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Spotify Year in Music 2015

Guten Tag, meine lieben Mitleser und Mitleserinnen! 🙂

Es ist mittlerweile schon der Monat Dezember in diesem Jahr.
Der Dezember ist der letzte Monat des Jahres und perfekt dazu geeignet, dem (fast) vergangenen Jahr Revue passieren zu lassen. Wer macht das auch schon im neuen Jahr? Dort will man doch komplett auf die Zukunft konzentriert sein ^^

Der erste Jahresrückblick, der euch hier und jetzt erwartet, ist mein persönlicher Spotify-Jahresrückblick, das sogenannte „Year in Music by Spotify 2015“!
Ich bin gespannt, wie mein Jahr so war und werde natürlich auch immer gerne meinen Senf dann zu den erhobenen Daten dazugeben 🙂

Erster Song des Jahres
4. Januar 2015-Aron Chupa mit I’m an Albatraoz

In der Tat könnte das sogar stimmen (bzw. es WIRD stimmen, denn schließlich sind das ja ausgewertete, erhobene Daten über mein Spotify-Profil). Ich kann mich noch an die Kur erinnern, wo wir uns Richtung Mitte der Kur endlich ein Internetpasswort geholt haben mitsamt Benutzername. Meine erste Amtshandlung sollte dann eigentlich sein, von meiner Lehrerin Huasaufgaben einzufordern, doch war ich auf dieser Kur so sehr auf Musikentzug, dass ich dachte, dass ich gleich sterben würde. Deshalb startete ich vor meinem E-Mail-Programm noch Spotify und hörte mir Aron Chupa an. Das hat ein bisschen Laune gemacht, bevor es dann zur Arbeit und letztendlich zum Logout ging.

Top-5-Künstler des Jahres

1. Trackshittaz (468 Streams)
Ernsthaft jetzt? Ich habe Woki mit deim Popo so oft gestreamt? Ein bisschen peinlich ist das ja schon ^^

2. Toby Turner bzw. Tobuscus (347 Streams)
Auch unerwartet aus meiner Sicht. Irgendwie scheine ich die trashigsten Songs am meisten gestreamt zu haben (u.a. I can swing my sword)

3. Il Volo (274 Streams)
Ok, jetzt kommt endlich normale, gute, kulturell-wertvolle Musik dazu 😀
Il Volo hat mit Grande Amore den besten ESC-Song 2015 abgeliefert, den ich auf und ab hören konnte und vielleicht auch bald mal wieder hören sollte 🙂

4. Alexander Rybak (238 Streams)
Apropos ESC! Rybak auch einer der Künstler, die ich am meisten gehört habe. Allen voran der ESC-2009-Gewinner-Song Fairytale hat es mir angetan für rund ein Viertel des Jahres 🙂

5. Calvin Harris (225 Streams)
2015 war auch das Jahr Calvin Harris‘. Seinen Song Outside, den er zusammen mit Ellie Goulding aufgenommen hat, hat im Frühling und Sommer bei mir einfach (fast) alles getoppt.

Top-5-Alben des Jahres

1. Eurovision Song Contest 2014 Copenhagen by ESC (448 Streams)
Ich habe ganze 448 Mal von diesem Album gestreamt. Man muss aber auch sagen, dass der ESC 2014 einfach echt geil war und man nicht drumherum kommt, viel davon zu streamen. Von klischeehaften Songs (Cliché Love Song) bis zu coolen Songs (Not Alone) war ja alles dabei 😀

2. Sanremo Grande Amore by Il Volo (274 Streams)
Es folgt natürlich das Il Volo-Album, wo Grande Amore beinhaltet ist. Erstaunlicherweise mit einigem Abstand zum ESC-2014-Album.

3. Motion by Calvin Harris (225 Streams)
Es folgt das Calvin Harris-Album, bei dem ich am meisten den Song Outside gestreamt habe. Motion ist allgemein aber ein gutes Album. Hört euch doch noch einmal rein, denn es gibt doch noch ein, zwei Songs mehr als nur Outside, die gut sind.

