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Monsieur Claude und seine Töchter

mcustfilmbox

DT: Monsieur Claude und seine Töchter
OT: Qu’est-ce qu’on a fait au Bon Dieu?
Genre: Komödie
Produktionsland: Frankreich
Erscheinungsjahr: 2014
Regie: Philippe de Chauveron
Drehbuch: Philippe de Chauveron/Guy Laurent
Cast: u.a. Christian Clavier/Émilie Caen/Noom Diawara/Élodie Fontan/Pascal N’Zonzi
Länge: 97 Minuten
Altersfreigabe: FSK 0
Zusatzinfo: Bernhard-Wicki-Preis (Emdener Filmfest) für Philippe de Chauveron/Lumiére Award in der Kategorie „Bestes Drehbuch“/Nominierung für den Goya-Award in der Kategorie „Bester europäischer Film“

Ich weiß, schon wieder eine Filmrezension! Aber wie gesagt, werden die letzten Schultage gerne mit Filmen überbrückt und dieser ist einer von ihnen. Wir haben ihn passenderweise in Französisch (aber auf Deutsch) geguckt.
Er handelt von der Familie Verneuil. Das Oberhaupt der Familie (Claude Verneuil, also müsste der Film eigentlich „Monsieur Verneuil und seine Töchter“ heißen) sieht zu, wie seine ersten drei Töchter immer wieder mit Migranten heiraten (eine mit einem Juden, eine mit einem Araber und eine mit einem Chinesen).
Er ist aber ziemlich patriotisch und gegen Ausländer, wobei er irgendwann einsehen muss, dass die Familie aufgrund dessen sich nicht zerstreiten darf. Er schließt halbwegs Frieden mit seinen Schwiegersöhnen, doch er hat ja noch eine vierte Tochter…

Der Film bietet viel zum Lachen und ist, vom Aufbau des Films her, ein bisschen wie „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ aufgebaut (auch wenn die Geschichte natürlich eine ganz andere ist).
Die Charaktere sind teilweise echt übertrieben gezeichnet, aber das macht den Film aus und irgendwie auch die ein oder andere Person sympathischer. Verschiedene Späßchen, die immer wieder auftauchen (z.B. Ségolénes deprimierende Bilder, die sie den anderen immer zum Geschenk macht), erheitern die Stimmung im Film an eher tiefgründigen, langgezogenen Stellen etwas, sodass der Film nicht allzu schwer aufzunehmen ist, wenn ihr versteht, was ich meine.

Alles in allem gibt es für diesen Film von mir
Abschlussbewertung: 8/10 Punkte

LG
GNB

Who am I-Kein System ist sicher

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OT/DT: Who am I-Kein System ist sicher
Genre: Thriller
Produktionsland: Deutschland
Erscheinungsjahr: 2014
Regie: Baran bo Odar
Drehbuch: Baran bo Odar/Jantje Friese
Cast: u.a. Tom Schilling/Elyas M’Barek/Wotan Wilke Möhring/Antoine Monot Jr./Hannah Herzsprung/Trine Dyrholm
Länge: 105 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12
Zusatzinfo: Bayerischer Filmpreis in der Kategorie „Beste Regie“/Sechs Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2015

Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu und in der letzten Schulwoche vor den Ferien hat man drei Tage Zeit die Sinnlosigkeit dieser Unterrichtsstunden meist mit Filmen zu überbrücken.
Also in Informatik mal schnell diesen Film einlegen, welcher von allen Seiten bei der Veröffentlichung bejubelt wurde und teilweise immer noch wird. So extrem bejubelt, wie bejubelt klingt zwar nicht, aber doch schon ziemlich doll wie ich finde.
Nun ja, der Film heißt „Who am I“. „Wer bin ich und wenn ja-wie viele?“ hat sich Precht in einem seiner Bücher gefragt und mehr oder weniger kann diese Frage auch auf diesen Film abgewälzt werden, welcher von Benjamin Engel, einem jungen, unscheinbaren Superhacker handelt, der von seinem Hackerleben mit seiner Gruppe „Clay“ und dem ominösen „MRX“ erzählt.

