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James Bond 007-Spectre

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DT: James Bond 007-Spectre
OT: Spectre
Genre: Action/Agententhriller
Produktionsland: Vereinigtes Königreich
Erscheinungsjahr: 2015
Regie: Sam Mendes
Drehbuch: John Logan/Neal Purvis/Robert Wade/James Butterworth
Cast:  u.a. Daniel Craig/Christoph Waltz/Ben Whishaw/Monica Belucci/Andrew Scott
Länge: 148 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12

Am Freitag Abend gab es eine Premiere für mich, denn ich habe zum ersten Mal in meinem Leben einen James Bond geguckt. Auch dieses Mal wieder im Kino, wo ich wieder feststellen musste, dass bis zum Ende des Jahres noch so viele Filme rauskommen sollen, die ich sehen möchte, da kommt man gar nicht hinterher mit dem Gucken, geschweige denn, hat man das Geld ^^

Spectre fängt mit einem actiongeladenen Kampf zwischen Bond und ein paar Rüpeln in Mexiko City an. Natürlich hat 007 keinen Auftrag nach Mexiko City zu gehen und dort ein Verbrechersyndikat aufzuspüren. Er hat es aber trotzdem gemacht.
Am Ende schnappt er auf, dass es einen gewissen „blassen König“ geben müsse, der getötet werden solle. Auf der Suche nach ihm läuft er einer Organisation namens Spectre über den Weg, die versucht, ihn und seine neue Angebetete zu töten. Gleichzeitig wird er aus dem Doppelnullprogramm befreit, weil der neue Geheimdienstchef „C“ (Andrew Scott alias Moriarty) meint, dass es ineffizient sei im Gegensatz zu totaler Überwachung. Dies setzt Bond auf seiner Mission weiter unter Druck, da er jetzt vollkommen auf sich allein gestellt ist….

Der Film war jetzt nicht der Burner, er war aber auch nicht scheiße. Er war ok. Der Titelsong von Sam Smith ist meiner Meinung nach nicht sehr passend. Viel zu gefühlvoll dafür, dass Bond es nicht ist bzw. nur so pseudo-gefühlsvoll ist.
Dafür kann aber Daniel Craig nichts, der als Bond wirklich überzeugen kann. Am meisten herausgestochen für mich und wirklich der Beste war aber Moriarty….ähm, ich meine C.
Man hat einfach jederzeit das Gefühl, dass er vollkommen scheinheilig ist und man hat halt immer diese böse Rolle aus Sherlock im Kopf, von der man ihn einfach nicht lösen kann. Er ist und bleibt für einen für immer böse und verlogen 😀
Die böse Art Waltz‘ gefiel mir aber auch sehr gut. Diese sadistische Ader ist ziemlich geil.
Neben den Schauspielern versucht Spectre auch mit Humor zu punkten, der auch hier, wie im Kinderfilm Hotel Transsylvanien 2, in die Flachwitzebene gelegt werden kann. Der Film nimmt sich eigentlich nicht allzu ernst.
Die schnellen Autos waren zwar cool, aber sind nicht so sehr aufgefallen wie erwartet ^^

Mein Fazit zum ersten Bond meines Lebens:
Ja, man kann diese Filme gucken, muss man aber nicht.
Er war halt ok, aber jetzt kein großer Kracher, der mich zum überzeugten Bond-Fan macht oder mich dazu verleitet, auch noch die anderen 23 Filme zu 007 zu gucken.
Nichtsdestotrotz werde ich mir auch nochmal Skyfall reinziehen, der, auch in der Bond-Geschichte, Vorgänger von Spectre. Mal sehen, wie der so wird, aber hier sage ich mal zur

Abschlussbewertung: 3/10 Punkte

LG
GNB

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Hotel Transsilvanien 2

HotelTranssilvanien2
DT: 
Hotel Transsilvanien 2
OT: Hotel Transylvania 2
Genre: Animationsfilm
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2015
Regie: Genndy Tartakovsky
Drehbuch: Robert Smigel/Adam Sandler
Cast (im Originalton): u.a. Adam Sandler/Selena Gomez/Andy Samberg/Kevin James/Mel Brooks
Länge: 89 Minuten
Altersfreigabe: FSK 6