4. Die Eiskönigin Völlig Unverfroren (Deutsch) (222 Streams)
Ja, in der Tat, hat mich die Musik im Film (z.B. Lass jetzt los), den ich dieses Jahr zum ersten Mal gesehen habe, etwas gepackt und anscheinend dazu veranlasst, am vierthäufigsten von allen Alben zu hören.

5. Niveau Weshalb Warum by Deichkind (211 Streams)
Hier muss es der Song Denken Sie groß gewesen sein, der mich so oft angezogen hat zu diesem Album, wobei ich gerade einen weiteren Song vorgeschlagen bekommen habe-Like mich am Arsch-der auch die Chance verdient hätte, angehört zu werden 😀

Top-5-Songs des Jahres

1. Woki mit deim Popo by Trackshittaz (446 Streams)
Wie schon vermutet und voller Scham, stelle ich euch meinen (angeblichen) Top-Song des Jahres vor: Woki mit deim Popo! Komisch, dass es nicht der einzige Song von den Trackshittaz zu sein scheint, den ich mir angehört habe (vgl. o.).

2. Grande Amore by Il Volo (273 Streams)
DAS ist schon eher mein Top-Song des Jahres! Diese Popera klingt einfach nur perfekt! ^^

3. Fairytale by Alexander Rybak (236 Streams)
Ich hatte dieses Jahr wieder eine Fairytale-Phase, bei der ich mich wieder mal in diese Violine und den Gesang verliebt habe *_*

4. Heroes von Måns Zelmerlöw (221 Streams)
In der Tat hängt mir der Gewinnersong des ESC 2015 immer noch im Ohr, anders als mein persönlicher Gewinner Grande Amore!
Dies liegt aber v.a. an den rhythmischen Beats und dem einfachen Text, sowie an der Erinnerung an die eindrucksvolle Show, die er beim Finale des ESC 2015 in Wien abgeliefert hat 🙂

5. Outside by Calvin Harris feat. Ellie Goulding (213 Streams)
Wie schon oben gesagt, hat mich der Song durch den Frühling und Sommer begleitet. Ich brauche einfach die Musik und die Beats und lasse mich nur selten auf ein ruhigeres Niveau in Sachen Musik nieder.

Top-Genres 2015

1.Eurovision
2.German Hip Hop
3. German Pop
4. Pop
5. German Pop Rock

Hier habe ich eigentlich nichts hinzuzufügen. Den Eindruck, dass das so in etwa meine Musikrichtungen sind, habe ich auch ohne meine erhobenen Daten 🙂

Ich hötte 32.000 Minuten (also ca. 22 Tage) Musik gehört.
Das ist eine beachtenswerte Zahl! Mal gucken, ob ich nächstes Jahr mehr schaffe 😀

Ich hätte 361 verschiedene Künstler gehört (und könnte davon wahrscheinlich höchstens 30 bennenen xD), das wären 273 Künstler mehr, als ich letztes Jahr gehört habe.
Wobei wir auch bedenken müssen, dass ich erst seit etwa Mitte 2014 Spotify besitze.

Aber ich habe nicht nur mehr verschiedene Künstler gehört, sondern hätte auch ganze 474 verschiedene Songs gehört und damit 359 Songs mehr als im Jahre 2014.
Wow, aber wie gesagt. Die Zahl in 2014 müsste hochgerechnet auch höher sein.

Meine Musik nach Jahreszeiten sortiert
Winter
Der Winter wird durch die Trackshittaz aus Österreich (272 Streams), Tobuscus (247 Streams) und Imagine Dragons (98 [!!!] Streams) geprägt.
Was habe ich damals denn bitte schön von Imagine Dragons gehört?
Demons vielleicht? :/

Frühling
Der Frühling wurde von Alexander Rybaks Märchen (211 Streams) dominiert, wobei Calvin Harris mit 208 Streams schon kurz dahinter kommt. Deichkind hat mit unglaublichen 191 Streams den Anschluss im Frühling auch nicht komplett verloren.

