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ESC 2017-Review

Zum 62. Mal hat sich der Eurovision Song Contest nun wiederholt. Dieses Mal fand er in der ukrainischen Hauptstadt Kiew statt, da im letzten Jahr die Sängerin Jamala mit 1944 den ESC in Stockholm (Schweden) gewann.
Stattgefunden hat der Wettbewerb im IEC in Kiew. Moderiert wurde die Veranstaltung unter dem Thema Celebrate Diversity (Vielfalt feiern) von den drei Herren Timur Miroschnytschenko, Wolodymyr Ostaptschuk und Oleksandr Skitschko [btw sehr vielfältig, keine Frau dabei zu haben].

Die Eröffnung

Ein Einspielfilmchen, welches die Kugeln zeigt, die das Logo des diesjährigen europäischen Gesangswettbewerbs bilden, sowie ein paar flackernde Lichter eröffnen dieses Mal die Veranstaltung in der IEC. Darauf folgend laufen die Künstler jedes Landes ein, leider nicht so toll und lustig wie letztes Jahr. Dafür müssen sie etwas mehr Weg zwischen Bühne und Green Room zurücklegen.
Als sich alle zurückgezogen haben kamen auch leider schon die Moderatoren mit einem sehr eigenwilligen Kleidungsstil auf die Bühne. Anders als Måns und Petra letztes Jahr aber, ließen sie eine sympathische Ausstrahlung und einen gewissen Humor vermissen. Der „I am you Discoball“-Witz von Wolodymyr oder die Kinderfotos der Moderatoren waren eher zum fremdschämen als zum lachen.

Die Show

1. Israel

I Feel Alive von IMRI
Musik und Text: Dolev Ram, Penn Hazut

Dieser Auftritt war wohl wahrhaftig schon der schlimmste von allen. Ich habe mir im Vornherein schon die Songs angehört gehabt und u.a. Israel habe ich sehr gemocht. Es hat Stimmung gemacht!
Leider konnte der Sänger dies mit seiner schrägen Stimme nicht erreichen. Außerdem fand ich es schade, dass die Chance vertan wurde, die geigenähnlichen Instrumente gegen Ende des Liedes auf die Bühne zu holen. Stattdessen gab es nur mehr unnötige Tänzer.

2. Polen

Flashlight von Kasia Moś
Musik und Text: Kasia Moś, Rickard Bonde Truumeel, DWB

Der Song ist meiner Meinung nach Mittelmaß und nein, liebe Kasia, ein Lied wird nicht besser, nur weil man seine gute Stimme einsetzt um singend rumzuschreien!

3. Weißrussland

Story of my Life von Naviband
Musik und Text: Artem Lukyanenka

Das „Hey, hey, jajaho“ kann hier gerne zu Fremdscham verleiten, aber ansonsten ist das eigentlich ein sehr fröhlicher Song und die Interpreten sehr sympathisch. Anders als ein Kuss, der später auftreten sollte, war dieser hier am Ende auch gewollt und eher von Liebe gekennzeichnet :D.

4. Österreich

Running on Air von Nathan Trent
Musik und Text: Nathan Trent, Bernhard Penzias

Der zweite Song an diesem Abend, den ich schon vor dem Finale sehr mochte. Anders als Israel hat Nathan es aber glücklicherweise nicht verkackt. Nur die Relation zwischen Lied und Dreamworks-Performance ging mir nicht richtig in den Kopf.

5. Armenien

Fly with Me von Artsvik
Musik: Lilith Naarsardyan, Levon Navarsardyan
Text: Avet Barseghyan, David Tserunyan

Dem Song stand ich durchaus kritisch gegenüber, doch eigentlich hat er doch ziemlich Spaß gemacht. Besonders der orientalische Touch hat es mir im Nachhinein angetan.
Übrigens ist mir eine Sache ganz besonders an der Sängerin aufgefallen: Wer zur Hölle trägt so viele RInge? Und das noch an beiden Händen? 😀
Das sah wirklich gewöhnungsbedürftig aus m. M. n.!

6. Niederlande

Lights and Shadows von OG3NE
Musik: Rick Vol, Rory de Kievit
Text: Rick Vol

Ja, es ist sehr traurig, dass die Mutter an Krebs erkrankt ist und sehr schön, dass die Mädels mit ihrem Vater zusammen für sie einen Song gemacht haben. Dennoch hätte ich das nicht benötigt. Hier ist mir kleidungstechnisch übrigens sehr ins Auge gestochen, wie zwei der Schwestern versuchen, sich so aufreizend wie möglich zu zeigen, während die Dritte meint: „Ne, da mach‘ ich nicht mit. Gib‘ mir was mit Hose und ohne Ausschnitt!“ 😀

Bevor wir zum nächsten Auftritt kommen, sei gesagt, dass die Moderatoren, die es jetzt mit Fan-Befragungen und klassischem, ukrainischen Volkstanz versuchen, immer noch keine Sympathiepunkte von mir erhalten haben.

7. Moldawien

Hey Mamma von Sunstroke Project
Musik: Anton Ragoza, Serghei Ialovitki, Seghei Stepanov, Mihail Cebotarenco
Text: Alina Galetscala

Jaaaaa! Der „Epic Sax Guy“ aus 2010 ist zurück! 😀
Die Saxophon- und Geigen-Teile gleichen den eigentlich eher mittelmäßigen Gesang (und mittelmäßigen Song i.A.) gut aus. Außerdem hat man dem Sänger angemerkt, dass er durchaus Stimmung machen wollte.
Letztlich war es auch der Hype um den Saxophonisten, welcher wohl dem Land viele Punkte am Ende einbrachte.

8. Ungarn

Origo von Joci Pápai
Musik und Text: József Pápai

Und ein guter Titel folgt dem anderen, so scheint es gerade. Der Roma-Sänger Jocí Pápai trat mit einem ungarischen Lied auf, welches aber anscheinend auch Roma-Sprache beinhaltete im Refrain. Nur beim Rap-Teil dieses orientalischen Titels hätte er vllt einmal mehr durchatmen sollen, anstatt in gefühlt einem Zug alles laut runterzurattern.

9. Italien

Occidentali’s Karma von Francesco Gabbani
Musik: Francesco Gabbani. Filippo Gabbani, Luca Chiaravalli
Text: Francesco Gabbani, Fabio Ilacqua, Luca Chiaravalli

Mein Favorit diesen Abend ist nun also als Neunter aufgetreten!
Der Song hatte Pepp und auch eine tolle Gesellschaftskritik am „abendländischen Karma“. Leider wurde es, um auf drei Minuten zu kommen, stark und m. M. n. schlecht gekürzt. Sehr amüsant fand ich die Regenbogenflaggen-Naht an Francescos Anzug übrigens, während mich der Affe nach mehrmaligem Hören und Sehen des Songs natürlich nicht überrascht hat. Dieser sollte eben einen Gegensatz zum nackten Affen (La scimmia nuda balla – Der nackte Affe tanzt) datstellen.

