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Russland verstehen by Gabriele Krone-Schmalz

Russland verstehen by Gabriele Krone-Schmalz
OT/DT: Russland verstehen – Der Kampf um die Ukraine und die Arroganz des Westens
Autor: Gabriele Krone-Schmalz
Verlag: C.H. Beck
ISBN: 978-3-406-67525-6
Preis: 11,99€ (Thalia.de)

Zuerst sei gesagt:
Ja, der Titel ist sehr provokant, aber dennoch zutreffend.
Über 176 Seiten versucht die Professorin für TV und Journalistik leicht verständlich und ohne um den heißen Brei herumzureden zu erklären, wieso Russland (außen-)politisch so Politik macht, wie es es tut und inwieweit unser westlicher Doppelstandard, unsere westliche Doppelmoral, dazu geführt haben.
Gegner von ihr werfen ihr deshalb eine Russophilie vor, die ich eindeutig nicht erkennen konnte. Sie kritisiert Russland durchaus, wenn es etwas zu kritisieren gibt. Menschenrechtsverletzungen, Korruption und dergleichen sind nicht von der Hand zu weisen, dennoch versucht sie, anders als es unsere westlichen Politiker und Leitmedien oft tun, Fakten zu sichern und Russland zu verstehen, anstatt es nur anzugreifen.

Wir, hauptsächlich unsere Politiker und teilweise Journalisten, haben nämlich auch einiges damit zu tun, wie wir Russland oder die Konflikte, in denen Russland „der Böse“ war, wahrnehmen.
Sie zeigt auf, wie wir uns anders verhalten hätten können oder wie wir immer noch versuchen könnten, Europa komplett aus dem Wahrscheinlichkeitsbereich eines potentiellen Dritten Weltkriegs zu nehmen, indem wir, in angemessenem Maße, mit Russland kooperieren anstatt in diesem Land unseren (Tod-)Feind zu sehen.

Nun kann man mit einigen ihrer Aussagen auch nicht einer Meinung sein, v.a. dann nicht, wenn sie ihre Meinung darstellt und nicht nur Fakten (die es aber auch genug in diesem Buch vorzufinden gibt). Das ist okay, aber dennoch möchte ich jedem, der eine differenzierte politische Meinung zum Thema „Russland“ oder auch „Ukraine-Konflikt“ haben möchte, dieses Buch ans Herz legen.
Wenigstens einmal sollte man sich auch auf die andere Seite der Medaille begeben und versuchen grau zu denken, anstatt nur schwarz und weiß.

Bewertung: 8/10 Punkte

LG,
GNB

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Kurzrezensionen #1 – Über Erwachsenwerden, Hochmut und Tod

Ach Mensch, da lese ich ein bisschen mal was oder gucke mal einen Film und verspreche euch, ich würde euch auf dem Blog darauf berichten und was mache ich?
Ich schreibe keine Rezensionen. Mir fehlt aber auch einfach irgendwo die Zeit, weshalb ich mir dachte: Wenn du keine Zeit für drei lange Rezensionen hast, mache doch einen Blogpost mit drei kurzen Rezensionen!

„Über welche drei Dinge möchtest Du denn schreiben?“, fragt ihr euch sicherlich.
Zum einen über zwei Bücher. Einen Klassiker – „Effi Briest“ von Theodor Fontane – und ein neueres Buch – „Schantall, tu ma die Omma winken!“ von Kai Twilfer.
Außerdem werde ich euch ein paar Worte zum neuesten Disney-Animationsfilm „Coco“ dalassen (Nein, Star Wars wird (noch) nicht bewertet, weil ich ihn auch noch nicht gesehen habe).

Lasst uns mit Effi Briest anfangen. Wer hat von diesem Buch noch nie gehört?
Wahrscheinlich niemand, da es zur Pflichtlektüre des Deutschunterrichts zählt.

Das Buch handelt von der zu Anfang achtzehnjährigen Effi, die ursprünglich aus dem fiktiven, havelländischen Hohencremmen stammt. Sie ist eine wahre, kindliche Frohnatur bis sie eines Tages sich mit Baron von Innstetten verlobt, der sie mit ins fiktiv-preußische Kessin nimmt. Von da an beginnt ihr Verfall. Gepeinigt von Innstettens Gruselgeschichten, Heimweh und einer verbotenen Liebe, die sie eventuell ihren Stand kosten wird, verliert sie ihre Jugendhaftig- und Fröhlichkeit und auch ihren Lebensmut.

Dass Fontane zu den größeren Autoren und Dichtern unserer Geschichte zählt, ist wohl kaum zu bezweifeln. Dieses Buch zeigt einem Einsteiger in klassisch-deutsche Literatur sehr gut, dass diese Art von Literatur angenehm zu lesen ist, sowohl im Sinne der Leserlichkeit des benutzten Deutschs als auch von der erzählten Geschichte her, die wohl kaum als langweilig betitelt werden kann.

Bewertung: 8/10 Punkte

Weiter geht’s mit Buch Nummer 2:
Kai Twilfers „Schantall, tu ma die Omma winken!“.
Dies ist ein Buch über einen Sozialarbeiter aus dem Ruhrgebiet, welcher über seine Erlebnisse mit Familie Pröllmann, der „typisch ungebildeten Hartz-IV-Assi-Familie“ berichtet.
Dieses Buch hat mir total missfallen. Es gibt Leute, wie bspw. Phillipp Möller in seinen Berichten über seine Zeit als Quereinstiegslehrer (Isch geh Schulhof), die können über ihre Berufsgruppe berichten, auf Missstände aufmerksam machen und alles in allem trotzdem das alles relativ angenehm schreiben oder sogar witzig sein und dann gibt es Leute wie Kai Twilfer, die weder einen guten Schreibstil an den Tag legen, noch witzig sein können.
Das ganze Buch war voll von erzwungener Witzigkeit und Lockerheit und schrieb immer von oben herab über die Familie Pröllmann. Man kam sich über die Familie genauso erhaben vor wie über die Familie eines Kandidaten bei Schwiegertochter gesucht und das ist echt kein gutes Zeichen.
Außerdem verspricht das Buch den „Alltag eines unerschrockenen Sozialarbeiters“ an den Tag zu bringen und das lyrische Ich soll wohl auch solch einen „unerschrockenen Sozialarbeiter“ darstellen. Schade, dass der Herr Twilfer selbst nicht dieser zu sein gewesen scheint. Zitat aus der Autorenbeschreibung: „2002 gründete er ‚Industriekult‘, einen Großhandel für Regionalia, mit dem er im Ruhrgebiet selbstständig ist“. Okay – Wo ist sein Engagement als Sozialarbeiter? Oder hat er einfach nur kleinere Beobachtungen zusammen mit den Standardklischees über solche Familien gemischt und dann ein Buch über Erfahrungen eines „unerschrockenen Sozialarbeiters“ geschrieben?
Tut mir leid, aber alles in allem war das wohl wirklich eines der schlechtesten Bücher, die ich je gelesen habe.

