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„Das Biest kennt keine Gnade“ – Ultimate Beastmaster (Germany)

Bildergebnis für Ultimate Beastmaster

Das war ein Spektakel.
Die Serie Ultimate Beastmaster, welche von Netflix produziert wurde und eine Länge von 10 einstündigen Folgen hat, ist ein Sportwettbewerb, bei dem Athlethen gegen einen Parkour, welcher „The Beast“ getauft wurde, antreten müssen.
Die Besonderheit an der Serie ist, dass es sechs Ableger gibt, die alle zeitgleich ausgestrahlt wurden und auch dasselbe zeigen, nur mit anderen Kommentatoren, welche aus den Ländern kommen, aus denen die Teilnehmenden auch angereist sind.
Diese Länder aufgezählt:
USA, Südkorea, Deutschland, Japan, Mexiko, Brasilien.

Es geht um den „Nationalstolz“ und „Ruhm“ und, nicht zu vergessen, um bis zu 60.000$ Preisgeld.
Das klingt ja an sich nicht schlecht, doch leider hat mir nicht alles an der Show gefallen.
Beispielsweise das Hervorheben des „Nationalstolzes“ und diese Übertreibung der Wichtigkeit des Wettbewerbs.
Ja, die Show ist in den USA produziert worden und ja, bei Sportwettkämpfen wird gerne auch mal mit der Bedeutsamkeit des Ereignisses übertrieben, aber es ist einfach so unglaubwürdig, vor allem aus deutscher Sicht, wo man solch einen übertriebenen Nationalstolz, wie sie die Amerikaner oder auch Mexikaner haben, einfach nicht nachvollziehen kann, selbst wenn man verhältnismäßig „nationalstolz“ ist.

Die Kommentatoren der Sendung, die von Dave Broome und Sylvester Stallone produziert wurde, waren Athlethen, Schauspieler, Komödianten und Moderatoren. Für Deutschland haben Hans Sarpei und Luke Mockridge kommentiert.
Leider muss ich hier zwei Sachen bemängeln.
Zum einen waren die Kommentare sehr, sehr repititiv. Natürlich kam auch sportlich fast immer dasselbe vor, aber eine größere Wortwahl hätte den Moderatoren gut gestanden.
Nun weiß ich aber nicht, ob das ein deutsches oder allgemeines Problem ist, da Netflix einen davon abhält, die anderen Ausgaben von Ultimate Beastmaster zu schauen, was ich sehr, sehr schade finde.
Ich hätte gerne auch mal dauerhaft die koreanischen Kommentatoren (bspw.) mitbekommen und nicht nur in diesen zusammengeschnittenen, kurzen Szenen.
Nun muss man bedenken, dass jede Ausgabe so gesehen eine eigene Show ist. Nun gut, aber evtl. Untertitel in den Sprachen, die noch antreten? Ist das wirklich zu viel verlangt?
Anscheinend leider ja. Wie gesagt, mich hätten die anderen Ausgaben von der Show auch interessiert.

Mal zum Parkour an sich:
Die Kommentatoren sprachen immer von einem „realen Videospiel“. Wie Super Mario springt und klettert man durch vier „Level“ des Biestes, welche die Innereien dessen darstellen sollen.
Was mir hier aufgestoßen ist, ist der Fakt, dass in verschiedenen Folgen die Schwierigkeit immer anders war. Und damit meine ich nicht, dass das Finale schwieriger als „die normalen Folgen“ war.
Das ist ja gut, aber zwischen den Folgen sollte es nicht so viele Unterschiede geben und wenn, dann doch nicht mal ja, mal nein, sondern, dann soll jede Folge irgendwie anders sein.
Nun ja, war aber nicht so. Schade.