Sommer
Im Sommer habe ich Psys Gentleman auf und ab gehört (166 Streams). Mit etwas Abstand (146 Streams) folgt Mikas Relax, Take it easy und wirklich ganz kurz dahinter der ESC-Song Goodbye to Yesterday vom Duo Elina Born und Stig Rästa (143 Streams).

Herbst
Das Ende vom Jahresrückblick wird durch Sidos Astronaut, welches er zusammen mit Andreas Bourani aufgenommen hat, angeführt (69 Streams). Nicht weit dahinter folgt Neks Fatti Avanti Amore (61 Streams) und Avicii mit diversen Songs (57 Streams).

Habe ich wirklich immer weniger Songs gehört, je später es im Jahr wurde oder ist diese Datenanalyse einfach fehlerhaft? Ich weiß es nicht ^^

Auf jeden Fall ist es sehr interessant, das zu sehen 🙂
Wie war denn euer „Year in Music 2015“? Verlinkt es doch mal in den Kommis! 🙂

Natürlich war das nur der erste von insgesamt zwei Jahresrückblicken von mir. Den persönlichen Jahresrückblick meinerseits, werdet ihr dann wahrscheinlich ab dem 30./31. Dezember 2015 hier lesen können 🙂
Bis dahin, könnt ihr euch noch die Tage mit meiner „Best-of-2015-Spotify-Playlist“ versüßen, die akribisch von mir durch das Jahr hindurch geführt wurde und auch noch bis zum 31.Dezember geführt wird.

LG
GNB

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ESC 2015-Review

Auch dieses Jahr war es wieder soweit! Es gab wieder einen Eurovision Song Contest, dazu noch einen ganz Besonderen, denn es wurde das 60.Jubiläum gefeiert!
Diesjähriges Thema war Building Bridges.
Der Wettbewerb fand in Wien (Österreich) statt, da Conchita Wurst im letzten Jahr den ESC 2014 in Kopenhagen (Dänemark) mit dem Song Rise like a Phoenix gewann.
Moderiert wurde die Show, welche in der Wiener Stadthalle vollzogen wurde, durch Alice Tumler, Arabella Kiesbauer und Mirjam Weichselbraun.

Die Eröffnung

Der ESC 2015 beginnt typisch mit der Eurovision-Melodie, welche dieses Mal aber von den Wiener Philharmonikern gespielt wurde. Diese fuhren mit ihrem Spiel fort, indem sie verschiedene Stücke von Mozart und Beethoven anspielten. Die Kamera wird nun auf eine Menschengruppe mit Fackeln gerichtet, die anscheinend ein Logo bilden sollen (es tut mir leid, dass ich nicht genau erkennen kann, welches Zeichen dies sein soll) und dann wird endlich das Intro des ESC 2015 eingespielt.
Falls Leute vergessen haben sollten, wieso der diesjährige ESC in Österreich stattfindet, werden nochmal stückweise Szenen vom Gewinn Österreichs beim ESC 2014 gezeigt.
Aber damit nicht Film genug, nein, nun bilden Menschen Österreichs die Sphere, das offizielle Logo des ESC 2015, wobei die Hälfte des Films einfach nur so wirkt, als könnten Österreicher gut Kreise zeichnen. Chapeau dafür!
Richtung Ende bildet sich eine Kugel im Film, die dann in die Stadthalle eingelassen wird, während Lidia Baich auf ihrer Violine Merci, Chérie spielt, irgendwann vom ORF  Radiosinfonieorchester begleitet. Die Melodie schlägt nunmehr aber plötzlich zur Melodie von Rise like a Phoenix um.
Wie ein Phoenix aufsteigend darauf, in einem vollkommen verbotenen Outfit: Conchita Wurst, die nun die Hymne des 60.ESCs singt. Ja, sie singt eine Hymne des ESCs! Das gab es meines Wissens in den letzten Jahren nicht, aber dieses Jahr schon!
Die Moderatorinnen kommen beim Refrain zur Hilfe, denn Conchita ist nun anderweitig beschäftigt, da sie an Seilen in die Lüfte der Halle aufsteigt und durch die Halle schwebt. Doch einmal in der Luft kann sie auch wieder etwas singen. Um noch ein paar Frauentränen zu erhaschen kommt auch ein Kinderchor zum Einsatz, junge Männer sollen durch den Rapper Left Boy angesprochen werden.
Es folgt der Einlauf der Teilnehmer, welche mit den Ländernamen angesprochen wurden. Dieses Jahr erstaunlicherweise nur auf Englisch (mit Ausnahme Frankreichs, welche nur auf Französisch angesagt wurden).
Die Fans haben sich dieses Jahr richtig Mühe gegeben und ebenfalls einen Einspielfilm produziert, welcher sich eigentlich schön ansehen lässt.
Nach rund 20 Minuten wird dann endlich der Startschuss gesetzt, der Startschuss für den 60.ESC, aus Wien!

