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Schlecht, Schlechter, Kartoffelsalat


OT/DT: Kartoffelsalat – Nicht Fragen!
Genre: Horror-Komödie/Jugend
Produktionsland: Deutschland
Erscheinungsjahr: 2015
Regie: Michael David Pate
Drehbuch: Torge Oelrich/Michael David Pate
Cast: u.a. Torge Oelrich/Dagi Bee/Joyce Ilg/Melina Sophie/Otto Waalkes/Martin Schneider/Phil Laude/Katy Karrenbauer
Länge: 81 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12
Zusatzinfos: 25. der Bottom-100 der IMDb

Ach Leute,
was hat mich dazu getrieben, diesen Film zu sehen?
Ich weiß es nicht! Ich wusste, dass er schlecht war, kurz nach dem Erscheinen sogar Platz 1 der Bottom-100 angeführt hat, aber irgendwie…..ich war neugierig.
Wie sieht der (zwischenzeitlich) schlechteste Film der Welt aus?
Natürlich habe ich dafür kein Geld ausgegeben, denn nur einen Cent hierfür auszugeben, wäre Geldverschwendung, also habe ich das Angebot des YouTubers Freshtorge (Torge Oelrich) genutzt und mir die auf 64 Minuten gekürzte Fassung des Films angesehen.

Der Film handelt von Leo Weiß, welcher ein Totalversager ist und deshalb der Schule verwiesen wird. An der neuen Schule nimmt er sich vor, cool zu sein als plötzlich eine Zombie-Epidemie ausbricht. Ist diese bekämpfbar? Wird er zeigen, wie cool er ist und Wesselburen (die Stadt, in der die Schule liegt und in der er wohnt) retten?

Dieser sehr kurzweilige Plot (der mit den 20 Extraminuten wahrscheinlich nur aufgebläht gewirkt hätte) wird vor allem durch richtig harte Kalauer unterstrichen. Es wird keine Gelegenheit ausgenutzt, Wortspiele in real umzusetzen. Ich muss sagen, dass ich kein einziges Mal gelacht habe und selbst wenn ich vllt. die ersten ein-, zweimal gelacht hätte, wäre mir das Lachen im Laufe des Filmes vergangen. Es ist einfach nur unlustig und trashig.
Ein Trash-Film, wie der es auch ist, darf letzteres ja auch sein, ist ja kein Problem! Doch dieser Film soll eine Komödie sein, fährt mit Waalkes und Schneider auf, die u.a. in den „Sieben Zwergen“-Filmen auch mal gezeigt haben, dass sie (auch heutzutage) noch etwas witzig sein können, aber es verfehlt das alles einfach und es ist soo stumpf! Ich würde Schmerzensgeld verlangen, wenn es nicht meine (wenn auch dumme) freiwillige Entscheidung gewesen wäre, diesen Film zu sehen. Bei RTL, nein, das ist noch nicht niveaulos genug, nein, selbst bei RTL II bekommst du mehr Niveau und hochwertigeren Trash serviert als bei diesem Film!
Der Streifen mag nicht mehr der schlechteste Film aller Zeiten der gesamten Welt sein, aber für mich war der noch schlechter als die Realadaption von Avatar (also dem guten Avatar mit Aang, nicht diese komischen blauen Viecher) und das heißt was!

Ich traue mich nie 10/10 zu geben, aber ich bin mir hundertprozentig sicher, diesem Film mal 0/10 geben zu müssen.
Sorry an die YouTuber und an die echten Schauspieler, die dort mitgespielt haben und eigentlich auch ’nen gewissen Ruf besitzen, aber das war mehr als nur ein Griff ins Klo.

Quelle (Kartoffelsalat):
http://www.imdb.com/title/tt4404474/mediaviewer/rm1942811136
Letzter Aufruf: 01.12.2016, 20:30 Uhr
Quelle (Griff ins Klo):
http://images.tvtoday.de/files/images/201608/2/bscary-movie-4-bbr-br,106672_galerie_100.jpg
Letzter Aufruf: 01.12.2016, 20:52 Uhr

James Bond 007-Spectre

spectrefilmplakat
DT: James Bond 007-Spectre
OT: Spectre
Genre: Action/Agententhriller
Produktionsland: Vereinigtes Königreich
Erscheinungsjahr: 2015
Regie: Sam Mendes
Drehbuch: John Logan/Neal Purvis/Robert Wade/James Butterworth
Cast:  u.a. Daniel Craig/Christoph Waltz/Ben Whishaw/Monica Belucci/Andrew Scott
Länge: 148 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12

Am Freitag Abend gab es eine Premiere für mich, denn ich habe zum ersten Mal in meinem Leben einen James Bond geguckt. Auch dieses Mal wieder im Kino, wo ich wieder feststellen musste, dass bis zum Ende des Jahres noch so viele Filme rauskommen sollen, die ich sehen möchte, da kommt man gar nicht hinterher mit dem Gucken, geschweige denn, hat man das Geld ^^