Wieder mal war u.a. die Schwester meines Halbbruders bei uns und irgendwie mussten wir sie ja auch wieder beschäftigen. Auf Dauer ist dies mit Gesellschaftsspielen und Aufpassen auf die ganz Kleinen nicht getan. Also sind wir abermals zum Kino gezogen um uns einen Film anzusehen, der glücklicherweise sowieso noch auf meiner „Must-Watch-Liste“ stand: Hotel Transsilvanien 2″!
Der Film beginnt mit der Hochzeit der nunmehr 124 Jahre alten Mavis und des 27-jährigen Johnny (unglaublich aus meiner Sicht, wo doch, außer von der Stimme her, kein Unterschied zum 21-jährigen Johnny besteht, den ich auch als maximal 18 eingeschätzt hätte). Ein Jahr später folgte das Kinderglück. Der kleine Dennis, von Dracula auch Denisovic genannt, wird geboren. Dieser aber scheint ein normaler Mensch zu sein. Anzeichen, dass er doch ein Vampir sein könnte, zeigen sich bis kurz vor seinem 5.Geburtstag nicht, müssen sich aber zeigen, damit er zumindest ein halber Vampir sein kann.
Graf Dracula setzt nun mit seinen Kumpanen (u.a. Frankensteins Monster) alles daran, „Denisovic“ seine vampirischen Fangzähne zu entlocken (das Zeichen dafür, dass er ein Vampir ist).
Der Film ist an sich süß gemacht, genauso wie der erste Film. Der Animationsstil und die Idee ist eigentlich recht gut. Leider wird teilweise doch sehr gezwungen versucht, witzig zu sein und es existiert auch in fast jeder Szene irgendein auffälliges Product-Placement (Xperia-Z-Handy, Vaio-Laptop usw.).
Anders als im ersten Film, wo ich die Zing(gesprochen Tsching)-Idee echt gut fand (also ewige Liebe auf den ersten Blick), wird diese Idee hier (auch zum Glück) nicht richtig verwendet. Deshalb aber fehlt hier so ein bisschen Substanz, die mich leider zum Schluss kommen lässt, dass ich den ersten Film besser fand. Er hatte irgendwie ein bisschen mehr Handlung und war auch auf eine Art und Weise niedlicher.
Somit meine…

Abschlussbewertung: 4/10 Punkte

LG und einen schönen Abend,
GNB

Fack Ju Göhte 2

OT/DT: Fack ju Göhte 2
Genre: Komödie
Produktionsland: Deutschland
Erscheinungsjahr: 2015
Regie/Drehbuch: Bora Dagtekin
Cast: u.a. Elyas M’Barek/Karoline Herfurth/Katja Riemann/Volker Bruch/Jella Haase/Uschi Glas/Farid Bang/Johannes Nussbaum/Lucas Reiber
Länge: 115 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12

Wir alle können uns noch zurückerinnern. 2013 war es und es war ein Film so lange in den Schlagzeilen, weil dieser so viele Besucher mehr in die Kinos gelockt hat, als so mancher Film zuvor. Von Fack Ju Göhte ist hiermit die Rede, dessen Drehbuchautor vor allem durch den Film Türkisch für Anfänger Bekanntheit erlangte.

In Fack Ju Göhte 2 wird die Geschichte des Vorgängers nun ein bisschen weitergesponnen. Zeki Müller (Elyas M’Barek) unterrichtet die 10b am Goethe-Gymnasium, die unbedingt mal auf Klassenfahrt wollen, doch hat er keinen Bock mit diesen Jugendlichen auf eine Reise zu gehen. Auch auf das Flehen der Direktorin (Katja Riemann) hin, lässt er sich nicht dazu bewegen eine Klassenreise zu machen, welche für das Ansehen der Schule wichtig wäre. Das konkurrierende Schillergymnasium hätte sich schon längst für eine Reise zur Partnerschule nach Thailand entschieden.
Das interessiert Herrn Müller nicht, zumindest so lange nicht, bis sein restliches Diebesgut plötzlich nach Thailand verschickt wurde. Er ist nun natürlich sofort bereit mit den Schülern der 10b, sowie einem Quotenbehinderten (Etienne (Lucas Reiber), ein Autist) auf Klassenreise zu gehen. Durch einen Streich der Schüler an Frau Schnabelstedt (Karoline Herfurth) kann diese nicht mit. Er ist nun auf sich alleine in Thailand gestellt, die 10b zu kontrollieren und den Streit mit der Parallelgruppe des Schillergymnasiums nicht allzu sehr eskalieren zu lassen. Mit mehr oder minder gutem Erfolg.