Der Schnitt der Folgen war zumeist in Ordnung. Eine Folge, ich weiß leider nicht mehr welche, war aber so schlecht geschnitten, dass man im Vordergrund die verstärkten Stimmen Hans‘ und Lukes hören konnte und dann nochmal das Original nur eine Sekunde später als „Echo“. Das hätte man besser machen können.
Auch besser machen können, hätte man das Intro.
Es ist einfach stinklangweilig, obwohl es Bock auf die Show machen soll. Es tut es aber nicht.
Nach anderen Intros habe ich mehr Bock auf das Nachfolgende als nach dem Intro von U.B.
Zuletzt dann noch der Name. Hätte man es nicht einfach bei „Ultimate Beastmaster“ belassen können? Ja, es ist die deutsche Version, aber dieses angestellte „Germany“ hintendran klingt einfach nur bescheuert.
„Ultimate Beastmaster“ und gut ist. Das Konzept, dass mehrere Nationen ihre eigene Show haben, wird in der ersten Folge bei der Erklärung der Show und des Parkours genug klar.

Trotz der vielen Kritik: Es hat mich unterhalten. Zumindest auf dem Level, wie es eine Gameshow erreichen kann und ja, man hat auch mit den Deutschen, vor allem, wenn sie sich gut angestellt haben, mitgefiebert (oder allgemein mit sehr guten Teilnehmern anderer Länder. Außer mit den überpatriotischen Amerikanern. Die fand ich zumeist zu arrogant/doof.).
Luke und Hans passen auch irgendwie da rein und manche von Lukes Versuchen witzig zu sein, klappen sogar.

Auf Netflix gab es von mir 3/5 Sternen, hier gehe ich also damit d’accord und vergebe 6/10 Punkten.

LG,
GNB

Quelle (UB-Logo):
http://ultimatebeastmaster.com/, 22.03.2017, 13:00 Uhr

House Of Cards

Ach wie schön ist Netflix und seine Netflix-Original-Serien!
Dazugehörig ist auch House Of Cards, eine Art Politdrama/Politthriller, welches von Francis „Frank“ Underwood und seiner Frau Claire handelt, welche sich in derzeit 4 erschienenen Staffeln an die Spitze der US-amerikanischen Politik kämpfen durch korrupte Machenschaften, Machtmissbrauch, Intrigen und Manipulation.
Dargestellt werden die Protagonisten von Kevin Spacey und Robin Wright, welche eine sehr gute Arbeit darin leisten, die Charaktere sehr tief wirken zu lassen und wirklich zu erreichen, dass man sich auch zuweilen als Zuschauer von den Underwoods bedrängt/gefährdet fühlt, obwohl es gleichzeitig faszinierend ist, wie sie es schaffen, ihre Pläne wegen ihres Talents zur Berechnung zu erreichen.
Unterstützt werden sie hierbei von loyalen Mitarbeitern, wie dem Stabschef Doug Stamper oder dem Pressesprecher Seth Grayson, welche entweder einfach keine Gnade und Moral zu kennen scheinen (aber dies gut verbergen) oder welche simpel gut mit der Presse umgehen können.
Wenn wir schon von der Presse, der „vierten Gewalt“ sprechen: Die Darstellung dieser in HoC wird in der realen politischen Welt als sehr realistisch eingestuft. Wenn man meint, vor niemandem auf der Hut sein zu müssen als Politiker, dann hat man noch nie die Presse kennengelernt.

Zur Musik: Allgemein ist die Musik von Jeff Beal komponiert worden. Ein besseres Intro als das von House Of Cards, habe ich in meiner kurzen Serienhistorie noch nicht bemerken können. Beal hat sehr gute Arbeit darin geleistet, die gesamte Serie, den gesamten Handlungsstrang an sich, teilweise auch alternierend, je nachdem in welcher Staffel das Intro spielt, mit der Musik einzufangen, ohne dabei das dominante Hauptintro mit den Zusätzen zu verschlechtern. Eher können diese zuweilen sogar bereichern (auch wenn ich weiterhin die Intros von Staffel 1 und 4 am besten finde).