Die Show
Auf die Postcards verzichte ich dieses Mal. Wenn ihr sie hier integriert haben wollt, schreibt es bitte in die Kommis.
Den von mir ausgefüllten Bewertungsbogen zu den einzelnen Teilnehmerländern findet ihr unten.

1. Slovenia/Slovénie/Slowenien

Song: Here for you by Maraaya
Music: Raay/Marjetka Vovk
Lyrics: Charlie Mason/Raay
Auftritt: Ich fand den Song leider nicht so gut. Des Weiteren habe ich nicht verstanden, was die mit ihren Kopfhörern will. Es soll ihr Markenzeichen sein, aber ich persönlich finde, dass das ziemlich lächerlich aussieht. Zumindest die Choreographie war mal eine andere mit dieser Luftgeige, weshalb sie sich hier ein paar Pünktchen holen konnte, doch sie schafft es am Ende nur auf 28/70 Punkten.

2. France/Frankreich

Song: N’oubliez pas by Lisa Angell
Music: Michel Illouz/M. Albert
Lyrics: Laure Izon/M. Albert
Auftritt: Der Song war schön, hatte eine Message und geschichtlichen Hintergrund. Die Bühne war dazu eigentlich perfekt aufbereitet. Die Sängerin war sehr charismatisch und die Stimme war schön. Alles in allem 37 Punkte.

3. Israel/Israël/Israel

Song: Golden Boy by Nadav Guedj
Music&Lyrics: Doron Medalie
Auftritt: Aus meiner Sicht sehr mittelmäßig, der Junge hat nicht so viel Charisma und alles in allem nicht so schön einfach. Trotzdem noch 33 Punkte abgeholt.

4. Estonia/Estonie/Estland

Song: Goodbye to Yesterday by Elina Born feat. Stig Rästa
Music&Lyrics: Stig Rästa
Auftritt: Der Song hat mir eigentlich gut gefallen, nur mangelt es gerade an der Choreographie oder etwas Ähnlichem. Sonst auch eher Mittelmaß. 35 Punkte

5. United Kingdom/Royaume-Uni/Vereinigtes Königreich

Song: Still in Love with You by Electro Velvet
Music&Lyrics: David Mindel&Adrian Bax White
Auftritt: Einer der besten Songs, wie ich finde. Macht richtig Spaß und nimmt sich nicht richtig Ernst. Hat einen Hauch von 70er. Die Interpreten sind sympathisch und der Gesang gut. Toll verdiente 42 Punkte. „Oh yes!“

6. Armenia/Arménie/Armenien

Song: Face the Shadow by Genealogy
Music: Armen Martirosyan
Lyrics: Inna Mkrtchyan
Auftritt: Der Song war nicht mein Ding und der Auftritt langweilig, einmal kurz und knapp gesagt. Punkte rausholen, weil die Band-Mitglieder auf 5 verschiedenen Kontinenten leben, konnten sie auch nicht: 24 Punkte

7. Lithuania/Lituanie/Litauen

Song: This Time by Monika Linktyè feat. Vaidas Baumil
Music: Vytautas Bikus/Monika Liubinaitè
Lyrics: Vytautas Bikus
Auftritt: 
Ähnlich wie Israel, ebenfalls sehr mittelmäßig, ebenfalls 33 Punkte.

