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E3 2017

Wie jedes Jahr eröffnet Mitte Juni in Los Angeles die größte Videospielmesse der Welt: die E3 (Electronic Entertainment Expo).

Die wichtigsten und interessantesten Teile der (eigentlichen) Fachmesse stellen hierbei die Konferenzen großer Konsolenhersteller und Publisher dar.
Den Beginn, offiziell außerhalb der E3, hat am Samstag Electronic Arts (EA) mit ihrem Event „EA PLAY“ gemacht.
Leider hat der US-amerikanische Publisher das Problem, sehr berechenbar zu sein. So hat es neben den üblichen Sportspielen auch Infos für eine Erweiterung für Battlefield 1 (Erweiterung um die Ostfront des 1. Weltkriegs) gegeben.
Den meisten sollte der nächste Teil des Star-Wars-Shooters Star Wars Battlefront gefallen haben, für den es auch ausreichend Gameplay bei der Präsentation gab.
Zwei weitere Spiele konnten als Neuankündigungen verbucht werden: A Way Out – ein Koop-Ausbruch-Spiel – und Anthem, welches aber nur geteasert wurde und später auf der Xbox-PK ausreichend vorgestellt.
Mein Fazit zu EA PLAY: Nicht sehr viel Überraschendes und die Show war auch eher meh.

Am nächsten Tag startet Xbox mit der ersten „richtigen“ E3-PK die Messe. Am 7. November soll die sogenannte Xbox One X erscheinen, welche zum Erscheinungszeitpunkt die stärkste Konsole der derzeitigen Generation sein wird (und somit auch für 499€ verkauft werden kann).
Sie ist mit einem speziellen Chip ausgestattet, welcher es zulässt, dass Spiele in 4K (Ultra-HD) bei 60 fps (Frames pro Sekunde) gespielt werden können.
Porsche nutzte hierbei den Releasetitel Forza Motorsport 7 aus, um auf der Xbox-Bühne ihren neuen 911 vorzustellen.
Ansonsten wurden einige Spiele vorgestellt, die mich nicht sonderlich interessiert haben, bspw. Metro Exodus, eine Fortsetzung einer Spielereihe, die auf den Metro-Büchern von  Dmitry Glukhovsky beruht.
Ganz am Schluss folgten nicht-exklusive Xbox-/Windows-Titel, wobei hier Ori and the Will of the Wisps, eine Fortsetzung zu Ori and the Blind Forest, sowie Life Is Strange: Before the Storm, ein Prequel zu meinem Lieblingsspiel Life Is Strange, angekündigt wurden.
Mein Fazit zur Xbox-PK: Mit der Konsole kann ich mangels 4K-Fernseher und mangels Spielen, die mich interessieren, nichts anfangen, aber Life Is Strange hat mich nochmal wach gemacht gehabt und ich freue mich schon darauf, es ab dem 31.08.2017 spielen zu können, auch wenn die Entwickler, Autoren und Synchronsprecher, also eigentlich alles, anders sein werden.

Die Nacht durchgehalten bis zur Bethesda-PK habe ich nicht, weshalb ich sie mir im Nachhinein ansehen musste.
Viel ist dazu aber nicht zu sagen. Neben den Neuankündigungen The Evil Within 2 und Wolfenstein 2 wird Skyrim abermals verwurstet. Dieses Mal in VR und als Version für Nintendo Switch.
Das Fazit ist somit schnell gefällt: Ging so, aber eher weniger gut.

Als Spaß-PK für zwischendurch folgte gleich nach Bethesda Devolver Digital. Diese haben aber nicht ernsthaft irgendwas vorgestellt, sondern sich eher über die anderen lustig gemacht.

Am Abend des Montags folgte nun ein Marathon an PKs, welcher PC Gaming (powered by Intel) beginnen konnte. Nur war da nichts sonderlich Interessantes dabei, also hat man das Geplänkel ausgesessen und auf Ubisoft gewartet.

Der französische Spielehersteller und Publisher hat sich bei dieser Veranstaltung nicht nur mit den sympathischen Entwicklern und Chefs mit ihrem lustigen, französischen Englisch geblümt, sondern auch mit Gästen wie Shigeru Miyamoto, welcher zusammen mit Ubisoft-Chef Yves Guillemont das Crossover-Kampfspiel Mario+Rabbids: Kingdom Battle vorgestellt hat.
Ein neuer Assassin’s Creed-Teil durfte natürlich auch nicht fehlen. AC: Origins wird im alten Ägypten spielen. Zum Schluss wurde ein interessant aussehendes Beyond Good&Evil angeteasert.
Mein Fazit: Die bis zu diesem Zeitpunkt beste PK mit interessanten Titeln und sympathischen Menschen.

Auf Ubisoft folgte eine lange Pause bis 3 Uhr morgens am Dienstag, wo Playstation auf ihre Präsentation gewartet hat. Leider haben sie kaum (neue) interessante Titel angekündigt, sondern einfach nur ihr Programm vom letzten Jahr mit bspw. Spiderman und Detroit vertieft. Last Of Us 2 hat gar keine Erwähnung gefunden, was wohl das Enttäuschendste an der ganzen Veranstaltung war.

Mit niedrigen Erwartungshaltungen ging man nun also in die letzte Präsentation am heutigen Dienstagabend. Nintendo war dran und wollte nur 25 Minuten an Informationen liefern. Dies haben sie aber sehr gut gemacht.
Ein neues Metroid ist genauso in Entwicklung wie ein Hauptspiel der Pokémon-Reihe. Zelda bekommt zwei neue DLCs spendiert, ein neues Kirby– und ein Yoshi-Spiel werden auf den Markt kommen und auch 3rd-Party-Games wie Fifa, Skyrim und Rocket League finden ihren Weg auf die neueste Nintendo-Konsole.

Somit komme ich zum Schluss, dass Nintendo die E3 gewonnen hat, vllt. auch etwas dank Sony, welche eine so enttäuschende Präsentation abgeliefert haben, dass man mit so niedrigen Erwartungshaltungen an die Nintendo Spotlight heranging, dass man kaum enttäuscht werden konnte.

The Boss Baby – Rezension eines Unternehmens

Bildergebnis für The Boss Baby

OT/DT: The Boss Baby
Genre: Animation/Komödie
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2017
Regie: Tom McGrath
Drehbuch: Michael McCullers
Cast: Alec Baldwin/Jimmy Kimmel/Toby Maguire/u.a.
Länge: 98 Minuten
Altersfreigabe: FSK 6

So langsam ist es schon gefühlt ein Running Gag, aber auch diesen Film habe ich durch einen Trailer, der bei YouTube als Werbung gespielt wurde, gefunden. Schon vor einiger Zeit wurde mir dieser gezeigt und ich fand ihn persönlich witzig.
Leider muss man sagen, dass das auch, so wie oft gewollt, die witzigsten Szenen des Films waren.