10. Dänemark

Where I Am von Anja
Musik und Text: Anja Nissen, Michael D’Arcy, Angel Tupai

Naja, auch diesen Song fand ich jetzt nicht so den Bringer. Da können auch „tollen, äußerlichen Merkmale“ der Zahnlücke oder Oberweite der Australierin, die kaum Dänisch spricht, aber trotzdem für Dänemark antritt (Das wäre so, als würde ich für Italien antreten), nichts dran ändern.

11. Portugal

Amar pelos Dois von Salvador Sobral
Musik und Text: Luisa Sobral

Dieses Lied wurde von den ESC-Fans weltweit neben Italien als DER Favorit auserkoren. Zurecht wie ich finde, da seine Stimme einfach wirklich schön ist und mich berührt hat. Na klar findet dieser Song nicht den Weg in meine „Favoriten“-Playlist bei Spotify und der Bühnenauftritt des Herzkranken war verständlicher-, aber auch passenderweise, nicht der pompöseste des Abends, aber schön und berührend war er dennoch.

12. Aserbaidschan

Skeletons von Dihaj
Musik: Isa Melikov
Text: Sandra Bjurman

Also als allererstes: Was macht dieser Mann mit dem Pferdekopf da oben auf der Leiter? Ernsthaft, was soll das? Das hat doch 0 mit dem Song zu tun! ^^
Die Tafel mit den Ausschnitten aus dem Text war aber originell, auch wenn ich mir einen anderen Auftritt, ähnlicher zum Musikvideo, erwartet hätte. Das Lied gefällt mir durchaus, genauso wie die Stimme der Sängerin.

13. Kroatien

My Friend von Jacques Houdek
Musik: Jacques Houdek, Siniša Reljić, Tony Malm
Text: Jacques Houdek, Ines Prajo, Arjana Kunštek, Fabrizio Laucella

Ein Sänger, der mit einer sehr hohen und tiefen Stimme singen kann, für Kroatien auf Englisch und Italienisch singt und einen französischen Vornamen hat. Klingt doch alles logisch!
Ich habe ehrlich gesagt diesen Song nicht im Finale erwartet, da er innerhalb der ESC-Fangemeinde doch sehr viel „Hass“ abbekommen hat. Dennoch war er da und ich war überrascht, wie gut er mir doch gefallen hat. Vielleicht hat auch die Tatsache eine Rolle gespielt, dass ich erstaunt war, wie eine Person mit sich selbst ein Duett in zwei verschiedenen Sprachen singen konnte.

14. Australien

Don’t Come Easy von Isaiah
Musik und Text: DNA, Michael Angelo

Ja, auch dieses Jahr waren die sehr europäischen Australier wieder Teil des Gesangswettbewerbs. Leider haben sie mit einem selbstverliebten 17-jährigen Super-Eyebrow und einem mittelmäßigen Liebeslied nicht den Nerv von mir getroffen, den die Australier in den letzten zwei Jahren zu treffen vermocht haben. Schade, schade.

15. Griechenland

This is Love von Demy
Musik: Dimitris Kontopoulos
Text: Romy Papadea, John Ballard

So ein typischer Liebespopsong. Ne, danke. Nicht mit mir, Griechenland. Sowas haben wir genug, sowohl bei Eurovision als auch in der „normalen“ Musikszene.

16. Spanien

Do it for your Lover von Manel Navarro
Musik und Text: Manel Navarro, Antonio Rayo „Rayito“

Hawaii macht auch mit? Ach ne, ist nur Spanien. Ich mochte den Song von vornherein nicht und diese Meinung hat sich auch das Finale über nicht geändert. Der Titel alleine reicht mir schon, keine Lust mehr auf das Lied zu haben (Mach es für deinen Geliebten) und der Refrain, der eigentlich nur aus „Klatsche und mache es für deinen Geliebten“ besteht, hat mich auch zu nichts inspiriert. Vielleicht verstehe ich den Song mangels einer Geliebten auch einfach nur nicht. Wer weiß? 😛

17. Norwegen

Grab the Moment von Jowst
Musik: Joakim With Steen
Text: Jonas McDonnell

Ok, jetzt geht’s ab! Jeder ESC benötigt eine DJ-Nummer und hier ist sie! Wie meistens bei diesen Songs, gehe ich da auch gerne ab. Die Norweger mit ihren schwarzen Glitzermasken: Sehr sympathisch! ^^

Bevor der 18. Auftritt losging, wollten die Ukrainer mit Måns Zelmerlöw, einem der Moderatoren von letztem Jahr, in einem kleinen Clip Sympathie bei den Zuschauern erreichen.
Sorry, immer noch nichts ^^

18. Vereinigtes Königreich

Never give up on You von Lucie Jones
Musik und Text: Emmelie de Forest, Daniel Salcedo, Lawrie Martin

Emmelie de Forest ist zurück! Dieses Mal hat sie aber den Song komponiert und mitgeschrieben und tritt nicht auf. Dies übernimmt Lucie Jones für sie, die ihren Job auch souverän meistert.

19. Zypern

Gravity von Hovig
Musik und Text: Thomas G:son

Dieses Lied hat mir auch sehr gefallen und anders als erwartet, hat Hovig nicht so wie IMRI oder der Sunstroke Project-Sänger eine schiefe Tonleiter gefrühstückt. Ein sehr cooler Song, eine relativ gute Performance, eigentlich alles in allem also gut!

20. Rumänien

Yodel It! von Ilinca feat. Alex Florea
Musik: Mihai Alexandru
Text: Alexa Niculae

Wie kommt man, vor allem in Rumänien, auf die Idee zu jodeln? Und wie kommt man vor allem auf die Idee, Jodeln mit Rap zu verbinden? Man weiß es nicht, aber so schlecht scheint es anscheinend nicht zu sein. Mein vormaliger Platz 42 ist im Finale einige Plätze aufgestiegen, da ich gesehen habe, dass es anscheinend doch funktioniert. Nur der aufgezwungene Kuss am Ende war ein bisschen zu viel des Guten ^^

21. Deutschland

Perfect Life von Levina
Musik und Text: Lindy Robbins, Dave Bassett, Lindsey Ray

Wie man an den ersten Sekunden merken kann, haben hier Musiker mitgewirkt, die auch schon David Guetta bei einigen Songs geholfen haben. Titanium ist deutlich zu hören. Dennoch nimmt das Lied im Verlauf einen anderen Ton an. Leider haben sich meine schlechten Erwartungen bewahrheitet. Wir haben die falsche Sängerin mit dem falschen Song hingeschickt. Dass sie sich hätte aushusten müssen vor dem Auftritt oder ihr ein Glas Wasser wenigstens gut getan hätte, war wohl deutlich genug zu hören. Dieser Auftritt war für mich nach Israel der zweitschlechteste. Sorry!

22. Ukraine

Time von O.Torvald
Musik und Text: Zhenia Halych, Denys Miziuk

Schade, schade. Die Ukrainer hatten ein tolles Lied, aber haben die Chance vertan, einen coolen Auftritt hinzulegen. Vergleicht mal den Auftritt im Vorentscheid mit dem im Finale – Ich fand den ersteren deutlich besser!