Der Film ist aus meiner Sicht so witzig wie der erste Teil und die Klischees, die aufgegriffen werden, sind als größtenteils wahr einzuordnen. Die Chantal (Jella Haase), die so gesehen hier die Hauptrolle Frau Schnabelstedts in Teil 1 einnimmt, vermittelt mit ihren „hochbegabten Sprüchen“ immer eine lockere, aber teilweise auch Fremdschäm-Stimmung. Auch lernt man in diesem Film ihre gefühlvolle Seite kennen, was sehr schön, wenn auch filmklischeehaft umgesetzt ist.
Der Quotenautist Etienne ist mir eine sehr sympathische, neue Figur, welcher auch mal die Schlauheit der Klasse 10b darstellen kann. Lucas Reiber schafft es perfekt iwie diese Ticks zu spielen und zu zeigen, dass er stark-autistische Züge hat, sodass es gar nicht gesagt werden muss, sondern man gleich herauslesen kann, nach welcher „Störung“ er tickt.

Die Musik im Film ist immer gut für den passenden Moment gewählt, wenn auch meist nicht die Momente unterstützend, wie es in anderen Filmen der Fall ist, und besteht natürlich vornehmlich aus Pop-Songs bekannter Interpreten.

Kurz gesagt: Guckt euch den Film auch einfach an, denn eigentlich lohnt es sich! 🙂

Abschlussbewertung: 8/10 Punkte

LG
GNB

Die Minions

Minions-Filmplakat
DT: 
Die Minions
OT: Minions
Genre: 3D-Animation
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2015
Regie: Pierre Coffin/Kyle Balda
Drehbuch: Brian Lynch
Cast: u.a. Pierre Coffin/Sandra Bullock/Jennifer Saunders/Michael Keaton
Länge: 91 Minuten
Altersfreigabe: FSK 0

Am Montag waren mein Halbbruder und meine „Stiefschwester“ bei uns, die beschäftigt werden mussten irgendwie. Da man im Laufe seines Lebens so den ein oder anderen Kinogutschein geschenkt bekommt, kam sofort die Idee: Wie wäre es denn nun mal diese einzulösen? Sonst können wir sie sowieso nicht gebrauchen. Also schnell im Kino für „Die Minions“, der Wunsch meiner „Stiefschwester“ eingelöst und voller Vorfreude auf die Filmvorschauen in den Film gegangen.

Dieses Jahr wären demnach noch „Fack ju Göhte 2“, „Hotel Transsylvanien 2“ und „Disney’s Alles steht Kopf“ auf meiner Kinoliste. Eventuell auch die Real-Verfilmung von „Heidi“, die zu Weihnachten erscheint. Mal sehen.
Wie dem auch sei, wir waren jetzt in den Minions. Dabei handelt es sich um ein Spin-Off von „Ich-Einfach unverbesserlich 1&2“, das die gesamte Vorgeschichte erzählt, also wie die Minions zu Gru kamen, ihrem unverbesserlichen Herrscher.
Das ist eigentlich auch die gesamte Geschichte. Sie suchen und finden…..vorerst nur eine andere Superschurkin namens „Scarlet Overkill“, doch ihr Verhältnis zueinander verschlechtert sich rasch.
Leider muss ich sagen, dass ich vom Film enttäuscht war. Ich kam aus dem Kino heraus und war einfach nur enttäuscht, dass der Film nichts zu bieten hatte. Es war wirklich nur eine Haupthandlung vorhanden, daneben passiert fast gar nichts, was ich sehr schade finde. Auch die Beziehung zwischen Overkill und den Minions steht ziemlich offensichtlich da und deshalb kann man rasch viel vorhersehen.
Der Film ist eigentlich nur ein substanzloser, fader Streifen mit aneinandergereihten, wenigstens lustigen, Gags, der mir wahrscheinlich ziemlich schnell in Vergessenheit geraten wird.
Für Kinder würde ich ihn aber dennoch empfehlen. Meine „Stiefschwester“ hat sich totgelacht, genau wie alle anderen Kinder im Saal und der Film hat aus deren Sicht auch eine Spannung aufgebaut, sprich, war aus ihrer Sicht nicht dermaßen offensichtlich.
Deshalb gibt es in der…

Abschlussbewertung: 5/10 Punkte

Monsieur Claude und seine Töchter

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DT: Monsieur Claude und seine Töchter
OT: Qu’est-ce qu’on a fait au Bon Dieu?
Genre: Komödie
Produktionsland: Frankreich
Erscheinungsjahr: 2014
Regie: Philippe de Chauveron
Drehbuch: Philippe de Chauveron/Guy Laurent
Cast: u.a. Christian Clavier/Émilie Caen/Noom Diawara/Élodie Fontan/Pascal N’Zonzi
Länge: 97 Minuten
Altersfreigabe: FSK 0
Zusatzinfo: Bernhard-Wicki-Preis (Emdener Filmfest) für Philippe de Chauveron/Lumiére Award in der Kategorie „Bestes Drehbuch“/Nominierung für den Goya-Award in der Kategorie „Bester europäischer Film“

