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Restrukturierungsphase

Hey Leute! 🙂

„Was ist denn das für ein komplizierter Neologismus, GNB?“ werdet ihr euch sicher fragen und natürlich wird euch geantwortet werden!
Das Wort soll beschreiben, wie mein Leben in der nächsten Zeit weitergehen wird.
Also wieder mal was aus der Kategorie „Leben“ bei mir, wobei ich hoffe, dass euch das nicht so sehr stört. Bald kommt auch mal wieder ’ne Rezension, die dann aber vllt dann doch noch ziemlich in der Zukunft liegt, da Ken Follets Winter der Welt genauso ein Riesending ist wie der Vorgänger Sturz der Titanen.
Wie gesagt: das Wort soll beschreiben, wie mein Leben jetzt weitergehen wird. Ihr wisst ja sicherlich (und wenn nicht, erzähle ich es euch jetzt), dass man nach dem Abi die Seele ruhig mal baumeln lassen kann. Man hat frei und kann sich einfach nur entspannen. Oder ein Praktikum machen oder arbeiten gehen. Aber ich bin halt eine faule Socke auf der einen Seite, die sich nicht rechtzeitig um einen Praktikumsplatz gekümmert hat und eine anspruchsvolle Socke andererseits, die keinen 400€-Job machen möchte, bei dem ich letztlich nur ein Viertel meines erarbeiteten Lohns bekomme (Danke schön an dieser Stelle an die Herren und Damen, die Hartz-IV durchgeprügelt haben. Ihr seid spitze!).
Durch die viele freie Zeit, ist man natürlich auch in der Tagesgestaltung freier. Man kann sich durchaus erlauben, jeden Tag so lang zu schlafen wie man will oder, in meinem Fall, bis 8 zu schlafen, dann meine Schwester in die Kita zu bringen und dann weiterzuschlafen. Man kann dementsprechend genauso gut ziemlich frei entscheiden, wann man müde genug für’s Bett ist. Kann mal um 2 sein oder um 3, wenn du ganz tapfer bist um 5. Ist ja egal, hast ja eigentlich keine Verpflichtungen, bei denen du unter Zeitdruck stehst!
Dies ändert sich jetzt!
Zum einen darf ich ab Montag an ganz viel Ingenieursmathematik pauken! Um 9 Uhr morgens in die Uni, bis 17 Uhr durch, wenn auch mit Zeiten zum selbstständigen Lernen dazwischen. Hach, wird das schön!
Zum anderen habe ich mir vorgenommen, und auch das wird mit Restrukturierungsphase beschrieben, vllt mal wieder mehr Tagebuch bzw. überhaupt Tagebuch zu schreiben.
Mein letzter Eintrag ist vom Juni 2011.
Ein einziger, inspiriert damals von Gregs Tagebuch. Ich war aber nicht diszipliniert genug, diese Sache auch nur ansatzweise durchzuhalten. Der vorletzte Eintrag, also der letzte Richtige meines regelmäßigen Tagebuchschreibens, ist vom Dezember 2008 (wenn wir mal irgendsoein Gekrakel vom Januar 2009 außer Acht lassen).
Eine Menge Zeit ist vergangen, in der eine Menge passiert ist. Aber damals sind jeden Tag ziemlich ähnliche Dinge passiert. Heute stehe ich kurz davor, einen neuen Lebensabschnitt zu starten.
Studium, wenn auch als sehr jung aussehender 17-Jähriger, ist eine ganz andere Hausnummer als die Schule, selbst wenn es sich nach einer Eingewöhnungszeit nicht mehr so anfühlen sollte. Aber ich möchte diese neuen Erfahrungen, Gedanken, Gefühle und was auch sonst noch immer unbedingt dokumentarisch festhalten und da dachte ich mir: „GNB, dann mache das doch einfach mit einem Tagebuch. Was ist schon dabei? Dir schwirrt so viel im Kopf, das musst du auch mal niederschreiben, strukturieren. Damit tust du dir selbst einen Gefallen und räumst auf und hast später im Leben was Schönes zu lesen und den anderen auch, weil du dann vllt etwas weniger mit spontanem, sinnlosen Bullsh*t in den Gruppen nervst“ ^^
Natürlich muss ich zugeben, dass ich auch dieses Mal nicht ganz alleine auf die Idee gekommen bin, ein Tagebuch/Journal zu führen. Auch hier hat sich – und es wird die Leute evtl. nerven, die das hier lesen und die ich schon mit dem Thema abgefüllt habe bis zum Geht-Nicht-Mehr – Life Is Strange in Form von Max‘ Journal/Tagebuch eingemischt. Ich habe daraus mehr Elan geschöpft, sowas wieder selbst zu führen, als durch Aussagen von Leuten in meiner Umgebung, die meinten, dass es ja toll wäre, wenn man Tagebuch führen würde etc.
Hoffentlich bleibe ich dieses Mal diszipliniert genug und fülle mein Büchlein regelmäßig mit Informationen. Morgen wird es gekauft und wahrscheinlich auch schon beschrieben werden. Freue ich mich irgendwie darauf 🙂

