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Aina mun pitää

Buongiorno signore e signori,
wie geht’s euch so? 😀

Der Grund dieses Beitrags liegt am gestrigen ersten Semifinale des Eurovision Song Contest 2015 in Wien (Review des Finales plane ich am Sonntag hochzuladen). „Worum geht’s da?“ könnte eure erste Frage sein, die ich euch natürlich beantworten kann. Es ist, wie für Semi- oder im Deutschen, Halbfinals üblich, dafür da, dass Kandidaten vor dem anstehenden Finale ausscheiden und somit am Ende die Finalisten klar sind. Da ich keine Review über das Halbfinale schreiben möchte, hier eine Übersicht, welche 10 Länder weiter sind und welche 7 rausgeflogen sind:
Albanien
Armenien
Belgien
Estland
Georgien
Griechenland
Rumänien
Russland
Serbien
Ungarn
Moldawien/Moldau
Niederlande
Finnland
ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien
Weißrussland
Dänemark

Zu den meisten Liedern kann ich nichts sagen. Ich will mich darauf beschränken nur etwas zu Dänemark, Weißrussland und Finnland zu sagen.

DÄNEMARK
Dieses Lied fand ich von vornherein schlecht. „Just the way you aaaaaaaaaaaaare“ blabla. Wenig einfallsreich und geklungen hat es auch nicht richtig.

WEISSRUSSLAND
Das Lied an sich ist gut, aber der Text ergibt nur wenig Sinn (siehe hier). Die Performance im Finale war unter aller Sau. Der Sänger singt schief, das Englisch ist selbst für einen nicht-Engländer kaum zum aushalten. Choreographie? Wer braucht das schon?
Dementsprechend ein gerechtfertigtes Aus im Halbfinale.

FINNLAND
JETZT KOMMT DAS, WORAUF ICH IN DIESEM BEITRAG EIGENTLICH HINAUS WILL!
Das Lied „Aina mun pitää“ von der Punkband „Pertti Kurikan Nimipäivät“, dessen Mitglieder nur aus geistig Behinderten besteht (3/4 haben Trisomie 21, einer Autismus). Der Song ist gerade mal 1:41 Minuten lang und damit der kürzeste Song der ESC-Geschichte. Dadurch, dass es Punk ist, ist die Musik für manch einen gewöhnungsbedürftig. Und vom Song her, kann ich ja vielleicht sogar verstehen, wieso sie ein vorzeitiges Aus beim ESC erlebt haben. Trotzdem lautet meine Frage: Wieso? Was läuft hier beim ESC bitte falsch?

Versteht mich nicht falsch, aber ich finde es vollkommen unverhältnismäßig, dass letztes Jahr Conchita Wurst gewonnen hat, aber diese Band noch nicht einmal Chance im Finale bekommt.
Zum Zusammenfassen: Conchita Wurst gewann nicht durch den Song, zumindest nicht hauptsächlich. Nein, sie gewann, weil sie eigentlich ein Mann ist, der sich wie eine Frau verkleidet, bloß mit einem Bart und deshalb polarisierte. NUR DESHALB! Man solle respektvoll und tolerant gegenüber diesen Personen sein und balbliblub. Es wurde völlig vergessen, dass dies ein Liederwettbewerb ist. Wäre es danach gegangen, hätten wohl die Niederlande, Schweden oder Armenien gewonnen. Conchita wollte mit ihrem Sieg auch nur diese Message vermitteln. Überwindet Vorurteile, habt Respekt und Toleranz gegenüber jeder Einstellung eines Menschen. Wir alle sind Menschen, wir sind alle gleich.
Das ist doch eigentlich ganz schön, nicht?
Aber jetzt kommt diese Punkband aus Finnland und scheitert im Halbfinale, mit der Begründung „Beim ESC geht es um die Musik und nicht darum, wie die Sänger sind“?
Das ist doch wohl die größte VERARSCHE, die man hier bringen kann.
Ja, das Lied ist gewöhnungsbedürftig, aber hat ne gute Message eigentlich. Ja, Punk ist nicht jedermann Geschmack und ja, vom Lied her, sehe ich es ja ein, dass sie schon im Finale rausfliegen müssen. Aber die Zuschauer und Jurys sollen sich bitte mal entscheiden, was sie wollen. Einen reinen Musikwettbewerb oder eine politische Toleranzdarstellung Europas, durch die Österreich überhaupt erst den ESC bekommen hat, weil diese Unverhältnismäßigkeit ist unter aller Kanone!
Oder was haltet ihr davon? Kommentiert doch einfach unter diesem Post 🙂