23. Belgien

City Lights von Blanche
Musik: Pierre Dumoulin, Emmanuel Delcourt
Text: Pierre Dumoulin, Ellie Delvaux

Eine erstaunliche, junge Sängerin, die wir hier haben! Schon der zweite Auftritt am Abend, der mit Zweistimmigkeit glänzte, wenn auch mit Zurückhaltung, wie man feststellen musste die ersten Minuten. Ich musste mir den Song zwar auch erst mehrmals anhören, um „reinzukommen“, aber mittlerweile empfinde ich ihn durchaus als ziemlich gut 🙂

24. Schweden

I can’t go on von Robin Bengtsson
Musik und Text: David Kreuger, Hamed „K-One“ Pirouzpanha, Robin Stjernberg

Was ist das nur für ein Song und wieso wird er so abgefeiert?
Was soll ich denn bitte schön mit einem „I can’t go on, when you look so freaking beautiful“ anfangen? Richtig, nichts!
Herausgestochen an gesanglichem Talent oder einer tollen Melodie ist es auch nicht und Robins Gesicht ist mir unter seinem Helm beim Motorcross deutlich sympathischer.

25. Bulgarien

Beautiful Mess von Kristian Kostow
Musik und Text: Sebastian Arman, Borislav Milanov, Joacim Persson, Alexander V. Bley, Johan Alkanaes

Hey! Der 1417-jährige Wichtigtuer aus Bulgarien, der kaum Bulgarisch spricht! Na klar, kann er singen, aber an seinem Auftreten an sich muss der Junge noch deutlich arbeiten!

26. Frankreich

Requiem von Alma
Musik: Nazim Khaled
Text: Nazim Khaled, Alma

Ein sehr schönes Lied, gesungen von einer schönen Sängerin. Wie immer hört sich das Französische einfach bezaubernd an :3
Leider haben sie dem Refrain etwas unpassendes Englisch beigefügt, aber was soll’s? Man muss ja zugeben, dass ein kleines bisschen Englisch Frankreich bisher Glück gebracht hat, während Lieder mit einem Französisch-Anteil von 100% eher weniger gut abschnitten.

Große Pause und Votingzeit

Verka Serduchka, ein Flitzer während Jamalas Auftritt und die ehemalige ukrainische ESC-Gewinnerin Ruslana füllen die Votingzeit mit ihrem Gesang und ihrer Stimmung, die sie verbreiten wollen.

Votingergebnisse

Auch dieses Jahr wurden wieder 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 10 und 12 Punkte von den Landerjurys an die einzelnen Teilnehmer verteilt. Deutschland hatte hierbei das Glück, drei Punkte von den Iren bekommen zu haben, ging aber ansonsten leer aus.
Darauf folgend, wie letztes Jahr, konnte jedes Land nochmal dieselben Punkte an Länder geben, diesmal aber nicht auf einer Jurymeinung basierend, sondern basierend auf den Stimmen der Zuschauer.
Die Punktesprecherin für die deutschen Jurypunkte war abermals Barbara Schöneberger und dieses Jahr waren diese folgendermaßen aufgeteilt:

1–>Ungarn
2–>Österreich
3–>Kroatien
4–>Schweden
5–>Australien
6–>Vereinigtes Königreich
7–>Niederlande
8–>Bulgarien
10–>Portugal
12–>Norwegen

Was mir gerade beim Durchgucken des Votings wieder einfällt: Die Moderatoren konnten anscheinend echt nicht so wirklich Französisch. Mal hatten wir es mit den korrekten „douze points“ zu tun, aber man kann ja auch mal „deuze points“ oder „duze points“ versuchen ^^
Wie auch immer: Dieses Jahr habe ich AN SICH nichts am Voting auszusetzen. Natürlich waren die Jurystimmen wieder mal etwas politisch, aber das überrascht ja niemanden.
Portugal hat durchaus verdient mit 758 Punkten gewonnen (über die Höhe kann man sich evtl streiten), dennoch bin ich unzufrieden, da ich das so sehr favorisierte Italien gerne zumindest vor Schweden gesehen hätte. Außerdem wurde auch Deutschland nicht Letzter! Das geht doch so nicht! xD
Immerhin weniger Punkte als letztes Jahr geholt 😛

Naja, das war der ESC 2017! Man kann sich schon auf den nächsten, ich nehme einfach mal an, in Lissabon freuen!
Bis dahin:
Danke fürs Lesen, schreibt eure Meinung zum ESC gerne in die Kommentare und bis bald! 🙂

Quelle (Beitragsbild):
https://de.wikipedia.org/wiki/Eurovision_Song_Contest_2017#/media/File:Ukraine_Eurovision.png

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„Wir treffen uns fünf vor in Italien“-Rom 2015

Auch dieses Jahr wurden die Schüler unserer Oberstufe dazu verleitet, doch bei einer Kursfahrt mitzumachen.
Auch ich habe mich dazu entschieden, mitzufahren.
Die Wahl zwischen der Chemie-Fahrt (Lappach, Südtirol (Italien), als Sauffahrt bekannt) und der Fahrt von Geschichte (Rom (Italien, wenn ihr es noch nicht wusstet)) fiel mir ziemlich leicht.
Nicht nur, weil mir Geschichte leichter fällt und ich nicht derjenige bin, der sich gerne mal besäuft, sondern auch einfach nur Roms wegen und, weil mir somit die Möglichkeit offen steht, endlich mal in meinem Leben, zum ersten Mal nach Italien zu gelangen (ins richtige Italien, nicht dieses österreichische)!

Los ging es an einem heißen Berliner Sonntag mit dem AirBerlin-Flug AB 8076, welcher uns in Knapp zwei Stunden nach Rom, an den Flughafen Fiumicino, brachte. Weitere zwei Stunden später dann (wir mussten ziemlich lange auf das Gepäck warten) konnten wir endlich in einen Reisebus einsteigen, welcher uns, mit Einhaltung italienischer Verkehrsregeln, sprich gar keiner, zu unserer Unterkunft brachte und das in knapp unter einer Stunde!
Unsere Unterkunft war ein „wunderschönes“ Kloster der Teatiner am Piazza Vidoni 6 in Lazio.
Ein ziemlich „freundlicher“ Pater Matteo hat uns im Kloster willkommen geheißen und uns eine halbstündige Standpauke darüber gehalten, was wir alles nicht dürfen, z.B. sollten wir es unterlassen nach elf Uhr abends zu duschen und dass wir mit diesen Regeln leben müssten, schließlich seien wir im Vatikan und nicht in Italien. Leider war seine Rede erst um elf Uhr abends in etwa vorbei, sodass wir, völlig verschwitzt durch die schwülen Wetter in Berlin und Rom, nicht mehr unseren Schweiß vor dem Schlafengehen abwaschen durften, was dem Pater erstmal ein wütendes „Stronzo! (dt.: Arschloch)“ von jemandem eingebracht hat. Wütende Anrufe zu den Eltern nach Deutschland folgten schon bald. Doch weil das Fenster bei uns offen war (es war unerträglich heiß im Raum und aus irgendeinem Grund, war die Heizung voll aufgedreht) und unsere Stimmen zu laut, kam der Pater gerne nochmal in den Raum um uns zu sagen, dass wir „biehte das Fenster ßu machen“ sollen.