Bewertung: 1/10 Punkte

Kommen wir zum Schluss noch zu einem Film.
Disney hat nicht nur vor wenigen Tagen den neuen Star-Wars-Film veröffentlicht, sondern schon vor wenigen Wochen ihren nächsten großen Animationsfilm, welcher auf den Namen „Coco“ hört.
Dieser Film spielt in Mexiko um den Tag der Toten (Día de los Muertos), wo eine musikhassende Schuhmacherfamilie ihren jüngsten, musikalischen Sohn an das Totenreich verliert. Kann der Junge mit der Hilfe seiner toten Verwandten wieder ins Reich der Lebenden zurückkehren?

Der Film war „typisch Disney“ und hatte von starkem Humor über süße Tiere bis hin zu salzigen Tränen wieder mal alles zu bieten.
Eine volle Empfehlung von mir!

Bewertung: 7/10 Punkte

Ich hoffe, euch hat diese Form an das Thema „Rezensionen“ heranzugehen genauso gut gefallen wie eine klassische Rezension.
Lasst mir gerne einen Kommentar dazu da!

Bis dahin,

euer GNB

Vor dem Suizid: Gründe sammeln; Nach dem Suizid: SpuBe rufen

Ja, ich gebe zu, dies ist eine relativ provokante Überschrift. Sie wirkt aber auch gleichzeitig geradezu lächerlich, wenn man das Thema dieses Beitrags nennt.

Dieses Mal ist es ein „Sammelpost“ zu zwei Serien, die ich gesehen habe und hier kurz bewerten möchte. Zum einen habe ich Thirteen Reasons Why (oder Tote Mädchen lügen nicht) gesehen und zum anderen den Tatortreiniger. Unterschiedlicher könnten die Serien nicht sein.

Erstere erzählt vom 17jährigen Mädchen Hannah Baker, welche sich umgebracht hat. Auf 13 Kassetten(seiten) hat sie die 13 Gründe aufgenommen, die zu ihrem Tod geführt haben. Dies sind immer Ereignisse, die aber stark von jeweils einer Person abhängen.
Einer dieser Personen ist Clay Jensen, welcher ein Mitschüler und Arbeitskollege von ihr war und außerdem ziemlich verliebt in sie gewesen ist, sodass ihn es wohl fast am schwersten trifft, dass er auch Teil ihres „Suizidnetzes“ sein soll.
Die Serie ist ziemlich gut gemacht. Schnitte, Lichtunterschiede, Unterscheidungen zwischen Vergangenheit (Was die Kassette erzählt) und Gegenwart, Charakterentwicklung sind nennenswert. Außerdem hat man mit dem Protagonisten Clay eine Person mit der man sich identifizieren kann (ich zumindest).
Man merkt den Schmerz Hannahs, aber auch Clays und anderer Charaktere und es gibt jede Menge „Trigger“.
Damit meine ich sowohl welche in der Story, die mich – Gott sei Dank bin ich derzeit so gut wie alleine in der Wohnung und vor dem Fernseher – die Charaktere anflehen lassen hat, Dinge zu tun oder nicht zu tun, aber auch welche, vor denen man gewarnt sein sollte eventuell.
Es war mir zwar schon vorher klar, aber ich glaube, auch wenn das jetzt bestimmt voll komisch und vllt. offensichtlich klingt, diese Serie hat mir erst gezeigt, dass ich nicht dazu fähig bin, Vergewaltigungen und tatsächlichen Suizid zu sehen.
Richtig gelesen: Wer ausschließen möchte, jemals in seinem Leben eine (wenn auch gespielte) Vergewaltigung zu sehen oder auch den Prozess des Pulsaderaufschneidens, dem sei diese Serie nicht ans Herz gelegt. Selbiges gilt für Leute, die sich nicht mit Depressionen und „Teenage Angst“ auseinandersetzen wollen.
Übrigens finde ich es bemerkenswert, dass es angeblich eine erhöhte Selbstmordrate in den USA gegeben haben soll nach Erscheinen dieser Serie, da ich persönlich finde, dass mich diese Serie wohl eher abgeschreckt hätte, Selbstmord zu begehen. Wiederum kann ich wohl kaum was dazu sagen, da ich – glücklicherweise – nicht selbstmordgefährdet bin.

Diese Serie hat auch ihre 7/10 Punkte verdient.

Nun kommen wir zum anderen Protagonisten dieses Posts: Dem Tatortreiniger. Dieser muss nämlich antanzen, nachdem ein Mord geschehen ist, egal ob selbstverschuldet oder nicht.
Gespielt wird der „Spurbeseitiger“ (SpuBe = Spurbeseitigung übrigens) Heiko Schotte a.k.a. Schotti von Bjarne Mädel, welcher ein lustiger Schauspieler ist.
In der Sendung geht es aber nicht nur ums Putzen, meist sogar hauptsächlich nie wirklich. Es geht eher um das Drumherum. Themen wie Homosexualität, Spiritualität, Memento Mori, Liebe, Leistungsdruck, Autismus u.v.m. werden in Gesprächen zwischen Schotti und einer Person, die ihn während seines Putzauftrags beobachtet behandelt.
Die Komik ist genial und der Charakter des Schotti ist nachvollziehbar und echt.
Diese deutsche Produktion (des NDR) hat mir richtig Spaß gemacht und für diese gibt es sogar 8/10 Punkten.

Das war es nun wieder. Ich hoffe, dass euch auch mal solch ein Sammelpost gefallen hat. Es hat einfach gerade gut gepasst 😀

LG,
GNB

„Das Biest kennt keine Gnade“ – Ultimate Beastmaster (Germany)

Bildergebnis für Ultimate Beastmaster

Das war ein Spektakel.
Die Serie Ultimate Beastmaster, welche von Netflix produziert wurde und eine Länge von 10 einstündigen Folgen hat, ist ein Sportwettbewerb, bei dem Athlethen gegen einen Parkour, welcher „The Beast“ getauft wurde, antreten müssen.
Die Besonderheit an der Serie ist, dass es sechs Ableger gibt, die alle zeitgleich ausgestrahlt wurden und auch dasselbe zeigen, nur mit anderen Kommentatoren, welche aus den Ländern kommen, aus denen die Teilnehmenden auch angereist sind.
Diese Länder aufgezählt:
USA, Südkorea, Deutschland, Japan, Mexiko, Brasilien.

Es geht um den „Nationalstolz“ und „Ruhm“ und, nicht zu vergessen, um bis zu 60.000$ Preisgeld.
Das klingt ja an sich nicht schlecht, doch leider hat mir nicht alles an der Show gefallen.
Beispielsweise das Hervorheben des „Nationalstolzes“ und diese Übertreibung der Wichtigkeit des Wettbewerbs.
Ja, die Show ist in den USA produziert worden und ja, bei Sportwettkämpfen wird gerne auch mal mit der Bedeutsamkeit des Ereignisses übertrieben, aber es ist einfach so unglaubwürdig, vor allem aus deutscher Sicht, wo man solch einen übertriebenen Nationalstolz, wie sie die Amerikaner oder auch Mexikaner haben, einfach nicht nachvollziehen kann, selbst wenn man verhältnismäßig „nationalstolz“ ist.