Spectre fängt mit einem actiongeladenen Kampf zwischen Bond und ein paar Rüpeln in Mexiko City an. Natürlich hat 007 keinen Auftrag nach Mexiko City zu gehen und dort ein Verbrechersyndikat aufzuspüren. Er hat es aber trotzdem gemacht.
Am Ende schnappt er auf, dass es einen gewissen „blassen König“ geben müsse, der getötet werden solle. Auf der Suche nach ihm läuft er einer Organisation namens Spectre über den Weg, die versucht, ihn und seine neue Angebetete zu töten. Gleichzeitig wird er aus dem Doppelnullprogramm befreit, weil der neue Geheimdienstchef „C“ (Andrew Scott alias Moriarty) meint, dass es ineffizient sei im Gegensatz zu totaler Überwachung. Dies setzt Bond auf seiner Mission weiter unter Druck, da er jetzt vollkommen auf sich allein gestellt ist….

Der Film war jetzt nicht der Burner, er war aber auch nicht scheiße. Er war ok. Der Titelsong von Sam Smith ist meiner Meinung nach nicht sehr passend. Viel zu gefühlvoll dafür, dass Bond es nicht ist bzw. nur so pseudo-gefühlsvoll ist.
Dafür kann aber Daniel Craig nichts, der als Bond wirklich überzeugen kann. Am meisten herausgestochen für mich und wirklich der Beste war aber Moriarty….ähm, ich meine C.
Man hat einfach jederzeit das Gefühl, dass er vollkommen scheinheilig ist und man hat halt immer diese böse Rolle aus Sherlock im Kopf, von der man ihn einfach nicht lösen kann. Er ist und bleibt für einen für immer böse und verlogen 😀
Die böse Art Waltz‘ gefiel mir aber auch sehr gut. Diese sadistische Ader ist ziemlich geil.
Neben den Schauspielern versucht Spectre auch mit Humor zu punkten, der auch hier, wie im Kinderfilm Hotel Transsylvanien 2, in die Flachwitzebene gelegt werden kann. Der Film nimmt sich eigentlich nicht allzu ernst.
Die schnellen Autos waren zwar cool, aber sind nicht so sehr aufgefallen wie erwartet ^^

Mein Fazit zum ersten Bond meines Lebens:
Ja, man kann diese Filme gucken, muss man aber nicht.
Er war halt ok, aber jetzt kein großer Kracher, der mich zum überzeugten Bond-Fan macht oder mich dazu verleitet, auch noch die anderen 23 Filme zu 007 zu gucken.
Nichtsdestotrotz werde ich mir auch nochmal Skyfall reinziehen, der, auch in der Bond-Geschichte, Vorgänger von Spectre. Mal sehen, wie der so wird, aber hier sage ich mal zur

Abschlussbewertung: 3/10 Punkte

LG
GNB

Fack Ju Göhte 2

OT/DT: Fack ju Göhte 2
Genre: Komödie
Produktionsland: Deutschland
Erscheinungsjahr: 2015
Regie/Drehbuch: Bora Dagtekin
Cast: u.a. Elyas M’Barek/Karoline Herfurth/Katja Riemann/Volker Bruch/Jella Haase/Uschi Glas/Farid Bang/Johannes Nussbaum/Lucas Reiber
Länge: 115 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12

Wir alle können uns noch zurückerinnern. 2013 war es und es war ein Film so lange in den Schlagzeilen, weil dieser so viele Besucher mehr in die Kinos gelockt hat, als so mancher Film zuvor. Von Fack Ju Göhte ist hiermit die Rede, dessen Drehbuchautor vor allem durch den Film Türkisch für Anfänger Bekanntheit erlangte.

In Fack Ju Göhte 2 wird die Geschichte des Vorgängers nun ein bisschen weitergesponnen. Zeki Müller (Elyas M’Barek) unterrichtet die 10b am Goethe-Gymnasium, die unbedingt mal auf Klassenfahrt wollen, doch hat er keinen Bock mit diesen Jugendlichen auf eine Reise zu gehen. Auch auf das Flehen der Direktorin (Katja Riemann) hin, lässt er sich nicht dazu bewegen eine Klassenreise zu machen, welche für das Ansehen der Schule wichtig wäre. Das konkurrierende Schillergymnasium hätte sich schon längst für eine Reise zur Partnerschule nach Thailand entschieden.
Das interessiert Herrn Müller nicht, zumindest so lange nicht, bis sein restliches Diebesgut plötzlich nach Thailand verschickt wurde. Er ist nun natürlich sofort bereit mit den Schülern der 10b, sowie einem Quotenbehinderten (Etienne (Lucas Reiber), ein Autist) auf Klassenreise zu gehen. Durch einen Streich der Schüler an Frau Schnabelstedt (Karoline Herfurth) kann diese nicht mit. Er ist nun auf sich alleine in Thailand gestellt, die 10b zu kontrollieren und den Streit mit der Parallelgruppe des Schillergymnasiums nicht allzu sehr eskalieren zu lassen. Mit mehr oder minder gutem Erfolg.