Eindrücke vom Kloster(Vatikan, nicht Italien)
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Ein vatikanisches Waschbecken im Zimmer von meiner Gruppe
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Wunderbar gemütliche Betten gab es natürlich auch!
Meins gehörte nicht dazu…
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Sanitäre Einrichtungen sind dort wunderbar. Wer braucht denn schon Klobrillen? Und ein verdreckter Boden durch Straßenschuhe in der Dusche stört doch auch keinen…
Des Weiteren werden zwei Duschen für knapp 30 Leute(nur die Jungs) sicherlich reichen….
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Na gut, dieses Becken im Erdgeschoss sah schon schön aus….

Zum Glück mussten wir nicht die ganze Zeit im Kloster verweilen, schließlich hatten wir auch Programm, sofern man überhaupt die Nächte mit geschlossenen Fenstern bei 40 Grad Raumtemperatur aushalten konnte….
Für das Programm, ein paar Bilder:

Montag

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Vormittags: Forum Romanum
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Nach einem reichhaltigem Mittagessen (es gab jeden Tag das gleiche, Nudeln mit Tomatensauce und etwas geriebenen Parmesan), darf man sich für 2,10€ auch mal Nutella B-ready gönnen (Panine, gefüllt mit Nutella und Krokant)
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Nachmittags (v.o.n.u.): Piazza Navona, Pantheon, Spanische Treppe
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…zwischendurch Römer bewundern
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Und abends dann Pizza in der Trattoria da Luigi gönnen
(Piazza Sforza Cesarini 23)

Dienstag

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Il Gesu
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In den Musei Capitolini steht die Romolus und Remus-Statue mit der Wölfin, wobei die beiden Brüder erst im 5. Jahrhundert nach Christus dazugestoßen sind (irgendwie muss man ja die Legende manifestieren)
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Die Führung „faschistisches Rom“ führte uns im EUR-Viertel herum, welches u.a. das „quadratische Kolosseum“ beherbergt (und Wahlplakate von neo-faschistischen Parteien)

Mittwoch

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Heute ging es ins Colosseo, welches von außen kleiner wirkt als gedacht….
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…aber innen dem Olympiastadion das Wasser reichen kann
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Auch dem Vatikanstaat, sowie dessen Museen und der Sixtinischen Kapelle haben wir einen Besuch abgestattet (hier auch wieder: Der Petersplatz ist kleiner als erwartet), bevor es….
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…dann mit der lieben Katha nach Trastevere ging, wo wir uns satt und halbwegs selig aßen, mithilfe einer Mozzarella-Pizza bzw. diesen wundervollen Fettucine al Salmone.
(kann derzeit die Trattoria auf Google Maps nicht wiederfinden, versuche aber mein Möglichstes euch allzubald die Adresse für EUREN Rom-Aufenthalt zur Verfügung zu stellen).

Donnerstag

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Donnerstag war Ostia-Tag. Hier seht ihr, die am besten erhaltenste römische Straße, die es auf der gesamten Welt gibt und rechts unseren deutschen Fremdenführer Stephan/Stefan (k.A., wie er geschrieben wird).
Anders als viele andere (u.a. auch Katha), hat es mich nicht an den Strand gezogen (Landratte), was mir auch einen heftigen Sonnenbrand erspart hat, sowie 6€ dafür, dass ich dort nichts getan hätte. Stattdessen konnte ich auf meinem Zimmer etwas in Ken Follets „Sturz der Titanen“ schmökern und mit den anderen Daheimgebliebenen „Durak“ spielen (ein lustiges, russisches Kartenspiel).
Nach dem Abendbrot bei Chicken Hut (KFC für Arme und so hat es auch geschmeckt), habe ich mir noch ein Eis gegönnt…
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…und zwar in diesem Eiscafé, welches ziemlich bekannt ist und damit wirbt, das beste Eis der Welt zu haben…
Es war WIRKLICH das BESTE Eis, was ich je gegessen habe und für 3,50€ (3 GROSSE Kugeln Eis, große Waffel (oben mit Schoki überzogen), des Weiteren Sahne) sogar relativ preiswert!
Gelateria Giolitti
Via degli Uffici del Vicario 40

Freitag
war dann Abflug. Mit dem Flug AB 8703 ging es zurück nach Berlin.
Dieser hatte aufgrund von Schwierigkeiten bei der Disposition am Flughafen Fiumicino knappe 45 Minuten Verspätung.
Aber war das schon alles, was ich dazu sagen wollte?
Naja, nein. Erstmal habe ich die Zeit ohne Internet überstanden bzw. ich habe irgendwie es geschafft, im Kloster zu überleben. Es hat sich GUT angefühlt, also ohne das Internet. Das mit dem Kloster ist zwar irgendwie ein Abenteuer, aber das benötige ich kein zweites Mal unbedingt.
Auch die“Selfie-Stick-Men“, wie ich sie liebevoll nenne, habe ich überlebt und ich glaube darüber darf man stolz sein! 😀
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Ein Foto eines „Selfie-Stick-Man“ von vielen. Diese gab es auf den zahlreichen Piazzas gefühlt zu Tausenden und sie sahen, aus meiner Sicht, fast alle irgendwie gleich aus! Etwas gruselig, aber vor allem nervig, wenn sie dir dauernd am Tage diese Selfie-Sticks und am Abend dann diese sch**ß Laser-Pointer andrehen wollen!

Des Weiteren ist es auch zu erzählen wert, dass es in Italien ganz viele Trinkbrunnen gibt, an denen man sich eiskaltes, frisches Trinkwasser abzapfen kann. Das hat so manchen bei diesem schwül-heißen Wetter vor dem Hitzschlag bewahrt!
Weiterhin ist es erwähnenswert, kurz das ÖPNV-System in Rom anzusprechen. Die Busse sind in der Stadt nur als Eindecker unterwegs (hier merkt man erst, wie gut die innere Klimaanlage des Körpers funktionieren kann. So gut, dass man so nass aus dem Bus kommt, wie sonst nur aus der Badewanne), alt (neueste Bus-Generation hat Baujahr 2002 nehme ich an) und die Sitze sind Plastik-Schalensitze, wobei „Schalensitz“ eine Beleidigung für jedes Gesäß wäre, welches sich da einmal hineinsetzen musste (ich will NIE WIEDER von einem Deutschen hören, dass UNSERE Sitze in den Bussen ungemütlich seien!). Die U- und (vor allem) S-Bahnen sind zum Großteil alt (vor Jahrtausendwende) und unklimatisiert, aber genauso voll wie diese Eindeckerbusse in der City.
Kurz: Ich möchte eigentlich nie wieder mit der atac (so heißt dort die Verkehrsgesellschaft) fahren. Lieber dann ein Auto oder eine Vespa mieten (Voraussetzung wäre, dass ich dann schon meinen Führerschein habe).