Die Kommentatoren der Sendung, die von Dave Broome und Sylvester Stallone produziert wurde, waren Athlethen, Schauspieler, Komödianten und Moderatoren. Für Deutschland haben Hans Sarpei und Luke Mockridge kommentiert.
Leider muss ich hier zwei Sachen bemängeln.
Zum einen waren die Kommentare sehr, sehr repititiv. Natürlich kam auch sportlich fast immer dasselbe vor, aber eine größere Wortwahl hätte den Moderatoren gut gestanden.
Nun weiß ich aber nicht, ob das ein deutsches oder allgemeines Problem ist, da Netflix einen davon abhält, die anderen Ausgaben von Ultimate Beastmaster zu schauen, was ich sehr, sehr schade finde.
Ich hätte gerne auch mal dauerhaft die koreanischen Kommentatoren (bspw.) mitbekommen und nicht nur in diesen zusammengeschnittenen, kurzen Szenen.
Nun muss man bedenken, dass jede Ausgabe so gesehen eine eigene Show ist. Nun gut, aber evtl. Untertitel in den Sprachen, die noch antreten? Ist das wirklich zu viel verlangt?
Anscheinend leider ja. Wie gesagt, mich hätten die anderen Ausgaben von der Show auch interessiert.

Mal zum Parkour an sich:
Die Kommentatoren sprachen immer von einem „realen Videospiel“. Wie Super Mario springt und klettert man durch vier „Level“ des Biestes, welche die Innereien dessen darstellen sollen.
Was mir hier aufgestoßen ist, ist der Fakt, dass in verschiedenen Folgen die Schwierigkeit immer anders war. Und damit meine ich nicht, dass das Finale schwieriger als „die normalen Folgen“ war.
Das ist ja gut, aber zwischen den Folgen sollte es nicht so viele Unterschiede geben und wenn, dann doch nicht mal ja, mal nein, sondern, dann soll jede Folge irgendwie anders sein.
Nun ja, war aber nicht so. Schade.

Der Schnitt der Folgen war zumeist in Ordnung. Eine Folge, ich weiß leider nicht mehr welche, war aber so schlecht geschnitten, dass man im Vordergrund die verstärkten Stimmen Hans‘ und Lukes hören konnte und dann nochmal das Original nur eine Sekunde später als „Echo“. Das hätte man besser machen können.
Auch besser machen können, hätte man das Intro.
Es ist einfach stinklangweilig, obwohl es Bock auf die Show machen soll. Es tut es aber nicht.
Nach anderen Intros habe ich mehr Bock auf das Nachfolgende als nach dem Intro von U.B.
Zuletzt dann noch der Name. Hätte man es nicht einfach bei „Ultimate Beastmaster“ belassen können? Ja, es ist die deutsche Version, aber dieses angestellte „Germany“ hintendran klingt einfach nur bescheuert.
„Ultimate Beastmaster“ und gut ist. Das Konzept, dass mehrere Nationen ihre eigene Show haben, wird in der ersten Folge bei der Erklärung der Show und des Parkours genug klar.

Trotz der vielen Kritik: Es hat mich unterhalten. Zumindest auf dem Level, wie es eine Gameshow erreichen kann und ja, man hat auch mit den Deutschen, vor allem, wenn sie sich gut angestellt haben, mitgefiebert (oder allgemein mit sehr guten Teilnehmern anderer Länder. Außer mit den überpatriotischen Amerikanern. Die fand ich zumeist zu arrogant/doof.).
Luke und Hans passen auch irgendwie da rein und manche von Lukes Versuchen witzig zu sein, klappen sogar.

Auf Netflix gab es von mir 3/5 Sternen, hier gehe ich also damit d’accord und vergebe 6/10 Punkten.

LG,
GNB

Quelle (UB-Logo):
http://ultimatebeastmaster.com/, 22.03.2017, 13:00 Uhr

EM 2016

Hey Leute!
Es ist mittlerweile endlich soweit: Die EM 2016 in Frankreich findet statt! 😀
Das freut mich sehr und bisher habe ich auch jedes Spiel gesehen (wie man an meinem „Liveticker“ auf Twitter sieht ^^), was normalerweise nicht so viel Spaß macht, aber ihr wisst ja (evtl.) gar nicht, wie viel mehr Spaß es macht, ein Spiel anzugucken, wenn man dort mit Freunden gegeneinander tippt ^^ (ohne Geldeinsatz, der Sieger bekommt trotzdem irgendwas ^^)
Ich werde weiter gucken, bald kommt England-Russland. Mal gucken, ob mein Tipp (3:1) richtig ist oder nicht und wenn ihr keine Zeit habt zu gucken oder es alles lieber in Gefühlen und vagen Worten ausgedrückt haben wollt, dann lest einfach, was ich so darüber auf Twitter schreibe #Werbung xD

Das war es auch schon mit meinem random Blogpost 🙂
Seid ihr denn auch Fußballfans und wenn ja, hinter welcher Mannschaft steht ihr? Wie geht morgen das deutsche Spiel gegen die Ukraine aus? Gebt euren Tipp ruhig in den Kommentaren ab! Freue mich immer wieder darüber, etwas von euch zu lesen 🙂

LG,
GNB

ESC 2016-Review

Zum 61. Mal nun hat sich dieses Jahr der Eurovision Song Contest wiederholt. Dieses Mal lautete das Thema Come together.
Ausgetragen wurde der Musikwettbewerb im schönen Stockholm (Schweden), da Måns Zelmerlöw den letzten ESC in Wien (Österreich) mit dem Song Heroes gewonnen hatte.
Das Event fand in der Ericcson Globe Arena statt und wurde von Måns Zelmerlöw und Petra Mede moderiert.

Die Eröffnung

Dieses Jahr wurde nicht so viel Tra-Ra um die Eröffnung gemacht wie letztes Jahr. Es gab einen Countdown zum Start des ESC und ein paar Kamerabilder aus dem Backstagebereich, bevor plötzlich Töne von bekannten schwedischen DJs wie Avicii, Swedish House Mafia, Alesso und Galantis ertönten.
Ein Catwalk eröffnete sich, Models mit komischen Papierfetzenkleidern liefen mit jeweils einem Teilnehmer zwischen sich darauf herum. Dem Teilnehmer wurde mit Pfeilen gezeigt, wie er sich einzuordnen hatte. Bevor dies aber geschah, posierten die Models kurz vor der Kamera, der Ländername wurde verkündet (auf Englisch) und die Flagge relativ cool im Hintergrund eingeblendet.
Letztlich fühlte man sich aber bei diesem Prozedere eher wie auf einer Fashion Week….ich meine, die Kleider waren echt nicht viel besser als auf so mancher Modenschau xD
Letztlich bildeten alle Modeopfer eine Gasse, um die Moderatoren des ESC 2016 eintreten zu lassen.
Und dann ist alles ganz bunt und poppig, geradezu jung und frisch, genauso wie die Moderatoren vorne (ok, die Petra ist dann doch wieder ein bisschen älter), die mit ganz viel Humor an diese Eröffnung des ESC gehen.

Die Show
Postcards werden auch dieses Jahr wieder nicht von mir verlinkt, auch dadurch begründet, dass es diese noch nicht auf YouTube gibt.
Auf das Punktepapier wird dieses Jahr verzichtet, was nicht heißt, dass ihr keinen Überblick über meine Punkteverteilungen bekommt! Diese werdet ihr nämlich einem PDF-Dokument unten entnehmen können!