8. Serbia/Serbie/Serbien

Song: Beauty Never lies by Bojana Stamenov
Music: Vladimir Graic
Lyrics: Charlie Mason
Auftritt: Ich bin von dem Lied ähnlich begeistert, wie vom britischen Song. Die Person, die dies singt ist mir mehr als sympathisch, sie hat eine bombastische Stimme und das Lied ist vom Text her sehr schön. Deshalb verdiente 40 Punkte.

9. Norway/Norvège/Norwegen

Song: A Monster like Me by Mørland feat. Debrah Scarlett
Music&Lyrics: Kjetil Mørland
Auftritt: Im Durchschnitt auch eher mittelmäßig und das Lied war ebenfalls nicht so mein Musikgeschmack. 31 Punkte von mir.

10. Sweden/Suède/Schweden

Song: Heroes by Måns Zelmerlöw
Music&Lyrics: Linnea Deb/Joy Deb/Anton Hård af Segerstad
Auftritt: Es ist der geilste Auftritt dieses Abends, weil die Bühne gestimmt hat. Die Choreo, in Form interaktiver Szenen zwischen Måns und diesen Strichmännchen stimmte einfach. Alles wurde punktgenau ausgeführt vom jungen Sänger und es sah hervorragend aus. Zwar nicht mein Gewinner, aber trotzdem mit 45 Punkten ganz weit vorne.

11. Cyprus/Chypre/Zypern

Song: One Thing I should have done by John Karayannis
Music&Lyrics: Mike Connaris
Auftritt: Der Song zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht und kann gleichzeitig so herzerwärmend sein, dass sanfte Tränen fließen können. Das Lied wird von einem äußerst jungen und sympathischen Herrn vorgetragen. Sehr schön gemacht und mit 47 Punkten sogar VOR Schweden.

12. Australia/Australie/Australien

Song: Tonight Again by Guy Sebastian
Music&Lyrics: Guy Sebastian/David Ryan Harris/Louis Schoorl
Auftritt: Gebt’s doch zu! Auf diesen Auftritt haben wir alle am meisten gewartet. Und dann wird er auch noch so toll, was vor allem daran liegt, dass Guy Sebastian einfach ein cooler Kerl mit verschmitztem Lächeln ist und Tonight Again ein Hammersong. Deshalb bei mir auch Platz 2 mit satten 50 Punkten.

13. Belgium/Belgique/Belgien

Song: Rhythm Inside by Loïc Nottet
Music: Loïc Nottet
Lyrics: Beverly Jo Scott
Auftritt: Wieder mal eher Mittelmaß für mich, aber die Bühne war cool 🙂
36 Punkte

14. Austria/Autriche/Österreich

Song: I am Yours by The Makemakes
Music&Lyrics: Jimmy Harry/The Makemakes
Auftritt: Die Interpreten waren sympathisch, der Gesang war gut, das Lied ging, aber wieso zünden sie dieses Klavier an? Hat ihnen nichts an Punkten gebracht (im wortwörtlichen Sinne, aber mehr dazu später). 30 Punkte von mir.

15. Greece/Grèce/Griechenland

Song: One last Breath by Marìa Elena Kiriakou
Music: Efthivoulos Theocharous/Marìa Elena Kiriakou
Lyrics: Vangelis Konstantinidis/Evelina Tziora
Auftritt: Mochte ich echt nicht, kurz gesagt. 30 Punkte

16. Montenegro/Monténégro/Montenegro

Song: Adio by Knez
Music: Željko Joksimovic
Lyrics: Marina Tucakovic/Dajan Ivanovic
Auftritt: Tut mir leid, aber auch diesem Song muss ich meines Geschmacks wegen eine Absage erteilen. Schon allein deswegen, weil der Interpret mir nicht sympathisch war. Dans ensemble 23 points.

17. Germany/Allemagne/Deutschland

Song: Black Smoke by Ann-Sophie
Music&Lyrics: Michael Harwood/Ella McMahon/Tonino Speciale
Auftritt: Sie soll dieses Arschgewackel lassen, bitte! Ich flehe sie an! Wir sind im Land, welches 2012 Woki mit deim Popo zum ESC geschickt hat, aber lass es bitte! Du hast nicht die Figur dafür. Du wirst dadurch nicht sexier! Aber nun zum Guten: Das Lied war eigentlich gut vorgetragen und das Make-Up viel dezenter und deshalb besser als im Vorentscheid. Trotzdem von mir nur 26 Pünktchen.