Wenn wir aber mal vom Negativen absehen (Kloster, Selfie-Stick-Man, ÖPNV und Wetter), war diese Kursfahrt echt angenehm, hat irgendwie viel Spaß gemacht und man hat viel Neues dazugelernt (was der Sinn einer Kurs- bzw. Bildungsfahrt ja auch ist). Des Weiteren waren wir in einer wundervollen, europäischen Hauptstadt mit langer Geschichte, in der ich zwar nie und nimmer leben würde, aber wohin ich gerne zurückkehren würde, um die teilweise wundervolle, alte Gegend komplett zu genießen.
Ja, das war Rom. Das war unsere Reise vom 05.-10-07-2015, welche keine Fahrt war, welche vergleichbar wäre, mit denen von davor.

Wart ihr denn schon mal in Rom und wie hat es euch gefallen? Habt ihr irgendwelche Tipps, was ich bei meinem nächsten Rom-Besuch so alles noch entdecken und besuchen könnte? Habt ihr vielleicht jetzt Lust bekommen, nach Rom zu fliegen?
Schreibt es mir doch in die Kommentare 🙂

Zum Bericht von der, oben mehrmals erwähnten Katha, geht es übrigens HIER.

Und nun grazie mille für’s Lesen und Ciao!
GNB

ESC 2015-Review

Auch dieses Jahr war es wieder soweit! Es gab wieder einen Eurovision Song Contest, dazu noch einen ganz Besonderen, denn es wurde das 60.Jubiläum gefeiert!
Diesjähriges Thema war Building Bridges.
Der Wettbewerb fand in Wien (Österreich) statt, da Conchita Wurst im letzten Jahr den ESC 2014 in Kopenhagen (Dänemark) mit dem Song Rise like a Phoenix gewann.
Moderiert wurde die Show, welche in der Wiener Stadthalle vollzogen wurde, durch Alice Tumler, Arabella Kiesbauer und Mirjam Weichselbraun.

Die Eröffnung

Der ESC 2015 beginnt typisch mit der Eurovision-Melodie, welche dieses Mal aber von den Wiener Philharmonikern gespielt wurde. Diese fuhren mit ihrem Spiel fort, indem sie verschiedene Stücke von Mozart und Beethoven anspielten. Die Kamera wird nun auf eine Menschengruppe mit Fackeln gerichtet, die anscheinend ein Logo bilden sollen (es tut mir leid, dass ich nicht genau erkennen kann, welches Zeichen dies sein soll) und dann wird endlich das Intro des ESC 2015 eingespielt.
Falls Leute vergessen haben sollten, wieso der diesjährige ESC in Österreich stattfindet, werden nochmal stückweise Szenen vom Gewinn Österreichs beim ESC 2014 gezeigt.
Aber damit nicht Film genug, nein, nun bilden Menschen Österreichs die Sphere, das offizielle Logo des ESC 2015, wobei die Hälfte des Films einfach nur so wirkt, als könnten Österreicher gut Kreise zeichnen. Chapeau dafür!
Richtung Ende bildet sich eine Kugel im Film, die dann in die Stadthalle eingelassen wird, während Lidia Baich auf ihrer Violine Merci, Chérie spielt, irgendwann vom ORF  Radiosinfonieorchester begleitet. Die Melodie schlägt nunmehr aber plötzlich zur Melodie von Rise like a Phoenix um.
Wie ein Phoenix aufsteigend darauf, in einem vollkommen verbotenen Outfit: Conchita Wurst, die nun die Hymne des 60.ESCs singt. Ja, sie singt eine Hymne des ESCs! Das gab es meines Wissens in den letzten Jahren nicht, aber dieses Jahr schon!
Die Moderatorinnen kommen beim Refrain zur Hilfe, denn Conchita ist nun anderweitig beschäftigt, da sie an Seilen in die Lüfte der Halle aufsteigt und durch die Halle schwebt. Doch einmal in der Luft kann sie auch wieder etwas singen. Um noch ein paar Frauentränen zu erhaschen kommt auch ein Kinderchor zum Einsatz, junge Männer sollen durch den Rapper Left Boy angesprochen werden.
Es folgt der Einlauf der Teilnehmer, welche mit den Ländernamen angesprochen wurden. Dieses Jahr erstaunlicherweise nur auf Englisch (mit Ausnahme Frankreichs, welche nur auf Französisch angesagt wurden).
Die Fans haben sich dieses Jahr richtig Mühe gegeben und ebenfalls einen Einspielfilm produziert, welcher sich eigentlich schön ansehen lässt.
Nach rund 20 Minuten wird dann endlich der Startschuss gesetzt, der Startschuss für den 60.ESC, aus Wien!

Die Show
Auf die Postcards verzichte ich dieses Mal. Wenn ihr sie hier integriert haben wollt, schreibt es bitte in die Kommis.
Den von mir ausgefüllten Bewertungsbogen zu den einzelnen Teilnehmerländern findet ihr unten.

1. Slovenia/Slovénie/Slowenien

Song: Here for you by Maraaya
Music: Raay/Marjetka Vovk
Lyrics: Charlie Mason/Raay
Auftritt: Ich fand den Song leider nicht so gut. Des Weiteren habe ich nicht verstanden, was die mit ihren Kopfhörern will. Es soll ihr Markenzeichen sein, aber ich persönlich finde, dass das ziemlich lächerlich aussieht. Zumindest die Choreographie war mal eine andere mit dieser Luftgeige, weshalb sie sich hier ein paar Pünktchen holen konnte, doch sie schafft es am Ende nur auf 28/70 Punkten.

2. France/Frankreich

Song: N’oubliez pas by Lisa Angell
Music: Michel Illouz/M. Albert
Lyrics: Laure Izon/M. Albert
Auftritt: Der Song war schön, hatte eine Message und geschichtlichen Hintergrund. Die Bühne war dazu eigentlich perfekt aufbereitet. Die Sängerin war sehr charismatisch und die Stimme war schön. Alles in allem 37 Punkte.

3. Israel/Israël/Israel

Song: Golden Boy by Nadav Guedj
Music&Lyrics: Doron Medalie
Auftritt: Aus meiner Sicht sehr mittelmäßig, der Junge hat nicht so viel Charisma und alles in allem nicht so schön einfach. Trotzdem noch 33 Punkte abgeholt.

4. Estonia/Estonie/Estland

Song: Goodbye to Yesterday by Elina Born feat. Stig Rästa
Music&Lyrics: Stig Rästa
Auftritt: Der Song hat mir eigentlich gut gefallen, nur mangelt es gerade an der Choreographie oder etwas Ähnlichem. Sonst auch eher Mittelmaß. 35 Punkte

5. United Kingdom/Royaume-Uni/Vereinigtes Königreich

Song: Still in Love with You by Electro Velvet
Music&Lyrics: David Mindel&Adrian Bax White
Auftritt: Einer der besten Songs, wie ich finde. Macht richtig Spaß und nimmt sich nicht richtig Ernst. Hat einen Hauch von 70er. Die Interpreten sind sympathisch und der Gesang gut. Toll verdiente 42 Punkte. „Oh yes!“

6. Armenia/Arménie/Armenien

Song: Face the Shadow by Genealogy
Music: Armen Martirosyan
Lyrics: Inna Mkrtchyan
Auftritt: Der Song war nicht mein Ding und der Auftritt langweilig, einmal kurz und knapp gesagt. Punkte rausholen, weil die Band-Mitglieder auf 5 verschiedenen Kontinenten leben, konnten sie auch nicht: 24 Punkte

7. Lithuania/Lituanie/Litauen

Song: This Time by Monika Linktyè feat. Vaidas Baumil
Music: Vytautas Bikus/Monika Liubinaitè
Lyrics: Vytautas Bikus
Auftritt: 
Ähnlich wie Israel, ebenfalls sehr mittelmäßig, ebenfalls 33 Punkte.