Ich weiß, schon wieder eine Filmrezension! Aber wie gesagt, werden die letzten Schultage gerne mit Filmen überbrückt und dieser ist einer von ihnen. Wir haben ihn passenderweise in Französisch (aber auf Deutsch) geguckt.
Er handelt von der Familie Verneuil. Das Oberhaupt der Familie (Claude Verneuil, also müsste der Film eigentlich „Monsieur Verneuil und seine Töchter“ heißen) sieht zu, wie seine ersten drei Töchter immer wieder mit Migranten heiraten (eine mit einem Juden, eine mit einem Araber und eine mit einem Chinesen).
Er ist aber ziemlich patriotisch und gegen Ausländer, wobei er irgendwann einsehen muss, dass die Familie aufgrund dessen sich nicht zerstreiten darf. Er schließt halbwegs Frieden mit seinen Schwiegersöhnen, doch er hat ja noch eine vierte Tochter…

Der Film bietet viel zum Lachen und ist, vom Aufbau des Films her, ein bisschen wie „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ aufgebaut (auch wenn die Geschichte natürlich eine ganz andere ist).
Die Charaktere sind teilweise echt übertrieben gezeichnet, aber das macht den Film aus und irgendwie auch die ein oder andere Person sympathischer. Verschiedene Späßchen, die immer wieder auftauchen (z.B. Ségolénes deprimierende Bilder, die sie den anderen immer zum Geschenk macht), erheitern die Stimmung im Film an eher tiefgründigen, langgezogenen Stellen etwas, sodass der Film nicht allzu schwer aufzunehmen ist, wenn ihr versteht, was ich meine.

Alles in allem gibt es für diesen Film von mir
Abschlussbewertung: 8/10 Punkte

LG
GNB

Who am I-Kein System ist sicher

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OT/DT: Who am I-Kein System ist sicher
Genre: Thriller
Produktionsland: Deutschland
Erscheinungsjahr: 2014
Regie: Baran bo Odar
Drehbuch: Baran bo Odar/Jantje Friese
Cast: u.a. Tom Schilling/Elyas M’Barek/Wotan Wilke Möhring/Antoine Monot Jr./Hannah Herzsprung/Trine Dyrholm
Länge: 105 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12
Zusatzinfo: Bayerischer Filmpreis in der Kategorie „Beste Regie“/Sechs Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2015

Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu und in der letzten Schulwoche vor den Ferien hat man drei Tage Zeit die Sinnlosigkeit dieser Unterrichtsstunden meist mit Filmen zu überbrücken.
Also in Informatik mal schnell diesen Film einlegen, welcher von allen Seiten bei der Veröffentlichung bejubelt wurde und teilweise immer noch wird. So extrem bejubelt, wie bejubelt klingt zwar nicht, aber doch schon ziemlich doll wie ich finde.
Nun ja, der Film heißt „Who am I“. „Wer bin ich und wenn ja-wie viele?“ hat sich Precht in einem seiner Bücher gefragt und mehr oder weniger kann diese Frage auch auf diesen Film abgewälzt werden, welcher von Benjamin Engel, einem jungen, unscheinbaren Superhacker handelt, der von seinem Hackerleben mit seiner Gruppe „Clay“ und dem ominösen „MRX“ erzählt.

Der Film ist dabei, vor allem durch diese, wenn auch sehr klischeehafte, aber gut untermalende, Musik, ziemlich spannend. Einen weiteren Kick geben mehrere Plottwists, die so gewollt sind, denn am Ende sitzt man da und darf sich entscheiden:
„Was für ein geiler Film!“
oder
„What the f*ck I just saw there?“
oder beides zugleich. Letzteres traf auf mich zu.
Da ich leider ein Talent dafür habe, jegliche Unlogik aus einem Film zu filtern (bei weitem nicht alles wahrscheinlich, aber vieles) kriegt der Film hier ein paar Pünktchen Abzug. Genauso das sehr klischeehafte Hackerleben. Ja, für den naiven Zuschauer kommt das alles vollkommen überzeugend rüber und er wird am Ende mit etwas weniger „WTF-Feeling“ aus dem Kino/Raum/wo-auch-immer-ihr-den-Film-guckt,-wo-es-einen-Ausgang-gibt herausgehen, aber etwas weniger Klischee wäre auch in Ordnung gewesen.

Abschlussbewertung: 7/10 Punkte

Was denkt ihr über den Film? Ist euch das manchmal auch zu viel Klischee und gehört ihr auch zur Sorte Mensch, die gerne Unlogik in Filmen findet? 😀
Schreibt es mir doch in die Kommis!