Der Film ist dabei, vor allem durch diese, wenn auch sehr klischeehafte, aber gut untermalende, Musik, ziemlich spannend. Einen weiteren Kick geben mehrere Plottwists, die so gewollt sind, denn am Ende sitzt man da und darf sich entscheiden:
„Was für ein geiler Film!“
oder
„What the f*ck I just saw there?“
oder beides zugleich. Letzteres traf auf mich zu.
Da ich leider ein Talent dafür habe, jegliche Unlogik aus einem Film zu filtern (bei weitem nicht alles wahrscheinlich, aber vieles) kriegt der Film hier ein paar Pünktchen Abzug. Genauso das sehr klischeehafte Hackerleben. Ja, für den naiven Zuschauer kommt das alles vollkommen überzeugend rüber und er wird am Ende mit etwas weniger „WTF-Feeling“ aus dem Kino/Raum/wo-auch-immer-ihr-den-Film-guckt,-wo-es-einen-Ausgang-gibt herausgehen, aber etwas weniger Klischee wäre auch in Ordnung gewesen.

Abschlussbewertung: 7/10 Punkte

Was denkt ihr über den Film? Ist euch das manchmal auch zu viel Klischee und gehört ihr auch zur Sorte Mensch, die gerne Unlogik in Filmen findet? 😀
Schreibt es mir doch in die Kommis!

LG
GNB

Quelle(Filmplakat): http://www.filmstarts.de/kritiken/184748.html
Letzter Zugriff: Dienstag, 14.07.2015, 13:29 Uhr

Die Entdeckung der Unendlichkeit

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DT: Die Entdeckung der Unendlichkeit
OT: The Theory of Everything
Genre: biographisches Liebesdrama
Produktionsland: Vereinigtes Königreich
Erscheinungsjahr: 2014
Regie: James Marsh
Drehbuch: Antony McCarton
Cast: u.a. Eddie Redmayne, Felicity Jones, Charlie Cox, David Thewlis, Maxine Peake
Länge: 123 Minuten
Altersfreigabe: FSK 0
Zusatzinfo: 2 Golden Globes+ 2 weitere Nominierungen
1 Screen Actors Guild Award+ 2 weitere Nominierungen
Prädikat „besonders wertvoll“ durch FBW
5 Oscar-Nominierungen

Ich habe in meinem bisher fünfzehnjährigem Leben (leider) nur sehr wenige Filme gesehen und die meisten davon, sind wahrscheinlich noch nicht mal als „gut“ zu bezeichnen. Also hat es mich gefreut, diesen Film, Anfang Februar 2015, sehen zu dürfen.

Der Film basiert auf dem Buch „Travelling to Infinity, my Life with Stephen“(deutsch: Die Liebe hat elf Dimensionen: Mein Leben mit Stephen Hawking) von Jane Wilde Hawking.
Der Film stellt vor allem die Liebesbeziehung zwischen Stephen und Jane Hawking dar, welche 1963 bei einer Party an der Uni Cambridge begann. Doch zeigt der Film auch Stephens Krankheitsverlauf seines ALS und seine Erfolge in der Wissenschaft auf den Gebieten der Kosmologie, vor allem zu den Themen „Schwarze Löcher“ (Entdeckung der Hawking-Strahlung), „Singularitäten“ und „Zeit“ (sind das nicht allesamt interessante Themen zum Erforschen? 😀 )

Meiner Meinung nach ist dieser Film ein Meisterwerk 🙂
Die schauspielerische Leistung, vor allem von Eddie Redmayne, der Stephen Hawking spielt und eigentlich im kompletten Film, eine „unangenehme Haltung“ annehmen muss, ist beeindruckend.
Im Laufe des Films immer undeutlicher zu sprechen (ich empfehle mit Untertiteln zu gucken) ist meiner Meinung nach, auch nicht ganz so einfach, wie man sich das vorstellt.
Natürlich ist Janes (Felicity Jones) warme Art, die sie übermittelt, ein Mittel, der das Gucken diesen Films überaus angenehmer macht, genauso wie die Musik von Johann Johannson, die diesen Film untermalt:

