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Schlecht, Schlechter, Kartoffelsalat


OT/DT: Kartoffelsalat – Nicht Fragen!
Genre: Horror-Komödie/Jugend
Produktionsland: Deutschland
Erscheinungsjahr: 2015
Regie: Michael David Pate
Drehbuch: Torge Oelrich/Michael David Pate
Cast: u.a. Torge Oelrich/Dagi Bee/Joyce Ilg/Melina Sophie/Otto Waalkes/Martin Schneider/Phil Laude/Katy Karrenbauer
Länge: 81 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12
Zusatzinfos: 25. der Bottom-100 der IMDb

Ach Leute,
was hat mich dazu getrieben, diesen Film zu sehen?
Ich weiß es nicht! Ich wusste, dass er schlecht war, kurz nach dem Erscheinen sogar Platz 1 der Bottom-100 angeführt hat, aber irgendwie…..ich war neugierig.
Wie sieht der (zwischenzeitlich) schlechteste Film der Welt aus?
Natürlich habe ich dafür kein Geld ausgegeben, denn nur einen Cent hierfür auszugeben, wäre Geldverschwendung, also habe ich das Angebot des YouTubers Freshtorge (Torge Oelrich) genutzt und mir die auf 64 Minuten gekürzte Fassung des Films angesehen.

Der Film handelt von Leo Weiß, welcher ein Totalversager ist und deshalb der Schule verwiesen wird. An der neuen Schule nimmt er sich vor, cool zu sein als plötzlich eine Zombie-Epidemie ausbricht. Ist diese bekämpfbar? Wird er zeigen, wie cool er ist und Wesselburen (die Stadt, in der die Schule liegt und in der er wohnt) retten?

Dieser sehr kurzweilige Plot (der mit den 20 Extraminuten wahrscheinlich nur aufgebläht gewirkt hätte) wird vor allem durch richtig harte Kalauer unterstrichen. Es wird keine Gelegenheit ausgenutzt, Wortspiele in real umzusetzen. Ich muss sagen, dass ich kein einziges Mal gelacht habe und selbst wenn ich vllt. die ersten ein-, zweimal gelacht hätte, wäre mir das Lachen im Laufe des Filmes vergangen. Es ist einfach nur unlustig und trashig.
Ein Trash-Film, wie der es auch ist, darf letzteres ja auch sein, ist ja kein Problem! Doch dieser Film soll eine Komödie sein, fährt mit Waalkes und Schneider auf, die u.a. in den „Sieben Zwergen“-Filmen auch mal gezeigt haben, dass sie (auch heutzutage) noch etwas witzig sein können, aber es verfehlt das alles einfach und es ist soo stumpf! Ich würde Schmerzensgeld verlangen, wenn es nicht meine (wenn auch dumme) freiwillige Entscheidung gewesen wäre, diesen Film zu sehen. Bei RTL, nein, das ist noch nicht niveaulos genug, nein, selbst bei RTL II bekommst du mehr Niveau und hochwertigeren Trash serviert als bei diesem Film!
Der Streifen mag nicht mehr der schlechteste Film aller Zeiten der gesamten Welt sein, aber für mich war der noch schlechter als die Realadaption von Avatar (also dem guten Avatar mit Aang, nicht diese komischen blauen Viecher) und das heißt was!

Ich traue mich nie 10/10 zu geben, aber ich bin mir hundertprozentig sicher, diesem Film mal 0/10 geben zu müssen.
Sorry an die YouTuber und an die echten Schauspieler, die dort mitgespielt haben und eigentlich auch ’nen gewissen Ruf besitzen, aber das war mehr als nur ein Griff ins Klo.

Quelle (Kartoffelsalat):
http://www.imdb.com/title/tt4404474/mediaviewer/rm1942811136
Letzter Aufruf: 01.12.2016, 20:30 Uhr
Quelle (Griff ins Klo):
http://images.tvtoday.de/files/images/201608/2/bscary-movie-4-bbr-br,106672_galerie_100.jpg
Letzter Aufruf: 01.12.2016, 20:52 Uhr

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Auch Spiele sind Kunst – The Beginner’s Guide

The beginners guide cover art.jpg
OT/DT: The Beginner’s Guide
Genre: Walking Simulator/Indie/Abenteuer
Produktionsstudio/Publisher: Everything Unlimited Ltd.
Erscheinungsjahr: 2015
Leitender Entwickler: Davey Wreden
Komponisten: Ryan Roth/Halina Heron
Plattform: PC/OS X/Linux
Altersfreigabe: n/A
Preis: 8,99€

Wie ich schon im letzten Post meinte, habe ich mir noch ein drittes Spiel gegönnt, da man sich zu einem günstigen Preis The Stanley Parable und The Beginner’s Guide in einem gemeinsamen Paket kaufen konnte.