LG
GNB

Quelle(Filmplakat): http://www.filmstarts.de/kritiken/184748.html
Letzter Zugriff: Dienstag, 14.07.2015, 13:29 Uhr

Die Eiskönigin-Völlig unverfroren

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OT: Frozen
DT: Die Eiskönigin-Völlig unverfroren
Genre: Computeranimationsfilm
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2013
Regie: Chris Buck/Jennifer Lee
Drehbuch: Jennifer Lee/Shane Morris
Cast(Synchronisation)[Original]: u.a. Kristen Bell/Jonathan Groff/Idina Menzel/Josh Gad
Länge: 101 Minuten
Altersfreigabe: FSK 0
Zusatzinfos: Oscars für „Bester Animationsfilm“ und „Beste Filmmusik“/Golden Globe „Bester Animationsfilm“, sowie Nominierung für „Bester Filmsong“/British Academy Film Award als „bester animierter Spielfilm“/Critics‘ Choice Movie Awards als bester animierter Spielfilm und für das beste Lied/Annie Awards als „Bester Animationsfilm“, „Beste Regie“, „Beste Filmmusik“, „Bestes Szenenbild“, „Beste Synchronstimme (für Josh Gad), sowie Nominierungen für die „Beste Charakter-Animation“, „Bestes Charakter-Design“, „Bestes Storyboard“, „Bestes Drehbuch“ und „Bestes Editorial“/Grammy Awards „Bester zusammengestellter Soundtrack für visuelle Medien“ und „Bester für visuelle Medien geschriebener Song“/Prädikat „besonders wertvoll“ von der FBW

 

Hey Leute,
schön, dass ihr zur Filmrezension dieses tollen Films gefunden habt 🙂

Im folgenden sind SPOILER vorhanden. Also nicht beschweren, dass ich fast den gesamten Film schon verraten habe 😉

Die Eiskönigin oder, der von mir präferierte Titel, Frozen, handelt von Prinzessin Annas Suche nach ihrer Schwester Königin Elsa, welche magische Eiszauberkräfte hat. So grob gesagt.
Anfangs erzählt der Film viel zu kurz die Geschichte der beiden Kinder. Anna weiß von Elsas Kräften und so spielen sie immer wieder miteinander mithilfe dieser Kräfte. Doch kommt es zu einem Unfall, bei der Annas Kopf von einem Eisblitz getroffen wird. Sie muss behandelt werden, doch wird sie dabei die Erinnerung an Elsas Zauberkräfte verlieren. Elsa selbst wird erklärt, dass ihre Kräfte immer stärker werden würden und sie sie kontrollieren müsse. Die Angst sei ihr größter Feind.
Die Eltern meinen Elsa wegsperren zu müssen und den Hofstaat isolieren zu müssen, damit niemand in Gefahr gerät. Auch Anna darf eigentlich nichts mehr mit Elsa unternehmen. Die einst so glücklich zusammenlebenden Schwestern entfremden sich. Das Lied dazu „Willst du einen Schneemann bauen?“ berührt mich immer wieder. Leider sterben im Laufe der Zeit Elsas und Annas Eltern bei einem Schiffsunglück, so gesehen typische Disney-Dramatik.
Elsa wird nun neue Regentin ihres Königreichs, doch in Folge einer, auch für den Zuschauer, sehr hastigen Verlobung ihrer Schwester mit einem Prinzen, tickt sie vollkommen aus und flüchtet. Dabei offenbart sie auch ihre Zauberkräfte.
Anna begibt sich nun auf die Suche nach ihr, die den größten Teil des Films einnimmt. Dabei trifft sie Kristoff und Hans, sowie später Olaf, den lustigen Sidekick-Schneemann, der für Sätze wie „Manche Personen sind es wert, für sie zu schmelzen“ verantwortlich ist.
Kaum ist Anna in Elsas neuem Eisschloss angekommen (Elsa baute dies, während sie „Lass jetzt los“ sang. Ein sehr schönes Lied, wo ich aber die englische und französische Version mehr mag), kam es wie es kommen musste. Anna wird von einem Eisblitz im Herzen getroffen. Eine weitere dramatische Situation, denn nur der Kuss der wahren Liebe könnte verhindern, dass sie nicht zu Eis wird.
Es stellt sich unerwartet, aber gleichsam doch irgendwie erwartbar heraus, dass die zweifelhafte Verlobung mit dem Prinzen vom Anfang nur eine Intrige war. Der Prinz selbst wollte sich einheiraten und Elsa töten um selbst König zu werden. Letztendlich müsse Kristoff sie küssen, doch bevor er dazu kommt, rettet Anna noch Elsa vor dem Tod und erstarrt zu Eis. Die Zaubertränen aus Rapunzel haben hier ihr Comeback gefunden, als Elsa um Anna geweint hatte und letztendlich die Geschwisterliebe zum Schmelzen des Eises geführt hat.
Die Erkenntnis daraus, dass die Liebe Elsas Kräfte kontrollieren könnte, kam darauf viel zu schnell und man hat sich gefragt, wie sie darauf nicht früher hätte kommen können.
SPOILER im Grunde genommen ZU ENDE
Allgemein ist der Anfang und Schluss ein bisschen hektisch. Am Anfang hätte ich mir ein bisschen mehr Hintergrundinfos gewünscht, vor allem zu Elsa. Diese hatte man nämlich den ganzen Film nicht über bekommen, was ich sehr schade fand, denn schließlich geht es laut dem deutschen Text ja um Elsa. Diese war aber nicht die Hauptrolle, wenn auch, wahrscheinlich durch das etwas Geheimnisvolle, die interessanteste (und schönste) Persönlichkeit aus dem Film.
Die Protagonistin Anna fand ich sehr übertrieben dargestellt, doch war sie, vor allem am Anfang sehr niedlich und bemitleidenswert dargestellt.
Olaf hat mit seinem Witz viel aus dem Film rausgeholt, wobei das auch auf Kristoff mit seinem Rentier Sven zutrifft.
Die Landschaften waren, in diesem durch und durch CGI-animierten Film, sehr schön gemacht, die Gesichter erinnern sehr an Rapunzel, was aber nicht verwundert, denn schließlich saß hier das gleiche Produktionsteam dran, wie in Rapunzel.
Die Filmmusik, vor allem „Let it Go“, hat sich ihren Oscar verdient. Es geht ins Ohr und die Musik macht entweder Spaß oder sie berührt. Sehr schön gemacht, vor allem weil dieser Film eher wie ein Musical aufgebaut ist, als wie ein normaler Animationsfilm 🙂
Nun zur Abschlussbewertung…..ich habe den Film bisher zweimal gesehen und die Filmmusik höre ich mir gerne einfach so zwischen durch an. Genauso gibt es aber leider auch negative, punktabziehende Argumente, weil teilweise echt die Tiefe der Geschichte fehlt und doch alles ziemlich kitschig ist…….
naja gut, der Kitsch zieht mal keine Punkte ab, weil es ein Disney-Film ist, aber trotzdem gibt es nur….