LG
Gianluca

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Time is like thunder

Liebe Mitleserschaft,
ihr werdet nun etwas erleben, was es auf diesem Blog noch nie gegeben hat und nun ZUFÄLLIG gemacht wurde, anders als die anderen Beiträge.

Hier geht es nämlich um eine unglaublich tolle Analyse eines Songtextes. Gut, ich werde mich jetzt nicht an Textinterpretationen wie in der Schule halten, die natürlich viel genauer und wissenschaftlicher wären, sondern werde einfach drauf los schreiben und hoffe damit aus diesem Text schlau zu werden.
Bei dem Lied handelt es sich um den ESC-Titel Weißrusslands, „Time“ von Uzari feat. Maimuna.
Ich werde aber, wenn ich spontan so mir den Text anhöre und mitsinge, nicht richtig schlau draus. Was hat der Text denn bitte schön zu bedeuten und wieso heißt der Titel ausgerechnet „Time“ und nicht irgendwie anders? Das will ich ergründen. Gleich in einer Reinform, weil ich dafür jetzt KEINE Vorüberlegung getroffen habe, wie ich diesen Text schreiben werde und wie gesagt auch eigentlich KEINE Idee habe, was der Text mir näherbringen soll. Ich analysiere es so gesehen „Blind“, wie man früher bei Let’s Plays gesagt hat, wo der Spieler zum ersten Mal das Spiel gespielt hat.

Nun denn.
Weil es mir etwas schwer fällt einen englischen Text zu analysieren, übersetze ich ihn mal kurzerhand auf Deutsch:

Sag mir, wo ich hingehöre
Ich hab es so lang probiert
Breche raus in die Nacht
Ließ mich das helle Licht sehen
Jetzt bin bereit zum Kämpfen
Und ich weiß, dass die Zeit auf meiner Seite ist

REFRAIN
{Zeit ist wie ein Donner, ah ah
Hör es wie einen Donner, ah ah
Alles was wir haben sind ein paar Tage und ich versuche sie nicht zu verschwenden
Zeit ist wie ein Donner, ah ah
Schlägt wie ein Donner in unserem Kopf
Zeit ist wie Donner, ah ah, ah ah, ah ah}

Am Ende des Seils
Hoffe weiterhin gegen jede Hoffnung, oh oh
Zeit fließt dahin
Also verliere keinen Tag
Wir können tun, was wir sagen

(Zeit ist wie ein Donner [x2])
Ich weiß, du weißt
(Zeit ist wie ein Donner)
Ich will nicht warten
(Wie ein Donner, wie ein Donner)
(Ich weiß, du weißt)
Verliere keinen Tag!
Ah, ah, hör es wie den Donner, ah ah
Schlagen wie der Donner, ah ah, ah ah, ah ah