Aber jetzt mal von Anfang an:
Der Film handelt vom Einzelkind Tim Templeton. Er lebt ein glückliches Leben und ist geschockt vom elterlichen Vorschlag eines Brüderchens. Die Eltern mehr oder minder unbeeindruckt zeigen ihm nun am nächsten Tag aber seinen neuen kleinen Bruder: Boss Baby. Ein Baby, welches in Anzug gekleidet, sich wie ein Erwachsener verhält, tatsächlich sogar eine Art Abteilungsleiter bei der so genannten „Baby Corp.“ ist und versucht herauszufinden, wieso Welpen heutzutage mehr Aufmerksamkeit als Babys von Menschen bekommen. Dies schadet schließlich dem Markt, da „Baby Corp.“ wortwörtlich vom Absatz von Babys lebt.
Alles, was man in Sexualkunde gelernt hat, ist eine Lüge!

Nach ein bisschen Auf und Ab, einigen Witzen über Pupsen oder Ersetzen von Schimpfwörtern durch „kacken“, „pupsen“ und „kotzen“ und manchen Witzen, die nur Erwachsene verstehen, ist der Film eigentlich mit dem erwartbaren Ende vorbei, dass – SPOILER – Boss Baby WIRKLICH der neue Bruder Tims wird, weil sie sich ja so sehr lieben und so – SPOILER ENDE -.

Ich war mit meiner Schwester und einer Freundin von ihr im Kino und bin nicht wirklich angetan vom Film. Ich bin einfach nicht der Freund dieser „Pups-Kack-Kotz“-Witze und finde, dass man Kinder durchaus auch anders unterhalten könnte, aber nun gut.
Der Trailer, wie oben erwähnt, hat eigentlich alles Witzige schon vorweg genommen (deshalb auch nicht den Großteil der schlechten Witze oder Erwachsenenwitze erwartet) und letztlich hätte man das Geld auch anders verwenden können.

Abschlussbewertung: 5/10 Punkte

Quelle (Filmcover): http://www.dreamworks.com/thebossbaby/
Letzter Zugriff: 20.04.2017, 13:30 Uhr

„Das Biest kennt keine Gnade“ – Ultimate Beastmaster (Germany)

Bildergebnis für Ultimate Beastmaster

Das war ein Spektakel.
Die Serie Ultimate Beastmaster, welche von Netflix produziert wurde und eine Länge von 10 einstündigen Folgen hat, ist ein Sportwettbewerb, bei dem Athlethen gegen einen Parkour, welcher „The Beast“ getauft wurde, antreten müssen.
Die Besonderheit an der Serie ist, dass es sechs Ableger gibt, die alle zeitgleich ausgestrahlt wurden und auch dasselbe zeigen, nur mit anderen Kommentatoren, welche aus den Ländern kommen, aus denen die Teilnehmenden auch angereist sind.
Diese Länder aufgezählt:
USA, Südkorea, Deutschland, Japan, Mexiko, Brasilien.

Es geht um den „Nationalstolz“ und „Ruhm“ und, nicht zu vergessen, um bis zu 60.000$ Preisgeld.
Das klingt ja an sich nicht schlecht, doch leider hat mir nicht alles an der Show gefallen.
Beispielsweise das Hervorheben des „Nationalstolzes“ und diese Übertreibung der Wichtigkeit des Wettbewerbs.
Ja, die Show ist in den USA produziert worden und ja, bei Sportwettkämpfen wird gerne auch mal mit der Bedeutsamkeit des Ereignisses übertrieben, aber es ist einfach so unglaubwürdig, vor allem aus deutscher Sicht, wo man solch einen übertriebenen Nationalstolz, wie sie die Amerikaner oder auch Mexikaner haben, einfach nicht nachvollziehen kann, selbst wenn man verhältnismäßig „nationalstolz“ ist.

Die Kommentatoren der Sendung, die von Dave Broome und Sylvester Stallone produziert wurde, waren Athlethen, Schauspieler, Komödianten und Moderatoren. Für Deutschland haben Hans Sarpei und Luke Mockridge kommentiert.
Leider muss ich hier zwei Sachen bemängeln.
Zum einen waren die Kommentare sehr, sehr repititiv. Natürlich kam auch sportlich fast immer dasselbe vor, aber eine größere Wortwahl hätte den Moderatoren gut gestanden.
Nun weiß ich aber nicht, ob das ein deutsches oder allgemeines Problem ist, da Netflix einen davon abhält, die anderen Ausgaben von Ultimate Beastmaster zu schauen, was ich sehr, sehr schade finde.
Ich hätte gerne auch mal dauerhaft die koreanischen Kommentatoren (bspw.) mitbekommen und nicht nur in diesen zusammengeschnittenen, kurzen Szenen.
Nun muss man bedenken, dass jede Ausgabe so gesehen eine eigene Show ist. Nun gut, aber evtl. Untertitel in den Sprachen, die noch antreten? Ist das wirklich zu viel verlangt?
Anscheinend leider ja. Wie gesagt, mich hätten die anderen Ausgaben von der Show auch interessiert.

Mal zum Parkour an sich:
Die Kommentatoren sprachen immer von einem „realen Videospiel“. Wie Super Mario springt und klettert man durch vier „Level“ des Biestes, welche die Innereien dessen darstellen sollen.
Was mir hier aufgestoßen ist, ist der Fakt, dass in verschiedenen Folgen die Schwierigkeit immer anders war. Und damit meine ich nicht, dass das Finale schwieriger als „die normalen Folgen“ war.
Das ist ja gut, aber zwischen den Folgen sollte es nicht so viele Unterschiede geben und wenn, dann doch nicht mal ja, mal nein, sondern, dann soll jede Folge irgendwie anders sein.
Nun ja, war aber nicht so. Schade.

Der Schnitt der Folgen war zumeist in Ordnung. Eine Folge, ich weiß leider nicht mehr welche, war aber so schlecht geschnitten, dass man im Vordergrund die verstärkten Stimmen Hans‘ und Lukes hören konnte und dann nochmal das Original nur eine Sekunde später als „Echo“. Das hätte man besser machen können.
Auch besser machen können, hätte man das Intro.
Es ist einfach stinklangweilig, obwohl es Bock auf die Show machen soll. Es tut es aber nicht.
Nach anderen Intros habe ich mehr Bock auf das Nachfolgende als nach dem Intro von U.B.
Zuletzt dann noch der Name. Hätte man es nicht einfach bei „Ultimate Beastmaster“ belassen können? Ja, es ist die deutsche Version, aber dieses angestellte „Germany“ hintendran klingt einfach nur bescheuert.
„Ultimate Beastmaster“ und gut ist. Das Konzept, dass mehrere Nationen ihre eigene Show haben, wird in der ersten Folge bei der Erklärung der Show und des Parkours genug klar.

Trotz der vielen Kritik: Es hat mich unterhalten. Zumindest auf dem Level, wie es eine Gameshow erreichen kann und ja, man hat auch mit den Deutschen, vor allem, wenn sie sich gut angestellt haben, mitgefiebert (oder allgemein mit sehr guten Teilnehmern anderer Länder. Außer mit den überpatriotischen Amerikanern. Die fand ich zumeist zu arrogant/doof.).
Luke und Hans passen auch irgendwie da rein und manche von Lukes Versuchen witzig zu sein, klappen sogar.

Auf Netflix gab es von mir 3/5 Sternen, hier gehe ich also damit d’accord und vergebe 6/10 Punkten.