 Vor allem Richtung Ende  des Films geht es hauptsächlich um Stephens Erfolge und somit dessen erlangte Berühmtheit.
Ich hasse mich dafür, dass ich mir die fast schon letzten Worte „Hawkings“ in diesem Film, bei einem Auftritt in der USA nicht merken konnte, doch fand ich diese Worte inspirierend. Allgemein finde ich diesen Film sehr inspirierend. Die Liebesgeschichte ist schön erzählt und zeigt schön die Möglichkeiten und Grenzen einer Beziehung auf und der wissenschaftliche Teil macht, zumindest mich, ziemlich neugierig. Man kriegt fast schon richtig Lust daran, sich in Hawkings Schaffen einzuarbeiten und vielleicht daran selbst zu arbeiten. 😀
Aber ich glaube, ich bin der Einzige, der mit solch einer Einstellung aus diesem Film rausgeht.

Jetzt ist die Frage, wie ich diesen Film bewerten soll. Ich habe eigentlich nicht sehr viele Kritikpunkte an diesem Film, kann aber auch nicht unbedingt mit anderen Filmen vergleichen…..
Ich glaube ein faires Ergebnis, wäre folgende

Abschlussbewertung: 8/10 Punkte

Dann haben (theoretisch) bessere Filme noch zwei Punkte nach oben und 10/10 ist sowieso sehr schwer zu erreichen.

NUN IHR!
Ich hab mir von nun an vorgenommen, euch, am Ende solcher Mopinion-Beiträge, ein paar Fragen zu stellen. Kommentiert darauf fleißig 🙂

Habt ihr vielleicht diesen Film auch schon gesehen, wie findet ihr ihn und mit welchen Gefühlen seid ihr aus dem Film rausgegangen?

Freue mich auf viele Antworten 🙂

LG
GNB

Quelle(Filmplakat): http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/b/b8/Theory_of_Everything.jpg

Best of 2014-Dezember

Und schon geht dieser Jahresrückblick hier zu Ende.

Zur Zeit des Verfassens dieses Textes, weiß ich noch nicht, ob irgendwas Besseres in diesem Monat noch passieren wird. Bisher schreibe ich mit Genuss diesen Blogpost und erfreue mich am offiziellen DFB-Trikot(mit 4 Sternen), welches ich verfrüht vor Weihnachten bekommen habe. Ich komme noch mit allen Leuten, die ich kenne, klar und erfreue mich an dem ein oder anderen Glück.

Das Jahr 2015 wird hoffentlich genauso gut oder noch besser. Bis jetzt sieht es ja ganz ok aus. Ich plane eine neue Rubrik für diesen Blog, mache eine Kursfahrt nach Rom(diese hat was mit der neuen Rubrik zu tun) und alles andere was kommen wird, hat der Autor meines Lebensschauspiels bestimmt auch schon bestimmt. Und hoffentlich so, dass ich mich an meinem Leben dieses Jahr erfreuen kann. 🙂

Das war’s von mir dieses Jahr. Ich wünsche euch einen guten Rutsch in’s neue Jahr 2015! Viel Glück, Gesundheit, Träume und deren Erfüllung, Liebe und was auch immer ihr von mir wollt. Verfolgt weiter meinen Blog, wenn ihr wollt und habt Spaß´beim Lesen oder denkt darüber nach. Wir sehen uns im neuen Jahr! Prost Neujahr!

ESC 2014-Review

Auch wenn es jetzt nach einem halben Jahr etwas spät kommt, hier ist nun mein Rückblick zum ESC 2014. Unter dem Thema #Join Us lud Kopenhagen(Dänemark) zum diesjährigen Gesangswettbewerb ein, denn letztes Jahr gewann Emmelie de Forest den Wettbewerb in Malmö(Schweden) mit dem Lied „Only Teardrops“. Beim ESC 2014 handelt es sich um den 59.Eurovision Song Contest, welcher von Nikolaj Koppel, Lise Rølle und Pilou Asbæk moderiert wurde.

