiben und hier hochzuladen.
Die Best-Of-Playlists werden natürlich weiterhin fleißig von mir geführt und am Ende eines jeden Jahres hier hochgeladen.
Die „Best Of 2014“-Playlist findet ihr auf der Seite „Mopinion>>>Best Of>>>Best Of 2014“, während die „Best Of 2015“-Playlist im Beitrag zu meinem Spotify Jahresrückblick 2015 zu finden ist. Dieser Spotify Jahresrückblick ist entweder über die Suche erreichbar oder, indem ihr auf den entsprechenden Link klickt, der bei meinem Persönlichen Jahresrückblick 2015 zu finden ist unter „Mopinion>>>Best Of“.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und noch einen schönen Tag wünscht:
GNB

Eigeninteresse an der politischen Position

Hallo, liebe Leser!

Heute mal wieder etwas Politik. Kürzlich habe ich mich mal wieder gefragt, was ich denn so politisch denke.
Dafür kann man den Wahl-O-Maten zu Rate ziehen, der mir regelmäßig Ergebnisse im SPD-Umkreis ausspuckt. Tatsächlich wollte ich aber vielmehr wissen, was genau meine politische Position ist, denn, anhand der Grundsatzprogramme der Parteien betrachtet, bin ich irgendwo zwischen SPD und FDP, aber so ganz gehöre ich keinem dieser Spektren an und eine eigene Partei zu gründen, kommt für mich derzeit nicht in Frage, da die Arbeitsprozesse innerhalb einer Partei mir viel zu demokratisch sind ^^
Wozu eine Partei für seine eigenen Positionen gründen und letztlich verbaut dir eine Riege der Partei all deine Pläne? Wir haben schon an der AfD gesehen, dass das kein gutes Ende nehmen kann. Waren sie 2013 noch eher konservativ und halbwegs wählbar (wenn auch nicht für mich), sind sie nun eigentlich schon mindestens als Populisten, wenn nicht zu Teilen als Nazis zu bezeichnen (zu Teilen, da die westdeutsche AfD doch noch in mancherlei Hinsicht zahmer ist, als das „DDR-Pendant“).

Also: Was ist meine politische Position? Dafür gibt es wundervolle kartesische Koordinatensysteme, so genannte politische Kompasse.
Ich habe ein paar dieser Tests mal beantwortet und es kam Folgendes dabei raus:

My Political Views
I am a center-left moderate social libertarian
Left: 2.77, Libertarian: 1.72

My Foreign Policy Views
Score: -4.04

My Culture War Stance
Score: -3.88

Political Spectrum Quiz
Political Compass (vom 13.11.2016. Am 12.11.2016 war ich noch ein Feld autoritärer dadurch, dass ich gerade erst die Fragen etwas genauer gelesen habe und dadurch erst bestimmte Superlative bemerkt habe, die ich heute abgelehnt, denen ich aber gestern zugestimmt habe)

Eigentlich wollte ich hier noch eine Nolan-Chart einfügen, aber die Seite, bei der ich die entsprechenden Fragen beantwortet habe, will mir anscheinend keine erstellen. Nun gut. Die Fragen waren eh eher auf us-amerikanische Politik bezogen. Somit wären meine Antworten sowieso nicht ganz wasserdicht gewesen.

Fassen wir das Ergebnis zusammen! Ich sehe mich an sich als sozialliberal und in der Tat geht die Tendenz durchaus dorthin.
Mehr liberal als sozial, aber auch nur etwas.
chart of German parties including Die Linke, Die Grunen, Die Piraten, FDP, SPD, CDU, AFD
Laut der Seite politcalcompass.org stehe ich, betrachtet man die politische Position der deutschen Parteien auf dem Kompass mit dem Stand der BTW 2013, den Grünen sehr nahe. Gibt nur einen sehr kleinen Unterschied. Die SPD wiederum befindet sich, wenn auch nur etwas, schon eher rechts, ist deutlich autoritärer als ich und von der FDP möchte ich gar nicht erst anfangen zu reden. Ich bin gespannt, wie der politische Kompass zur BTW 2017 aussehen wird und wem ich da am nächsten stehe. Evtl. kann mir das meine Wahlentscheidung vereinfachen.