REFRAIN

Ich will nicht warten

Gehen wir nun nach Absätzen vor.
Also, der Sänger weiß nicht wohin er gehört und versucht etwas schon sehr lange. Vermutlich versucht er schon sehr lange sich in eine Gruppe zu integrieren, aber merkt, er gehört nicht dazu? Fragt er deshalb nach dem „wohin“?
Er bricht raus in die Nacht und sieht dort helles Licht (Antithese), welches ihm die Kraft zum Kämpfen gibt. Die Zeit, die Vierte Dimension, das was alles für denjenigen entscheidet, der es vermag diese zu steuern, die steht ihm zur Seite. Diese Abfolge an Ereignissen macht irgendwie nicht so viel Sinn, oder? Aber wie sonst? Er bricht raus in die Nacht, flüchtet. Er sieht helles Licht, dass Kraft zum Kämpfen gibt, sich in diese Gruppe zu integrieren?
Und wieso ist es jetzt so wichtig anzumerken, dass die Zeit auf seiner Seite ist? Schon allein dieser Absatz macht für mich leider kaum Sinn, wenn ich mir hier nicht irgendwelche Hirngespinste zusammenreime.
Nun gut. Vielleicht ergibt das ja alles einen Sinn, wenn wir jetzt den Refrain genauer betrachten.
Zeit ist wie ein Donner. Der Donner ist etwas Kraftvolles, Lautes, Kurzweiliges und bleibt im Gedächtnis. Zeit ist auch etwas Kraftvolles. „Jetzt“ ist kurzweilig und das Gedächtnis arbeitet, wie alles Andere auch, mehr oder weniger mit der Zeit. Nur laut ist sie eigentlich nicht. Man soll sie laut dem Text aber hören können, wie den Donner. Und man soll die Zeit nutzen, weil seine Zeit schneller gekommen sein kann, als man glaubt.
So würde ich den Refrain interpretieren. Einen Zusammenhang  zum ersten Absatz zu finden ist schwierig, aber vielleicht möglich. Er will die Zeit voll nutzen, um zu kämpfen, herauszufinden, wo er hingehört. Und sie steht ihm aber bei, obwohl er Zeitdruck hat (wenige Tage)? Auf jeden Fall ist in ihm ein Carpe Diem-Gefühl verankert…
Um chronologisch fortzufahren, gucken wir uns nun den 3.Absatz an. Ein Ende des Seils, er hofft gegen die Hoffnung. Ich erkenne weder einen Sinn im Gesagten, noch einen Zusammenhang zum Refrain. Nur danach ist er erpicht darauf, zu sagen, dass Zeit dahinfließt und man den Tag nutzen soll, man alles, was man sich vorgenommen hat, tun kann.
Er will nicht länger warten, sondern etwas tun.

Das ist eigentlich die gesamte Interpretation. Wieso das Lied „Time“ heißt, ist geklärt. Er berichtet vom Zeitdruck, dass Zeit dahinfließt und man den Tag leben soll (Carpe Diem). Aber wieso ausgerechnet „like thunder“ („wie (ein) Donner“)?
Ich glaube, da muss ich auf die Interpretationsversuche einer anderen Person zurückgreifen. „Time“ und „Thunder“ sind zwei Worte mit „T“ am Anfang und klingen zusammen gut „e basta“!

Fallen euch noch spontan weitere Interpretationsversuche ein? Wenn ja, welche? Und wenn nein, gefällt euch das Lied zumindest? 🙂

EDIT VOM 07.05.2015:
Mittlerweile ist das Musikvideo zum Lied erschienen. Leider gibt dieses Video auch kaum Aufschluss über die Bedeutung des Songs. Zeit rennt, ja. Uzari rennt, Maimuna ist in einer Sanduhr gefangen.
Irgendwann kommt eine Schlange, die in der Wüste lebt (glaube und hoffe ich, denn meine Geographie- und Biologie-Kenntnisse sind dahingehend nicht so gut). Einzige neue Feststellung: Ich nehme an, dass das ständige Streuen von Sand auf eine Geige oder speziell auf deren Saiten nicht gut für die Geige bzw. ihre Saiten ist. Aber egal.

LG
GNB

ESC 2014-Review

Auch wenn es jetzt nach einem halben Jahr etwas spät kommt, hier ist nun mein Rückblick zum ESC 2014. Unter dem Thema #Join Us lud Kopenhagen(Dänemark) zum diesjährigen Gesangswettbewerb ein, denn letztes Jahr gewann Emmelie de Forest den Wettbewerb in Malmö(Schweden) mit dem Lied „Only Teardrops“. Beim ESC 2014 handelt es sich um den 59.Eurovision Song Contest, welcher von Nikolaj Koppel, Lise Rølle und Pilou Asbæk moderiert wurde.