Die Eröffnung

Der ESC 2014 beginnt mit einem kleinen Filmchen, welches leicht an einen Action-Film erinnert. Diese „Agenten“ landen auf dem B&W Hallerne-Gelände(Veranstaltungsort des ESC), machen sich erkenntlich und laufen mit hochgehaltenen Flaggen der teilnehmenden Länder in das Gebäude. Die Szenerie wechselt. Man schaut nun auf die volle B&W Hallerne-Halle samt Bühne, auf der nun die „Agenten“ mit den Flaggen sind. Es gibt einen kleinen sportlichen Act und danach werden die Kandidaten, der Reihe der Startplätze nach vorgestellt.
Beispiel: „Start Number 7-Armenia-L’Arménie-Armenien(dän.)
Es folgt das Auftreten und Vorstellen der Moderatoren, sowie der Startschuss.

Die Show
1.Ukraine

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Song: Tick-Tock by Maria Yaremchuk
Music: Maria Yaremchuk
Lyrics: Maria Yaremchuk/Sandra Bjurman
Auftritt: 
Lichteffekte sind gut,  dennoch sind i.A. Auftritt und Lied eher langweilig

2.Belarus/Biélorussie/Weißrussland

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Song: Cheesecake by Teo
          Music: Yury Vashchuk(Teo)
          Lyrics: Dmitry Novik
Auftritt: Das Käsekuchen-Lied mochte ich, auch wenn es eher ESC-typisch war und der Auftritt auch nur so naja war.

3.Azerbaijan

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Song: Start a Fire by Dilara Kazimova
    Music/Lyrics: Stefan Örn/Johan Kronlund/Alessandra Günthardt
Auftritt: 
Ich möchte nicht allzuviele Worte verlieren. Auftritt und Song waren stinklangweilig.

4.Iceland/Islande/Island

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Song: No Prejudice by Pollapönk
Music: Heidar Örn Kristjannson
Lyrics: H.Ö.Kristjannson, Haraldur Freyr Gislason, John Grant
Auftritt: 
Sehr farbenfroh. Das Lied mit einer tiefen Bedeutung, die schon im Titel erkennbar ist. Eigentlich relativ guter Song, welcher sich aber wie ein Kinderserien-Intro aus den USA anhört und sich nicht richtig in mein Ohr einspielen konnte.

5.Norway/Norvège/Norwegen

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Song: Silent Storm by Carl Espen
      Music/Lyrics: Josefin Winther
Auftritt: 
Song gehört auch eher zu der langweiligen Sorte. Der Refrain ist dennoch relativ schön und als dieser zum zweiten Mal wiederholt wird, wird dieser auf der Bühne auch schön inszeniert.

6.Romania/Roumanie/Rumänien

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Song:  Miracle by Paula Seling&OVI
       Music/Lyrics: OVI/Philip Halloun/Frida Amundsen/Beyond51
Auftritt:
Auftritt eher lw. Lied würde gut sein, wenn mich nicht dieses Gefühl beschleichen würde, dass ich ein Lied mit ähnlicher Melodie schon vorher gehört hätte. Und am Ende das Gegenseitige Reinschreien in’s Mikrofon neben dem Ohr des Anderen, von der Zeile „It’s a miracle!“ muss doch unglaublich schmerzhaft sein, oder?

7.Armenia/Arménie/Armenien

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Song: Not alone by AramMP3
       Music: AramMP3
Lyrics: Garik Papoyan
Auftritt: 
Der erste Eindruck ist: Langweilig. Ruhe Stimme, Klaviergeklimper, zwischendurch ein bisschen Trommelwirbel, außerdem dauernd diese „Not Alone“-Wiederholung, ohne einen Refrain zu erkennen. Dies für ganze eineinhalb Minuten! Doch dieses „Not Alone“ wurde langsam immer kraftvoller bis es schließlich eine Dubstep-Explosion mit einer bombastischen Stimme gibt. Hier dreht auch der Auftritt auf mit coolen Lichteffekten und aus dem Boden schießenden Feuer. Und dann wird es plötzlich wieder ganz ruhig und auch AramMP3 ist von einer Note auf die andere wieder der ruhige, leise, fast schüchtern wirkende Aram. DAS nenne ich eine geile Performance.