Jetzt möchte ich von euch wissen: Habt ihr schon diese politischen Kompasse gekannt, sie evtl. selber beantwortet und euch einordnen lassen? Was kam dabei raus?
Schreibt es doch in die Kommentare! 🙂

LG,
GNB

 

Sprachenlernen leicht gemacht mit Duolingo

Hey zusammen 🙂
Ja, ich weiß, ich habe lange nicht mehr von mir hören lassen. Das Leben spielt leider nicht nach den Spielregeln einer regelmäßigen Blogaktualisierung und wenn, hatte ich meistens eher weniger Lust oder habe andere Hobbys etwas vorgezogen, so ehrlich bin ich mal.

Eines dieser „Hobbys“ war u.a., dass ich seit nunmehr fast einem Monat Französisch wiedererlerne auf Duolingo.
Die Seite ist eine Art Sprachlernplattform mit intuitiven Kursen von Muttersprachlern für Sprachschüler entwickelt und man muss sagen, dass es echt gut funktioniert!
Man lernt die Sprache ähnlich wie in der Schule. Schön verpackt in kleine Lektionen, in denen man Wörter und Sätze hört, liest, spricht und übersetzt.
Teilweise funktioniert die Mikrofonaufnahme aber leider nicht fehlerlos, was aber auch am Mikrofon liegen könnte, denn meistens funktioniert es.
Außerdem sind leider auch nur drei Sprachkurse auf Deutsch verfügbar, in denen man Englisch, Französisch und Spanisch lernen kann, also in etwa die typische Auswahl an (modernen) Fremdsprachen an einer Schule. Reicht für die meisten bestimmt aus, aber schade ist es trotzdem, denn ich möchte, falls ihr das noch nicht wisst, ein paar mehr Sprachen lernen, u.a., ganz wichtig, Italienisch oder auch Schwedisch, und dass es dann diese Kurse nur auf Englisch gibt, ist nicht optimal, denn ich bin nun halt mal kein „native speaker“, könnte also evtl. auch durch, wenn auch nur kleine, Probleme im Englischen keinen so schnellen Erfolg beim Erlernen einer Sprache haben, wie wenn es den Kurs schon auf Deutsch gäbe.
Glücklicherweise gibt sich die Community Mühe und will das Sprachlernangebot ständig erweitern. Hoffentlich auch für meine oben genannten Sprachen, denn dann würde ich Duolingo wirklich an jeden weiterempfehlen, derzeit aber nur an diejenigen, die wirklich sehr gut mit der englischen Sprache umgehen können oder eh nur Englisch, Französisch oder Spanisch (wieder)erlernen wollen 🙂

Preistechnisch braucht man sich übrigens keine Sorgen zu machen, denn, trotz all der oben genannten Ärgernisse, muss man dazusagen: Die Plattform ist kostenlos. Also ist mein Geschriebenes da oben evtl. Meckern auf hohem Niveau, aber für eine allumfassende Rezension der Plattform muss das sein 😀

Wenn ihr selbst mal vorbeischauen wollt:
https://www.duolingo.com/

Viel Spaß nun beim Sprachenlernen und berichtet von euren Erfolgen!

Euer
GNB

10 Urlaubsfragen [Bloggeraktion]

Na, was geht ab, Leute? 😀

Heute mal wieder Lifestyle-Stuff, denn heute geht es um das Thema „Urlaub“!
Die Charlie hat auf ihrem Blog, den ihr HIER einsehen könnt, nämlich bei etwas ganz Wundervollem mitgemacht. Sie hat die gleich folgenden 10 Urlaubsfragen im Zuge einer Bloggeraktion beantwortet und am Ende an die Leserschaft natürlich auch so Fragen gestellt wie „Was für Länder wollt ihr bereisen?“ etc.
Ich war drauf und dran einen Kommentar zu verfassen und habe dann aber gedacht: „Wait, das ist eine Bloggeraktion und wenn du eh alle Fragen beantworten willst, kannst du das auch gleich in einem Blogpost machen…“. Also hier ist er: der Bloggeraktions-Urlaubs-Blogpost mit den 10 Urlaubsfragen der Urlaubsbloggeraktion! #vielzukompliziertausgedrückt

1.) In welcher Jahreszeit verreist du am liebsten?
Gute Frage, denn so oft bin ich eigentlich noch nicht verreist. Meistens bieten sich aber eher die Nebensaisons im Frühjahr oder Herbst an. Weniger Touris, die einen bei der Städtereise oder meinetwegen auch am zypriotischen Strand stören. Außerdem, wenn früh genug gebucht, meist günstiger.