Die Eröffnung

Der ESC 2014 beginnt mit einem kleinen Filmchen, welches leicht an einen Action-Film erinnert. Diese „Agenten“ landen auf dem B&W Hallerne-Gelände(Veranstaltungsort des ESC), machen sich erkenntlich und laufen mit hochgehaltenen Flaggen der teilnehmenden Länder in das Gebäude. Die Szenerie wechselt. Man schaut nun auf die volle B&W Hallerne-Halle samt Bühne, auf der nun die „Agenten“ mit den Flaggen sind. Es gibt einen kleinen sportlichen Act und danach werden die Kandidaten, der Reihe der Startplätze nach vorgestellt.
Beispiel: „Start Number 7-Armenia-L’Arménie-Armenien(dän.)
Es folgt das Auftreten und Vorstellen der Moderatoren, sowie der Startschuss.

Die Show
1.Ukraine

Postcard
Song: Tick-Tock by Maria Yaremchuk
Music: Maria Yaremchuk
Lyrics: Maria Yaremchuk/Sandra Bjurman
Auftritt: 
Lichteffekte sind gut,  dennoch sind i.A. Auftritt und Lied eher langweilig

2.Belarus/Biélorussie/Weißrussland

Postcard
Song: Cheesecake by Teo
          Music: Yury Vashchuk(Teo)
          Lyrics: Dmitry Novik
Auftritt: Das Käsekuchen-Lied mochte ich, auch wenn es eher ESC-typisch war und der Auftritt auch nur so naja war.

3.Azerbaijan

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Song: Start a Fire by Dilara Kazimova
    Music/Lyrics: Stefan Örn/Johan Kronlund/Alessandra Günthardt
Auftritt: 
Ich möchte nicht allzuviele Worte verlieren. Auftritt und Song waren stinklangweilig.

4.Iceland/Islande/Island

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Song: No Prejudice by Pollapönk
Music: Heidar Örn Kristjannson
Lyrics: H.Ö.Kristjannson, Haraldur Freyr Gislason, John Grant
Auftritt: 
Sehr farbenfroh. Das Lied mit einer tiefen Bedeutung, die schon im Titel erkennbar ist. Eigentlich relativ guter Song, welcher sich aber wie ein Kinderserien-Intro aus den USA anhört und sich nicht richtig in mein Ohr einspielen konnte.

5.Norway/Norvège/Norwegen

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Song: Silent Storm by Carl Espen
      Music/Lyrics: Josefin Winther
Auftritt: 
Song gehört auch eher zu der langweiligen Sorte. Der Refrain ist dennoch relativ schön und als dieser zum zweiten Mal wiederholt wird, wird dieser auf der Bühne auch schön inszeniert.

6.Romania/Roumanie/Rumänien

Postcard
Song:  Miracle by Paula Seling&OVI
       Music/Lyrics: OVI/Philip Halloun/Frida Amundsen/Beyond51
Auftritt:
Auftritt eher lw. Lied würde gut sein, wenn mich nicht dieses Gefühl beschleichen würde, dass ich ein Lied mit ähnlicher Melodie schon vorher gehört hätte. Und am Ende das Gegenseitige Reinschreien in’s Mikrofon neben dem Ohr des Anderen, von der Zeile „It’s a miracle!“ muss doch unglaublich schmerzhaft sein, oder?

7.Armenia/Arménie/Armenien

Postcard
Song: Not alone by AramMP3
       Music: AramMP3
Lyrics: Garik Papoyan
Auftritt: 
Der erste Eindruck ist: Langweilig. Ruhe Stimme, Klaviergeklimper, zwischendurch ein bisschen Trommelwirbel, außerdem dauernd diese „Not Alone“-Wiederholung, ohne einen Refrain zu erkennen. Dies für ganze eineinhalb Minuten! Doch dieses „Not Alone“ wurde langsam immer kraftvoller bis es schließlich eine Dubstep-Explosion mit einer bombastischen Stimme gibt. Hier dreht auch der Auftritt auf mit coolen Lichteffekten und aus dem Boden schießenden Feuer. Und dann wird es plötzlich wieder ganz ruhig und auch AramMP3 ist von einer Note auf die andere wieder der ruhige, leise, fast schüchtern wirkende Aram. DAS nenne ich eine geile Performance.