LG,
GNB

Quelle (UB-Logo):
http://ultimatebeastmaster.com/, 22.03.2017, 13:00 Uhr

To The Moon


OT/DT: To The Moon
Genre: Adventure/RPG
Produktionsstudio: Freebird Games
Publisher: Freebird Games/Lace Mamba
Erscheinungsjahr: 2011
Leitender Entwickler: Kan „Reives“ Gao
Komponisten: Kan Gao
Plattform: Windows/macOS/Linux
Altersfreigabe: USK 0/PEGI 12
Preis: 7,99€

Ach Leute, ich habe mal wieder sehr lange nichts mehr hier gepostet. Es tut mir leid. Mein Jahresrückblick fehlt, da dachte ich, es gäbe wieder so einen Spotify-Jahresrückblick, mit dem ich das verbinden könnte, aber den gab es nicht und sonst hat mir die Motivation gefehlt.
Da habe ich dann lieber andere Sachen gemacht.
Offiziell Uni, inoffiziell bzw. de facto unwichtige andere Sachen.
Beispielsweise habe ich in der Nacht von vorgestern auf gestern To The Moon gespielt. Es war bei den Steam Awards für den Award „Ich weine nicht, ich habe nur was im Auge“ nominiert und es wurde mir von einem Freund und dem LiS-Subreddit empfohlen, also habe ich es im November-Sale erworben, aber jetzt erst gespielt.

Das ca. 4 Stunden andauernde Spiel handelt von Dr. Watts und Dr. Rosalene, welche in der Sigmund Corp. per „Erinnerungszeitreise“ dafür sorgen, dass alten, kurz vor dem Tod stehenden Leuten, ihr letzter Wunsch, gewährt wird, also ein letztes Erlebnis, was sie übers Leben hinweg immer haben wollten, aber nie bekommen haben.

Im Falle von To The Moon ist der Patient Johnny. Ein älterer Herr, der ein Haus an einer Klippe besitzt. Er wünscht sich nichts sehnlicher, als einmal auf dem Mond gewesen zu sein.
Dafür wollen die Doktoren der Sigmund Corp. sorgen und kämpfen sich mit so genannten „Mementos“ durch die Erinnerungen Johnnys, um ihm seinen letzten Wunsch zu erfüllen.
Sein Leben spielt sich vor allem mit seiner schon verstorbenen Frau River ab, welche das Asperger-Syndrom hat und evtl. auch, wie die Doktoren feststellen müssen, mit dem Wunsch Johnnys, zum Mond zu gelangen. Das Spiel ist im RPG-Maker erstellt worden und weist eine sehr schöne 2D-Pixelart-Grafik auf. Der Soundtrack, auch stark bestimmt vom Stück For River, ist wunderschön und die Story ist herzzerreißend.
Ich habe mich vllt. 2 1/2 h mit meinen Tränen zurückhalten können, aber danach dachte ich nur noch „Scheiß drauf“. Ich musste heulen, das ist halt so, dazu stehe ich. Das Spiel gibt auch genügend Anlass dazu.
Außerdem zu loben ist die Thematik mit Asperger. Ich habe es ja selbst und ich finde es toll, dass dieses Thema endlich auch in der Videospielszene mal ein Zeichen setzen konnte (laut Wikipedia das bisher einzige Spiel, was Asperger behandelt).
Ich habe aber leider noch ein Manko: Die Steuerung ist manchmal sehr bescheiden. Es geht in Ordnung, man gewöhnt sich dran, aber es gibt deutlich bessere Steuerungen.

Das Spiel, welches nun hinter Life Is Strange den zweiten Platz meiner absoluten Lieblingsspiele-Liste belegt, bekommt von mir 89%.

Damit wäre auch schon die Videospielbewertung wieder vorbei. Danke fürs Lesen.

MfG,
GNB

Quelle (Beitragsbild): http://store.steampowered.com/app/206440/, Letzter Zugriff: 26.01.2017, 02:29 Uhr

Schlecht, Schlechter, Kartoffelsalat


OT/DT: Kartoffelsalat – Nicht Fragen!
Genre: Horror-Komödie/Jugend
Produktionsland: Deutschland
Erscheinungsjahr: 2015
Regie: Michael David Pate
Drehbuch: Torge Oelrich/Michael David Pate
Cast: u.a. Torge Oelrich/Dagi Bee/Joyce Ilg/Melina Sophie/Otto Waalkes/Martin Schneider/Phil Laude/Katy Karrenbauer
Länge: 81 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12
Zusatzinfos: 25. der Bottom-100 der IMDb

Ach Leute,
was hat mich dazu getrieben, diesen Film zu sehen?
Ich weiß es nicht! Ich wusste, dass er schlecht war, kurz nach dem Erscheinen sogar Platz 1 der Bottom-100 angeführt hat, aber irgendwie…..ich war neugierig.
Wie sieht der (zwischenzeitlich) schlechteste Film der Welt aus?
Natürlich habe ich dafür kein Geld ausgegeben, denn nur einen Cent hierfür auszugeben, wäre Geldverschwendung, also habe ich das Angebot des YouTubers Freshtorge (Torge Oelrich) genutzt und mir die auf 64 Minuten gekürzte Fassung des Films angesehen.

Der Film handelt von Leo Weiß, welcher ein Totalversager ist und deshalb der Schule verwiesen wird. An der neuen Schule nimmt er sich vor, cool zu sein als plötzlich eine Zombie-Epidemie ausbricht. Ist diese bekämpfbar? Wird er zeigen, wie cool er ist und Wesselburen (die Stadt, in der die Schule liegt und in der er wohnt) retten?

Dieser sehr kurzweilige Plot (der mit den 20 Extraminuten wahrscheinlich nur aufgebläht gewirkt hätte) wird vor allem durch richtig harte Kalauer unterstrichen. Es wird keine Gelegenheit ausgenutzt, Wortspiele in real umzusetzen. Ich muss sagen, dass ich kein einziges Mal gelacht habe und selbst wenn ich vllt. die ersten ein-, zweimal gelacht hätte, wäre mir das Lachen im Laufe des Filmes vergangen. Es ist einfach nur unlustig und trashig.
Ein Trash-Film, wie der es auch ist, darf letzteres ja auch sein, ist ja kein Problem! Doch dieser Film soll eine Komödie sein, fährt mit Waalkes und Schneider auf, die u.a. in den „Sieben Zwergen“-Filmen auch mal gezeigt haben, dass sie (auch heutzutage) noch etwas witzig sein können, aber es verfehlt das alles einfach und es ist soo stumpf! Ich würde Schmerzensgeld verlangen, wenn es nicht meine (wenn auch dumme) freiwillige Entscheidung gewesen wäre, diesen Film zu sehen. Bei RTL, nein, das ist noch nicht niveaulos genug, nein, selbst bei RTL II bekommst du mehr Niveau und hochwertigeren Trash serviert als bei diesem Film!
Der Streifen mag nicht mehr der schlechteste Film aller Zeiten der gesamten Welt sein, aber für mich war der noch schlechter als die Realadaption von Avatar (also dem guten Avatar mit Aang, nicht diese komischen blauen Viecher) und das heißt was!