Die letzte Sache zum Titel des Beitrags betrifft meinen Blog.
Hier möchte ich eigentlich aber keine Hoffnungen schüren, denn NEIN, es wird keine Umstrukturierungsphase für diesen Blog geben und meine schnelle Idee, die ich heute hatte, meinen Blog vllt strukturell, mit Fahrplan, zu füllen, habe ich auch schnell fallen gelassen. Wieso? Andere Menschen können es doch auch und du würdest damit bestimmt mehr Zulauf bekommen!
Ja ja, stimmt schon, aber ich bin nicht so ein Typ, der auf Kommando schreiben kann und sich erst recht nicht bspw jede Woche mindestens einmal ein Thema ausdenken kann, welches es von meiner Seite wert wäre, einen Blogpost dazu zu verfassen. Die Unregelmäßigkeit wird bleiben, keine Massenabfertigung auf dieser Seite. Manchmal habe ich mehr zu erzählen, manchmal weniger. Aber ich versuche dennoch, es halbwegs hinzubekommen, jeden Monat mich mindestens ein- bis zweimal zu melden. Egal, ob mit einer Rezension, mit so einem Zukunftsgelaber von meiner Seite wie heute oder mit irgendeiner Meinung zu einem polarisierenden Thema, wo ich unbedingt etwas zu schreiben muss. Es ist ein Hobby und das bleibt es auch und bei Hobbys mache ich mir nicht unnötigen Druck 🙂

Mit diesen Worten, verabschiede ich mich für heute von euch.
Lasst eure Gedanken zum Post da, wenn ihr wollt und wir hören uns dann wahrscheinlich im August wieder.
Bis dahin!

LG,
GNB

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Fandom :D

Hey Leute,
wie geht’s, wie steht’s? Alles gut bei euch?
Ja? Gut!
Somit wäre der Smalltalk-Teil abgehakt 😀