8. Serbia/Serbie/Serbien

Song: Beauty Never lies by Bojana Stamenov
Music: Vladimir Graic
Lyrics: Charlie Mason
Auftritt: Ich bin von dem Lied ähnlich begeistert, wie vom britischen Song. Die Person, die dies singt ist mir mehr als sympathisch, sie hat eine bombastische Stimme und das Lied ist vom Text her sehr schön. Deshalb verdiente 40 Punkte.

9. Norway/Norvège/Norwegen

Song: A Monster like Me by Mørland feat. Debrah Scarlett
Music&Lyrics: Kjetil Mørland
Auftritt: Im Durchschnitt auch eher mittelmäßig und das Lied war ebenfalls nicht so mein Musikgeschmack. 31 Punkte von mir.

10. Sweden/Suède/Schweden

Song: Heroes by Måns Zelmerlöw
Music&Lyrics: Linnea Deb/Joy Deb/Anton Hård af Segerstad
Auftritt: Es ist der geilste Auftritt dieses Abends, weil die Bühne gestimmt hat. Die Choreo, in Form interaktiver Szenen zwischen Måns und diesen Strichmännchen stimmte einfach. Alles wurde punktgenau ausgeführt vom jungen Sänger und es sah hervorragend aus. Zwar nicht mein Gewinner, aber trotzdem mit 45 Punkten ganz weit vorne.

11. Cyprus/Chypre/Zypern

Song: One Thing I should have done by John Karayannis
Music&Lyrics: Mike Connaris
Auftritt: Der Song zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht und kann gleichzeitig so herzerwärmend sein, dass sanfte Tränen fließen können. Das Lied wird von einem äußerst jungen und sympathischen Herrn vorgetragen. Sehr schön gemacht und mit 47 Punkten sogar VOR Schweden.

12. Australia/Australie/Australien

Song: Tonight Again by Guy Sebastian
Music&Lyrics: Guy Sebastian/David Ryan Harris/Louis Schoorl
Auftritt: Gebt’s doch zu! Auf diesen Auftritt haben wir alle am meisten gewartet. Und dann wird er auch noch so toll, was vor allem daran liegt, dass Guy Sebastian einfach ein cooler Kerl mit verschmitztem Lächeln ist und Tonight Again ein Hammersong. Deshalb bei mir auch Platz 2 mit satten 50 Punkten.

13. Belgium/Belgique/Belgien

Song: Rhythm Inside by Loïc Nottet
Music: Loïc Nottet
Lyrics: Beverly Jo Scott
Auftritt: Wieder mal eher Mittelmaß für mich, aber die Bühne war cool 🙂
36 Punkte

14. Austria/Autriche/Österreich

Song: I am Yours by The Makemakes
Music&Lyrics: Jimmy Harry/The Makemakes
Auftritt: Die Interpreten waren sympathisch, der Gesang war gut, das Lied ging, aber wieso zünden sie dieses Klavier an? Hat ihnen nichts an Punkten gebracht (im wortwörtlichen Sinne, aber mehr dazu später). 30 Punkte von mir.

15. Greece/Grèce/Griechenland

Song: One last Breath by Marìa Elena Kiriakou
Music: Efthivoulos Theocharous/Marìa Elena Kiriakou
Lyrics: Vangelis Konstantinidis/Evelina Tziora
Auftritt: Mochte ich echt nicht, kurz gesagt. 30 Punkte

16. Montenegro/Monténégro/Montenegro

Song: Adio by Knez
Music: Željko Joksimovic
Lyrics: Marina Tucakovic/Dajan Ivanovic
Auftritt: Tut mir leid, aber auch diesem Song muss ich meines Geschmacks wegen eine Absage erteilen. Schon allein deswegen, weil der Interpret mir nicht sympathisch war. Dans ensemble 23 points.

17. Germany/Allemagne/Deutschland

Song: Black Smoke by Ann-Sophie
Music&Lyrics: Michael Harwood/Ella McMahon/Tonino Speciale
Auftritt: Sie soll dieses Arschgewackel lassen, bitte! Ich flehe sie an! Wir sind im Land, welches 2012 Woki mit deim Popo zum ESC geschickt hat, aber lass es bitte! Du hast nicht die Figur dafür. Du wirst dadurch nicht sexier! Aber nun zum Guten: Das Lied war eigentlich gut vorgetragen und das Make-Up viel dezenter und deshalb besser als im Vorentscheid. Trotzdem von mir nur 26 Pünktchen.

18. Poland/Pologne/Polen

Song: In the Name of Love by Monika Kuszynska
Music: Jakub Raczynski
Lyrics: Monika Kuszynska
Auftritt: Ich halte mich wieder mal kurz: 24 Punkte.

19. Latvia/Lettonie/Lettland

Song: Love Injected by Aminata Savadogo
Music&Lyrics: Aminara Savadogo
Auftritt: Es folgt meine schlechteste Bewertung. Nur 10 Punkte hat dieses Lied bekommen und liegt somit bei mir auf dem letzten Platz. Kein Sex-Appeal, keine Choreo, kaum Bühnenarrangement (gutes). Wo willst du hier viele Punkte vergeben?

20. Romania/Romanie/Rumänien

Song: De la căpat by Voltaj
Music: C.G. Goia/G. Constantin/A. Cristescu/S.M. Paduraru/V.R. Alstani
Lyrics: C.G. Goia/G. Constantin/A. Cristescu/V.R. Alstani/M.A. Stevens/M.A. Leonte
Auftritt: Ich fand es schön mal ein Lied in der Landessprache zu hören und es klang dabei noch relativ gut. Deshalb 43 Punkte von mir!

21. Spain/Espagne/Spanien

Song: Amanecer by Edurne
Music&Lyrics: Tony Sánchez-Ohlsson/Peter Boström/Thomas G:son
Auftritt: Erstaunlich gut fand ich diesen Auftritt, weshalb er auch auf Platz 3 mit 49 Punkten rangieren darf.

22. Hungary/Hongrie/Ungarn

Song: Wars for Nothing by Boggie
Music: Áron Sebestyén/Boglárka Csemer
Lyrics: Sára Hélène Bori
Auftritt: 
Ein sehr schöner Pazifistensong, der Mitglieder der Grünen und Linken sicher gefallen dürfte ^^
Spaß beiseite, es gibt 47 Punkte und damit den 4.Platz von mir.