1. Belgien

Song: What’s the Pressure  by Laura Tesoro
Music: Sanne Putseys/Birsen Uçar
Lyrics: Sanne Putseys/Louis Favre/Yannick Werther
Auftritt: Die relativ hübsche Belgierin, die nicht nur Sängerin, sondern auch Schauspielerin ist, macht den Anfang mit einer relativ mittelmäßigen Nummer. Die Bühne ist von der Farbe gelb geprägt, das Outfit zu glitzern. Der Song selbst hat mich kaum mitgenommen.
Die Choreo war, wie sich später herausstellen sollte, im Gesamtkontext gesehen relativ gut, hat aber relativ wenige Punkte von mir erhalten, da ich dachte, dass da noch was viel Besseres kommen würde. Wie man sich täuschen kann….
19 Punkte dafür meinerseits.

2. Tschechien

Song: I Stand by Gabriela Gunčíková
Music: Christian Schneider/Sara Biglert
Lyrics: Aidan O’Connor/Sara Biglert
Auftritt: Die Bühne und der Song waren ganz ok und für die Choreo gab es die höchste Punktzahl. Wieso? Zu stehen, bei einem Lied mit dem Titel I stand ist einfach die perfekte Choreo. Das ist einfach mal ein Match 😀
31 Punkte

3. Niederlande

Song: Slow down by Douwe Bob
Music: Douwe Bob Posthuma/Jan-Peter Hoekstra/Jeroen Overman/Matthijs Van Duijvenbode
Lyrics: Douwe Bob Posthuma/Jan-peter Hoekstra/Jeroen Overman
Auftritt: Choreo war hier auch nicht vorhanden, wiederum sah die Bühne mit der Uhr am Boden echt schön aus und der Song hat mir eigentlich auch gefallen. Er soll mir aber bis zum Ende des Wettbewerbs nicht im Kopf bleiben.
22 Punkte

4. Aserbaidschan

Song: Miracle by Samra Rahimli
Music/Lyrics: Amir Aly/Jakke Erixson/Henrik Wikström
Auftritt: 
Auch sie tritt in einem Glitzer-Look auf, der ihr aber gut steht. Das Outfit passt sich perfekt an die Körperlinien an. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, wieso sie einer der besten in der Kategorie „Sex-Appeal“ bei mir war. Choreo gab es natürlich wieder nicht so richtig und der Song hat sich auch nicht so bei mir in die Ohren eingenistet.
21 Punkte

5. Ungarn

Song: Pioneer by Freddie
Music: Szabó Zé
Lyrics: Borbála Csarnai
Auftritt: Der Song war nicht allzu schlecht und das asymmetrisch geschnittene Hemd hat ihm gestanden. Die Bühne mit diesen Erdrissen hatte auch irgendwie etwas. Choreo aber auch hier: Fehlanzeige.
29 Punkte

6. Italien

Song: No Degree of Seperation by Francesca Michielin
Music: Fabio Gargiulo/Federica Abbate/Cheope
Lyrics: Francesca Michielin/Federica Abbate/Norma Jean Martine
Auftritt: Erstmal war ich ja erschreckt, dass der Songtitel plötzlich nicht mehr Italienisch war, wie in der Vorschau, sondern auf Englisch. Ich dachte jetzt, das gesamte Lied sei übersetzt worden. Dem war glücklicherweise nicht so. Die süße Francesca hat einen tollen Song vorgetragen, der abermals nicht mit einer Choreo überzeugen konnte. Wiederum hat die Bühne irgendwie zu ihr als eine Art Hippie gepasst.
32 Punkte

7. Israel

Song: Made of Stars by Hovi Star
Music/Lyrics: Doron Medalie
Auftritt: Ich mag Männer, die sich extrem schminken und dazu während des Auftritts noch extrem glitzern nicht. Tut mir leid. Außerdem mag ich den Song irgendwie nicht. Die Bühne wird im Laufe des Songs wenigstens mittelmäßig schön mit diesen digitalen Sternen.
12 Punkte

8. Bulgarien

Song: If Love was a Crime by Poli Genova
Music: Borislav Milanov/S. Arman/J. Persson/Johnny K. Palmer
Lyrics: Borislav Milanov/S. Arman/J. Persson/Poli Genova
Auftritt: Der Song war nicht so der Knüller, wenn auch ein guter Versuch. Das Outfit ist im Insgesamten eigentlich ein Verbrechen für ein jedes Auge, nicht die Liebe.
16 Punkte

9. Schweden

Song: If I were Sorry by Frans
Music/Lyrics: Frans Jeppsson Wall/Fredrik Andersson/Michael Saxell/Oskar Fogelström
Auftritt; Schon in der Postcard hat der Typ auf mich irgendwie arrogant gewirkt. Die hochgeleckten Haare beim Auftritt an sich hat dieser Erscheinung nicht gerade positiv entgegengewirkt. Die Bühne ist im Gegensatz zur Konkurrenz etwas zu einfach gehalten und der Song selbst klingt mir zu sehr nach Catch & Release von Matt Simons. Vergleicht mal! Da hört man eindeutig starke Parallelen!
5 Punkte

10. Deutschland

Song: Ghost by Jamie-Lee Kriewitz
Music: Anna Leyne/Thomas Burchia/Conrad Hensel
Lyrics: Anna Leyne
Auftritt: Kawaii-Jamie-Lee kam #straightouttaBennigsen, um am ESC teilzunehmen. Mitgebracht hat sie ihren VoG-Gewinnersong Ghost, den ich schon vor ihrem ESC-Auftritt sehr gerne gehört habe. Sie absolviert den Auftritt relativ souverän, die Bühne und ihr Outfit passen zu ihr. Nur an Choreo und Sex-Appeal fehlt es ihr. Aber was soll man da schon machen? Kommt ja eigentlich hauptsächlich auf die Musik an (zumindest sollte es das).
30 Punkte

11. Frankreich

Song: J’ai cherché by Amir
Music: Nazim Khaled/Amir Haddad/Johan Errami
Lyrics: Nazim Khaled/Amir Haddad
Auftritt: Auch hier kannte ich den Song im Vornherein und empfand ihn als sehr gut. Die Universumsbühne, auf der er so gesurft ist, hat mir auch sehr gefallen. Außerdem habe ich die Mischung aus Französisch und Englisch sehr genossen. Etwas schade fand ich die Abänderung der ESC-Version im Gegensatz zur Normalen, nicht etwa durch Kürzung, sondern durch Erweiterung um einen Teil der vorher nicht vorhanden war. Aber naja, tat der Qualität des Songs nichts zum Abbruch.
30 Punkte

12. Polen

Song: Colour of your Life by Michał Szpak
Music: Andy Palmer
Lyrics: Kamil Varen
Auftritt: Ohne ne Choreo, ordentliche Bühne oder Sex-Appeal kommt man einfach nicht weit. Da hilft auch der mittelmäßige Song oder das außergewöhnliche Aussehen nichts.
11 Punkte

13. Australien

Song: Sound of Silence by Dami Im
Music/Lyrics: DNA
Auftritt: Viele fragen sich, wieso Australien immer noch teilnehmen darf. Die sind doch keine Europäer! Es waren höchstens mal welche ^^
Ja, sie haben halt eine große ESC-Fan-Gemeinde und zahlen TV-Gelder. Wieso also nicht einladen? 😀 Ich meine, seither haben sie die Qualität der ESCs auch immer gesteigert, wenn sie teilgenommen haben ^^ Nun aber zurück zum Thema:
Der Auftritt hat mir an diesem Abend am besten gefallen. Die Bühne war schick, genauso wie das Outfit, es gab eine mittelmäßige Choreo und der nicht so stille Song über den Klang der Stille hat mir gefallen.
33 Punkte