Der Film ist aus meiner Sicht so witzig wie der erste Teil und die Klischees, die aufgegriffen werden, sind als größtenteils wahr einzuordnen. Die Chantal (Jella Haase), die so gesehen hier die Hauptrolle Frau Schnabelstedts in Teil 1 einnimmt, vermittelt mit ihren „hochbegabten Sprüchen“ immer eine lockere, aber teilweise auch Fremdschäm-Stimmung. Auch lernt man in diesem Film ihre gefühlvolle Seite kennen, was sehr schön, wenn auch filmklischeehaft umgesetzt ist.
Der Quotenautist Etienne ist mir eine sehr sympathische, neue Figur, welcher auch mal die Schlauheit der Klasse 10b darstellen kann. Lucas Reiber schafft es perfekt iwie diese Ticks zu spielen und zu zeigen, dass er stark-autistische Züge hat, sodass es gar nicht gesagt werden muss, sondern man gleich herauslesen kann, nach welcher „Störung“ er tickt.

Die Musik im Film ist immer gut für den passenden Moment gewählt, wenn auch meist nicht die Momente unterstützend, wie es in anderen Filmen der Fall ist, und besteht natürlich vornehmlich aus Pop-Songs bekannter Interpreten.

Kurz gesagt: Guckt euch den Film auch einfach an, denn eigentlich lohnt es sich! 🙂

Abschlussbewertung: 8/10 Punkte

LG
GNB

Who am I-Kein System ist sicher

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OT/DT: Who am I-Kein System ist sicher
Genre: Thriller
Produktionsland: Deutschland
Erscheinungsjahr: 2014
Regie: Baran bo Odar
Drehbuch: Baran bo Odar/Jantje Friese
Cast: u.a. Tom Schilling/Elyas M’Barek/Wotan Wilke Möhring/Antoine Monot Jr./Hannah Herzsprung/Trine Dyrholm
Länge: 105 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12
Zusatzinfo: Bayerischer Filmpreis in der Kategorie „Beste Regie“/Sechs Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2015

Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu und in der letzten Schulwoche vor den Ferien hat man drei Tage Zeit die Sinnlosigkeit dieser Unterrichtsstunden meist mit Filmen zu überbrücken.
Also in Informatik mal schnell diesen Film einlegen, welcher von allen Seiten bei der Veröffentlichung bejubelt wurde und teilweise immer noch wird. So extrem bejubelt, wie bejubelt klingt zwar nicht, aber doch schon ziemlich doll wie ich finde.
Nun ja, der Film heißt „Who am I“. „Wer bin ich und wenn ja-wie viele?“ hat sich Precht in einem seiner Bücher gefragt und mehr oder weniger kann diese Frage auch auf diesen Film abgewälzt werden, welcher von Benjamin Engel, einem jungen, unscheinbaren Superhacker handelt, der von seinem Hackerleben mit seiner Gruppe „Clay“ und dem ominösen „MRX“ erzählt.

Der Film ist dabei, vor allem durch diese, wenn auch sehr klischeehafte, aber gut untermalende, Musik, ziemlich spannend. Einen weiteren Kick geben mehrere Plottwists, die so gewollt sind, denn am Ende sitzt man da und darf sich entscheiden:
„Was für ein geiler Film!“
oder
„What the f*ck I just saw there?“
oder beides zugleich. Letzteres traf auf mich zu.
Da ich leider ein Talent dafür habe, jegliche Unlogik aus einem Film zu filtern (bei weitem nicht alles wahrscheinlich, aber vieles) kriegt der Film hier ein paar Pünktchen Abzug. Genauso das sehr klischeehafte Hackerleben. Ja, für den naiven Zuschauer kommt das alles vollkommen überzeugend rüber und er wird am Ende mit etwas weniger „WTF-Feeling“ aus dem Kino/Raum/wo-auch-immer-ihr-den-Film-guckt,-wo-es-einen-Ausgang-gibt herausgehen, aber etwas weniger Klischee wäre auch in Ordnung gewesen.

Abschlussbewertung: 7/10 Punkte

Was denkt ihr über den Film? Ist euch das manchmal auch zu viel Klischee und gehört ihr auch zur Sorte Mensch, die gerne Unlogik in Filmen findet? 😀
Schreibt es mir doch in die Kommis!

LG
GNB

Quelle(Filmplakat): http://www.filmstarts.de/kritiken/184748.html
Letzter Zugriff: Dienstag, 14.07.2015, 13:29 Uhr