Soeben habe ich das letztere durchgespielt.
Das Spiel ist vom selben Entwickler, wie The Stanley Parable, aber es ist deutlich weniger verrückt.
Man läuft durch verschiedene Spielwelten, kommt zur Ruhe und lauscht dem Entwickler, wie er eine Geschichte aus seinem Leben erzählt. Diese Geschichte ist mit den Spielwelten verknüpft, durch die man läuft.
Der Spieler erlebt diese Story dadurch hautnah und sieht somit auch, wie sich der Erzähler über die Zeit hinweg verändert.
Es gibt viel zum Nachdenken, viel zum in sich gehen.
Die ganze Prozedur nimmt ziemlich genau 90 Minuten in Anspruch und bietet kaum Herausforderung.
Das Spiel ist wirklich nur eine Art Erfahrung. Etwas zum….Interpretieren. Es ist einfach der Inbegriff von Kunst in Spieleform.
Ich weiß, ich habe Life Is Strange auch schon für seine künstlerischen Fertigkeiten hochgelobt (weiß aber jetzt nicht, ob hier auf dem Blog oder in realen Konversationen oder beides), aber das hier ist Kunst nochmal auf einem ganz, ganz anderen Level.
Es ist vom Gefühl her, von dem „Vibe“, was das Spiel mitbringt, Kunst in reinster Form und deshalb empfehle ich jedem, der sich noch unschlüssig ist, ob man Spiele zu Kunst dazuzählen kann, dieses Spiel zu spielen.
8,99€ kostet es normalerweise auf Steam, wie ich hier gerade sehe. Wer nicht so viel ausgeben möchte, schlägt beim Sale zu 🙂
Wenn ich dem Spiel jetzt eine Bewertung geben sollte, bekommt es von mir eine „80%“-Wertung. Ich bin zufrieden und finde nicht, dass das Geld falsch angelegt ist.

LG,
GNB

Quelle (Logo): https://en.wikipedia.org/wiki/The_Beginner’s_Guide#/media/File:The_beginners_guide_cover_art.jpg ,
Letzter Aufruf: 29.11.2016, 22:02 Uhr

Life Is Strange

lifeisstrange

OT/DT: Life Is Strange
Genre: Abenteuer/Drama
Produktionsstudio: Dontnod Entertainment
Publisher: Square Enix
Erscheinungsjahr: 2015
Leitende Entwickler: Raoul Barbet/Michel Koch
Komponist: Jonathan Morali
Plattform: PC/Mac/PS3/PS4/XBOX360/XBOX ONE
Altersfreigabe: USK 12/PEGI 16
Preis: 19,99€ (Complete Season – Preis auf Steam)

Es ist Steam Summer-Sale! Yay! Endlich Toppreistitel spielen können, ohne pleite zu gehen!
U.a. lief mir in meiner Entdeckungsliste Life Is Strange über den Weg. Ich habe schon öfter von dem Spiel gehört, es aber nie gespielt. Es wäre gut, hieß es. Also ab in den Warenkorb. Für 10€ kann man ja nix falsch machen, oder?
Ich betrete also dieses Spiel. Dystopienstimmung im Kopf eines nun 18-Jahre alten Mädchens. Anscheinend nur eine Art Albtraum wie man bemerkt, als sie plötzlich in ihrem Klassenzimmer aufwacht. Scheint bei einem langweiligen Vortrag über Kunst eingeschlafen zu sein. Tja, passiert jedem mal.
Richtig komisch wird es erst, als sie sich auf das Damenklo begibt, um sich etwas frisch zu machen. Ein Schmetterling kommt durch das Fenster und sie, als Fotografie-Studentin, muss unbedingt ein gutes Foto von ihm machen! (Ich weiß. Ihr habt es vllt. nicht gespielt und denkt jetzt: WTF? :D)
Da kommen plötzlich zwei Personen in das Klo, ein junger Mann und eine junge Frau. Die Protagonisten Maxine (kurz Max) versteckt sich und der junge Mann bedroht die junge Frau mitten im Streit mit einer Pistole.

Und drückt ab.

Max will helfen, kommt aus dem Versteck, streckt die Hand aus, aber es ist schon zu……Moment….:Die Zeit dreht sich zurück….

Sie sitzt wieder im Klassenzimmer. Wieder beim selben Vortrag von ihrem Lehrer, Mr. Jefferson. Was ist hier los?
Sie entdeckt ihre Kraft, Zeit (und [damit einhergehend] Raum) verändern zu können, indem sie in der Zeit zurückreisen kann und kann die junge Frau, wie sich herausstellt, ihre ehemalige beste Freundin Chloe, retten.
Das Spiel artet in einen richtigen Krimi aus und wird im Laufe der Zeit immer skurriler, abenteuerlicher, dramatischer.
Gefühle zurückhalten?
Funktionierte bei mir nicht. Ich bin zwar auch eine tws. echt sensible Person, aber diese Immersion des Spiels ist nicht zu unterschätzen! Obwohl es sich um ein Spiel aus der 3rd-Person-Perspektive handelt wohlgemerkt! Irgendwann denkt man einfach wie Maxine, man fühlt wie Maxine, man versteht Chloe, man versteht und steht da voller Fragen vor diesen Zeitfragmenten wie alle Beteiligten und staunt einfach nur. Teilweise bewegungslos.
Das Spiel regt zum Nachdenken an, wirft wieder das Thema der Zeitreise und ihre Problematiken (aus wissenschaftlicher Sicht) auf. Stichwörter Chaostheorie und Schmetterlingseffekt.
Und am Ende, in Episode 5, die vielmehr ein Film als noch Spiel ist, kommt alles auf eine Sache hinaus…..
Die ich nicht spoilern werde ^^
Schließlich sollt ihr es selbst spielen und euch ein Bild davon machen. Rechnet mit einer Spielzeit von ca. 2-3 h pro Episode, also insgesamt um die 10-15 h (ich habe so um die 18h bis zur Vollendung des Spiels benötigt) und lasst euch einfach mitnehmen in die Welt von Life Is Strange. Macht aber zwischen den Episoden unbedingt Pausen, um das Spiel besser auf euch wirken zu lassen. Nur so könnt ihr die Gefühle während des Spielens der Episoden wirklich stark intensivieren und euch auch Gedanken um das Spiel bzw. um die Problematik machen, obwohl ihr gleichzeitig auch etwas wieder runterkommt, Aber nicht für lange und auch nicht so stark, denn ich verspreche euch: Ihr wollt das Ende des Spiels erfahren!