8.Montenegro

Postcard
Song: Moj Svijet by Sergej Cetkovic
       Music: Sergej Cetkovic
Lyrics: Sergej Cetkovic/Emina Sandal
Auftritt: 
Eine Eiskunstläuferin übernimmt das Tanzen, Cetkovic singt und er hat eine sehr gute Stimme. Der Text ist montenegrinisch. Ich glaube, dass diese ein ESC-Kandidat gewesen sein könnte, wie viele sich den ESC in ihrem Traum vorstellen. Ein Act mit gutem Song in der Sprache, aus dem Land wo der Act herkommt.

9.Poland/Pologne/Polen

Postcard
Song: My Słowianie-We are Slavic by Donatan&Cleo
       Music: Donatan
Lyrics: Cleo
Auftritt: 
Rap und auf Polnisch! 😀
Es klingt irgendwie jede Zeile gleich, aber um dies bei der ausländischen, d.h. zumindest bei dortiger männlicher Bevölkerung, auszugleichen werden traditionelle Trachten benutzt, die von schönen Frauen angezogen werden. Bei der Aufnahme des ESCs hat der Kameramann auch vor allem auf diese hingehalten.

10.Greece/Grèce/Griechenland

Postcard
Song: Rise Up by Freaky Fortune feat. RiskyKidd
       Music: Freaky Fortune
Lyrics: Freaky Fortune, RiskyKidd
Auftritt: 
Hier wurde ganz klar versucht einen Partyhit zu komponieren, was sogar ziemlich gelungen ist. Wenn man sich an manchen Stellen die Stimmen der Sänger wegdenkt.

11.Austria/Autriche/Österreich

PostcardAS
Song: Rise like a Phoenix by Conchita Wurst
       Music:/Lyrics: Charly Mason/Ali Zuckowski/Julian Maas/Joey Patulka
Auftritt: Melodie und Stimme sind einfach gut. Gut, die Optik ist ungewöhnlich, aber Gegner Conchita Wursts, die sie aufgrund ihres Auftritts fertig machen kann ich nicht verstehen. Eins ist deshalb aber sicher: Sie polarisierte! Rise like a Phoenix!

12.Germany/Allemagne/Deutschland

Postcard
Song: Is it right? by Elaiza
      Music: Elzbieta Steinmetz/Frank Kretschmer
Lyrics: Elzbieta Steinmetz/Adam Kesselhaut
Auftritt: 
Das Outfit der Elzbieta fand ich relativ grauenhaft 😀
Und den Song fand ich von Anfang an nicht so richtig prall. Unheilig oder Santiano hätte mir besser auf dieser Bühne gepasst, aber man kann halt nicht alles haben 😉

Kleine Pause

Nun wurde eine kleine Pause eingebaut, in der ESC-Rekorde aufgezeigt wurden, wie zum Beispiel die höchste Note, die gesungen wurde.

13.Sweden/Suéde/Schweden

Postcard
Song: Undo by Sanna Nielsen
Music/Lyrics: Fredrik Kempe/David Kreuger/Hamed „K-One“ Pirouzpanah
Auftritt: 
Typisches ESC-Lied. Musik lauter als Gesang und wenn der Gesang mal lauter war, war es eher eine Art rumkreischen. Mit dem Lied konnte ich nichts anfangen.

14.France/France/Frankreich

Postcard
Song: Moustache by Twin Twin
        Music: Pierre Beyres/Kim N’Guyen
Lyrics: Lorent Ardouvia/François Ardouvia
Auftritt: 
Der Franzose versucht übermäßig cool zu sein und das Publikum MEHR als einzubeziehen. Das macht diesen Auftritt etwas schlechter als er hätte sein müssen. Live singen geht bei denen auch nicht. Es klingt ekelhaft. Wenn ihr euch aber die am Computer verschönerte Version anhört, dann werdet ihr merken, dass dies eigentlich ein ziemlich gutes ist. Es ist halt auf Französisch geschrieben und hat sogar ein tiefgründiges Thema: Materialismus. Dies erkennt aber wegen des französischen Textes wahrscheinlich fast niemand xD
Eine weitere Anmerkung: Genau wie Jedward beim ESC 2011 in Düsseldorf hat auch der Sänger von Twin Twin eine hochgestylte Frisur. Er will also zumindest irgendwie auffallen oder „cool“ aussehen. 😉

15.Russia/Russie/Russland

Postcard
Song: Shine by Tolmachevy Sisters
        Music: Philipp Kirkorov/Dimitris Kontopoulos
Lyrics: John Ballard/Ralph Charlie/Gerard James Borg
Auftritt: 
Die beiden 17-jährigen Schwestern im weißen Kleid mit den langen blonden Jahren und den guten Stimmen haben die Buh-Rufe nicht verdient(weiteres weiter unten). Das Lied klingt einfach gut und ihre Stimmen passen einfach. Der Auftritt mit dieser Art Wippe ist auch relativ gut gelungen.