2.) Bereist du lieber ferne Länder oder bleibst du deinem Heimatland im Urlaub treu? (unabhängig vom Kontostand)
Es gibt einige Ecken Deutschlands und selbst Berlins, die ich noch entdecken möchte. Aber allgemein reizt mich das Ausland eigentlich schon sehr stark.

3.) Berge oder Meer?
Ich war in der Tat bisher, zumindest soweit ich mich erinnern kann, noch nie in den Bergen. So eine Bergwanderung würde ich aber schon gerne mal machen. Also Wanderung, ohne jetzt klettern oder so („Man, bist du langweilig, GNB!“ – „Ja, ich weiß. Sorry, not sorry.“). Vom Meer, zumindest was Nord- und Ostsee angeht, habe ich eigentlich genug.
Am Strand mir einen Sonnenbrand zu holen ist für mich auch nicht ganz das Wahre und in freien Gewässern schwimmen gehe ich sowieso nicht. Eigentlich habe ich somit am Meer nichts zu suchen, ABER trotzdem ist es immer wieder schön am Strand zu sein und entspannen zu können oder am Wasser zu spazieren o.ä.
V.a. im Mittelmeerklima Richtung Abend, wenn dann auch mal der Großteil der Strandbesucher weg ist, sehr entspannend.

4.) Sightseeing oder Action in der Natur?
Ich würde mich jetzt nicht als Naturmensch bezeichnen, aber auch nicht als Menschen, der unbedingt dauerhaft in der Betonwüste bleiben muss bzw. kann.
Sightseeing ist für mich etwas, was ich meist bei Städtebesuchen mache und dann auch eher auf eigene Faust, anstatt eine Führung zu nehmen. Das macht eigentlich relativ viel Spaß. Aber sobald man dann mal die Hotspots abgeklappert hat, finde ich es auch ganz schön, die Umgebung selbst zu erkunden.
Ob die Umgebung jetzt eher natürlich ist, wie es bei einem schönen großen Park oder einem Wald der Fall wäre oder ob man mit „Umgebung erkunden“ das Begutachten der Architektur in den Straßen der Städte meint, ist an sich egal. Hauptsache, man sieht was und fühlt sich wohl.

5.) Wird dein Urlaub von dir akribisch vorbereitet oder lässt du dich treiben?
Vor Urlaubsbeginn ist auf jeden Fall jeder Zeitpunkt bis zum Erreichen des Hotels ganz genau geplant. Außerdem weiß man in etwa, wann man zurückfahren/-fliegen möchte.
Ansonsten lasse ich mir dann am Abend der Ankunft oder morgens am nächsten Tag beim Frühstück, je nach Ankunftszeit, die Zeit, um zu planen, was ich ganz sicher an meinem Urlaubsort sehen möchte, an welchen Aktionen man evtl. teilnehmen könnte in den darauffolgenden Tagen und wie man dahin kommt mit den Öffis etc.
Meine akribische Planung ist so gesehen eine Sache, die erst am Urlaubsort passiert, aber dann auch, zumindest größtenteils, wenn man keine Kompromisse mit eventuellen Mitreisenden schließen muss, so durchgezogen wird.

6.) Was darf im Koffer nicht fehlen?
Ich weiß nicht wieso, aber ich nehme mir immer etwas zum lesen, schreiben und zeichnen mit. Oft gucke ich dann das Buch/den Block noch nicht mal von hinten an, aber mithaben muss ich es immer. Verrückt…
Das Handy, was Charlie erwähnt hatte bei sich, darf natürlich auch nicht fehlen, aber für mich gehört das mittlerweile zur Grundausstattung wie bspw. das Portemonnaie und beides kommt, zumindest bei mir nicht, in den Koffer. Deshalb wurde es von mir jetzt eigentlich auch nicht erwähnt.

7.) Welche Urlaubslektüre hast du in deinem Gepäck?
Das, was ich gerade lese oder das, was ich mir vor dem Urlaubsantritt gekauft habe. Ich gehe nämlich normalerweise, zumindest bei Zugfahrten, immer in den Bahnhofsbuchladen und gebe zumeist 10€ für irgendein nicht gerade anspruchsvolles Buch aus, was aber interessant klingt. Das kommt dann, zusammen mit meinem Buch, was ich eh mitnehme (s.o.) in mein Gepäck.