Nach Abzügen in der B-Note aufgrund weniger, nicht störender Bugs und der tws. nicht perfekt modellierten Mimik, komme ich auf eine Abschlussbewertung von 92 % (In der Tat werde ich hier ein anderes Bewertungssystem verwenden. Bietet sich hier eher an, als eine Bewertung von 1 bis 10 wie bei den Büchern oder Filmen, meiner Meinung nach).
Auch wichtig für diese gute Bewertung war, dass das Spiel mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurde und die Soundtracks im Spiel klasse sind. Gute Arbeit!

Falls ihr das Spiel auch gespielt haben solltet: Was haltet ihr von dem Spiel? Könnt ihr meine Meinung bestätigen oder seht ihr das alles ein bisschen anders?

Falls ihr das Spiel nicht gespielt haben solltet: Würdet ihr euch es gerne zulegen und spielen? Hat euch vllt. dieser Blogpost hier überzeugt bei einer unsicheren Kaufentscheidung oder euch überhaupt erstmal auf das Spiel aufmerksam gemacht?

Und noch allgemein meine Frage: Wie findet ihr solche Mopinions zum Thema Gaming? Sollten weitere folgen?
Danke für jeden Kommentar, den ihr hinterlasst! 🙂

LG,
GNB

P.S.: Den versprochenen Event-Blogpost aus dem Brexit-Post wird es nicht geben. Tut mir leid 😦
Grund: Das Event hat sich leider nicht zum Schreiben eines Blogposts und zur Bewertung angeboten. 

Quelle (Beitragsbild): https://i.ytimg.com/vi/r8afBwPobF8/maxresdefault.jpg, Sonntag, 03.07.2016, 22:41 Uhr

Die Kunst, das rechte Maß zu finden by Anselm Grün

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OT/DT: 
Die Kunst, das rechte Maß zu finden
Autor: Anselm Grün
Verlag: dtv
ISBN: 978-3-423-2804-2
Preis: 17,90€ (laut dtv.de)

Hey Leute,
willkommen zurück, nach langer Zeit, bei einer Buchrezi!
Dieses Mal erwischt es den Benediktiner-Mönch Anselm Grün in seinem spirituell-philosophischem Werk Die Kunst, das rechte Maß zu finden.
Das Buch soll den Menschen näher bringen, wie sie im Inneren ihr Gleichgewicht und ihre Mitte finden und somit glücklich leben können. Diese Ratschläge, die man wahrscheinlich ausführlicher auch in vielen anderen Lebensratgebern finden könnte, erstrecken sich über etwas mehr als 150 Seiten, die aber auch vor allem durch etwas Rumgeschwafel und Gleichnisse aus der Bibel oder Vergleichen aus philosophischen oder spirituellen Werken, bspw. Bruckners, gefüllt werden. Dementsprechend ist der Preis von 17,90€ meiner Meinung nach auch etwas happig, aber glücklicherweise wurde es mir geschenkt, also muss ich mich ja mit dieser Thematik, zumindest persönlich, nicht auseinandersetzen. Für die Bewertung des Buchs ist dieser Punkt aber überaus wichtig.
Natürlich hat Anselm Grün (zumindest laut des Klappentexts und Wikipedia) einen gewissen Ruf und die Bücher spülen bestimmt auch Geld in die Kassen der Benediktiner, doch meiner Meinung nach, sind knapp 18€, auch wenn es ein Hardcover ist, für ein Buch, welches Gott als Ausgangspunkt des inneren Seelenheils nimmt und sonst auch nur mit Ratschlägen kommt, die es auch vielfach kostenlos auf spirituellen und philosophischen Internetseiten gibt, etwas viel.
Das Buch ist von der Sprache her nichts unglaublich Besonderes, kann aber dennoch Grüns Ideen sehr gut und verständlich wiedergeben und man merkt ihm an, dass er sich zumindest ein paar Gedanken gemacht hat. Der Punkt mit der Religion wird natürlich nicht als negativ aufgenommen. Er kann ja nichts dafür. Er ist ein Mönch und diese haben es an sich, religiös zu sein.
Außerdem sind bestimmte Ideen, wenn auch woanders ebenfalls abrufbar, für manche evtl. neu oder sogar hilfreich. Jeder der auf solch einen Mischmasch aus Spiritualität, Religion und Philosophie steht, dem sei dieses Buch empfohlen und deshalb bekommt das Buch von mir auch noch passable 5 von 10 Punkten.

LG,
GNB

Persönlicher Jahresrückblick 2015

Hey ihr da draußen! 🙂

Heute, wenn dieser Beitrag erscheint, ist das Jahr 2015 (endlich)  fast um. Wir haben es fast geschafft, irgendwie 365 Tage am Leben zu bleiben und zu leben. Wir hatten Gefühlsausbrüche, Gedanken, Erfahrungen, Ereignisse u.v.m., welche unser eigenes 2015 so besonders gemacht haben!