8.Montenegro

Postcard
Song: Moj Svijet by Sergej Cetkovic
       Music: Sergej Cetkovic
Lyrics: Sergej Cetkovic/Emina Sandal
Auftritt: 
Eine Eiskunstläuferin übernimmt das Tanzen, Cetkovic singt und er hat eine sehr gute Stimme. Der Text ist montenegrinisch. Ich glaube, dass diese ein ESC-Kandidat gewesen sein könnte, wie viele sich den ESC in ihrem Traum vorstellen. Ein Act mit gutem Song in der Sprache, aus dem Land wo der Act herkommt.

9.Poland/Pologne/Polen

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Song: My Słowianie-We are Slavic by Donatan&Cleo
       Music: Donatan
Lyrics: Cleo
Auftritt: 
Rap und auf Polnisch! 😀
Es klingt irgendwie jede Zeile gleich, aber um dies bei der ausländischen, d.h. zumindest bei dortiger männlicher Bevölkerung, auszugleichen werden traditionelle Trachten benutzt, die von schönen Frauen angezogen werden. Bei der Aufnahme des ESCs hat der Kameramann auch vor allem auf diese hingehalten.

10.Greece/Grèce/Griechenland

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Song: Rise Up by Freaky Fortune feat. RiskyKidd
       Music: Freaky Fortune
Lyrics: Freaky Fortune, RiskyKidd
Auftritt: 
Hier wurde ganz klar versucht einen Partyhit zu komponieren, was sogar ziemlich gelungen ist. Wenn man sich an manchen Stellen die Stimmen der Sänger wegdenkt.

11.Austria/Autriche/Österreich

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Song: Rise like a Phoenix by Conchita Wurst
       Music:/Lyrics: Charly Mason/Ali Zuckowski/Julian Maas/Joey Patulka
Auftritt: Melodie und Stimme sind einfach gut. Gut, die Optik ist ungewöhnlich, aber Gegner Conchita Wursts, die sie aufgrund ihres Auftritts fertig machen kann ich nicht verstehen. Eins ist deshalb aber sicher: Sie polarisierte! Rise like a Phoenix!

12.Germany/Allemagne/Deutschland

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Song: Is it right? by Elaiza
      Music: Elzbieta Steinmetz/Frank Kretschmer
Lyrics: Elzbieta Steinmetz/Adam Kesselhaut
Auftritt: 
Das Outfit der Elzbieta fand ich relativ grauenhaft 😀
Und den Song fand ich von Anfang an nicht so richtig prall. Unheilig oder Santiano hätte mir besser auf dieser Bühne gepasst, aber man kann halt nicht alles haben 😉

Kleine Pause

Nun wurde eine kleine Pause eingebaut, in der ESC-Rekorde aufgezeigt wurden, wie zum Beispiel die höchste Note, die gesungen wurde.

13.Sweden/Suéde/Schweden

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Song: Undo by Sanna Nielsen
Music/Lyrics: Fredrik Kempe/David Kreuger/Hamed „K-One“ Pirouzpanah
Auftritt: 
Typisches ESC-Lied. Musik lauter als Gesang und wenn der Gesang mal lauter war, war es eher eine Art rumkreischen. Mit dem Lied konnte ich nichts anfangen.

14.France/France/Frankreich

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Song: Moustache by Twin Twin
        Music: Pierre Beyres/Kim N’Guyen
Lyrics: Lorent Ardouvia/François Ardouvia
Auftritt: 
Der Franzose versucht übermäßig cool zu sein und das Publikum MEHR als einzubeziehen. Das macht diesen Auftritt etwas schlechter als er hätte sein müssen. Live singen geht bei denen auch nicht. Es klingt ekelhaft. Wenn ihr euch aber die am Computer verschönerte Version anhört, dann werdet ihr merken, dass dies eigentlich ein ziemlich gutes ist. Es ist halt auf Französisch geschrieben und hat sogar ein tiefgründiges Thema: Materialismus. Dies erkennt aber wegen des französischen Textes wahrscheinlich fast niemand xD
Eine weitere Anmerkung: Genau wie Jedward beim ESC 2011 in Düsseldorf hat auch der Sänger von Twin Twin eine hochgestylte Frisur. Er will also zumindest irgendwie auffallen oder „cool“ aussehen. 😉

15.Russia/Russie/Russland

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Song: Shine by Tolmachevy Sisters
        Music: Philipp Kirkorov/Dimitris Kontopoulos
Lyrics: John Ballard/Ralph Charlie/Gerard James Borg
Auftritt: 
Die beiden 17-jährigen Schwestern im weißen Kleid mit den langen blonden Jahren und den guten Stimmen haben die Buh-Rufe nicht verdient(weiteres weiter unten). Das Lied klingt einfach gut und ihre Stimmen passen einfach. Der Auftritt mit dieser Art Wippe ist auch relativ gut gelungen.