Ich traue mich nie 10/10 zu geben, aber ich bin mir hundertprozentig sicher, diesem Film mal 0/10 geben zu müssen.
Sorry an die YouTuber und an die echten Schauspieler, die dort mitgespielt haben und eigentlich auch ’nen gewissen Ruf besitzen, aber das war mehr als nur ein Griff ins Klo.

Quelle (Kartoffelsalat):
http://www.imdb.com/title/tt4404474/mediaviewer/rm1942811136
Letzter Aufruf: 01.12.2016, 20:30 Uhr
Quelle (Griff ins Klo):
http://images.tvtoday.de/files/images/201608/2/bscary-movie-4-bbr-br,106672_galerie_100.jpg
Letzter Aufruf: 01.12.2016, 20:52 Uhr

Auch Spiele sind Kunst – The Beginner’s Guide

The beginners guide cover art.jpg
OT/DT: The Beginner’s Guide
Genre: Walking Simulator/Indie/Abenteuer
Produktionsstudio/Publisher: Everything Unlimited Ltd.
Erscheinungsjahr: 2015
Leitender Entwickler: Davey Wreden
Komponisten: Ryan Roth/Halina Heron
Plattform: PC/OS X/Linux
Altersfreigabe: n/A
Preis: 8,99€

Wie ich schon im letzten Post meinte, habe ich mir noch ein drittes Spiel gegönnt, da man sich zu einem günstigen Preis The Stanley Parable und The Beginner’s Guide in einem gemeinsamen Paket kaufen konnte.

Soeben habe ich das letztere durchgespielt.
Das Spiel ist vom selben Entwickler, wie The Stanley Parable, aber es ist deutlich weniger verrückt.
Man läuft durch verschiedene Spielwelten, kommt zur Ruhe und lauscht dem Entwickler, wie er eine Geschichte aus seinem Leben erzählt. Diese Geschichte ist mit den Spielwelten verknüpft, durch die man läuft.
Der Spieler erlebt diese Story dadurch hautnah und sieht somit auch, wie sich der Erzähler über die Zeit hinweg verändert.
Es gibt viel zum Nachdenken, viel zum in sich gehen.
Die ganze Prozedur nimmt ziemlich genau 90 Minuten in Anspruch und bietet kaum Herausforderung.
Das Spiel ist wirklich nur eine Art Erfahrung. Etwas zum….Interpretieren. Es ist einfach der Inbegriff von Kunst in Spieleform.
Ich weiß, ich habe Life Is Strange auch schon für seine künstlerischen Fertigkeiten hochgelobt (weiß aber jetzt nicht, ob hier auf dem Blog oder in realen Konversationen oder beides), aber das hier ist Kunst nochmal auf einem ganz, ganz anderen Level.
Es ist vom Gefühl her, von dem „Vibe“, was das Spiel mitbringt, Kunst in reinster Form und deshalb empfehle ich jedem, der sich noch unschlüssig ist, ob man Spiele zu Kunst dazuzählen kann, dieses Spiel zu spielen.
8,99€ kostet es normalerweise auf Steam, wie ich hier gerade sehe. Wer nicht so viel ausgeben möchte, schlägt beim Sale zu 🙂
Wenn ich dem Spiel jetzt eine Bewertung geben sollte, bekommt es von mir eine „80%“-Wertung. Ich bin zufrieden und finde nicht, dass das Geld falsch angelegt ist.

LG,
GNB

Quelle (Logo): https://en.wikipedia.org/wiki/The_Beginner’s_Guide#/media/File:The_beginners_guide_cover_art.jpg ,
Letzter Aufruf: 29.11.2016, 22:02 Uhr

Steam Autumn Sale – Mini Metro und The Stanley Parable

Meine Freunde der Nacht oder des Tages…
Je nachdem…

Es ist (noch) Steam Autumn Sale (und dabei dachte ich immer, die großen Sales wären nur im Sommer und zu Weihnachten)!
Ich hatte noch 20€ auf meinem Steam-Konto und dachte mir so:
„Eigentlich solltest du für den Winter Sale sparen“. Gesagt, getan!



Für die ersten vier Tage in etwa, denn dann konnte ich beim Betrachten der Angebote mich nicht mehr zurückhalten.
Ich hätte mir ein großes, gutes Spiel kaufen können, welches evtl nicht auf meinem PC funktioniert hätte, wie „The Witcher 3“, aber das habe ich aufgrund der Gefahr, dass Letzteres eintreten könnte, gelassen. Meine Wahl ist auf ein Paket aus drei kleineren Spielen gefallen, die z.T. schon auf meiner Wunschliste waren und zum anderen Teil von Leuten empfohlen wurden.

Das erste Spiel auf der Liste ist „Mini Metro“.
Ein Strategiespiel aus dem Hause „Dinosaur Polo Club“, bei der man U-Bahn-Netze plant, ganz salopp gesagt.
Hierbei muss man darauf achten, dass die Stationen und Züge nicht überfüllen, wie Umsteigeströme fließen, wie man Wagen und Züge aufteilen muss etc.
Bei der Linienplanung gibt es außerdem auch Machbarkeitseinschränkungen, da man bspw nicht unendlich viele Tunnel durch Flüsse bauen kann oder sich Züge an Kreuzungen von zwei Linien natürlich verlangsamen.
Das Spiel ist was Nettes für Zwischendurch und ist mit 7€ auch nicht allzu teuer (obwohl ich es dennoch, wenn im Sale kaufen würde).

Stanley parable cover.jpg
Das zweite Spiel im Bunde ist „The Stanley Parable“, welches von Valve veröffentlicht wurde.
Das Spiel folgt einem ganz einfachen Spielprinzip: Ein Erzähler sagt dir, was du zu tun hast und du kannst dich dafür entscheiden oder dagegen. Viel zu sehen und viel zu interagieren gibt es sonst nicht.
Je nachdem, wie deine Entscheidungen fallen, wirst du eine andere Geschichte mit anderen Enden erleben.
Das Spiel ist relativ komisch (sowohl im Sinne von witzig als auch im Sinne von eigenartig) und glänzt durch unzählige „WTF?“- und „Was mache ich hier gerade eigentlich?“-Momente. Ich habe 2,14€, soweit ich weiß, ausgegeben und das bisschen Geld ist nicht schlecht angelegt.