Abschlussbewertung: 7/10 Punkte
Filmmusik:
spotify:album:3E20g5xQv0OcWTeRTTb91N

LG
GNB

Die YouTuber-Stars einer neuen Generation

youtuberfilm

 

OT/DT: Die YouTuber-Stars einer neuen Generation
Genre: Dokumentation/Kurzfilm
Produktionsland: Deutschland
Erscheinungsjahr: 2015
Regie: Nanette Burstein
Drehbuch: k.A.
Cast: LeFloid, Joyce Ilg, Wohnprinz
Länge: 22:51 Min
Altersfreigabe: FSK 0

Zufällig wird mir auf meinem alltäglichen Besuch auf YouTube in einem Banner vorgeschlagen, dass ich doch hier einen Film sehen solle. Der Titel klingt interessant, denn es handelt sich schließlich um YouTuber in diesem Film. Neben dem Filmlogo ein Bild LeFloids, der so ein „Let’s get started“-Zeichen in eine Kamera macht. Also klicke ich auf den rot unterlegten „Film ansehen“-Button und siehe da: Es öffnet sich ein Video und ich gucke gebannt zu.
Im Wesentlichen interviewt der Film die im Cast genannten YouTuber und versucht einfach hinter die Kulissen des YouTuberlebens zu schauen.
Sehr gute Schnitte und sehr sympathische YouTuber, darunter ein mir unbekannter (Wohnprinz), machen den Kurzfilm schön anzuschauen. Es lohnt sich, sich diese knapp mehr als 20 Minuten dafür Zeit zu nehmen.
Für manche vielleicht noch ein kleines Schmankerl: Die Regisseurin war oscarnominiert! Ich meine, dann könnt ihr doch mit diesem kleinen Filmchen nichts falsch machen! 🙂
Mehr kann und will ich nicht dazu schreiben, da ihr dann ja nicht mehr den Film zu schauen braucht. Einzig und allein HIER noch der Link zum Film(zum Zeitpunkt, als ich diesen Beitrag verfasst habe, hatte dieser Film ~255.500 Views).