Kommen wir nun zum heutigen Thema, ist auch nicht sonderlich lang. Es geht um das Fan-Sein!
Ich meine, jeder von uns ist doch von irgendwas Fan, oder?
Sei es ein Fußballclub, eine Serie, gar eine Person – es gibt für jede Person etwas! So auch für mich.
Da wäre zum einen natürlich Hertha BSC zu nennen als der beste Fußballclub, in dem man Fan sein kann 😀
Ok, ganz genau weiß ich das natürlich nicht, ich behaupte das einfach mal. Die Stimmung im Stadion ist auf jeden Fall immer phänomenal.
Dann wären da noch die YouTuber, die sich als Gruppe zusammen PietSmiet nennen. Ich war auf deren Tour und es war megageil sie auch mal persönlich getroffen und zwei, drei Worte mit ihnen ausgetauscht zu haben. Autogramme abgesnackt und Merch gekauft natürlich (aber dazu später mehr) ^^
Und jetzt vor Kurzem kam auch noch Life Is Strange dazu.
Das Spiel, was mich so sehr geflasht hat, dass ich jeden Tag das Subreddit von diesem Spiel aufsuche und einfach nur nach neuer Fanart, neuen Erfahrungsberichten von Erstspielern usw. suchte [nach etwas suchten – nicht Vergangenheit von suchen].
Ich habe mir sogar eine Fanfiction angetan. Etwas, was ich noch nie gemacht habe zuvor und außerdem überlege ich auch hier, mir Merch zuzulegen – das ist bei mir was Besonderes!
V. a. wenn es um Kleidung geht. Ich mag normalerweise Kleidung mit Aufdrucken nicht sonderlich, u. a. weil ich mich meist mit diesen nicht so gut identifizieren kann oder sie nur im Laden toll ausgesehen haben. Man muss es tragen, wenn man nichts anderes hat, aber gerne mache ich das nicht.
Anders bei diesem Merch.
Ich werde gleich ganz anders, wenn da etwas drauf ist, was ich echt cool finde. Das trage ich dann auch voller Stolz, selbst wenn ich damit schräge Blicke auf mich ziehe und jetzt mal ganz ehrlich: Ich mag Blicke allgemein nicht besonders, erst Recht nicht schräge Blicke ^^
Also trage ich heute auch mal wieder meinen PietSmiet-Merch, während ich gestern was von Hertha getragen habe. Wird nur leider nichts morgen mit LiS-Merch, habe da für mich leider noch nichts Passendes gefunden :/

Wie sieht es bei euch aus?
Von was seid ihr ein Fan? Tragt ihr auch lieber unbedruckte T-Shirts oder sind Drucke jeglicher Art ein Muss? Und zu guter Letzt: Was haltet ihr von Merchandise? Einfach nur überteuerte Zurschaustellung des Fan-Seins vor der Öffentlichkeit oder eine gute Methode, sein Geld für Kleidung/Schlüsselanhänger/etc. auszugeben?

Bin gespannt auf eure Antworten 🙂

LG,
GNB

Life Is Strange

lifeisstrange

OT/DT: Life Is Strange
Genre: Abenteuer/Drama
Produktionsstudio: Dontnod Entertainment
Publisher: Square Enix
Erscheinungsjahr: 2015
Leitende Entwickler: Raoul Barbet/Michel Koch
Komponist: Jonathan Morali
Plattform: PC/Mac/PS3/PS4/XBOX360/XBOX ONE
Altersfreigabe: USK 12/PEGI 16
Preis: 19,99€ (Complete Season – Preis auf Steam)

Es ist Steam Summer-Sale! Yay! Endlich Toppreistitel spielen können, ohne pleite zu gehen!
U.a. lief mir in meiner Entdeckungsliste Life Is Strange über den Weg. Ich habe schon öfter von dem Spiel gehört, es aber nie gespielt. Es wäre gut, hieß es. Also ab in den Warenkorb. Für 10€ kann man ja nix falsch machen, oder?
Ich betrete also dieses Spiel. Dystopienstimmung im Kopf eines nun 18-Jahre alten Mädchens. Anscheinend nur eine Art Albtraum wie man bemerkt, als sie plötzlich in ihrem Klassenzimmer aufwacht. Scheint bei einem langweiligen Vortrag über Kunst eingeschlafen zu sein. Tja, passiert jedem mal.
Richtig komisch wird es erst, als sie sich auf das Damenklo begibt, um sich etwas frisch zu machen. Ein Schmetterling kommt durch das Fenster und sie, als Fotografie-Studentin, muss unbedingt ein gutes Foto von ihm machen! (Ich weiß. Ihr habt es vllt. nicht gespielt und denkt jetzt: WTF? :D)
Da kommen plötzlich zwei Personen in das Klo, ein junger Mann und eine junge Frau. Die Protagonisten Maxine (kurz Max) versteckt sich und der junge Mann bedroht die junge Frau mitten im Streit mit einer Pistole.

Und drückt ab.

Max will helfen, kommt aus dem Versteck, streckt die Hand aus, aber es ist schon zu……Moment….:Die Zeit dreht sich zurück….