14. Zypern

Song: Alter Ego by Minus One
Music/Lyrics: Thomas G.Son/Minus One
Auftritt: Der Song ging eigentlich, die Bühne und die Outfits hatten was.
28 Punkte

15. Serbien

Song: Goodbye (Shelter) by Sanja Vučič
Music/Lyrics: Ivana Peters
Auftritt: Ne, der Song ging nicht so richtig ab für mich, ebenso das Outfit. Schade.
So gibt’s leider nur 16 Punkte

16. Litauen

Song: I’ve been waiting for this Night by Donny Montell
Music/Lyrics: Jonas Thander/Beatrice Robertsson
Auftritt: Das war alles so mittelmäßig. Bis auf den Song. Der war nicht gut. Mittelgut ist zumindest das Outfit gewesen, aber das hat letztendlich auch nicht mehr herausgerissen.
17 Punkte

17. Kroatien

Song: Lighthouse by Nina Kraljić
Music/Lyrics: Andreas Grass/Nikola Paryla
Auftritt: Das Outfit war mal etwas anderes, was ich sehr gut fand. Die Frisur hat mich aber leider an die Frau Krone-Schmalz errinert xD
Ansonsten auch eher mittelmäßig im Insgesamten, wobei Bühne und Choreo ja mal überhaupt nicht richtig vorhanden waren. Außerdem wurde ihre Stimme im Refrain sehr schräg.
Trotzdem noch 23 Punkte

18. Russland

Song: You are the only One by Sergey Lazarev
Music: Dimitris Kontopoulos/Philip Kirkorov
Lyrics: John Ballard/Ralph Charlie
Auftritt: 
Zusammen mit Australien der beste Auftritt des Abends. Die Bühne wie letztes Jahr der Zelmerlöw zu benutzen, hat nur bei diesem Auftritt so gut geklappt wie es klappen sollte, das Lied war auch ganz gut an sich. Dies hat sich auch in den Zuschauervotings niedergeschlagen, aber dazu kommen wir ja noch später.
33 Punkte

19. Spanien

Song: Say Yay! by Barei
Music/Lyrics: Barei/Rubén Villanueva/Victor Pùa
Auftritt: Der Song war ganz ok und es gab eine Choreo, was man sehr zu schätzen wissen muss bei dieser Ausgabe des ESC.
28 Punkte

20. Lettland

Song: Heartbeat by Justs
Music/Lyrics: Aminata Savadogo
Auftritt: Ein mittelmäßiger Song mit mittelmäßiger Bühne, dazu kaum Choreo, aber dafür mit einem ihm stehendem Outfit und einem, wenn ich mich in eine Frau hineinversetzen müsste, gewissen Sex-Appeal-diese Dinge zusammengenommen verhelfen ihm zu 26 Punkten.

21. Ukraine

Song: 1944 by Jamala
Music/Lyrics: Jamala
Auftritt: Yay! Ein politisches Lied! Und danach hat sie sogar noch gewonnen! *kotz*
Das alles war auch nur schlechtes Mittelmaß und dann auch noch hochpolitisch, was eigentlich verboten ist beim ESC. Aber scheiß drauf, trotzdem erlauben und eine schlechte Show abziehen. Nur die Bühne war etwas besser zu bewerten.
21 Punkte

22. Malta

Song: Walk on Water by Ira Losco
Lyrics/Music: Molly Pettersson-Hammar/Lisa Desmond/Tim Larsson/Tobias Lundgren/Ira Losco
Auftritt: Bühne und Choreo der schwangeren Sängerin waren nicht vertreten an diesem Abend. Der Rest mal wieder – mein Lieblingswort in diesem Beitrag anscheinend – Mittelmaß.
22 Punkte

23. Georgien

Song: Midnight Gold by Young Georgian Lolitaz feat. Nika Kocharov
Music: Kote Kalandadze/Thomas G.Son
Lyrics: Kote Kalandadze
Auftritt: Auch wenn ich ihn mit gleich vielen Punkten wie den schwedischen Beitrag bewertet habe, war dieser Beitrag an sich noch schlechter. Hauptsächlich deswegen, da zu viel und zu stark mit Licht gespielt wurde, was mir ein Übelkeitsgefühl verursacht hat (und ich bin nicht Epileptiker, ich kann eigentlich viele Lichteffekte aushalten).
5 Punkte

24. Österreich

Song: Loin d’ici by Zoë
Music/Lyrics: Christof Straub/Zoe Straub
Auftritt: Eine richtige Grinsebacke ist ja hier aufgetreten mit einem sehr schönen französischen Song 🙂
Leider hat es am Ende an Bühne und Outfit gehapert.
24 Punkte

25. Vereinigtes Königreich

Song: You’re not Alone by Joe and Jake
Music/Lyrics: Matt Schwartz/Justin J. Benson/S. Kanes
Auftritt: Ich fand den Song persönlich einfach nicht schön und auch hier hat es an Choreo gefehlt. Deshalb nur 17 Punkte.

26. Armenien

Song: Love Wave by Iveta Mukuchyan
Music: Lilith Navasardyan/Levon Navasardyan
Lyrics: Iveta Mukuchyan/Stephanie Crutchfield
Auftritt: Ich fand den Song ganz ok eigentlich. Das Outfit hat ihr gestanden, etwas Choreo gab es auch, die Sex-Appeal-Punkte hat sie sich auch als einer der wenigen geholt.  Alles in allem 29 Punkte.

Große Pause und Votingzeit

Nun ist die Veranstaltung schon fast ganze zwei Stunden alt. Zeit für eine Pause! Diese ist gespickt mit einem Sketch von Ian McKellen und Derek Jacobi, einer Erklärung des Votingsystems, , einem Auftritt von Justin Timberlake und der Geschichte des schwedischen Pops. Außerdem ist auch dieses Mal die diesjährige Junior-ESC-Gewinnerin interviewt worden, die dieses Mal nicht aus Italien sondern Malta stammt. In einem Song der Moderatoren namens Love Love Peace Peace, eigentlich der beste Auftritt des gesamten ESC-Abends wurde des Weiteren die Formel für den besten ESC-Song offenbart. Plötzlich mischt sich auch noch die lustige „offizielle“ Pressesprecherin der EBU, Lynda Woodruff, ein. Ein bisschen kichern konnte man auf jeden Fall ^^
Natürlich wurde der obligatorische Auftritt des Vorjahresgewinners mit seinem Song nicht vergessen, dieser folgte einem Einspieler, welcher zeigen sollte, wie besessen die Schweden vom ESC sind, auf den Fuß.