18. Poland/Pologne/Polen

Song: In the Name of Love by Monika Kuszynska
Music: Jakub Raczynski
Lyrics: Monika Kuszynska
Auftritt: Ich halte mich wieder mal kurz: 24 Punkte.

19. Latvia/Lettonie/Lettland

Song: Love Injected by Aminata Savadogo
Music&Lyrics: Aminara Savadogo
Auftritt: Es folgt meine schlechteste Bewertung. Nur 10 Punkte hat dieses Lied bekommen und liegt somit bei mir auf dem letzten Platz. Kein Sex-Appeal, keine Choreo, kaum Bühnenarrangement (gutes). Wo willst du hier viele Punkte vergeben?

20. Romania/Romanie/Rumänien

Song: De la căpat by Voltaj
Music: C.G. Goia/G. Constantin/A. Cristescu/S.M. Paduraru/V.R. Alstani
Lyrics: C.G. Goia/G. Constantin/A. Cristescu/V.R. Alstani/M.A. Stevens/M.A. Leonte
Auftritt: Ich fand es schön mal ein Lied in der Landessprache zu hören und es klang dabei noch relativ gut. Deshalb 43 Punkte von mir!

21. Spain/Espagne/Spanien

Song: Amanecer by Edurne
Music&Lyrics: Tony Sánchez-Ohlsson/Peter Boström/Thomas G:son
Auftritt: Erstaunlich gut fand ich diesen Auftritt, weshalb er auch auf Platz 3 mit 49 Punkten rangieren darf.

22. Hungary/Hongrie/Ungarn

Song: Wars for Nothing by Boggie
Music: Áron Sebestyén/Boglárka Csemer
Lyrics: Sára Hélène Bori
Auftritt: 
Ein sehr schöner Pazifistensong, der Mitglieder der Grünen und Linken sicher gefallen dürfte ^^
Spaß beiseite, es gibt 47 Punkte und damit den 4.Platz von mir.

23. Georgia/Géorgie/Georgien

Song: Warrior by Nina Sublatti
Music: Nina Sublatti/Thomas G:son
Lyrics: Nina Sublatti
Auftritt: Am Anfang dachte ich mir: „Wat für n Emo taucht denn da jetzt auf? Erinnert mich ein bisschen an eine aus meinem Geschichtskurs….“, doch Richtung Mitte des Liedes wurde mir immer mehr klar, dass dieses eigentlich schöne, eiskalte Gesicht und die Kleidung einfach zum Lied mehr als perfekt passt. Das Ambiente der Bühne war sehr gut gemacht. 42 Punkte von mir.

24. Azerbaijan/Azerbaïjan/Aserbaidschan

Song: Hour of the Wolf by Elnur Hüseynov
Music: Nicolas Rebscher/Nicklas Lif/Lina Hansson
Lyrics: Sandra Bjurman/Nicolas Rebscher/Nicklas Lif/Lina Hansson
Auftritt: 
Nach diesen großartigen Auftritten davor, hat mich dieses Lied sehr enttäuscht, leider. Leider, leider nur 25 Punkte.

25. Russia/Russie/Russland

Song: A Million Voices by Polina Gagarina
Music&Lyrics: G. Alares/J. Björnberg/K. Noorbergen/L. Gutkin/V. Matetsky
Auftritt: Es stimmt, dass es wirklich ein gutes Lied war. Bei mir konnte es Schritt halten mit Georgien. Ebenfalls 42 Punkte.

26. Albania/Albanie/Albanien

Song: I’m Alive by Elhaida Dani
Music: ZzapnChriss
Lyrics: Sokol Marsi
Auftritt: Ein bisschen wie Aserbaidschan. Besser, aber immer noch enttäuschend. Nur 33 Punkte gab es für diesen Auftritt.