Wie ihr bemerkt habt, habe ich nicht so wie letztes Jahr in den letzten Tagen immer einen Beitrag pro einem Monat im Jahr veröffentlicht. Dieses Jahr habe ich mich mal entschlossen, alles in einen Beitrag zu packen. Schreibt mir gerne in die Kommis, welche Methode ihr besser findet 🙂

Der Januar war sehr durch unsere Kur geprägt. Sie war langweilig, man hat den Sinn nicht wirklich gesehen und den Zweck hat sie dieses Mal auch nicht erfüllt, eher das Gegenteil. Meiner Mutter ging es mit ihrem kaputten Bein nach der Kur noch schlechter als davor.
Es folgte das Wochenende darauf das Wochenende bei meinem Vater. Dies sollte leider das letzte bleiben, da im Februar, einen Tag nachdem ich seit Jahren mal wieder auf einem Geburtstag einer etwa gleichaltrigen Person, die nicht zur Familie gehört, eingeladen war, die Nachricht kam, dass mein Vater gestorben sei. Er hatte wenige Tage zuvor einen Herzinfarkt gehabt, musste ins Krankenhaus, wurde ins künstliche Koma versetzt. Kurz darauf hat er eine Lungenentzündung bekommen (als Raucher erst recht nicht gerade ungefährlich) und sich mit gefährlichen Keimen auf der Intensivstation infiziert. Letztendlich ist er aber dann an einem weiteren Herzinfarkt im Krankenhaus gestorben.
Ich habe ihn sehr lieb gehabt und habe ihn immer noch sehr lieb-er wird immer in meinem Herzen bleiben. Es gibt immer noch Tage, an denen ich mich frage, obwohl ich fertig getrauert habe, wieso er so früh sterben musste-er war schließlich erst 46-und ob da nicht noch etwas anderes war, was er uns verschwiegen hatte, weil traurigerweise dazukommt, dass er seinen Tod vorausgesehen hat (er meinte oft, er würde die 50 nicht erreichen), aber diese Fragen werden wohl für immer unbeantwortet bleiben.
Einfach nur nochmal an dieser Stelle ein großes „Danke“ an Papa 🙂

Der März ging dann auch gleich mit der Beerdigung los. Ein sehr trauriger und gleichzeitig sehr schöner Moment. Es ist ziemlich schwer zu beschreiben. Weitere große Ereignisse haben nicht stattgefunden bis April. Ab hier ging der Reisemarathon los. Wir haben in Zinnowitz Verwandte besucht, die wir lange nicht mehr gesehen haben. Eine sehr schöne Sache 🙂
Leider ist zu Ostern dann der Uropa meiner Schwester und mein Opa väterlicherseits, der sich nicht so gut mit Papa verstanden hatte, gestorben. „Langsam reicht es auch mal“ waren die Gedanken von uns allen. Glücklicherweise ist im Laufe des Jahres keine weitere nahestehende Person verstorben 🙂

Der Mai hatte dieses Jahr nichts richtig zu bieten, während es Ende Juni/Anfang Juli hieß: „Auf nach bella Italia!“.
Es ging auf Kursfahrt nach Rom (ich habe berichtet) und Rom ist einfach nur wundervoll, sehen wir vom maroden ÖPNV-System und den Selfie-Stick-Männern ab ^^
Die letzten Sommerferien fügten sich nahtlos an und mussten ausgenutzt werden. Man kam endlich mal zum Lesen und Ausschlafen, sowie zum Ausspannen, um auch die zweite Hälfte des Jahres voller Kraft angehen zu können.

Auch der September war wenig ereignisreich, bis es im Oktober, zwei Wochen vor den Anschlägen auf Paris, nach Paris ging (ich habe berichtet)!
Leider war ich ziemlich enttäuscht von dieser Stadt. Die Innenstadt bzw. der Kern ebendieser und Versailles waren wundervoll, keine Frage, aber der Rest ging eigentlich gar nicht. Das ist sehr, sehr schade. Ich hatte mir große Stücke von Paris erhofft und war danach etwas ernüchtert.

Der November war wohl sehr durch Filme geprägt, so habe ich Spectre und Hotel Transsylvanien 2 sehen können. Leider kam ich aber bisher nicht zu anderen Filmen, die ich sehen wollte, wie Alles steht Kopf oder Star Wars VII-Das Erwachen der Macht. Aber was nicht ist, kann ja noch werden ^^

Und jetzt kam der Dezember, der Monat, der genauso gut „Weihnachten“ heißen könnte. Leider ist es in unserem Umkreis dieses Jahr nicht sehr weihnachtlich gewesen, egal wie sehr man sich Mühe gegeben hat. Es war eher unweihnachtlich und stressig und gipfelt jetzt darin, dass ein Teil unserer Familie wegzieht und mit bestimmten Teilen der Familie nichts mehr zu tun haben möchte, da sie durch Papas Tod keine Verbindung mehr zu ihnen hätten und sie sowieso denen schon viel zu lang auf den Geist gegangen wären. Das kann ja noch heiter werden!

Das war soweit mein Jahr 2015. Ich weiß, dass es etwas deprimierend ist, aber hey, nächstes Jahr hat man 366 Tage alles besser sein zu lassen. Ganz besonders freue ich mich natürlich auf das Abi und dass die Schule endlich beendet wird von mir. Es wird langsam Zeit! 😀
Wie war euer Jahr so und ist schon etwas für nächstes Jahr geplant, worauf ihr euch richtig freut? Schreibt es in die Kommis!

Nun verbleibe ich mit vielen Grüßen, wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr, viel Gesundheit, Glück, dass ihr auf die große Liebe trefft und euch alle Wünsche irgendwie erfüllt werden!