Das dritte Spiel wäre noch „The Beginner’s Guide“, welches vom selben Team entwickelt wurde wie „The Stanley Parable“, aber das Spiel habe ich noch nicht gespielt und deshalb kann ich dazu noch keinen Text schreiben. Ihr werdet einen Extrabeitrag dafür bekommen 😀

LG,
GNB

Auf Bewertungen wurde hier verzichtet.
Quellen (Logos):
„Mini Metro“:
http://cdn.akamai.steamstatic.com/steam/apps/287980/header.jpg?t=1478829822 , Letzter Abruf: 29.11.2016, 01:27 Uhr
„The Stanley Parable“:

Letzter Abruf: 29.11.2016, 01:32 Uhr

Life Is Strange

lifeisstrange

OT/DT: Life Is Strange
Genre: Abenteuer/Drama
Produktionsstudio: Dontnod Entertainment
Publisher: Square Enix
Erscheinungsjahr: 2015
Leitende Entwickler: Raoul Barbet/Michel Koch
Komponist: Jonathan Morali
Plattform: PC/Mac/PS3/PS4/XBOX360/XBOX ONE
Altersfreigabe: USK 12/PEGI 16
Preis: 19,99€ (Complete Season – Preis auf Steam)

Es ist Steam Summer-Sale! Yay! Endlich Toppreistitel spielen können, ohne pleite zu gehen!
U.a. lief mir in meiner Entdeckungsliste Life Is Strange über den Weg. Ich habe schon öfter von dem Spiel gehört, es aber nie gespielt. Es wäre gut, hieß es. Also ab in den Warenkorb. Für 10€ kann man ja nix falsch machen, oder?
Ich betrete also dieses Spiel. Dystopienstimmung im Kopf eines nun 18-Jahre alten Mädchens. Anscheinend nur eine Art Albtraum wie man bemerkt, als sie plötzlich in ihrem Klassenzimmer aufwacht. Scheint bei einem langweiligen Vortrag über Kunst eingeschlafen zu sein. Tja, passiert jedem mal.
Richtig komisch wird es erst, als sie sich auf das Damenklo begibt, um sich etwas frisch zu machen. Ein Schmetterling kommt durch das Fenster und sie, als Fotografie-Studentin, muss unbedingt ein gutes Foto von ihm machen! (Ich weiß. Ihr habt es vllt. nicht gespielt und denkt jetzt: WTF? :D)
Da kommen plötzlich zwei Personen in das Klo, ein junger Mann und eine junge Frau. Die Protagonisten Maxine (kurz Max) versteckt sich und der junge Mann bedroht die junge Frau mitten im Streit mit einer Pistole.

Und drückt ab.

Max will helfen, kommt aus dem Versteck, streckt die Hand aus, aber es ist schon zu……Moment….:Die Zeit dreht sich zurück….

Sie sitzt wieder im Klassenzimmer. Wieder beim selben Vortrag von ihrem Lehrer, Mr. Jefferson. Was ist hier los?
Sie entdeckt ihre Kraft, Zeit (und [damit einhergehend] Raum) verändern zu können, indem sie in der Zeit zurückreisen kann und kann die junge Frau, wie sich herausstellt, ihre ehemalige beste Freundin Chloe, retten.
Das Spiel artet in einen richtigen Krimi aus und wird im Laufe der Zeit immer skurriler, abenteuerlicher, dramatischer.
Gefühle zurückhalten?
Funktionierte bei mir nicht. Ich bin zwar auch eine tws. echt sensible Person, aber diese Immersion des Spiels ist nicht zu unterschätzen! Obwohl es sich um ein Spiel aus der 3rd-Person-Perspektive handelt wohlgemerkt! Irgendwann denkt man einfach wie Maxine, man fühlt wie Maxine, man versteht Chloe, man versteht und steht da voller Fragen vor diesen Zeitfragmenten wie alle Beteiligten und staunt einfach nur. Teilweise bewegungslos.
Das Spiel regt zum Nachdenken an, wirft wieder das Thema der Zeitreise und ihre Problematiken (aus wissenschaftlicher Sicht) auf. Stichwörter Chaostheorie und Schmetterlingseffekt.
Und am Ende, in Episode 5, die vielmehr ein Film als noch Spiel ist, kommt alles auf eine Sache hinaus…..
Die ich nicht spoilern werde ^^
Schließlich sollt ihr es selbst spielen und euch ein Bild davon machen. Rechnet mit einer Spielzeit von ca. 2-3 h pro Episode, also insgesamt um die 10-15 h (ich habe so um die 18h bis zur Vollendung des Spiels benötigt) und lasst euch einfach mitnehmen in die Welt von Life Is Strange. Macht aber zwischen den Episoden unbedingt Pausen, um das Spiel besser auf euch wirken zu lassen. Nur so könnt ihr die Gefühle während des Spielens der Episoden wirklich stark intensivieren und euch auch Gedanken um das Spiel bzw. um die Problematik machen, obwohl ihr gleichzeitig auch etwas wieder runterkommt, Aber nicht für lange und auch nicht so stark, denn ich verspreche euch: Ihr wollt das Ende des Spiels erfahren!

Nach Abzügen in der B-Note aufgrund weniger, nicht störender Bugs und der tws. nicht perfekt modellierten Mimik, komme ich auf eine Abschlussbewertung von 92 % (In der Tat werde ich hier ein anderes Bewertungssystem verwenden. Bietet sich hier eher an, als eine Bewertung von 1 bis 10 wie bei den Büchern oder Filmen, meiner Meinung nach).
Auch wichtig für diese gute Bewertung war, dass das Spiel mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurde und die Soundtracks im Spiel klasse sind. Gute Arbeit!

Falls ihr das Spiel auch gespielt haben solltet: Was haltet ihr von dem Spiel? Könnt ihr meine Meinung bestätigen oder seht ihr das alles ein bisschen anders?

Falls ihr das Spiel nicht gespielt haben solltet: Würdet ihr euch es gerne zulegen und spielen? Hat euch vllt. dieser Blogpost hier überzeugt bei einer unsicheren Kaufentscheidung oder euch überhaupt erstmal auf das Spiel aufmerksam gemacht?

Und noch allgemein meine Frage: Wie findet ihr solche Mopinions zum Thema Gaming? Sollten weitere folgen?
Danke für jeden Kommentar, den ihr hinterlasst! 🙂

LG,
GNB

P.S.: Den versprochenen Event-Blogpost aus dem Brexit-Post wird es nicht geben. Tut mir leid 😦
Grund: Das Event hat sich leider nicht zum Schreiben eines Blogposts und zur Bewertung angeboten. 

Quelle (Beitragsbild): https://i.ytimg.com/vi/r8afBwPobF8/maxresdefault.jpg, Sonntag, 03.07.2016, 22:41 Uhr

Die Kunst, das rechte Maß zu finden by Anselm Grün

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OT/DT: 
Die Kunst, das rechte Maß zu finden
Autor: Anselm Grün
Verlag: dtv
ISBN: 978-3-423-2804-2
Preis: 17,90€ (laut dtv.de)