23. Georgia/Géorgie/Georgien

Song: Warrior by Nina Sublatti
Music: Nina Sublatti/Thomas G:son
Lyrics: Nina Sublatti
Auftritt: Am Anfang dachte ich mir: „Wat für n Emo taucht denn da jetzt auf? Erinnert mich ein bisschen an eine aus meinem Geschichtskurs….“, doch Richtung Mitte des Liedes wurde mir immer mehr klar, dass dieses eigentlich schöne, eiskalte Gesicht und die Kleidung einfach zum Lied mehr als perfekt passt. Das Ambiente der Bühne war sehr gut gemacht. 42 Punkte von mir.

24. Azerbaijan/Azerbaïjan/Aserbaidschan

Song: Hour of the Wolf by Elnur Hüseynov
Music: Nicolas Rebscher/Nicklas Lif/Lina Hansson
Lyrics: Sandra Bjurman/Nicolas Rebscher/Nicklas Lif/Lina Hansson
Auftritt: 
Nach diesen großartigen Auftritten davor, hat mich dieses Lied sehr enttäuscht, leider. Leider, leider nur 25 Punkte.

25. Russia/Russie/Russland

Song: A Million Voices by Polina Gagarina
Music&Lyrics: G. Alares/J. Björnberg/K. Noorbergen/L. Gutkin/V. Matetsky
Auftritt: Es stimmt, dass es wirklich ein gutes Lied war. Bei mir konnte es Schritt halten mit Georgien. Ebenfalls 42 Punkte.

26. Albania/Albanie/Albanien

Song: I’m Alive by Elhaida Dani
Music: ZzapnChriss
Lyrics: Sokol Marsi
Auftritt: Ein bisschen wie Aserbaidschan. Besser, aber immer noch enttäuschend. Nur 33 Punkte gab es für diesen Auftritt.

27. Italy/Italie/Italien

Song: Grande Amore by Il Volo
Music&Lyrics: Ciro Esposito/Francesco Boccia
Auftritt: Das eigentliche Lied war 44 Sekunden zu lang. Das heißt: Schneiden! Denn beim ESC dürfen die Songs MAXIMAL 3 Minuten lang sein. Ich hatte Angst, das Lied würde dadurch zerstört werden, doch haben sie „nur“ eine Strophe herausgeschnitten und das Lied war immer noch das Beste an diesem Abend! Die jungen Herren haben Charakter, der Song gehörte zur besseren Sorte der italienischen Popera. Hier konnte ich sogar einmal eine Teilbewertung „10“ abgeben (Höchstpunktzahl). Letztendlich belegen Il Volo mit 54 Punkten bei mir Platz 1!

Große Pause+Votingzeit

Es folgt nun die Überbrückungszeit zwischen den Auftritten und der Punktevergabe, in der gevoted wird und die Stimmen ausgezählt werden. Martin Grubinger präsentierte ein Trommelmedley, bei der alte Sinfonien neu interpretiert wurden. Recaps aller Songs wurden gezeigt. Conchita Wurst hat zwei Titel aus ihrem neuen Album aufgeführt (toll, wenn man  Werbung machen kann, nicht wahr?).
Ein kleines Interview mit dem Gewinner des JUNIOR ESC, Vincenzo Cantiello, lockert etwas die Stimmung (man, hat DER ne STIMME! O.o). Natürlich gibt es auch Berichte aus dem Green Room. Es wird angemerkt, dass dies der größte ESC aller Zeiten mit 27 teilnehmenden Ländern ist (26 sind eigentlich nur maximal erlaubt+Australien). Eine Auflistung der Gewinner des ESC folgt allzubald, wobei u.A. auch Alexander Rybak (Gewinner 2009 mit Fairytale) ausgelassen wird.

Votingergebnisse

Nach fast drei Stunden kommt endlich die Stunde der Wahrheit. Die Punkte, die über Sieg und Niederlage entscheiden sollen. Alle 40 Länder, die am ESC teilgenommen haben (27 im Finale+13, die in den Semifinals rausgeflogen sind) haben abgestimmt. Die Televoting-Ergebnisse und die Ergebnisse der Länderjurys zählen jeweils zu 50%. Die Punkte werden dann von den Punktesprechern auf Englisch und von einer Moderatorin auf Französisch angesagt (Ausnahmen bilden die Schweiz, Belgien und Frankreich, sowie die 12 Punkte von Großbritannien dieses Jahr. Dort ist es genau andersherum).
Die deutsche Punktesprecherin war dieses Jahr Barbara Schöneberger, zu der ich schon seit dem deutschen Vorentscheid aus irgendeinem Grunde eine tiefe Abneigung empfinde.

Deutschland stimmte so ab:
1–>Ungarn
2–>Estland
3–>Italien
4–>Norwegen
5–>Israel
6–>Lettland
7–>Australien
8–>Belgien
10–>Schweden
12–>Russland

Nun meine Stimme zum Voting bzw. mein Gesamteindruck vom Contest. Es gab leider nur eine kleine Auswahl an Liedern, die ich langfristig regelmäßig hören würde. Das zum Einen. Es hat einfach bei Weitem nicht an den ESC 2014 in Kopenhagen herangereicht.
Des Weiteren hat man dieses Jahr extremer denn je erkannt, wie sich politische Freunde die Punkte einfach mal zuschieben. Das gab es in den letzten Jahren auch, das gab es schon immer, aber dieses Jahr war es mehr als extrem! Das zum Zweiten.
Zum Dritten möchte ich mich noch einmal darüber beschweren, dass ich es unmöglich finde, in jedem zweiten Satz sagen oder Bild zeigen zu müssen, wie tolerant doch Europa und dieser Wettbewerb seien, weil Conchita ja gewonnen hat und blablabla, aber dann hat man Finnland im 1.Halbfinale rausgewählt. Ich möchte nicht allzu viele Worte hier darüber verlieren. Für nähere Erläuterungen dieses Standpunkts lege ich euch meinen letzten Artikel ans Herz.
Um mal wieder zu den Punkten zu kommen: Von den Punkten her, finde ich die Verteilung zum Teil echt ungerecht. Dass Schweden gewonnen hat, ist ja ok. Dass Russland einen der oberen Plätze belegt, ist auch ok. Italien hätte eindeutig mehr verdient, aber was soll man machen, wenn im deutschen Televoting Italien zwar auf 1 ist, aber manche Jurymitglieder *hust* Mark Forster *hust* auf Platz 21 werten. Mit Australien bin ich vollkommen zufrieden. 🙂
Die haben diese Position auf dem 5.Rang mehr als verdient. Der Song ist catchy und cool und genau diese Ausstrahlung hat auch Guy Sebastian, also: „Herzlichen Glückwunsch, Australien!“.
Aber jetzt gehen wir an das Meckern. Spanien hat eine zu niedrige Position, aber ich hab schon von vielen gehört, dass sie Spanien nicht soooooo toll fanden, also kann man das vielleicht noch nachvollziehen. Wenigstens haben sie 15 Punkte. Zypern war vielleicht ein bisschen zu langweilig, aber von Zypern erwartet man eigentlich auch keine Spitzenpositionen.
Stark enttäuscht haben mich aber die Ergebnisse von der UK und Frankreich. Was geht in den Köpfen der europäischen Bevölkerung denn ab? Ja, die UK war anders, aber es klang doch echt gut! Und Frankreich hat an den 1.Weltkrieg erinnert. Ja, ein unangenehmes Thema und ja, auf Französisch, aber die hat das doch echt gut gemacht! Nein, trotzdem nur 4 bzw. 5 Punkte. Und dann die große Blamage! Deutschland und Österreich mit jeweils 0 Punkten. Deutschland aufgrund des besseren Televotings zwar „nur“ Vorletzter, aber trotzdem. Die Ann-Sophie hat eigentlich (bis auf das Arsch wackeln) keinen großen Fehler gemacht. Sie hat das Lied gut vorgetragen und es ist einfach ein gutes Lied. Wäre da nicht zumindest EIN Ehrenpunkt irgendwo übrig gewesen? EIN EINZIGER?!? Wer weiß, vielleicht wäre es mit dem Kümmert besser gelaufen, aber darüber will ich keine Hypothesen liefern, weil Ann-Sophie ja ihren Job eigentlich sehr gut ausgeführt hat.
Auch vollkommen absurde Theorien, wie die von der Schöneberger will ich lassen. Wie dumm muss eigentlich jemand sein zu fragen „Haben wir vielleicht keine Punkte bekommen, weil wir ja erst dran waren?“. Nach DIESER Logik, hätte Schweden sogar Minuspunkte erreichen müssen. Vor allem dann im Interview mit dem Urban. Den Urban wegdrücken, als er genau DAS kritisieren wollte!
Zum Glück habe ich diesen ESC mit Freunden gesehen, denn so war er halbwegs erträglich.
Wie dem auch sei, noch mehr leid tun mir eigentlich die Österreicher. Die schlechtesten im eigenen Land und, da sie 0 Punkte haben, sogar die schlechtesten Gastgeber der gesamten ESC-Historie. DAS muss man erstmal verkraften.
Österreich hat nun 356 Tage Zeit, genau DIES zu tun, denn am 14. Mai 2016 steigt das Finale des ESC 2016 in Schweden. Das Finale des 61. ESCs bei dem ich so sehr hoffe, dass der skandinavische Effekt eintritt, sprich: Viele gute Lieder, eine coole Bühne und coole, sympathische Moderatoren (bitte wieder MINDESTENS EINEN männlichen Moderator).