Euer
GNB

Edit 15.11.2016:
Spotify Jahresrückblick 2015 (mit Best Of-Playlist)

Spotify Year in Music 2015

Guten Tag, meine lieben Mitleser und Mitleserinnen! 🙂

Es ist mittlerweile schon der Monat Dezember in diesem Jahr.
Der Dezember ist der letzte Monat des Jahres und perfekt dazu geeignet, dem (fast) vergangenen Jahr Revue passieren zu lassen. Wer macht das auch schon im neuen Jahr? Dort will man doch komplett auf die Zukunft konzentriert sein ^^

Der erste Jahresrückblick, der euch hier und jetzt erwartet, ist mein persönlicher Spotify-Jahresrückblick, das sogenannte „Year in Music by Spotify 2015“!
Ich bin gespannt, wie mein Jahr so war und werde natürlich auch immer gerne meinen Senf dann zu den erhobenen Daten dazugeben 🙂

Erster Song des Jahres
4. Januar 2015-Aron Chupa mit I’m an Albatraoz

In der Tat könnte das sogar stimmen (bzw. es WIRD stimmen, denn schließlich sind das ja ausgewertete, erhobene Daten über mein Spotify-Profil). Ich kann mich noch an die Kur erinnern, wo wir uns Richtung Mitte der Kur endlich ein Internetpasswort geholt haben mitsamt Benutzername. Meine erste Amtshandlung sollte dann eigentlich sein, von meiner Lehrerin Huasaufgaben einzufordern, doch war ich auf dieser Kur so sehr auf Musikentzug, dass ich dachte, dass ich gleich sterben würde. Deshalb startete ich vor meinem E-Mail-Programm noch Spotify und hörte mir Aron Chupa an. Das hat ein bisschen Laune gemacht, bevor es dann zur Arbeit und letztendlich zum Logout ging.

Top-5-Künstler des Jahres

1. Trackshittaz (468 Streams)
Ernsthaft jetzt? Ich habe Woki mit deim Popo so oft gestreamt? Ein bisschen peinlich ist das ja schon ^^

2. Toby Turner bzw. Tobuscus (347 Streams)
Auch unerwartet aus meiner Sicht. Irgendwie scheine ich die trashigsten Songs am meisten gestreamt zu haben (u.a. I can swing my sword)

3. Il Volo (274 Streams)
Ok, jetzt kommt endlich normale, gute, kulturell-wertvolle Musik dazu 😀
Il Volo hat mit Grande Amore den besten ESC-Song 2015 abgeliefert, den ich auf und ab hören konnte und vielleicht auch bald mal wieder hören sollte 🙂

4. Alexander Rybak (238 Streams)
Apropos ESC! Rybak auch einer der Künstler, die ich am meisten gehört habe. Allen voran der ESC-2009-Gewinner-Song Fairytale hat es mir angetan für rund ein Viertel des Jahres 🙂

5. Calvin Harris (225 Streams)
2015 war auch das Jahr Calvin Harris‘. Seinen Song Outside, den er zusammen mit Ellie Goulding aufgenommen hat, hat im Frühling und Sommer bei mir einfach (fast) alles getoppt.

Top-5-Alben des Jahres

1. Eurovision Song Contest 2014 Copenhagen by ESC (448 Streams)
Ich habe ganze 448 Mal von diesem Album gestreamt. Man muss aber auch sagen, dass der ESC 2014 einfach echt geil war und man nicht drumherum kommt, viel davon zu streamen. Von klischeehaften Songs (Cliché Love Song) bis zu coolen Songs (Not Alone) war ja alles dabei 😀

2. Sanremo Grande Amore by Il Volo (274 Streams)
Es folgt natürlich das Il Volo-Album, wo Grande Amore beinhaltet ist. Erstaunlicherweise mit einigem Abstand zum ESC-2014-Album.

3. Motion by Calvin Harris (225 Streams)
Es folgt das Calvin Harris-Album, bei dem ich am meisten den Song Outside gestreamt habe. Motion ist allgemein aber ein gutes Album. Hört euch doch noch einmal rein, denn es gibt doch noch ein, zwei Songs mehr als nur Outside, die gut sind.

4. Die Eiskönigin Völlig Unverfroren (Deutsch) (222 Streams)
Ja, in der Tat, hat mich die Musik im Film (z.B. Lass jetzt los), den ich dieses Jahr zum ersten Mal gesehen habe, etwas gepackt und anscheinend dazu veranlasst, am vierthäufigsten von allen Alben zu hören.

5. Niveau Weshalb Warum by Deichkind (211 Streams)
Hier muss es der Song Denken Sie groß gewesen sein, der mich so oft angezogen hat zu diesem Album, wobei ich gerade einen weiteren Song vorgeschlagen bekommen habe-Like mich am Arsch-der auch die Chance verdient hätte, angehört zu werden 😀

Top-5-Songs des Jahres

1. Woki mit deim Popo by Trackshittaz (446 Streams)
Wie schon vermutet und voller Scham, stelle ich euch meinen (angeblichen) Top-Song des Jahres vor: Woki mit deim Popo! Komisch, dass es nicht der einzige Song von den Trackshittaz zu sein scheint, den ich mir angehört habe (vgl. o.).