Votingergebnisse

Nach 2 Stunden, 52 Minuten und 37 Sekunden beginnt dann die Bekanntgabe der Votingergebnisse der Jurys.
Dieses Jahr war das Votingsystem nämlich etwas anders. 50% der Stimmen entfielen auf die nationalen Jurys, die 1-12 Punkte (außer 9 und 11) an ihre jeweiligen Favoriten gegeben hatten. Die anderen 50% kamen von den Zuschauern. Diese haben auch 1-12 Punkte (außer 9 und 11) an ihre Favoriten gegeben. Die durchschnittliche Anzahl an Punkten für ein Land an ein Land wurden aus den einzelnen Ländern für ein Land zusammengerechnet und wurden am Ende aufaddiert. So sollte das ganze Voting gerechter und spannender werden.
Die Juryergebnisse wurden von den Punktesprechern angesagt, die Zuschauerergebnisse von den Moderatoren. Die deutsche Punktesprecherin war mal wieder Barbara Schöneberger.

Die deutsche Jury bewertete letztlich folgendermaßen:
1–> Litauen
2–> Lettland
3–> Italien
4–> Niederlande
5–> Belgien
6–> Australien
7–> Ukraine
8–> Georgien
10-> Schweden
12-> Israel

Es folgt: Meine Senf zu den Votingergebnissen!
Ich danke dem neuen Votingsystem, dass es offenbart hat, wie politisch diese Veranstaltung ist! Dies konnte man daran sehen, dass die meisten Jurystimmen aus dem Osten zumeist nicht nach Russland gingen, wiederum fast alle Zuschauerstimmen, und die meisten Jurystimmen aus dem Westen nach Australien, einem Land, welches mit Europa kaum was zu tun hat und man somit keine politischen Probleme erwarten dürfte, wenn man dieses Land zum Sieger kürt. Ich will mich nicht der russischen Theorie anschließen, dass sie „um den Sieg gebracht wurden“, aber ich glaube trotzdem, dass diese Veranstaltung dieses Jahr wieder mal sehr, sehr stark gezeigt hat, wie politisch diese Veranstaltung ist. Wieso musste ausgerechnet ein politischer Song, der Russland absichtlich provoziert hat, gewinnen? Wieso ein hochpolitischer Song, der noch nicht mal megagut klang, aber dafür Jamie-Lee auf den letzten Platz mit mickrigen 11 Punkten (zum Vergleich: Ukraine hatte am Ende 534 Punkte) schicken, trotz einer soliden Performance?
Ist meiner Meinung nach nicht verständlich und ich kann deshalb auch den Unmut der Russen als auch der Deutschen verstehen.
So soll der ESC eigentlich nicht sein!
Auch sehr schade fand ich im Gesamtbild der Show, dass sich Måns und Petra echt viel Mühe gegeben haben, diesen ESC zu einem sehr guten ESC zu machen, doch leider fehlte es allgemein an guter Musik. Es gab eigentlich keine herrausragenden und nur 4, 5 gute Songs und das ist zu wenig. Stockholm 2016 hätte Kopenhagen 2014 als besten Song Contest aufholen können, sie haben es aber leider nicht geschafft.

Nun ja, mal gucken wie der ukrainische ESC nächstes Jahr wird. Ich tippe auf „noch politischer als die Jahre zuvor“, aber selbst wenn, wird die Musikauswahl hoffentlich etwas besser sein.

Bis dahin wünsche ich euch noch einen schönen Tag/Abend/was_auch_immer und LG,
GNB 🙂

Endergebnisse (Top 5)

  1. Ukraine (534 Punkte)
  2. Australien (511 Punkte)
  3. Russland (491 Punkte)
  4. Bulgarien (307 Punkte)
  5. Schweden (261 Punkte)

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Fack Ju Göhte 2

OT/DT: Fack ju Göhte 2
Genre: Komödie
Produktionsland: Deutschland
Erscheinungsjahr: 2015
Regie/Drehbuch: Bora Dagtekin
Cast: u.a. Elyas M’Barek/Karoline Herfurth/Katja Riemann/Volker Bruch/Jella Haase/Uschi Glas/Farid Bang/Johannes Nussbaum/Lucas Reiber
Länge: 115 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12

Wir alle können uns noch zurückerinnern. 2013 war es und es war ein Film so lange in den Schlagzeilen, weil dieser so viele Besucher mehr in die Kinos gelockt hat, als so mancher Film zuvor. Von Fack Ju Göhte ist hiermit die Rede, dessen Drehbuchautor vor allem durch den Film Türkisch für Anfänger Bekanntheit erlangte.

In Fack Ju Göhte 2 wird die Geschichte des Vorgängers nun ein bisschen weitergesponnen. Zeki Müller (Elyas M’Barek) unterrichtet die 10b am Goethe-Gymnasium, die unbedingt mal auf Klassenfahrt wollen, doch hat er keinen Bock mit diesen Jugendlichen auf eine Reise zu gehen. Auch auf das Flehen der Direktorin (Katja Riemann) hin, lässt er sich nicht dazu bewegen eine Klassenreise zu machen, welche für das Ansehen der Schule wichtig wäre. Das konkurrierende Schillergymnasium hätte sich schon längst für eine Reise zur Partnerschule nach Thailand entschieden.
Das interessiert Herrn Müller nicht, zumindest so lange nicht, bis sein restliches Diebesgut plötzlich nach Thailand verschickt wurde. Er ist nun natürlich sofort bereit mit den Schülern der 10b, sowie einem Quotenbehinderten (Etienne (Lucas Reiber), ein Autist) auf Klassenreise zu gehen. Durch einen Streich der Schüler an Frau Schnabelstedt (Karoline Herfurth) kann diese nicht mit. Er ist nun auf sich alleine in Thailand gestellt, die 10b zu kontrollieren und den Streit mit der Parallelgruppe des Schillergymnasiums nicht allzu sehr eskalieren zu lassen. Mit mehr oder minder gutem Erfolg.

Der Film ist aus meiner Sicht so witzig wie der erste Teil und die Klischees, die aufgegriffen werden, sind als größtenteils wahr einzuordnen. Die Chantal (Jella Haase), die so gesehen hier die Hauptrolle Frau Schnabelstedts in Teil 1 einnimmt, vermittelt mit ihren „hochbegabten Sprüchen“ immer eine lockere, aber teilweise auch Fremdschäm-Stimmung. Auch lernt man in diesem Film ihre gefühlvolle Seite kennen, was sehr schön, wenn auch filmklischeehaft umgesetzt ist.
Der Quotenautist Etienne ist mir eine sehr sympathische, neue Figur, welcher auch mal die Schlauheit der Klasse 10b darstellen kann. Lucas Reiber schafft es perfekt iwie diese Ticks zu spielen und zu zeigen, dass er stark-autistische Züge hat, sodass es gar nicht gesagt werden muss, sondern man gleich herauslesen kann, nach welcher „Störung“ er tickt.

Die Musik im Film ist immer gut für den passenden Moment gewählt, wenn auch meist nicht die Momente unterstützend, wie es in anderen Filmen der Fall ist, und besteht natürlich vornehmlich aus Pop-Songs bekannter Interpreten.