Hey Leute,
willkommen zurück, nach langer Zeit, bei einer Buchrezi!
Dieses Mal erwischt es den Benediktiner-Mönch Anselm Grün in seinem spirituell-philosophischem Werk Die Kunst, das rechte Maß zu finden.
Das Buch soll den Menschen näher bringen, wie sie im Inneren ihr Gleichgewicht und ihre Mitte finden und somit glücklich leben können. Diese Ratschläge, die man wahrscheinlich ausführlicher auch in vielen anderen Lebensratgebern finden könnte, erstrecken sich über etwas mehr als 150 Seiten, die aber auch vor allem durch etwas Rumgeschwafel und Gleichnisse aus der Bibel oder Vergleichen aus philosophischen oder spirituellen Werken, bspw. Bruckners, gefüllt werden. Dementsprechend ist der Preis von 17,90€ meiner Meinung nach auch etwas happig, aber glücklicherweise wurde es mir geschenkt, also muss ich mich ja mit dieser Thematik, zumindest persönlich, nicht auseinandersetzen. Für die Bewertung des Buchs ist dieser Punkt aber überaus wichtig.
Natürlich hat Anselm Grün (zumindest laut des Klappentexts und Wikipedia) einen gewissen Ruf und die Bücher spülen bestimmt auch Geld in die Kassen der Benediktiner, doch meiner Meinung nach, sind knapp 18€, auch wenn es ein Hardcover ist, für ein Buch, welches Gott als Ausgangspunkt des inneren Seelenheils nimmt und sonst auch nur mit Ratschlägen kommt, die es auch vielfach kostenlos auf spirituellen und philosophischen Internetseiten gibt, etwas viel.
Das Buch ist von der Sprache her nichts unglaublich Besonderes, kann aber dennoch Grüns Ideen sehr gut und verständlich wiedergeben und man merkt ihm an, dass er sich zumindest ein paar Gedanken gemacht hat. Der Punkt mit der Religion wird natürlich nicht als negativ aufgenommen. Er kann ja nichts dafür. Er ist ein Mönch und diese haben es an sich, religiös zu sein.
Außerdem sind bestimmte Ideen, wenn auch woanders ebenfalls abrufbar, für manche evtl. neu oder sogar hilfreich. Jeder der auf solch einen Mischmasch aus Spiritualität, Religion und Philosophie steht, dem sei dieses Buch empfohlen und deshalb bekommt das Buch von mir auch noch passable 5 von 10 Punkten.

LG,
GNB

ESC 2016-Review

Zum 61. Mal nun hat sich dieses Jahr der Eurovision Song Contest wiederholt. Dieses Mal lautete das Thema Come together.
Ausgetragen wurde der Musikwettbewerb im schönen Stockholm (Schweden), da Måns Zelmerlöw den letzten ESC in Wien (Österreich) mit dem Song Heroes gewonnen hatte.
Das Event fand in der Ericcson Globe Arena statt und wurde von Måns Zelmerlöw und Petra Mede moderiert.

Die Eröffnung

Dieses Jahr wurde nicht so viel Tra-Ra um die Eröffnung gemacht wie letztes Jahr. Es gab einen Countdown zum Start des ESC und ein paar Kamerabilder aus dem Backstagebereich, bevor plötzlich Töne von bekannten schwedischen DJs wie Avicii, Swedish House Mafia, Alesso und Galantis ertönten.
Ein Catwalk eröffnete sich, Models mit komischen Papierfetzenkleidern liefen mit jeweils einem Teilnehmer zwischen sich darauf herum. Dem Teilnehmer wurde mit Pfeilen gezeigt, wie er sich einzuordnen hatte. Bevor dies aber geschah, posierten die Models kurz vor der Kamera, der Ländername wurde verkündet (auf Englisch) und die Flagge relativ cool im Hintergrund eingeblendet.
Letztlich fühlte man sich aber bei diesem Prozedere eher wie auf einer Fashion Week….ich meine, die Kleider waren echt nicht viel besser als auf so mancher Modenschau xD
Letztlich bildeten alle Modeopfer eine Gasse, um die Moderatoren des ESC 2016 eintreten zu lassen.
Und dann ist alles ganz bunt und poppig, geradezu jung und frisch, genauso wie die Moderatoren vorne (ok, die Petra ist dann doch wieder ein bisschen älter), die mit ganz viel Humor an diese Eröffnung des ESC gehen.

Die Show
Postcards werden auch dieses Jahr wieder nicht von mir verlinkt, auch dadurch begründet, dass es diese noch nicht auf YouTube gibt.
Auf das Punktepapier wird dieses Jahr verzichtet, was nicht heißt, dass ihr keinen Überblick über meine Punkteverteilungen bekommt! Diese werdet ihr nämlich einem PDF-Dokument unten entnehmen können!

1. Belgien

Song: What’s the Pressure  by Laura Tesoro
Music: Sanne Putseys/Birsen Uçar
Lyrics: Sanne Putseys/Louis Favre/Yannick Werther
Auftritt: Die relativ hübsche Belgierin, die nicht nur Sängerin, sondern auch Schauspielerin ist, macht den Anfang mit einer relativ mittelmäßigen Nummer. Die Bühne ist von der Farbe gelb geprägt, das Outfit zu glitzern. Der Song selbst hat mich kaum mitgenommen.
Die Choreo war, wie sich später herausstellen sollte, im Gesamtkontext gesehen relativ gut, hat aber relativ wenige Punkte von mir erhalten, da ich dachte, dass da noch was viel Besseres kommen würde. Wie man sich täuschen kann….
19 Punkte dafür meinerseits.

2. Tschechien

Song: I Stand by Gabriela Gunčíková
Music: Christian Schneider/Sara Biglert
Lyrics: Aidan O’Connor/Sara Biglert
Auftritt: Die Bühne und der Song waren ganz ok und für die Choreo gab es die höchste Punktzahl. Wieso? Zu stehen, bei einem Lied mit dem Titel I stand ist einfach die perfekte Choreo. Das ist einfach mal ein Match 😀
31 Punkte

3. Niederlande

Song: Slow down by Douwe Bob
Music: Douwe Bob Posthuma/Jan-Peter Hoekstra/Jeroen Overman/Matthijs Van Duijvenbode
Lyrics: Douwe Bob Posthuma/Jan-peter Hoekstra/Jeroen Overman
Auftritt: Choreo war hier auch nicht vorhanden, wiederum sah die Bühne mit der Uhr am Boden echt schön aus und der Song hat mir eigentlich auch gefallen. Er soll mir aber bis zum Ende des Wettbewerbs nicht im Kopf bleiben.
22 Punkte

4. Aserbaidschan

Song: Miracle by Samra Rahimli
Music/Lyrics: Amir Aly/Jakke Erixson/Henrik Wikström
Auftritt: 
Auch sie tritt in einem Glitzer-Look auf, der ihr aber gut steht. Das Outfit passt sich perfekt an die Körperlinien an. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, wieso sie einer der besten in der Kategorie „Sex-Appeal“ bei mir war. Choreo gab es natürlich wieder nicht so richtig und der Song hat sich auch nicht so bei mir in die Ohren eingenistet.
21 Punkte

5. Ungarn

Song: Pioneer by Freddie
Music: Szabó Zé
Lyrics: Borbála Csarnai
Auftritt: Der Song war nicht allzu schlecht und das asymmetrisch geschnittene Hemd hat ihm gestanden. Die Bühne mit diesen Erdrissen hatte auch irgendwie etwas. Choreo aber auch hier: Fehlanzeige.
29 Punkte

6. Italien

Song: No Degree of Seperation by Francesca Michielin
Music: Fabio Gargiulo/Federica Abbate/Cheope
Lyrics: Francesca Michielin/Federica Abbate/Norma Jean Martine
Auftritt: Erstmal war ich ja erschreckt, dass der Songtitel plötzlich nicht mehr Italienisch war, wie in der Vorschau, sondern auf Englisch. Ich dachte jetzt, das gesamte Lied sei übersetzt worden. Dem war glücklicherweise nicht so. Die süße Francesca hat einen tollen Song vorgetragen, der abermals nicht mit einer Choreo überzeugen konnte. Wiederum hat die Bühne irgendwie zu ihr als eine Art Hippie gepasst.
32 Punkte