16.Italy/Italie/Italien

Postcard
Song: La mia Città by Emma
      Music/Lyrics: Emma Marrone
Auftritt: 
Ich sage als Viertel-Italiener: Nein, dass ist nicht so ein tolles Lied. Die Performance als Caesaria(weibl. Form Caesars, habe ich mir mal ausgedacht)ist dennoch gut gelungen.

17.Slovenia/Slovénie/Slowenien

Postcard
Song: Round and Round by Tinkara Kovac
Music: Raay
Lyrics: Tinkara Kovac/Hannah Mancini/Tina Pis
Auftritt: 
Background-Sänger sind gut. Ich hab wieder das Gefühl, so ein Lied schonmal gehört zu haben. Und hier war die Tinkara wohl ganz schlau und hat gedacht, wenn sie auch eine Flöte mit in ihren Auftritt nimmt, so wie Emmelie de Forest letztes Jahr, wird sie gewinnen. Hat sie sich wohl getäuscht.

18.Finland/Finlande/Finnland

Postcard
Song: Something Better by Softengine
       Music: Topi Latukka
Lyrics: Henri Oskar/Topi Latukka
Auftritt: 
Eine Boyband mit so einer typischen Halb-Rock-Halb-Pop-Melodie. Eigentlich nichts, na? Richtig! Neues!

19.Spain/Espagne/Spanien

Postcard
Song: Dancing in the Rain by Ruth Lorenzo
        Music/Lyrics: Ruth Lorenzo/James Lawrence Irwin/Julian Emery
Auftritt: „
Gab es das Lied nicht schon vorher?“, frage ich mich mal wieder. Egal, es klingt gut.

20.Switzerland/Suisse/Schweiz

Postcard
Song: Hunter of Stars by Sebalter
        Music/Lyrics: Sebastiano Paù-Lessi
Auftritt: 
Schöne Melodie und ich will auch so pfeifen können! 😦
Der Sänger ist natürlich auch gut. 🙂

21.Hungary/Hongrie/Ungarn

Postcard
Song: Running by András Kállay Saunders
        Music: András Kállay Saunders/Krisztián Szakos
Lyrics: András Kállay Saunders
Auftritt: 
Trifft nicht ganz meinen Musikgeschmack aber hört sich glaub ich für andere Leute gut an 🙂

22.Malta/Malte/Malta

Postcard
Song: Coming Home by Firelight
        Music/Lyrics: Richard Edwards Micalief
Auftritt: 
Song ist nicht so gut. Auftritt ging einigermaßen.

23.Denmark/Danemark/Dänemark

Postcard
Song: Cliché Love Song by Basim
         Music/Lyrics: Lasse Lindorff/Kim Nowak-Zorde/Daniel Fält/Basim
Auftritt: 
Skubi-dubi-dap-dap-dibi-dai-skubi-dubi-dap-dap-dappa-dai, I love this, f*cking cliché song of this European Bruno Mars.
Wie gesagt: Der Gastgeber überzeugt mit einem Lied im Bruno Mars-Style mit einem Sänger, der eine Stimme wie Bruno Mars hat.

24.The Netherlands/Les Pays-Bas/Niederlande

Postcard
Song: Calm after the Storms by The Common Linnets
Music/Lyrics: Ilse DeLange/JB Meijers/Rob Crosby/Matthew Crosby/Jake Etheridge
Auftritt: 
Aus meiner Sicht nur etwas Mittelmäßiges. Sowohl vom Cowboy, als auch von der Dame in weiß.