2. Grande Amore by Il Volo (273 Streams)
DAS ist schon eher mein Top-Song des Jahres! Diese Popera klingt einfach nur perfekt! ^^

3. Fairytale by Alexander Rybak (236 Streams)
Ich hatte dieses Jahr wieder eine Fairytale-Phase, bei der ich mich wieder mal in diese Violine und den Gesang verliebt habe *_*

4. Heroes von Måns Zelmerlöw (221 Streams)
In der Tat hängt mir der Gewinnersong des ESC 2015 immer noch im Ohr, anders als mein persönlicher Gewinner Grande Amore!
Dies liegt aber v.a. an den rhythmischen Beats und dem einfachen Text, sowie an der Erinnerung an die eindrucksvolle Show, die er beim Finale des ESC 2015 in Wien abgeliefert hat 🙂

5. Outside by Calvin Harris feat. Ellie Goulding (213 Streams)
Wie schon oben gesagt, hat mich der Song durch den Frühling und Sommer begleitet. Ich brauche einfach die Musik und die Beats und lasse mich nur selten auf ein ruhigeres Niveau in Sachen Musik nieder.

Top-Genres 2015

1.Eurovision
2.German Hip Hop
3. German Pop
4. Pop
5. German Pop Rock

Hier habe ich eigentlich nichts hinzuzufügen. Den Eindruck, dass das so in etwa meine Musikrichtungen sind, habe ich auch ohne meine erhobenen Daten 🙂

Ich hötte 32.000 Minuten (also ca. 22 Tage) Musik gehört.
Das ist eine beachtenswerte Zahl! Mal gucken, ob ich nächstes Jahr mehr schaffe 😀

Ich hätte 361 verschiedene Künstler gehört (und könnte davon wahrscheinlich höchstens 30 bennenen xD), das wären 273 Künstler mehr, als ich letztes Jahr gehört habe.
Wobei wir auch bedenken müssen, dass ich erst seit etwa Mitte 2014 Spotify besitze.

Aber ich habe nicht nur mehr verschiedene Künstler gehört, sondern hätte auch ganze 474 verschiedene Songs gehört und damit 359 Songs mehr als im Jahre 2014.
Wow, aber wie gesagt. Die Zahl in 2014 müsste hochgerechnet auch höher sein.

Meine Musik nach Jahreszeiten sortiert
Winter
Der Winter wird durch die Trackshittaz aus Österreich (272 Streams), Tobuscus (247 Streams) und Imagine Dragons (98 [!!!] Streams) geprägt.
Was habe ich damals denn bitte schön von Imagine Dragons gehört?
Demons vielleicht? :/

Frühling
Der Frühling wurde von Alexander Rybaks Märchen (211 Streams) dominiert, wobei Calvin Harris mit 208 Streams schon kurz dahinter kommt. Deichkind hat mit unglaublichen 191 Streams den Anschluss im Frühling auch nicht komplett verloren.

Sommer
Im Sommer habe ich Psys Gentleman auf und ab gehört (166 Streams). Mit etwas Abstand (146 Streams) folgt Mikas Relax, Take it easy und wirklich ganz kurz dahinter der ESC-Song Goodbye to Yesterday vom Duo Elina Born und Stig Rästa (143 Streams).

Herbst
Das Ende vom Jahresrückblick wird durch Sidos Astronaut, welches er zusammen mit Andreas Bourani aufgenommen hat, angeführt (69 Streams). Nicht weit dahinter folgt Neks Fatti Avanti Amore (61 Streams) und Avicii mit diversen Songs (57 Streams).

Habe ich wirklich immer weniger Songs gehört, je später es im Jahr wurde oder ist diese Datenanalyse einfach fehlerhaft? Ich weiß es nicht ^^

Auf jeden Fall ist es sehr interessant, das zu sehen 🙂
Wie war denn euer „Year in Music 2015“? Verlinkt es doch mal in den Kommis! 🙂

Natürlich war das nur der erste von insgesamt zwei Jahresrückblicken von mir. Den persönlichen Jahresrückblick meinerseits, werdet ihr dann wahrscheinlich ab dem 30./31. Dezember 2015 hier lesen können 🙂
Bis dahin, könnt ihr euch noch die Tage mit meiner „Best-of-2015-Spotify-Playlist“ versüßen, die akribisch von mir durch das Jahr hindurch geführt wurde und auch noch bis zum 31.Dezember geführt wird.

LG
GNB

James Bond 007-Spectre

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DT: James Bond 007-Spectre
OT: Spectre
Genre: Action/Agententhriller
Produktionsland: Vereinigtes Königreich
Erscheinungsjahr: 2015
Regie: Sam Mendes
Drehbuch: John Logan/Neal Purvis/Robert Wade/James Butterworth
Cast:  u.a. Daniel Craig/Christoph Waltz/Ben Whishaw/Monica Belucci/Andrew Scott
Länge: 148 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12

Am Freitag Abend gab es eine Premiere für mich, denn ich habe zum ersten Mal in meinem Leben einen James Bond geguckt. Auch dieses Mal wieder im Kino, wo ich wieder feststellen musste, dass bis zum Ende des Jahres noch so viele Filme rauskommen sollen, die ich sehen möchte, da kommt man gar nicht hinterher mit dem Gucken, geschweige denn, hat man das Geld ^^

Spectre fängt mit einem actiongeladenen Kampf zwischen Bond und ein paar Rüpeln in Mexiko City an. Natürlich hat 007 keinen Auftrag nach Mexiko City zu gehen und dort ein Verbrechersyndikat aufzuspüren. Er hat es aber trotzdem gemacht.
Am Ende schnappt er auf, dass es einen gewissen „blassen König“ geben müsse, der getötet werden solle. Auf der Suche nach ihm läuft er einer Organisation namens Spectre über den Weg, die versucht, ihn und seine neue Angebetete zu töten. Gleichzeitig wird er aus dem Doppelnullprogramm befreit, weil der neue Geheimdienstchef „C“ (Andrew Scott alias Moriarty) meint, dass es ineffizient sei im Gegensatz zu totaler Überwachung. Dies setzt Bond auf seiner Mission weiter unter Druck, da er jetzt vollkommen auf sich allein gestellt ist….