7. Israel

Song: Made of Stars by Hovi Star
Music/Lyrics: Doron Medalie
Auftritt: Ich mag Männer, die sich extrem schminken und dazu während des Auftritts noch extrem glitzern nicht. Tut mir leid. Außerdem mag ich den Song irgendwie nicht. Die Bühne wird im Laufe des Songs wenigstens mittelmäßig schön mit diesen digitalen Sternen.
12 Punkte

8. Bulgarien

Song: If Love was a Crime by Poli Genova
Music: Borislav Milanov/S. Arman/J. Persson/Johnny K. Palmer
Lyrics: Borislav Milanov/S. Arman/J. Persson/Poli Genova
Auftritt: Der Song war nicht so der Knüller, wenn auch ein guter Versuch. Das Outfit ist im Insgesamten eigentlich ein Verbrechen für ein jedes Auge, nicht die Liebe.
16 Punkte

9. Schweden

Song: If I were Sorry by Frans
Music/Lyrics: Frans Jeppsson Wall/Fredrik Andersson/Michael Saxell/Oskar Fogelström
Auftritt; Schon in der Postcard hat der Typ auf mich irgendwie arrogant gewirkt. Die hochgeleckten Haare beim Auftritt an sich hat dieser Erscheinung nicht gerade positiv entgegengewirkt. Die Bühne ist im Gegensatz zur Konkurrenz etwas zu einfach gehalten und der Song selbst klingt mir zu sehr nach Catch & Release von Matt Simons. Vergleicht mal! Da hört man eindeutig starke Parallelen!
5 Punkte

10. Deutschland

Song: Ghost by Jamie-Lee Kriewitz
Music: Anna Leyne/Thomas Burchia/Conrad Hensel
Lyrics: Anna Leyne
Auftritt: Kawaii-Jamie-Lee kam #straightouttaBennigsen, um am ESC teilzunehmen. Mitgebracht hat sie ihren VoG-Gewinnersong Ghost, den ich schon vor ihrem ESC-Auftritt sehr gerne gehört habe. Sie absolviert den Auftritt relativ souverän, die Bühne und ihr Outfit passen zu ihr. Nur an Choreo und Sex-Appeal fehlt es ihr. Aber was soll man da schon machen? Kommt ja eigentlich hauptsächlich auf die Musik an (zumindest sollte es das).
30 Punkte

11. Frankreich

Song: J’ai cherché by Amir
Music: Nazim Khaled/Amir Haddad/Johan Errami
Lyrics: Nazim Khaled/Amir Haddad
Auftritt: Auch hier kannte ich den Song im Vornherein und empfand ihn als sehr gut. Die Universumsbühne, auf der er so gesurft ist, hat mir auch sehr gefallen. Außerdem habe ich die Mischung aus Französisch und Englisch sehr genossen. Etwas schade fand ich die Abänderung der ESC-Version im Gegensatz zur Normalen, nicht etwa durch Kürzung, sondern durch Erweiterung um einen Teil der vorher nicht vorhanden war. Aber naja, tat der Qualität des Songs nichts zum Abbruch.
30 Punkte

12. Polen

Song: Colour of your Life by Michał Szpak
Music: Andy Palmer
Lyrics: Kamil Varen
Auftritt: Ohne ne Choreo, ordentliche Bühne oder Sex-Appeal kommt man einfach nicht weit. Da hilft auch der mittelmäßige Song oder das außergewöhnliche Aussehen nichts.
11 Punkte

13. Australien

Song: Sound of Silence by Dami Im
Music/Lyrics: DNA
Auftritt: Viele fragen sich, wieso Australien immer noch teilnehmen darf. Die sind doch keine Europäer! Es waren höchstens mal welche ^^
Ja, sie haben halt eine große ESC-Fan-Gemeinde und zahlen TV-Gelder. Wieso also nicht einladen? 😀 Ich meine, seither haben sie die Qualität der ESCs auch immer gesteigert, wenn sie teilgenommen haben ^^ Nun aber zurück zum Thema:
Der Auftritt hat mir an diesem Abend am besten gefallen. Die Bühne war schick, genauso wie das Outfit, es gab eine mittelmäßige Choreo und der nicht so stille Song über den Klang der Stille hat mir gefallen.
33 Punkte

14. Zypern

Song: Alter Ego by Minus One
Music/Lyrics: Thomas G.Son/Minus One
Auftritt: Der Song ging eigentlich, die Bühne und die Outfits hatten was.
28 Punkte

15. Serbien

Song: Goodbye (Shelter) by Sanja Vučič
Music/Lyrics: Ivana Peters
Auftritt: Ne, der Song ging nicht so richtig ab für mich, ebenso das Outfit. Schade.
So gibt’s leider nur 16 Punkte

16. Litauen

Song: I’ve been waiting for this Night by Donny Montell
Music/Lyrics: Jonas Thander/Beatrice Robertsson
Auftritt: Das war alles so mittelmäßig. Bis auf den Song. Der war nicht gut. Mittelgut ist zumindest das Outfit gewesen, aber das hat letztendlich auch nicht mehr herausgerissen.
17 Punkte

17. Kroatien

Song: Lighthouse by Nina Kraljić
Music/Lyrics: Andreas Grass/Nikola Paryla
Auftritt: Das Outfit war mal etwas anderes, was ich sehr gut fand. Die Frisur hat mich aber leider an die Frau Krone-Schmalz errinert xD
Ansonsten auch eher mittelmäßig im Insgesamten, wobei Bühne und Choreo ja mal überhaupt nicht richtig vorhanden waren. Außerdem wurde ihre Stimme im Refrain sehr schräg.
Trotzdem noch 23 Punkte

18. Russland

Song: You are the only One by Sergey Lazarev
Music: Dimitris Kontopoulos/Philip Kirkorov
Lyrics: John Ballard/Ralph Charlie
Auftritt: 
Zusammen mit Australien der beste Auftritt des Abends. Die Bühne wie letztes Jahr der Zelmerlöw zu benutzen, hat nur bei diesem Auftritt so gut geklappt wie es klappen sollte, das Lied war auch ganz gut an sich. Dies hat sich auch in den Zuschauervotings niedergeschlagen, aber dazu kommen wir ja noch später.
33 Punkte

19. Spanien

Song: Say Yay! by Barei
Music/Lyrics: Barei/Rubén Villanueva/Victor Pùa
Auftritt: Der Song war ganz ok und es gab eine Choreo, was man sehr zu schätzen wissen muss bei dieser Ausgabe des ESC.
28 Punkte

20. Lettland

Song: Heartbeat by Justs
Music/Lyrics: Aminata Savadogo
Auftritt: Ein mittelmäßiger Song mit mittelmäßiger Bühne, dazu kaum Choreo, aber dafür mit einem ihm stehendem Outfit und einem, wenn ich mich in eine Frau hineinversetzen müsste, gewissen Sex-Appeal-diese Dinge zusammengenommen verhelfen ihm zu 26 Punkten.