8.) Bekommst du schnell Heimweh?
Ne, eigentlich nicht. Außer meine Begleitung bereitet mir so sehr Kopfschmerzen, dass ich es bereue, mit dieser in den Urlaub gefahren zu sein. Kam aber bis jetzt glücklicherweise nur auf Klassenfahrten (Zählen die als eine Art von „Urlaub“?) vor 🙂

9.) Was war die bisher schönste Urlaubsreise?
Also Paris war es nicht ^^
Da gibt es einen harten Kampf zwischen meinem Städtebesuch in Rom im Zuge der Kursfahrt letztes Jahr und Zypern vorletztes Jahr.
Beides sehr schön, beide Urlaube mit verschiedenen Intentionen und mit verschiedenen schönen Momenten, auf die es immer schön ist, zurückzublicken.

10.) Hast du einen Reisewunsch, den du dir bis jetzt nicht erfüllen konntest?
Ja, in der Tat. Ist aber nicht nur ein Wunsch, sondern mehrere Wünsche.
So allgemein wären meine nächsten Lieblingsreiseziele zum einen die Gegend um Island, Grönland und den Nordpol herum, Nordkorea, Japan (v.a. Tokio), Skandinavien (v. a. Schweden), eine Rückkehr nach Zypern und dann evtl. noch New York und Kanada. Moskau soll auch schön sein.
Also ihr seht schon: Ich möchte noch viel entdecken. Mal gucken, ob und wann dies möglich sein wird 🙂

Fühlt euch so frei, auch bei dieser Aktion mitzumachen, egal ob hier unten in den Kommentaren oder direkt auf eurem Blog! 

Bis dahin einen LG,
GNB

Restrukturierungsphase

Hey Leute! 🙂

„Was ist denn das für ein komplizierter Neologismus, GNB?“ werdet ihr euch sicher fragen und natürlich wird euch geantwortet werden!
Das Wort soll beschreiben, wie mein Leben in der nächsten Zeit weitergehen wird.
Also wieder mal was aus der Kategorie „Leben“ bei mir, wobei ich hoffe, dass euch das nicht so sehr stört. Bald kommt auch mal wieder ’ne Rezension, die dann aber vllt dann doch noch ziemlich in der Zukunft liegt, da Ken Follets Winter der Welt genauso ein Riesending ist wie der Vorgänger Sturz der Titanen.
Wie gesagt: das Wort soll beschreiben, wie mein Leben jetzt weitergehen wird. Ihr wisst ja sicherlich (und wenn nicht, erzähle ich es euch jetzt), dass man nach dem Abi die Seele ruhig mal baumeln lassen kann. Man hat frei und kann sich einfach nur entspannen. Oder ein Praktikum machen oder arbeiten gehen. Aber ich bin halt eine faule Socke auf der einen Seite, die sich nicht rechtzeitig um einen Praktikumsplatz gekümmert hat und eine anspruchsvolle Socke andererseits, die keinen 400€-Job machen möchte, bei dem ich letztlich nur ein Viertel meines erarbeiteten Lohns bekomme (Danke schön an dieser Stelle an die Herren und Damen, die Hartz-IV durchgeprügelt haben. Ihr seid spitze!).
Durch die viele freie Zeit, ist man natürlich auch in der Tagesgestaltung freier. Man kann sich durchaus erlauben, jeden Tag so lang zu schlafen wie man will oder, in meinem Fall, bis 8 zu schlafen, dann meine Schwester in die Kita zu bringen und dann weiterzuschlafen. Man kann dementsprechend genauso gut ziemlich frei entscheiden, wann man müde genug für’s Bett ist. Kann mal um 2 sein oder um 3, wenn du ganz tapfer bist um 5. Ist ja egal, hast ja eigentlich keine Verpflichtungen, bei denen du unter Zeitdruck stehst!
Dies ändert sich jetzt!
Zum einen darf ich ab Montag an ganz viel Ingenieursmathematik pauken! Um 9 Uhr morgens in die Uni, bis 17 Uhr durch, wenn auch mit Zeiten zum selbstständigen Lernen dazwischen. Hach, wird das schön!
Zum anderen habe ich mir vorgenommen, und auch das wird mit Restrukturierungsphase beschrieben, vllt mal wieder mehr Tagebuch bzw. überhaupt Tagebuch zu schreiben.
Mein letzter Eintrag ist vom Juni 2011.
Ein einziger, inspiriert damals von Gregs Tagebuch. Ich war aber nicht diszipliniert genug, diese Sache auch nur ansatzweise durchzuhalten. Der vorletzte Eintrag, also der letzte Richtige meines regelmäßigen Tagebuchschreibens, ist vom Dezember 2008 (wenn wir mal irgendsoein Gekrakel vom Januar 2009 außer Acht lassen).
Eine Menge Zeit ist vergangen, in der eine Menge passiert ist. Aber damals sind jeden Tag ziemlich ähnliche Dinge passiert. Heute stehe ich kurz davor, einen neuen Lebensabschnitt zu starten.
Studium, wenn auch als sehr jung aussehender 17-Jähriger, ist eine ganz andere Hausnummer als die Schule, selbst wenn es sich nach einer Eingewöhnungszeit nicht mehr so anfühlen sollte. Aber ich möchte diese neuen Erfahrungen, Gedanken, Gefühle und was auch sonst noch immer unbedingt dokumentarisch festhalten und da dachte ich mir: „GNB, dann mache das doch einfach mit einem Tagebuch. Was ist schon dabei? Dir schwirrt so viel im Kopf, das musst du auch mal niederschreiben, strukturieren. Damit tust du dir selbst einen Gefallen und räumst auf und hast später im Leben was Schönes zu lesen und den anderen auch, weil du dann vllt etwas weniger mit spontanem, sinnlosen Bullsh*t in den Gruppen nervst“ ^^
Natürlich muss ich zugeben, dass ich auch dieses Mal nicht ganz alleine auf die Idee gekommen bin, ein Tagebuch/Journal zu führen. Auch hier hat sich – und es wird die Leute evtl. nerven, die das hier lesen und die ich schon mit dem Thema abgefüllt habe bis zum Geht-Nicht-Mehr – Life Is Strange in Form von Max‘ Journal/Tagebuch eingemischt. Ich habe daraus mehr Elan geschöpft, sowas wieder selbst zu führen, als durch Aussagen von Leuten in meiner Umgebung, die meinten, dass es ja toll wäre, wenn man Tagebuch führen würde etc.
Hoffentlich bleibe ich dieses Mal diszipliniert genug und fülle mein Büchlein regelmäßig mit Informationen. Morgen wird es gekauft und wahrscheinlich auch schon beschrieben werden. Freue ich mich irgendwie darauf 🙂