Der Film war jetzt nicht der Burner, er war aber auch nicht scheiße. Er war ok. Der Titelsong von Sam Smith ist meiner Meinung nach nicht sehr passend. Viel zu gefühlvoll dafür, dass Bond es nicht ist bzw. nur so pseudo-gefühlsvoll ist.
Dafür kann aber Daniel Craig nichts, der als Bond wirklich überzeugen kann. Am meisten herausgestochen für mich und wirklich der Beste war aber Moriarty….ähm, ich meine C.
Man hat einfach jederzeit das Gefühl, dass er vollkommen scheinheilig ist und man hat halt immer diese böse Rolle aus Sherlock im Kopf, von der man ihn einfach nicht lösen kann. Er ist und bleibt für einen für immer böse und verlogen 😀
Die böse Art Waltz‘ gefiel mir aber auch sehr gut. Diese sadistische Ader ist ziemlich geil.
Neben den Schauspielern versucht Spectre auch mit Humor zu punkten, der auch hier, wie im Kinderfilm Hotel Transsylvanien 2, in die Flachwitzebene gelegt werden kann. Der Film nimmt sich eigentlich nicht allzu ernst.
Die schnellen Autos waren zwar cool, aber sind nicht so sehr aufgefallen wie erwartet ^^

Mein Fazit zum ersten Bond meines Lebens:
Ja, man kann diese Filme gucken, muss man aber nicht.
Er war halt ok, aber jetzt kein großer Kracher, der mich zum überzeugten Bond-Fan macht oder mich dazu verleitet, auch noch die anderen 23 Filme zu 007 zu gucken.
Nichtsdestotrotz werde ich mir auch nochmal Skyfall reinziehen, der, auch in der Bond-Geschichte, Vorgänger von Spectre. Mal sehen, wie der so wird, aber hier sage ich mal zur

Abschlussbewertung: 3/10 Punkte

LG
GNB

Hotel Transsilvanien 2

HotelTranssilvanien2
DT: 
Hotel Transsilvanien 2
OT: Hotel Transylvania 2
Genre: Animationsfilm
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2015
Regie: Genndy Tartakovsky
Drehbuch: Robert Smigel/Adam Sandler
Cast (im Originalton): u.a. Adam Sandler/Selena Gomez/Andy Samberg/Kevin James/Mel Brooks
Länge: 89 Minuten
Altersfreigabe: FSK 6

Wieder mal war u.a. die Schwester meines Halbbruders bei uns und irgendwie mussten wir sie ja auch wieder beschäftigen. Auf Dauer ist dies mit Gesellschaftsspielen und Aufpassen auf die ganz Kleinen nicht getan. Also sind wir abermals zum Kino gezogen um uns einen Film anzusehen, der glücklicherweise sowieso noch auf meiner „Must-Watch-Liste“ stand: Hotel Transsilvanien 2″!
Der Film beginnt mit der Hochzeit der nunmehr 124 Jahre alten Mavis und des 27-jährigen Johnny (unglaublich aus meiner Sicht, wo doch, außer von der Stimme her, kein Unterschied zum 21-jährigen Johnny besteht, den ich auch als maximal 18 eingeschätzt hätte). Ein Jahr später folgte das Kinderglück. Der kleine Dennis, von Dracula auch Denisovic genannt, wird geboren. Dieser aber scheint ein normaler Mensch zu sein. Anzeichen, dass er doch ein Vampir sein könnte, zeigen sich bis kurz vor seinem 5.Geburtstag nicht, müssen sich aber zeigen, damit er zumindest ein halber Vampir sein kann.
Graf Dracula setzt nun mit seinen Kumpanen (u.a. Frankensteins Monster) alles daran, „Denisovic“ seine vampirischen Fangzähne zu entlocken (das Zeichen dafür, dass er ein Vampir ist).
Der Film ist an sich süß gemacht, genauso wie der erste Film. Der Animationsstil und die Idee ist eigentlich recht gut. Leider wird teilweise doch sehr gezwungen versucht, witzig zu sein und es existiert auch in fast jeder Szene irgendein auffälliges Product-Placement (Xperia-Z-Handy, Vaio-Laptop usw.).
Anders als im ersten Film, wo ich die Zing(gesprochen Tsching)-Idee echt gut fand (also ewige Liebe auf den ersten Blick), wird diese Idee hier (auch zum Glück) nicht richtig verwendet. Deshalb aber fehlt hier so ein bisschen Substanz, die mich leider zum Schluss kommen lässt, dass ich den ersten Film besser fand. Er hatte irgendwie ein bisschen mehr Handlung und war auch auf eine Art und Weise niedlicher.
Somit meine…

Abschlussbewertung: 4/10 Punkte

LG und einen schönen Abend,
GNB

Fack Ju Göhte 2

OT/DT: Fack ju Göhte 2
Genre: Komödie
Produktionsland: Deutschland
Erscheinungsjahr: 2015
Regie/Drehbuch: Bora Dagtekin
Cast: u.a. Elyas M’Barek/Karoline Herfurth/Katja Riemann/Volker Bruch/Jella Haase/Uschi Glas/Farid Bang/Johannes Nussbaum/Lucas Reiber
Länge: 115 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12

Wir alle können uns noch zurückerinnern. 2013 war es und es war ein Film so lange in den Schlagzeilen, weil dieser so viele Besucher mehr in die Kinos gelockt hat, als so mancher Film zuvor. Von Fack Ju Göhte ist hiermit die Rede, dessen Drehbuchautor vor allem durch den Film Türkisch für Anfänger Bekanntheit erlangte.