25.San Marino

Postcard
Song: Maybe by Valentina Monetta
         Music: Ralph Siegel
Lyrics: Mauro Balestri
Auftritt: 
Mir persönlich ist dieser Song zu ruhig. Da fehlt der Schmackes. Das gewisse Etwas. Wisst ihr, was ich meine?

26.United Kingdom/Royaume-Uni/Vereinigtes Königreich

Postcard
Song: Children of the Universe by Molly
       Music/Lyrics: Molly Smitten-Downes/Anders Hansson
Auftritt:
Was für eine tolle Stimme. Nicht der beste Auftritt aus meiner Sicht, aber sicher einer der Besten.

Große Pause+Votingzeit

Eine weitere Pause, in der die Kommentatoren mit Applaus geehrt werden und die Menschen in Europa ihren Lieblingssong wählen konnten, sowie die Jurys der einzelnen Länder Zeit hatten sich zu beraten und auch für deren Favoriten abzustimmen. Beide Stimmenabgaben zählen 50% im Land(50 Volk/50 Jury). Sie vergeben letztendlich an die 10, in ihrem Land am meisten gevoteten, Auftritte 1-7, sowie 8, 10 und 12 Punkte. Einzig und allein ist es verboten, für sein eigenes Land Punkte zu vergeben.

Die Pause wird durch weitere musikalische Auftritte aufgelockert, wie durch das von den Moderatoren komponierte Lied zur Nummer 12, die die höchste Punktzahl bei der ESC-Punktvergabe darstellt.

Votingergebnisse

Nach knapp zweidreiviertel Stunden gibt es endlich die Votingergebnisse. Alle 37 Staaten, die im gesamten ESC dabei waren(also auch in den Semifinals, ich rede wiederrum nur vom Grande Final) stimmen nun ab. Dazu gibt es einen Ansager, der  die drei höchsten Punktzahlen ansagt und an welches Land sie vergeben wurden. Dies geschieht normalerweise auf Englisch, sodass mindestens ein Moderator etwas Französisch beherrschen muss, um die Punkte auch auf Französisch wiedergeben zu können(dumm, nicht wahr? Aber so ist es halt, wenn man zwei verschiedene Sprachen beim ESC toleriert). Als die Franzosen die Punkte angesagt haben, haben sie übrigens KEIN WORT Englisch gesprochen, sodass bei den französischen Votingergebnissen natürlich das Französische ins Englische übersetzt wurde. Übrigens möchte ich anmerken, dass NUR Frankreich seine Punkte in Französisch ansagen ließ. Nicht Andorra, nicht die Schweiz, nicht Belgien, einfach kein anderes Land außer Frankreich. Wenn bloß die anderen Staaten auch so stur sein dürften. :/
Ansagerin für die deutschen Punkte war Helene Fischer.

Deutschland stimmte so ab:
1–>Spanien
2–>Island
3–>Schweiz
4–>Finnland
5–>Norwegen
6–>Armenien
7–>Österreich
8–>Dänemark
10–>Polen
12–>Niederlande

Wie vielleicht erkennbar an den deutschen Votingergebnissen, gehen die meisten Punkte an die Nachbarstaaten und so ist es bei den anderen Ländern auch. Extrembeispiel Weißrussland, welches IMMER eine der drei oberen Punkte an Russland gibt. Hier sehen wir unter anderem auch, dass politische Freund- oder Feindschaft auch eine Rolle spielen und da kommt Russland ins Spiel. Immer wenn Russland Punkte bekam gab es Buhrufe. Nur wegen der Krimkrise. Was soll das? Auch die Sache mit Österreich. Ich will nicht abstreiten, dass Conchita singen kann und möchte auch nicht sagen, dass das Lied nicht gut war, doch glaube ich, dass ihr anders sein und dieses öffentliche Bekennen zum „Dragqueen-Sein“ ihr einen erheblichen Vorteil bei der Punktevergabe brachte. Und das ist unfair. Es soll der beste Song gewinnen und nicht die beste politische Richtung.

Endergebnisse(Top 5)

1.Österreich 290 Punkte
2.Niederlande 238 Punkte
3.Schweden 218 Punkte
4.Armenien 174 Punkte
5.Ungarn 143 Punkte

LG
GNB