Ich verabschiede mich von euch und würde gerne wissen, wie ihr den ESC fandet 🙂
Lasst gerne einen Kommentar da! Freue mich über jeden!

LG
GNB

Endergebnisse (Top 5)

1. Schweden 365 Punkte
2. Russland    303 Punkte
3. Italien          292 Punkte
4.Belgien        217 Punkte
5.Australien 196 Punkte

Meine Bewertungen:

Bewertungsbogen

Maria, ihm schmeckt’s nicht!

MariaIhmSchmecktsNichtFilmplakat
OT/DT: Maria, ihm schmeckt’s nicht!
Genre: Komödie
Produktionsland: Deutschland/Italien
Erscheinungsjahr: 2009
Regie: Neele Vollmar
Drehbuch: Daniel Speck/Jan Weiler
Cast: u.a. Christian Ulmen, Lino Banfi, Leonardo Nigro, Mina Tander, Maren Kroymann, Gundi Ellert, Peter Prager
Länge: 90 Minuten
Altersfreigabe: FSK 0
Zusatzinfo: 2010 ein teilnehmender Film  an den 13. Internationalen Filmfestivals in Shanghai unter dem Titel „Wedding Fever in Campobello“
Golden Goblet für den besten Schauspieler an Christian Ulmen
Nominierung Tanders für den Preis der Deutschen Filmkritik „Beste Darstellerin“

Ich bin Viertelitaliener (der erst jetzt zumindest etwas Touristenitalienisch lernt) und will euch mit dieser Filmrezension in „Bella Italia“ begrüßen, auch wenn ich selbst noch keinen Fuß auf dieses Land gesetzt habe. Dies wird bei der diesjährigen Kursfahrt nachgeholt 😀
Also kocht euch Spaghetti Bolognese, eignet euch für das Sprechen eine italienische Akßente an und genießt einfach diese Rezension! 🙂

Das Drehbuch zum Film adaptiert Weilers gleichnamigen Roman.
Doch worum geht es im Film?
Es geht um die Hochzeitsplanungen von Jan (Christian Ulmen) und Sara (Mina Tander). Diese wollten ursprünglich in Deutschland standesamtlich heiraten. Heiraten ist eine Privatsache, so Jan. Doch hier haben sie die Rechnung nicht mit Saras Vater Antonio Marcipane (gespr.: martschipane; Lino Banfi) gemacht, welcher die Hochzeit zu einer großen Feierlichkeit in Campobello machen möchte.
In der Stadt, aus der der ehemalige Gastarbeiter nach Osnabrück kam.
Jan oder in Italien auch Gianni genannt, gerät nun regelmäßig aneinander mit Antonio, aber auch, mangels Italienisch-Kenntnissen, Missverständnissen und „Typisch-Deutsch-Seins“ [nichts ist schlimmer für einen Deutschen, als „typisch deutsch“ zu sein], mit der italienischen Familie Marcipane und später auch seiner Verlobten Sara.

Wie man oben schon sieht, handelt es sich bei diesem Film um eine Komödie. Aus meiner Sicht, eine Komödie vom Allerfeinsten.
Wie die gesamte Liebesgeschichte mit ihren Problemen aufgebaut ist, wie die italienischen Behörden aufs Korn genommen werden (domani vs. zick-zack-tip-top) oder das italienische Lebensgefühl. Sehr klischeehaft dargestellt und deshalb von Kritikern auch teilweise sehr kritisiert wird, aber, laut meiner Mutter, die darin immer ihren Vater, meinen Opa, sehen wird, oft wahr sind.
Klischees sind dazu da, erfüllt zu werden, nicht wahr?
Die Schauspieler spielen ihre Rollen, allen voran Banfi, sehr gut. Man nimmt denen die Figuren einfach ab. Antonios Rolle ist natürlich einer der Wichtigsten, u.a. weil immer wieder seine Lebensgeschichte als deutscher Gastarbeiter angesprochen wird.
Die Mischung aus deutscher und italienischer Sprache, sowie Jans unbeholfenes Italienisch, machen den Film nochmal um Einiges authentischer.
Die Filmmusik, zum Großteil von Niki Reiser, untermalt die Zwischensequenzen und Aktionen sehr schön.
spotify:album:32K8065O0BdFBefQQFLVZe
So komme ich zu dem Schluss, dass dieser Film eigentlich eine perfekte Komödie ist. Zumindest fast, denn ihr wisst: 10/10 Punkten sind sehr schwierig zu erreichen 😉

Abschlussbewertung: 9/10 Punkte

Habt ihr vielleicht auch schon diesen Film gesehen? Wie ist eure Meinung dazu? Oder habt ihr selbst Erfahrungen mit Italien oder eine italienische Familie und könnt darüber berichten?
Wäre echt toll, denn ich freue mich immer über irgendwas zu lesen 🙂

LG
GNB

Quelle(Filmplakat): http://www.spielemagazin.de/wp-content/uploads/2010/01/mariaimscmnich.jpg