27. Italy/Italie/Italien

Song: Grande Amore by Il Volo
Music&Lyrics: Ciro Esposito/Francesco Boccia
Auftritt: Das eigentliche Lied war 44 Sekunden zu lang. Das heißt: Schneiden! Denn beim ESC dürfen die Songs MAXIMAL 3 Minuten lang sein. Ich hatte Angst, das Lied würde dadurch zerstört werden, doch haben sie „nur“ eine Strophe herausgeschnitten und das Lied war immer noch das Beste an diesem Abend! Die jungen Herren haben Charakter, der Song gehörte zur besseren Sorte der italienischen Popera. Hier konnte ich sogar einmal eine Teilbewertung „10“ abgeben (Höchstpunktzahl). Letztendlich belegen Il Volo mit 54 Punkten bei mir Platz 1!

Große Pause+Votingzeit

Es folgt nun die Überbrückungszeit zwischen den Auftritten und der Punktevergabe, in der gevoted wird und die Stimmen ausgezählt werden. Martin Grubinger präsentierte ein Trommelmedley, bei der alte Sinfonien neu interpretiert wurden. Recaps aller Songs wurden gezeigt. Conchita Wurst hat zwei Titel aus ihrem neuen Album aufgeführt (toll, wenn man  Werbung machen kann, nicht wahr?).
Ein kleines Interview mit dem Gewinner des JUNIOR ESC, Vincenzo Cantiello, lockert etwas die Stimmung (man, hat DER ne STIMME! O.o). Natürlich gibt es auch Berichte aus dem Green Room. Es wird angemerkt, dass dies der größte ESC aller Zeiten mit 27 teilnehmenden Ländern ist (26 sind eigentlich nur maximal erlaubt+Australien). Eine Auflistung der Gewinner des ESC folgt allzubald, wobei u.A. auch Alexander Rybak (Gewinner 2009 mit Fairytale) ausgelassen wird.

Votingergebnisse

Nach fast drei Stunden kommt endlich die Stunde der Wahrheit. Die Punkte, die über Sieg und Niederlage entscheiden sollen. Alle 40 Länder, die am ESC teilgenommen haben (27 im Finale+13, die in den Semifinals rausgeflogen sind) haben abgestimmt. Die Televoting-Ergebnisse und die Ergebnisse der Länderjurys zählen jeweils zu 50%. Die Punkte werden dann von den Punktesprechern auf Englisch und von einer Moderatorin auf Französisch angesagt (Ausnahmen bilden die Schweiz, Belgien und Frankreich, sowie die 12 Punkte von Großbritannien dieses Jahr. Dort ist es genau andersherum).
Die deutsche Punktesprecherin war dieses Jahr Barbara Schöneberger, zu der ich schon seit dem deutschen Vorentscheid aus irgendeinem Grunde eine tiefe Abneigung empfinde.

Deutschland stimmte so ab:
1–>Ungarn
2–>Estland
3–>Italien
4–>Norwegen
5–>Israel
6–>Lettland
7–>Australien
8–>Belgien
10–>Schweden
12–>Russland