21. Ukraine

Song: 1944 by Jamala
Music/Lyrics: Jamala
Auftritt: Yay! Ein politisches Lied! Und danach hat sie sogar noch gewonnen! *kotz*
Das alles war auch nur schlechtes Mittelmaß und dann auch noch hochpolitisch, was eigentlich verboten ist beim ESC. Aber scheiß drauf, trotzdem erlauben und eine schlechte Show abziehen. Nur die Bühne war etwas besser zu bewerten.
21 Punkte

22. Malta

Song: Walk on Water by Ira Losco
Lyrics/Music: Molly Pettersson-Hammar/Lisa Desmond/Tim Larsson/Tobias Lundgren/Ira Losco
Auftritt: Bühne und Choreo der schwangeren Sängerin waren nicht vertreten an diesem Abend. Der Rest mal wieder – mein Lieblingswort in diesem Beitrag anscheinend – Mittelmaß.
22 Punkte

23. Georgien

Song: Midnight Gold by Young Georgian Lolitaz feat. Nika Kocharov
Music: Kote Kalandadze/Thomas G.Son
Lyrics: Kote Kalandadze
Auftritt: Auch wenn ich ihn mit gleich vielen Punkten wie den schwedischen Beitrag bewertet habe, war dieser Beitrag an sich noch schlechter. Hauptsächlich deswegen, da zu viel und zu stark mit Licht gespielt wurde, was mir ein Übelkeitsgefühl verursacht hat (und ich bin nicht Epileptiker, ich kann eigentlich viele Lichteffekte aushalten).
5 Punkte

24. Österreich

Song: Loin d’ici by Zoë
Music/Lyrics: Christof Straub/Zoe Straub
Auftritt: Eine richtige Grinsebacke ist ja hier aufgetreten mit einem sehr schönen französischen Song 🙂
Leider hat es am Ende an Bühne und Outfit gehapert.
24 Punkte

25. Vereinigtes Königreich

Song: You’re not Alone by Joe and Jake
Music/Lyrics: Matt Schwartz/Justin J. Benson/S. Kanes
Auftritt: Ich fand den Song persönlich einfach nicht schön und auch hier hat es an Choreo gefehlt. Deshalb nur 17 Punkte.

26. Armenien

Song: Love Wave by Iveta Mukuchyan
Music: Lilith Navasardyan/Levon Navasardyan
Lyrics: Iveta Mukuchyan/Stephanie Crutchfield
Auftritt: Ich fand den Song ganz ok eigentlich. Das Outfit hat ihr gestanden, etwas Choreo gab es auch, die Sex-Appeal-Punkte hat sie sich auch als einer der wenigen geholt.  Alles in allem 29 Punkte.

Große Pause und Votingzeit

Nun ist die Veranstaltung schon fast ganze zwei Stunden alt. Zeit für eine Pause! Diese ist gespickt mit einem Sketch von Ian McKellen und Derek Jacobi, einer Erklärung des Votingsystems, , einem Auftritt von Justin Timberlake und der Geschichte des schwedischen Pops. Außerdem ist auch dieses Mal die diesjährige Junior-ESC-Gewinnerin interviewt worden, die dieses Mal nicht aus Italien sondern Malta stammt. In einem Song der Moderatoren namens Love Love Peace Peace, eigentlich der beste Auftritt des gesamten ESC-Abends wurde des Weiteren die Formel für den besten ESC-Song offenbart. Plötzlich mischt sich auch noch die lustige „offizielle“ Pressesprecherin der EBU, Lynda Woodruff, ein. Ein bisschen kichern konnte man auf jeden Fall ^^
Natürlich wurde der obligatorische Auftritt des Vorjahresgewinners mit seinem Song nicht vergessen, dieser folgte einem Einspieler, welcher zeigen sollte, wie besessen die Schweden vom ESC sind, auf den Fuß.

Votingergebnisse

Nach 2 Stunden, 52 Minuten und 37 Sekunden beginnt dann die Bekanntgabe der Votingergebnisse der Jurys.
Dieses Jahr war das Votingsystem nämlich etwas anders. 50% der Stimmen entfielen auf die nationalen Jurys, die 1-12 Punkte (außer 9 und 11) an ihre jeweiligen Favoriten gegeben hatten. Die anderen 50% kamen von den Zuschauern. Diese haben auch 1-12 Punkte (außer 9 und 11) an ihre Favoriten gegeben. Die durchschnittliche Anzahl an Punkten für ein Land an ein Land wurden aus den einzelnen Ländern für ein Land zusammengerechnet und wurden am Ende aufaddiert. So sollte das ganze Voting gerechter und spannender werden.
Die Juryergebnisse wurden von den Punktesprechern angesagt, die Zuschauerergebnisse von den Moderatoren. Die deutsche Punktesprecherin war mal wieder Barbara Schöneberger.

Die deutsche Jury bewertete letztlich folgendermaßen:
1–> Litauen
2–> Lettland
3–> Italien
4–> Niederlande
5–> Belgien
6–> Australien
7–> Ukraine
8–> Georgien
10-> Schweden
12-> Israel

Es folgt: Meine Senf zu den Votingergebnissen!
Ich danke dem neuen Votingsystem, dass es offenbart hat, wie politisch diese Veranstaltung ist! Dies konnte man daran sehen, dass die meisten Jurystimmen aus dem Osten zumeist nicht nach Russland gingen, wiederum fast alle Zuschauerstimmen, und die meisten Jurystimmen aus dem Westen nach Australien, einem Land, welches mit Europa kaum was zu tun hat und man somit keine politischen Probleme erwarten dürfte, wenn man dieses Land zum Sieger kürt. Ich will mich nicht der russischen Theorie anschließen, dass sie „um den Sieg gebracht wurden“, aber ich glaube trotzdem, dass diese Veranstaltung dieses Jahr wieder mal sehr, sehr stark gezeigt hat, wie politisch diese Veranstaltung ist. Wieso musste ausgerechnet ein politischer Song, der Russland absichtlich provoziert hat, gewinnen? Wieso ein hochpolitischer Song, der noch nicht mal megagut klang, aber dafür Jamie-Lee auf den letzten Platz mit mickrigen 11 Punkten (zum Vergleich: Ukraine hatte am Ende 534 Punkte) schicken, trotz einer soliden Performance?
Ist meiner Meinung nach nicht verständlich und ich kann deshalb auch den Unmut der Russen als auch der Deutschen verstehen.
So soll der ESC eigentlich nicht sein!
Auch sehr schade fand ich im Gesamtbild der Show, dass sich Måns und Petra echt viel Mühe gegeben haben, diesen ESC zu einem sehr guten ESC zu machen, doch leider fehlte es allgemein an guter Musik. Es gab eigentlich keine herrausragenden und nur 4, 5 gute Songs und das ist zu wenig. Stockholm 2016 hätte Kopenhagen 2014 als besten Song Contest aufholen können, sie haben es aber leider nicht geschafft.

Nun ja, mal gucken wie der ukrainische ESC nächstes Jahr wird. Ich tippe auf „noch politischer als die Jahre zuvor“, aber selbst wenn, wird die Musikauswahl hoffentlich etwas besser sein.

Bis dahin wünsche ich euch noch einen schönen Tag/Abend/was_auch_immer und LG,
GNB 🙂

Endergebnisse (Top 5)

  1. Ukraine (534 Punkte)
  2. Australien (511 Punkte)
  3. Russland (491 Punkte)
  4. Bulgarien (307 Punkte)
  5. Schweden (261 Punkte)

Meine Bewertungen

Mein Voting (PDF)