In Fack Ju Göhte 2 wird die Geschichte des Vorgängers nun ein bisschen weitergesponnen. Zeki Müller (Elyas M’Barek) unterrichtet die 10b am Goethe-Gymnasium, die unbedingt mal auf Klassenfahrt wollen, doch hat er keinen Bock mit diesen Jugendlichen auf eine Reise zu gehen. Auch auf das Flehen der Direktorin (Katja Riemann) hin, lässt er sich nicht dazu bewegen eine Klassenreise zu machen, welche für das Ansehen der Schule wichtig wäre. Das konkurrierende Schillergymnasium hätte sich schon längst für eine Reise zur Partnerschule nach Thailand entschieden.
Das interessiert Herrn Müller nicht, zumindest so lange nicht, bis sein restliches Diebesgut plötzlich nach Thailand verschickt wurde. Er ist nun natürlich sofort bereit mit den Schülern der 10b, sowie einem Quotenbehinderten (Etienne (Lucas Reiber), ein Autist) auf Klassenreise zu gehen. Durch einen Streich der Schüler an Frau Schnabelstedt (Karoline Herfurth) kann diese nicht mit. Er ist nun auf sich alleine in Thailand gestellt, die 10b zu kontrollieren und den Streit mit der Parallelgruppe des Schillergymnasiums nicht allzu sehr eskalieren zu lassen. Mit mehr oder minder gutem Erfolg.

Der Film ist aus meiner Sicht so witzig wie der erste Teil und die Klischees, die aufgegriffen werden, sind als größtenteils wahr einzuordnen. Die Chantal (Jella Haase), die so gesehen hier die Hauptrolle Frau Schnabelstedts in Teil 1 einnimmt, vermittelt mit ihren „hochbegabten Sprüchen“ immer eine lockere, aber teilweise auch Fremdschäm-Stimmung. Auch lernt man in diesem Film ihre gefühlvolle Seite kennen, was sehr schön, wenn auch filmklischeehaft umgesetzt ist.
Der Quotenautist Etienne ist mir eine sehr sympathische, neue Figur, welcher auch mal die Schlauheit der Klasse 10b darstellen kann. Lucas Reiber schafft es perfekt iwie diese Ticks zu spielen und zu zeigen, dass er stark-autistische Züge hat, sodass es gar nicht gesagt werden muss, sondern man gleich herauslesen kann, nach welcher „Störung“ er tickt.

Die Musik im Film ist immer gut für den passenden Moment gewählt, wenn auch meist nicht die Momente unterstützend, wie es in anderen Filmen der Fall ist, und besteht natürlich vornehmlich aus Pop-Songs bekannter Interpreten.

Kurz gesagt: Guckt euch den Film auch einfach an, denn eigentlich lohnt es sich! 🙂

Abschlussbewertung: 8/10 Punkte

LG
GNB

Die YouTuber-Stars einer neuen Generation

youtuberfilm

 

OT/DT: Die YouTuber-Stars einer neuen Generation
Genre: Dokumentation/Kurzfilm
Produktionsland: Deutschland
Erscheinungsjahr: 2015
Regie: Nanette Burstein
Drehbuch: k.A.
Cast: LeFloid, Joyce Ilg, Wohnprinz
Länge: 22:51 Min
Altersfreigabe: FSK 0

Zufällig wird mir auf meinem alltäglichen Besuch auf YouTube in einem Banner vorgeschlagen, dass ich doch hier einen Film sehen solle. Der Titel klingt interessant, denn es handelt sich schließlich um YouTuber in diesem Film. Neben dem Filmlogo ein Bild LeFloids, der so ein „Let’s get started“-Zeichen in eine Kamera macht. Also klicke ich auf den rot unterlegten „Film ansehen“-Button und siehe da: Es öffnet sich ein Video und ich gucke gebannt zu.
Im Wesentlichen interviewt der Film die im Cast genannten YouTuber und versucht einfach hinter die Kulissen des YouTuberlebens zu schauen.
Sehr gute Schnitte und sehr sympathische YouTuber, darunter ein mir unbekannter (Wohnprinz), machen den Kurzfilm schön anzuschauen. Es lohnt sich, sich diese knapp mehr als 20 Minuten dafür Zeit zu nehmen.
Für manche vielleicht noch ein kleines Schmankerl: Die Regisseurin war oscarnominiert! Ich meine, dann könnt ihr doch mit diesem kleinen Filmchen nichts falsch machen! 🙂
Mehr kann und will ich nicht dazu schreiben, da ihr dann ja nicht mehr den Film zu schauen braucht. Einzig und allein HIER noch der Link zum Film(zum Zeitpunkt, als ich diesen Beitrag verfasst habe, hatte dieser Film ~255.500 Views).

Abschlussbewertung: 6/10 Punkte

LG
GNB

Edit am 14.06.2015: Punktzahl um einen Punkt nach unten korrigiert, da „Frozen“ 7 Punkte erhalten hat, aber im Verhältnis besser als dieser Film war.