Abschlussbewertung: 6/10 Punkte

LG
GNB

Edit am 14.06.2015: Punktzahl um einen Punkt nach unten korrigiert, da „Frozen“ 7 Punkte erhalten hat, aber im Verhältnis besser als dieser Film war.

Maria, ihm schmeckt’s nicht!

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OT/DT: Maria, ihm schmeckt’s nicht!
Genre: Komödie
Produktionsland: Deutschland/Italien
Erscheinungsjahr: 2009
Regie: Neele Vollmar
Drehbuch: Daniel Speck/Jan Weiler
Cast: u.a. Christian Ulmen, Lino Banfi, Leonardo Nigro, Mina Tander, Maren Kroymann, Gundi Ellert, Peter Prager
Länge: 90 Minuten
Altersfreigabe: FSK 0
Zusatzinfo: 2010 ein teilnehmender Film  an den 13. Internationalen Filmfestivals in Shanghai unter dem Titel „Wedding Fever in Campobello“
Golden Goblet für den besten Schauspieler an Christian Ulmen
Nominierung Tanders für den Preis der Deutschen Filmkritik „Beste Darstellerin“

Ich bin Viertelitaliener (der erst jetzt zumindest etwas Touristenitalienisch lernt) und will euch mit dieser Filmrezension in „Bella Italia“ begrüßen, auch wenn ich selbst noch keinen Fuß auf dieses Land gesetzt habe. Dies wird bei der diesjährigen Kursfahrt nachgeholt 😀
Also kocht euch Spaghetti Bolognese, eignet euch für das Sprechen eine italienische Akßente an und genießt einfach diese Rezension! 🙂

Das Drehbuch zum Film adaptiert Weilers gleichnamigen Roman.
Doch worum geht es im Film?
Es geht um die Hochzeitsplanungen von Jan (Christian Ulmen) und Sara (Mina Tander). Diese wollten ursprünglich in Deutschland standesamtlich heiraten. Heiraten ist eine Privatsache, so Jan. Doch hier haben sie die Rechnung nicht mit Saras Vater Antonio Marcipane (gespr.: martschipane; Lino Banfi) gemacht, welcher die Hochzeit zu einer großen Feierlichkeit in Campobello machen möchte.
In der Stadt, aus der der ehemalige Gastarbeiter nach Osnabrück kam.
Jan oder in Italien auch Gianni genannt, gerät nun regelmäßig aneinander mit Antonio, aber auch, mangels Italienisch-Kenntnissen, Missverständnissen und „Typisch-Deutsch-Seins“ [nichts ist schlimmer für einen Deutschen, als „typisch deutsch“ zu sein], mit der italienischen Familie Marcipane und später auch seiner Verlobten Sara.

Wie man oben schon sieht, handelt es sich bei diesem Film um eine Komödie. Aus meiner Sicht, eine Komödie vom Allerfeinsten.
Wie die gesamte Liebesgeschichte mit ihren Problemen aufgebaut ist, wie die italienischen Behörden aufs Korn genommen werden (domani vs. zick-zack-tip-top) oder das italienische Lebensgefühl. Sehr klischeehaft dargestellt und deshalb von Kritikern auch teilweise sehr kritisiert wird, aber, laut meiner Mutter, die darin immer ihren Vater, meinen Opa, sehen wird, oft wahr sind.
Klischees sind dazu da, erfüllt zu werden, nicht wahr?
Die Schauspieler spielen ihre Rollen, allen voran Banfi, sehr gut. Man nimmt denen die Figuren einfach ab. Antonios Rolle ist natürlich einer der Wichtigsten, u.a. weil immer wieder seine Lebensgeschichte als deutscher Gastarbeiter angesprochen wird.
Die Mischung aus deutscher und italienischer Sprache, sowie Jans unbeholfenes Italienisch, machen den Film nochmal um Einiges authentischer.
Die Filmmusik, zum Großteil von Niki Reiser, untermalt die Zwischensequenzen und Aktionen sehr schön.
spotify:album:32K8065O0BdFBefQQFLVZe
So komme ich zu dem Schluss, dass dieser Film eigentlich eine perfekte Komödie ist. Zumindest fast, denn ihr wisst: 10/10 Punkten sind sehr schwierig zu erreichen 😉

Abschlussbewertung: 9/10 Punkte

Habt ihr vielleicht auch schon diesen Film gesehen? Wie ist eure Meinung dazu? Oder habt ihr selbst Erfahrungen mit Italien oder eine italienische Familie und könnt darüber berichten?
Wäre echt toll, denn ich freue mich immer über irgendwas zu lesen 🙂