Kurz gesagt: Guckt euch den Film auch einfach an, denn eigentlich lohnt es sich! 🙂

Abschlussbewertung: 8/10 Punkte

LG
GNB

Sturz der Titanen by Ken Follett

sturzdertitanen
OT: Fall of Giants
DT: Sturz der Titanen
Autor: Ken Follett
Verlag: Bastei-Lübbe
ISBN: 978-3-4041-6660-2
Preis: 12,99€

Der erste Teil der „Jahrhundert-Trilogie“ von Ken Follett, die die Geschichte des 20.Jahrhunderts in schöne Romane verpacken soll, heißt „Sturz der Titanen“ und handelt von der Zeit vor, während und kurz nach dem Ersten Weltkrieg.
Die Handlung an sich spielt zum Großteil in Europa (Großbritannien(Wales und England), Frankreich(kriegsbedingt), Deutschland und Russland), doch später im Buch wird auch öfter nach Amerika gereist oder sogar zeitweise nach Asien.
Was mir besonders gut am Buch gefällt, sind diese Hauptkerne, um den sich die ganze Geschichte aufbaut. Die ganzen historischen Fakten und Zusammenhänge, die Follett sich, zusammen mit etwaigen Historikern, angeeignet hat und in die Geschichte hat mit einfließen lassen, sind sehr interessant, da sie über die Fakten aus dem Schulfach Geschichte hinaus gehen, und werden auch sehr genau erläutert.
Sehr schön hierbei finde ich, dass nicht nur eine Seite (z.B. nur die amerikanische Sicht) betrachtet wurde, sondern auch von mehreren Seiten deren Sichten genannt werden. Die bösen Deutschen werden des Öfteren auch mal in Schutz genommen und das durch einen tollen deutschen Protagonisten, der die deutsche Sicht vor allem rational erklärt (aber dennoch aus seinem Patriotismus heraus).
Die Handlungsorte scheinen mir aus historischer Sicht gut gewählt.
Zur Erklärung: In den USA gibt es einen politisch wichtigen Strang (den des Diplomaten Gus Dewar) und einen eher unwichtigen (den vom, aus Russland geflüchteten, Lew Peschkow und seiner Frau Olga), in Europa gibt es an sich drei Stränge, davon zwei englische (einmal Ethel Williams, die sich für die Frauenrechte in ihrem Land einsetzt und zum anderen den Strang des Earl Fitzherberts, dem konservativen Aristokraten, den man meistens nur hassen kann, aber dazu später) und einen deutschen (den des Walter von Ulrich, einem deutsch-liberalem Adeligen) und zu guter Letzt existiert noch ein russischer Strang (der des Grigori Peschkow, der als Revolutionär für die Bolschewiken kämpft). Ihr seht, es werden viele Seiten betrachtet und das für fast jedes großes Ereignis, welches im Buch genannt wird.
Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet, auch wenn man sich nur teilweise in sie hineinversetzen kann. Man steht als Leser den Charakteren am Ende doch eher distanziert gegenüber. Dennoch konnte sich so manche Figur bei mir entweder ins Herz spielen (Ethel Williams, Walter von Ulrich, Gus Dewar) oder in meine Liste an Buchcharakteren, die in der Hölle auf ewig schmoren sollen(Lew Peschkow, Earl Fitzherbert, Bea).
Der Schreibstil des Buches ist auch gelungen, wenn man das so sagen kann. Es baut sich teilweise Spannung auf, man kann mit den Charakteren manchmal mitfühlen, weil einfach alles sehr genau beschrieben ist.
Auch sehr genau beschrieben sind die Literotica-Elemente, die teilweise auftauchen und das etwas langgezogene Buch auflockern sollen.
Doch bleibt sich Follett nicht treu auf der Ebene. Wo er am Anfang noch jede einzelne Sex- oder Zärtlichkeitsszene ganz genau beschreibt und analysiert wird er in der Mitte und am Ende nachlässig und schreibt einfach „Liebe machen“. Muss reichen. Ich meine zwar nicht, dass er hätte jetzt alles ausformulieren müssen und dass ich die Szenen unbedingt gebraucht hätte (für die Handlung waren sie nicht unbedingt tragend), doch sollte man sich als Autor schon der Linie treu bleiben und entweder viel bis alles wirklich beschreiben oder halt alles auf zwei bis drei Worte kürzen.

Wenn wir schon beim Kürzen sind, können wir ja mal richtig anfangen zu kritisieren. Das Buch ist zuweilen ziemlich lang gezogen. Manchmal gibt es auch Wiederholungen, die man hätte wegstreichen können (Was heißt hier „manchmal“? Vor allem auf Gefühlsebene gibt es das gesamte Buch hindurch Wiederholungen!). Doch im Gegenzug würde ich dann wieder sagen, dass das Buch sogar zu kurz ist (trotz 1020 Seiten). Die Zeit vor dem Krieg war relativ gut in der Länge, genauso wie alle Vorgänge während des Krieges (Revolution in Russland und der Krieg an sich)), doch am Ende wurde sehr viel übersprungen. Nach dem Jahre 1919 findet man sich plötzlich 1923 beim Hitler-Putsch wieder und dann ist das Buch zu Ende. Das kann es aus meiner Sicht nicht sein, vor allem, weil der zweite Teil mit dem Jahr 1933 beginnt. Das Buch war sowieso schon elendig lang. Die 100 bis 200 Seiten mehr, hätten den Kohl auch nicht mehr sehr viel fetter gemacht.
Auch die ziemlich vorhersehbare Handlung hat mir nicht allzu gut gefallen und damit meine ich nicht die historische Handlung. Das war klar, dass die vorhersehbar sein würde. Teilweise habe ich auch auf bestimmte Ereignisse gewartet, nein, das ist es nicht. Ich meine die Handlungen auf Gefühlsebene bzw. fiktionaler Geschichtsebene. Das finde ich leider ziemlich schade.
Um die Handlung, die ich oben hoch gelobt habe, trotzdem auch noch mal auf die Waagschale zu legen: Ich meinte zwar, dass mehrere Sichten berücksichtigt werden und das stimmt auch, trotz alledem ist die Geschichte leider ziemlich stark auf England und später die USA fokussiert. Deutschland spielt in der Gesamthandlung eine annähernd gleiche Rolle wie der Strang von Lew Peschkow in den USA (wobei ich hierbei von Glück reden muss).
Auch etwas komisch empfand ich es, dass die Sicht Österreich-Ungarns nicht richtig zur Geltung kam, dem Hauptaggressor des Ersten Weltkriegs (zumindest, wenn es um den Beginn des Krieges geht).
Trotz alledem freue ich mich darauf den zweiten Teil „Winter der Welt“ zu lesen (auch wenn ich als nächstes vorhabe, „Schatten des Windes“ zu lesen) und gebe dem Buch….