16.Italy/Italie/Italien

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Song: La mia Città by Emma
      Music/Lyrics: Emma Marrone
Auftritt: 
Ich sage als Viertel-Italiener: Nein, dass ist nicht so ein tolles Lied. Die Performance als Caesaria(weibl. Form Caesars, habe ich mir mal ausgedacht)ist dennoch gut gelungen.

17.Slovenia/Slovénie/Slowenien

Postcard
Song: Round and Round by Tinkara Kovac
Music: Raay
Lyrics: Tinkara Kovac/Hannah Mancini/Tina Pis
Auftritt: 
Background-Sänger sind gut. Ich hab wieder das Gefühl, so ein Lied schonmal gehört zu haben. Und hier war die Tinkara wohl ganz schlau und hat gedacht, wenn sie auch eine Flöte mit in ihren Auftritt nimmt, so wie Emmelie de Forest letztes Jahr, wird sie gewinnen. Hat sie sich wohl getäuscht.

18.Finland/Finlande/Finnland

Postcard
Song: Something Better by Softengine
       Music: Topi Latukka
Lyrics: Henri Oskar/Topi Latukka
Auftritt: 
Eine Boyband mit so einer typischen Halb-Rock-Halb-Pop-Melodie. Eigentlich nichts, na? Richtig! Neues!

19.Spain/Espagne/Spanien

Postcard
Song: Dancing in the Rain by Ruth Lorenzo
        Music/Lyrics: Ruth Lorenzo/James Lawrence Irwin/Julian Emery
Auftritt: „
Gab es das Lied nicht schon vorher?“, frage ich mich mal wieder. Egal, es klingt gut.

20.Switzerland/Suisse/Schweiz

Postcard
Song: Hunter of Stars by Sebalter
        Music/Lyrics: Sebastiano Paù-Lessi
Auftritt: 
Schöne Melodie und ich will auch so pfeifen können! 😦
Der Sänger ist natürlich auch gut. 🙂

21.Hungary/Hongrie/Ungarn

Postcard
Song: Running by András Kállay Saunders
        Music: András Kállay Saunders/Krisztián Szakos
Lyrics: András Kállay Saunders
Auftritt: 
Trifft nicht ganz meinen Musikgeschmack aber hört sich glaub ich für andere Leute gut an 🙂

22.Malta/Malte/Malta

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Song: Coming Home by Firelight
        Music/Lyrics: Richard Edwards Micalief
Auftritt: 
Song ist nicht so gut. Auftritt ging einigermaßen.

23.Denmark/Danemark/Dänemark

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Song: Cliché Love Song by Basim
         Music/Lyrics: Lasse Lindorff/Kim Nowak-Zorde/Daniel Fält/Basim
Auftritt: 
Skubi-dubi-dap-dap-dibi-dai-skubi-dubi-dap-dap-dappa-dai, I love this, f*cking cliché song of this European Bruno Mars.
Wie gesagt: Der Gastgeber überzeugt mit einem Lied im Bruno Mars-Style mit einem Sänger, der eine Stimme wie Bruno Mars hat.

24.The Netherlands/Les Pays-Bas/Niederlande

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Song: Calm after the Storms by The Common Linnets
Music/Lyrics: Ilse DeLange/JB Meijers/Rob Crosby/Matthew Crosby/Jake Etheridge
Auftritt: 
Aus meiner Sicht nur etwas Mittelmäßiges. Sowohl vom Cowboy, als auch von der Dame in weiß.