Die letzte Sache zum Titel des Beitrags betrifft meinen Blog.
Hier möchte ich eigentlich aber keine Hoffnungen schüren, denn NEIN, es wird keine Umstrukturierungsphase für diesen Blog geben und meine schnelle Idee, die ich heute hatte, meinen Blog vllt strukturell, mit Fahrplan, zu füllen, habe ich auch schnell fallen gelassen. Wieso? Andere Menschen können es doch auch und du würdest damit bestimmt mehr Zulauf bekommen!
Ja ja, stimmt schon, aber ich bin nicht so ein Typ, der auf Kommando schreiben kann und sich erst recht nicht bspw jede Woche mindestens einmal ein Thema ausdenken kann, welches es von meiner Seite wert wäre, einen Blogpost dazu zu verfassen. Die Unregelmäßigkeit wird bleiben, keine Massenabfertigung auf dieser Seite. Manchmal habe ich mehr zu erzählen, manchmal weniger. Aber ich versuche dennoch, es halbwegs hinzubekommen, jeden Monat mich mindestens ein- bis zweimal zu melden. Egal, ob mit einer Rezension, mit so einem Zukunftsgelaber von meiner Seite wie heute oder mit irgendeiner Meinung zu einem polarisierenden Thema, wo ich unbedingt etwas zu schreiben muss. Es ist ein Hobby und das bleibt es auch und bei Hobbys mache ich mir nicht unnötigen Druck 🙂

Mit diesen Worten, verabschiede ich mich für heute von euch.
Lasst eure Gedanken zum Post da, wenn ihr wollt und wir hören uns dann wahrscheinlich im August wieder.
Bis dahin!