LG
GNB

Quelle(Filmplakat): http://www.spielemagazin.de/wp-content/uploads/2010/01/mariaimscmnich.jpg

Die Entdeckung der Unendlichkeit

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DT: Die Entdeckung der Unendlichkeit
OT: The Theory of Everything
Genre: biographisches Liebesdrama
Produktionsland: Vereinigtes Königreich
Erscheinungsjahr: 2014
Regie: James Marsh
Drehbuch: Antony McCarton
Cast: u.a. Eddie Redmayne, Felicity Jones, Charlie Cox, David Thewlis, Maxine Peake
Länge: 123 Minuten
Altersfreigabe: FSK 0
Zusatzinfo: 2 Golden Globes+ 2 weitere Nominierungen
1 Screen Actors Guild Award+ 2 weitere Nominierungen
Prädikat „besonders wertvoll“ durch FBW
5 Oscar-Nominierungen

Ich habe in meinem bisher fünfzehnjährigem Leben (leider) nur sehr wenige Filme gesehen und die meisten davon, sind wahrscheinlich noch nicht mal als „gut“ zu bezeichnen. Also hat es mich gefreut, diesen Film, Anfang Februar 2015, sehen zu dürfen.

Der Film basiert auf dem Buch „Travelling to Infinity, my Life with Stephen“(deutsch: Die Liebe hat elf Dimensionen: Mein Leben mit Stephen Hawking) von Jane Wilde Hawking.
Der Film stellt vor allem die Liebesbeziehung zwischen Stephen und Jane Hawking dar, welche 1963 bei einer Party an der Uni Cambridge begann. Doch zeigt der Film auch Stephens Krankheitsverlauf seines ALS und seine Erfolge in der Wissenschaft auf den Gebieten der Kosmologie, vor allem zu den Themen „Schwarze Löcher“ (Entdeckung der Hawking-Strahlung), „Singularitäten“ und „Zeit“ (sind das nicht allesamt interessante Themen zum Erforschen? 😀 )

Meiner Meinung nach ist dieser Film ein Meisterwerk 🙂
Die schauspielerische Leistung, vor allem von Eddie Redmayne, der Stephen Hawking spielt und eigentlich im kompletten Film, eine „unangenehme Haltung“ annehmen muss, ist beeindruckend.
Im Laufe des Films immer undeutlicher zu sprechen (ich empfehle mit Untertiteln zu gucken) ist meiner Meinung nach, auch nicht ganz so einfach, wie man sich das vorstellt.
Natürlich ist Janes (Felicity Jones) warme Art, die sie übermittelt, ein Mittel, der das Gucken diesen Films überaus angenehmer macht, genauso wie die Musik von Johann Johannson, die diesen Film untermalt:

 Vor allem Richtung Ende  des Films geht es hauptsächlich um Stephens Erfolge und somit dessen erlangte Berühmtheit.
Ich hasse mich dafür, dass ich mir die fast schon letzten Worte „Hawkings“ in diesem Film, bei einem Auftritt in der USA nicht merken konnte, doch fand ich diese Worte inspirierend. Allgemein finde ich diesen Film sehr inspirierend. Die Liebesgeschichte ist schön erzählt und zeigt schön die Möglichkeiten und Grenzen einer Beziehung auf und der wissenschaftliche Teil macht, zumindest mich, ziemlich neugierig. Man kriegt fast schon richtig Lust daran, sich in Hawkings Schaffen einzuarbeiten und vielleicht daran selbst zu arbeiten. 😀
Aber ich glaube, ich bin der Einzige, der mit solch einer Einstellung aus diesem Film rausgeht.

Jetzt ist die Frage, wie ich diesen Film bewerten soll. Ich habe eigentlich nicht sehr viele Kritikpunkte an diesem Film, kann aber auch nicht unbedingt mit anderen Filmen vergleichen…..
Ich glaube ein faires Ergebnis, wäre folgende

Abschlussbewertung: 8/10 Punkte

Dann haben (theoretisch) bessere Filme noch zwei Punkte nach oben und 10/10 ist sowieso sehr schwer zu erreichen.

NUN IHR!
Ich hab mir von nun an vorgenommen, euch, am Ende solcher Mopinion-Beiträge, ein paar Fragen zu stellen. Kommentiert darauf fleißig 🙂

Habt ihr vielleicht diesen Film auch schon gesehen, wie findet ihr ihn und mit welchen Gefühlen seid ihr aus dem Film rausgegangen?

Freue mich auf viele Antworten 🙂

LG
GNB

Quelle(Filmplakat): http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/b/b8/Theory_of_Everything.jpg