Nun meine Stimme zum Voting bzw. mein Gesamteindruck vom Contest. Es gab leider nur eine kleine Auswahl an Liedern, die ich langfristig regelmäßig hören würde. Das zum Einen. Es hat einfach bei Weitem nicht an den ESC 2014 in Kopenhagen herangereicht.
Des Weiteren hat man dieses Jahr extremer denn je erkannt, wie sich politische Freunde die Punkte einfach mal zuschieben. Das gab es in den letzten Jahren auch, das gab es schon immer, aber dieses Jahr war es mehr als extrem! Das zum Zweiten.
Zum Dritten möchte ich mich noch einmal darüber beschweren, dass ich es unmöglich finde, in jedem zweiten Satz sagen oder Bild zeigen zu müssen, wie tolerant doch Europa und dieser Wettbewerb seien, weil Conchita ja gewonnen hat und blablabla, aber dann hat man Finnland im 1.Halbfinale rausgewählt. Ich möchte nicht allzu viele Worte hier darüber verlieren. Für nähere Erläuterungen dieses Standpunkts lege ich euch meinen letzten Artikel ans Herz.
Um mal wieder zu den Punkten zu kommen: Von den Punkten her, finde ich die Verteilung zum Teil echt ungerecht. Dass Schweden gewonnen hat, ist ja ok. Dass Russland einen der oberen Plätze belegt, ist auch ok. Italien hätte eindeutig mehr verdient, aber was soll man machen, wenn im deutschen Televoting Italien zwar auf 1 ist, aber manche Jurymitglieder *hust* Mark Forster *hust* auf Platz 21 werten. Mit Australien bin ich vollkommen zufrieden. 🙂
Die haben diese Position auf dem 5.Rang mehr als verdient. Der Song ist catchy und cool und genau diese Ausstrahlung hat auch Guy Sebastian, also: „Herzlichen Glückwunsch, Australien!“.
Aber jetzt gehen wir an das Meckern. Spanien hat eine zu niedrige Position, aber ich hab schon von vielen gehört, dass sie Spanien nicht soooooo toll fanden, also kann man das vielleicht noch nachvollziehen. Wenigstens haben sie 15 Punkte. Zypern war vielleicht ein bisschen zu langweilig, aber von Zypern erwartet man eigentlich auch keine Spitzenpositionen.
Stark enttäuscht haben mich aber die Ergebnisse von der UK und Frankreich. Was geht in den Köpfen der europäischen Bevölkerung denn ab? Ja, die UK war anders, aber es klang doch echt gut! Und Frankreich hat an den 1.Weltkrieg erinnert. Ja, ein unangenehmes Thema und ja, auf Französisch, aber die hat das doch echt gut gemacht! Nein, trotzdem nur 4 bzw. 5 Punkte. Und dann die große Blamage! Deutschland und Österreich mit jeweils 0 Punkten. Deutschland aufgrund des besseren Televotings zwar „nur“ Vorletzter, aber trotzdem. Die Ann-Sophie hat eigentlich (bis auf das Arsch wackeln) keinen großen Fehler gemacht. Sie hat das Lied gut vorgetragen und es ist einfach ein gutes Lied. Wäre da nicht zumindest EIN Ehrenpunkt irgendwo übrig gewesen? EIN EINZIGER?!? Wer weiß, vielleicht wäre es mit dem Kümmert besser gelaufen, aber darüber will ich keine Hypothesen liefern, weil Ann-Sophie ja ihren Job eigentlich sehr gut ausgeführt hat.
Auch vollkommen absurde Theorien, wie die von der Schöneberger will ich lassen. Wie dumm muss eigentlich jemand sein zu fragen „Haben wir vielleicht keine Punkte bekommen, weil wir ja erst dran waren?“. Nach DIESER Logik, hätte Schweden sogar Minuspunkte erreichen müssen. Vor allem dann im Interview mit dem Urban. Den Urban wegdrücken, als er genau DAS kritisieren wollte!
Zum Glück habe ich diesen ESC mit Freunden gesehen, denn so war er halbwegs erträglich.
Wie dem auch sei, noch mehr leid tun mir eigentlich die Österreicher. Die schlechtesten im eigenen Land und, da sie 0 Punkte haben, sogar die schlechtesten Gastgeber der gesamten ESC-Historie. DAS muss man erstmal verkraften.
Österreich hat nun 356 Tage Zeit, genau DIES zu tun, denn am 14. Mai 2016 steigt das Finale des ESC 2016 in Schweden. Das Finale des 61. ESCs bei dem ich so sehr hoffe, dass der skandinavische Effekt eintritt, sprich: Viele gute Lieder, eine coole Bühne und coole, sympathische Moderatoren (bitte wieder MINDESTENS EINEN männlichen Moderator).

Ich verabschiede mich von euch und würde gerne wissen, wie ihr den ESC fandet 🙂
Lasst gerne einen Kommentar da! Freue mich über jeden!

LG
GNB

Endergebnisse (Top 5)

1. Schweden 365 Punkte
2. Russland    303 Punkte
3. Italien          292 Punkte
4.Belgien        217 Punkte
5.Australien 196 Punkte

Meine Bewertungen:

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