Abschlussbewertung: 7/10 Punkte

Seid ihr denn der Typ für dicke Bücher? Mögt ihr diese vielen historischen Fakten genauso sehr wie ich? Und zu guter Letzt: Wie seht ihr das mit den Literotica-Elementen in diesem Buch (oder auch in anderen), also wie viel darf davon enthalten sein, um das Buch aufzulockern und wann sollte man es sein lassen? Schreibt es mir in die Kommentare 🙂

LG
GNB

Who am I-Kein System ist sicher

whoamifilmplakat
OT/DT: Who am I-Kein System ist sicher
Genre: Thriller
Produktionsland: Deutschland
Erscheinungsjahr: 2014
Regie: Baran bo Odar
Drehbuch: Baran bo Odar/Jantje Friese
Cast: u.a. Tom Schilling/Elyas M’Barek/Wotan Wilke Möhring/Antoine Monot Jr./Hannah Herzsprung/Trine Dyrholm
Länge: 105 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12
Zusatzinfo: Bayerischer Filmpreis in der Kategorie „Beste Regie“/Sechs Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2015

Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu und in der letzten Schulwoche vor den Ferien hat man drei Tage Zeit die Sinnlosigkeit dieser Unterrichtsstunden meist mit Filmen zu überbrücken.
Also in Informatik mal schnell diesen Film einlegen, welcher von allen Seiten bei der Veröffentlichung bejubelt wurde und teilweise immer noch wird. So extrem bejubelt, wie bejubelt klingt zwar nicht, aber doch schon ziemlich doll wie ich finde.
Nun ja, der Film heißt „Who am I“. „Wer bin ich und wenn ja-wie viele?“ hat sich Precht in einem seiner Bücher gefragt und mehr oder weniger kann diese Frage auch auf diesen Film abgewälzt werden, welcher von Benjamin Engel, einem jungen, unscheinbaren Superhacker handelt, der von seinem Hackerleben mit seiner Gruppe „Clay“ und dem ominösen „MRX“ erzählt.

Der Film ist dabei, vor allem durch diese, wenn auch sehr klischeehafte, aber gut untermalende, Musik, ziemlich spannend. Einen weiteren Kick geben mehrere Plottwists, die so gewollt sind, denn am Ende sitzt man da und darf sich entscheiden:
„Was für ein geiler Film!“
oder
„What the f*ck I just saw there?“
oder beides zugleich. Letzteres traf auf mich zu.
Da ich leider ein Talent dafür habe, jegliche Unlogik aus einem Film zu filtern (bei weitem nicht alles wahrscheinlich, aber vieles) kriegt der Film hier ein paar Pünktchen Abzug. Genauso das sehr klischeehafte Hackerleben. Ja, für den naiven Zuschauer kommt das alles vollkommen überzeugend rüber und er wird am Ende mit etwas weniger „WTF-Feeling“ aus dem Kino/Raum/wo-auch-immer-ihr-den-Film-guckt,-wo-es-einen-Ausgang-gibt herausgehen, aber etwas weniger Klischee wäre auch in Ordnung gewesen.

Abschlussbewertung: 7/10 Punkte

Was denkt ihr über den Film? Ist euch das manchmal auch zu viel Klischee und gehört ihr auch zur Sorte Mensch, die gerne Unlogik in Filmen findet? 😀
Schreibt es mir doch in die Kommis!

LG
GNB

Quelle(Filmplakat): http://www.filmstarts.de/kritiken/184748.html
Letzter Zugriff: Dienstag, 14.07.2015, 13:29 Uhr

Scania Citywide DLF (SCANIA DK 15)

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Heute hatte ich ENDLICH die Ehre mit dem neuen Doppeldeckerbus der BVG zu fahren.
Der SCANIA Citywide DLF (Doubledeck-Low-Floor) oder BVG-intern SCANIA DK 15 (SCANIA Doppeldecker Kurz [nur 12 m lang], Baujahr 2015) verkehrte schon seit Anfang des Jahres auf dem X34 zwischen der Kaserne Hottengrund in Kladow und dem Zoo, doch soll der Prototyp nun weitere Fahrten auf anderen Linien, wie in diesem Fall dem 134 absolvieren.
Anders als die bisherigen MAN-Doppeldecker wurden die Wagen kleiner konszipiert und sind eher für Randlinien mit höherem Fahrgastaufkommen gedacht.

SCANIADDobenvorneBlick vom Oberdeck nach vornSCANIADDoben
Blick vom Oberdeck nach hinten

Das Oberdeck

Der Bus hat aufgrund seiner geringen Größe nun nur noch EINE Treppe, statt zwei, welche aber ziemlich verbreitert wurde.
Oben befinden sich unter anderem neu ein Panoramadach.

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Man erkennt oben das Panoramadach

Anstatt einer Anzeige ganz vorne für die nächsten Haltestellen, befindet sich dort eine Geschwindigkeits- und Temperaturanzeige. Die Anzeige für die nächsten Haltestellen befindet sich oben nun über den Treppen.

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Die neuen LAWO-Anzeigen befinden sich im Oberdeck über der Treppe

Des Weiteren bietet das Oberdeck USB-Anschlüsse, wo man sein Tablet oder Handy aufladen kann. Meiner Meinung nach ist dieser Nutzen fragwürdig, da die meisten Fahrten, die dort oben verbracht werden, wahrscheinlich nicht zum Aufladen eines Handys ausreichen. Des Weiteren nehme ich normalerweise keine Handykabel mit auf Arbeit oder in die Schule, die ich dort in den Bus einstecken könnte. Auch die Stop-Taster haben sich in der Form verändert. Die Ergonomie ist ziemlich gut, wobei das Tippen durch ein Klicken begleitet wird. Bisher haben mir eigentlich die lautlosen Taster gut gefallen ^^

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Links: Die neuen Stop-Taster
Rechts: Die USB-Anschlüsse

Das Unterdeck

Erstmal fällt beim Eingang auf, dass es nun eine Sitzplatzanzeige für das Oberdeck gibt. Die belegten Sitze werden wahrscheinlich durch eine Art Drucksensor in den Sitzen im Oberdeck erkannt.

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Links neben der gelben Haltestange lässt sich die Sitzplatzanzeige erahnen

Die Haltestellenanzeige im Unterdeck ist ziemlich unglücklich an der Treppe gegenüber von der Ausgangstür gesetzt. Dort, wo sie besser einsehbar wäre und bisher auch immer eingesetzt wurde, befindet sich nun auch eine Geschwindigkeits- und Temperaturanzeige.

SCANIADDuntenanzeigeSCANIADDunnötigeanzeige

 

Fazit

Der Bus gefällt mir sehr gut, zumindest wenn er wirklich nur auf diesen Randlinien eingesetzt wird. Vielleicht ist noch als Makel anzumerken, dass im Oberdeck, in Höhe der Hintertür, die Sitze der 2.Reihe erhöht sind große Leute sich dort den Kopf stoßen können, genauso im Unterdeck unten, wo die Fahrzeugdecke erniedrigt wurde.
Im Fahrzeug bietet ein gutes Ambiente eine gewisse Wohlfühlatmosphäre. Ein „Holzboden“ vermittelt Wärme und ein Gefühl der Heimischkeit. Die Sitze im Prototypen haben ein neues Design und sind sehr gemütlich. Es lohnt sich deshalb auch bei kurzen Strecken oben zu sitzen. Die Sitze sind eigentlich gut angeordnet (die Fehler in der Sitzanordnung habe ich ja oben schon beschrieben).
Auch andere Leute scheinen relativ zufrieden zu sein, wie man an diesen glücklichen Gesichtern sieht:

SCANIADDunten

 

Spaß beiseite. Die Fahrgäste waren ziemlich überrascht und erfreut einen neuen Doppeldecker zu sehen.
Ich war es auch und war wie gesagt mehr als zufrieden bzw. eigentlich sogar positiv überrascht, anhand der negativen Meinungen, die ich zuvor gehört habe.
Hiermit verabschiede ich mich.

Bis zum nächsten Blogpost, euer
GNB

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Bus in der Totale