LG,
GNB

Fandom :D

Hey Leute,
wie geht’s, wie steht’s? Alles gut bei euch?
Ja? Gut!
Somit wäre der Smalltalk-Teil abgehakt 😀

Kommen wir nun zum heutigen Thema, ist auch nicht sonderlich lang. Es geht um das Fan-Sein!
Ich meine, jeder von uns ist doch von irgendwas Fan, oder?
Sei es ein Fußballclub, eine Serie, gar eine Person – es gibt für jede Person etwas! So auch für mich.
Da wäre zum einen natürlich Hertha BSC zu nennen als der beste Fußballclub, in dem man Fan sein kann 😀
Ok, ganz genau weiß ich das natürlich nicht, ich behaupte das einfach mal. Die Stimmung im Stadion ist auf jeden Fall immer phänomenal.
Dann wären da noch die YouTuber, die sich als Gruppe zusammen PietSmiet nennen. Ich war auf deren Tour und es war megageil sie auch mal persönlich getroffen und zwei, drei Worte mit ihnen ausgetauscht zu haben. Autogramme abgesnackt und Merch gekauft natürlich (aber dazu später mehr) ^^
Und jetzt vor Kurzem kam auch noch Life Is Strange dazu.
Das Spiel, was mich so sehr geflasht hat, dass ich jeden Tag das Subreddit von diesem Spiel aufsuche und einfach nur nach neuer Fanart, neuen Erfahrungsberichten von Erstspielern usw. suchte [nach etwas suchten – nicht Vergangenheit von suchen].
Ich habe mir sogar eine Fanfiction angetan. Etwas, was ich noch nie gemacht habe zuvor und außerdem überlege ich auch hier, mir Merch zuzulegen – das ist bei mir was Besonderes!
V. a. wenn es um Kleidung geht. Ich mag normalerweise Kleidung mit Aufdrucken nicht sonderlich, u. a. weil ich mich meist mit diesen nicht so gut identifizieren kann oder sie nur im Laden toll ausgesehen haben. Man muss es tragen, wenn man nichts anderes hat, aber gerne mache ich das nicht.
Anders bei diesem Merch.
Ich werde gleich ganz anders, wenn da etwas drauf ist, was ich echt cool finde. Das trage ich dann auch voller Stolz, selbst wenn ich damit schräge Blicke auf mich ziehe und jetzt mal ganz ehrlich: Ich mag Blicke allgemein nicht besonders, erst Recht nicht schräge Blicke ^^
Also trage ich heute auch mal wieder meinen PietSmiet-Merch, während ich gestern was von Hertha getragen habe. Wird nur leider nichts morgen mit LiS-Merch, habe da für mich leider noch nichts Passendes gefunden :/

Wie sieht es bei euch aus?
Von was seid ihr ein Fan? Tragt ihr auch lieber unbedruckte T-Shirts oder sind Drucke jeglicher Art ein Muss? Und zu guter Letzt: Was haltet ihr von Merchandise? Einfach nur überteuerte Zurschaustellung des Fan-Seins vor der Öffentlichkeit oder eine gute Methode, sein Geld für Kleidung/Schlüsselanhänger/etc. auszugeben?

Bin gespannt auf eure Antworten 🙂

LG,
GNB

EM 2016

Hey Leute!
Es ist mittlerweile endlich soweit: Die EM 2016 in Frankreich findet statt! 😀
Das freut mich sehr und bisher habe ich auch jedes Spiel gesehen (wie man an meinem „Liveticker“ auf Twitter sieht ^^), was normalerweise nicht so viel Spaß macht, aber ihr wisst ja (evtl.) gar nicht, wie viel mehr Spaß es macht, ein Spiel anzugucken, wenn man dort mit Freunden gegeneinander tippt ^^ (ohne Geldeinsatz, der Sieger bekommt trotzdem irgendwas ^^)
Ich werde weiter gucken, bald kommt England-Russland. Mal gucken, ob mein Tipp (3:1) richtig ist oder nicht und wenn ihr keine Zeit habt zu gucken oder es alles lieber in Gefühlen und vagen Worten ausgedrückt haben wollt, dann lest einfach, was ich so darüber auf Twitter schreibe #Werbung xD

Das war es auch schon mit meinem random Blogpost 🙂
Seid ihr denn auch Fußballfans und wenn ja, hinter welcher Mannschaft steht ihr? Wie geht morgen das deutsche Spiel gegen die Ukraine aus? Gebt euren Tipp ruhig in den Kommentaren ab! Freue mich immer wieder darüber, etwas von euch zu lesen 🙂

LG,
GNB