25.San Marino

Postcard
Song: Maybe by Valentina Monetta
         Music: Ralph Siegel
Lyrics: Mauro Balestri
Auftritt: 
Mir persönlich ist dieser Song zu ruhig. Da fehlt der Schmackes. Das gewisse Etwas. Wisst ihr, was ich meine?

26.United Kingdom/Royaume-Uni/Vereinigtes Königreich

Postcard
Song: Children of the Universe by Molly
       Music/Lyrics: Molly Smitten-Downes/Anders Hansson
Auftritt:
Was für eine tolle Stimme. Nicht der beste Auftritt aus meiner Sicht, aber sicher einer der Besten.

Große Pause+Votingzeit

Eine weitere Pause, in der die Kommentatoren mit Applaus geehrt werden und die Menschen in Europa ihren Lieblingssong wählen konnten, sowie die Jurys der einzelnen Länder Zeit hatten sich zu beraten und auch für deren Favoriten abzustimmen. Beide Stimmenabgaben zählen 50% im Land(50 Volk/50 Jury). Sie vergeben letztendlich an die 10, in ihrem Land am meisten gevoteten, Auftritte 1-7, sowie 8, 10 und 12 Punkte. Einzig und allein ist es verboten, für sein eigenes Land Punkte zu vergeben.

Die Pause wird durch weitere musikalische Auftritte aufgelockert, wie durch das von den Moderatoren komponierte Lied zur Nummer 12, die die höchste Punktzahl bei der ESC-Punktvergabe darstellt.

Votingergebnisse

Nach knapp zweidreiviertel Stunden gibt es endlich die Votingergebnisse. Alle 37 Staaten, die im gesamten ESC dabei waren(also auch in den Semifinals, ich rede wiederrum nur vom Grande Final) stimmen nun ab. Dazu gibt es einen Ansager, der  die drei höchsten Punktzahlen ansagt und an welches Land sie vergeben wurden. Dies geschieht normalerweise auf Englisch, sodass mindestens ein Moderator etwas Französisch beherrschen muss, um die Punkte auch auf Französisch wiedergeben zu können(dumm, nicht wahr? Aber so ist es halt, wenn man zwei verschiedene Sprachen beim ESC toleriert). Als die Franzosen die Punkte angesagt haben, haben sie übrigens KEIN WORT Englisch gesprochen, sodass bei den französischen Votingergebnissen natürlich das Französische ins Englische übersetzt wurde. Übrigens möchte ich anmerken, dass NUR Frankreich seine Punkte in Französisch ansagen ließ. Nicht Andorra, nicht die Schweiz, nicht Belgien, einfach kein anderes Land außer Frankreich. Wenn bloß die anderen Staaten auch so stur sein dürften. :/
Ansagerin für die deutschen Punkte war Helene Fischer.

Deutschland stimmte so ab:
1–>Spanien
2–>Island
3–>Schweiz
4–>Finnland
5–>Norwegen
6–>Armenien
7–>Österreich
8–>Dänemark
10–>Polen
12–>Niederlande

Wie vielleicht erkennbar an den deutschen Votingergebnissen, gehen die meisten Punkte an die Nachbarstaaten und so ist es bei den anderen Ländern auch. Extrembeispiel Weißrussland, welches IMMER eine der drei oberen Punkte an Russland gibt. Hier sehen wir unter anderem auch, dass politische Freund- oder Feindschaft auch eine Rolle spielen und da kommt Russland ins Spiel. Immer wenn Russland Punkte bekam gab es Buhrufe. Nur wegen der Krimkrise. Was soll das? Auch die Sache mit Österreich. Ich will nicht abstreiten, dass Conchita singen kann und möchte auch nicht sagen, dass das Lied nicht gut war, doch glaube ich, dass ihr anders sein und dieses öffentliche Bekennen zum „Dragqueen-Sein“ ihr einen erheblichen Vorteil bei der Punktevergabe brachte. Und das ist unfair. Es soll der beste Song gewinnen und nicht die beste politische Richtung.

Endergebnisse(Top 5)

1.Österreich 290 Punkte
2.Niederlande 238 Punkte
3.Schweden 218 Punkte
4.Armenien 174 Punkte
5.Ungarn 143 Punkte

LG
GNB