Sie sitzt wieder im Klassenzimmer. Wieder beim selben Vortrag von ihrem Lehrer, Mr. Jefferson. Was ist hier los?
Sie entdeckt ihre Kraft, Zeit (und [damit einhergehend] Raum) verändern zu können, indem sie in der Zeit zurückreisen kann und kann die junge Frau, wie sich herausstellt, ihre ehemalige beste Freundin Chloe, retten.
Das Spiel artet in einen richtigen Krimi aus und wird im Laufe der Zeit immer skurriler, abenteuerlicher, dramatischer.
Gefühle zurückhalten?
Funktionierte bei mir nicht. Ich bin zwar auch eine tws. echt sensible Person, aber diese Immersion des Spiels ist nicht zu unterschätzen! Obwohl es sich um ein Spiel aus der 3rd-Person-Perspektive handelt wohlgemerkt! Irgendwann denkt man einfach wie Maxine, man fühlt wie Maxine, man versteht Chloe, man versteht und steht da voller Fragen vor diesen Zeitfragmenten wie alle Beteiligten und staunt einfach nur. Teilweise bewegungslos.
Das Spiel regt zum Nachdenken an, wirft wieder das Thema der Zeitreise und ihre Problematiken (aus wissenschaftlicher Sicht) auf. Stichwörter Chaostheorie und Schmetterlingseffekt.
Und am Ende, in Episode 5, die vielmehr ein Film als noch Spiel ist, kommt alles auf eine Sache hinaus…..
Die ich nicht spoilern werde ^^
Schließlich sollt ihr es selbst spielen und euch ein Bild davon machen. Rechnet mit einer Spielzeit von ca. 2-3 h pro Episode, also insgesamt um die 10-15 h (ich habe so um die 18h bis zur Vollendung des Spiels benötigt) und lasst euch einfach mitnehmen in die Welt von Life Is Strange. Macht aber zwischen den Episoden unbedingt Pausen, um das Spiel besser auf euch wirken zu lassen. Nur so könnt ihr die Gefühle während des Spielens der Episoden wirklich stark intensivieren und euch auch Gedanken um das Spiel bzw. um die Problematik machen, obwohl ihr gleichzeitig auch etwas wieder runterkommt, Aber nicht für lange und auch nicht so stark, denn ich verspreche euch: Ihr wollt das Ende des Spiels erfahren!

Nach Abzügen in der B-Note aufgrund weniger, nicht störender Bugs und der tws. nicht perfekt modellierten Mimik, komme ich auf eine Abschlussbewertung von 92 % (In der Tat werde ich hier ein anderes Bewertungssystem verwenden. Bietet sich hier eher an, als eine Bewertung von 1 bis 10 wie bei den Büchern oder Filmen, meiner Meinung nach).
Auch wichtig für diese gute Bewertung war, dass das Spiel mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurde und die Soundtracks im Spiel klasse sind. Gute Arbeit!

Falls ihr das Spiel auch gespielt haben solltet: Was haltet ihr von dem Spiel? Könnt ihr meine Meinung bestätigen oder seht ihr das alles ein bisschen anders?

Falls ihr das Spiel nicht gespielt haben solltet: Würdet ihr euch es gerne zulegen und spielen? Hat euch vllt. dieser Blogpost hier überzeugt bei einer unsicheren Kaufentscheidung oder euch überhaupt erstmal auf das Spiel aufmerksam gemacht?

Und noch allgemein meine Frage: Wie findet ihr solche Mopinions zum Thema Gaming? Sollten weitere folgen?
Danke für jeden Kommentar, den ihr hinterlasst! 🙂

LG,
GNB

P.S.: Den versprochenen Event-Blogpost aus dem Brexit-Post wird es nicht geben. Tut mir leid 😦
Grund: Das Event hat sich leider nicht zum Schreiben eines Blogposts und zur Bewertung angeboten. 

Quelle (Beitragsbild): https://i.ytimg.com/vi/r8afBwPobF8/maxresdefault.jpg, Sonntag, 03.07.2016, 22:41 Uhr