Wo könnt ihr eine der Lieblingsserien von Barack Obama und, falls DAS euch noch nicht überzeugt hat, von mir nun ansehen?
Es gibt mehrere Möglichkeiten. Meines Wissens nach hat Sky sich in Deutschland die Erstausstrahlungsrechte gesichert und kann somit 6 Monate, bevor es Netflix tut, die Serie im deutschen (Pay-)TV senden. Außerdem kann man natürlich auf Netflix zurückgreifen, wo die Serie immer aktuell gehalten wird, wobei ich sogar glaube, dass selbst Amazon Prime diese Serie im Sortiment haben sollte. So leicht kommt man also an dieser Art von Programm nicht drumherum 😀
Aber ich gebe zu, die Serie ist nicht für jeden.
Man sollte schon gewillt sein, einen fast gar bösartigen Protagonisten zu akzeptieren und eventuell sich für Politik interessieren. Außerdem sollte man zumindest etwas Allgemeinwissen über die US-Politik und -Geschichte mitbringen. Muss auch kein allzu großes sein, da auch viele Sachen zumindest in Ansätzen nochmal erklärt werden oder in einen selbsterklärenden Kontext gesetzt werden.

Und nun, „go get it“ oder eher „go watch it“! Alleine für die Staffel 4 lohnt es sich (bitte aber vorher alle anderen Staffeln schauen, um nicht keine Ahnung zu haben, was in S4 passiert)!

Abschlussbewertung: 9/10 Punkten

Falls ihr auch eine Meinung haben solltet: Haut in die Tasten!
Ich bin froh hier wieder etwas mit Motivation geschrieben zu haben. Ich hoffe, dass ich das auch ein paar Mal zwischendurch weiterhin tun kann, nur leider wird jetzt auch die Uni in den Weg kommen, also verzeiht, wenn ich nur unregelmäßig schreibe (wobei ihr das eh von mir gewohnt sein müsstet :D)

LG,
GNB

Quelle (Titelbild):
https://de.wikipedia.org/wiki/House_of_Cards_(Fernsehserie)#/media/File:House_of_Cards_logo.svg
Letzter Abruf: Donnerstag, 20.10.2016, 23:24 Uhr

Stranger Things

Ich weiß, dass eigentlich noch meine Rezensionen zur Big Bang Theory und House Of Cards ausstehen (habe ich die beiden eigentlich je angekündigt, sodass ich mich rechtfertigen müsste? Ach egal ^^), aber ich warte bei beiden noch die aktuelle neue Staffel, die jeweils dieses Jahr rauskamen ab. Die möchte ich noch sehen, um euch auch wirklich von der gesamten Serie eine Rezension geben zu können und nicht nur von einzelnen Staffeln.

Wie dem auch sei, kommen wir nun zum Thema dieses Beitrags!
Wie ihr vllt. seit letztem Monat wisst, bin ich ein Riesen-Life-Is-Strange-Fan. Damit will ich euch auch nicht weiter auf den Sack gehen, doch ist es wichtig zu wissen, dass ich mich deshalb sehr viel auf dem LiS-Subreddit herumtreibe. Es ist wie eine Sucht ^^
Dort hat jemand dann, ich weiß nicht mehr bei welchem Beitrag, vorgeschlagen, dass alle Fans von LiS sich doch auch bitte bei Netflix mal Stranger Things antun sollen. Dort gäbe es auch irgendwie ein Mädchen mit paranormalen Kräften etc.


Das Logo zur Serie – Quelle: Wikipedia, 14.08.2016, 00:34 Uhr

Also habe ich mich bei unserem tollen Smart-TV bei Netflix angemeldet und habe auf Stranger Things geklickt.
Worum geht’s?
Darum, dass ein Junge, und ein paar andere Personen, aber das Hauptaugenmerk liegt auf diesem Jungen, plötzlich verschwinden. Anscheinend werden diese auf irgendeine Art und Weise von einem „Monster“ gefangen.
Der Polizeichef, sowie die Freunde des Jungen begeben sich nun auf die Suche nach diesem Jungen und laufen dabei einem Mädchen mit kurzgeschorenen Haaren über den Weg, die anscheinend ein Versuchskaninchen des naheliegenden Umweltministeriumlabors war und paranormale Kräfte hat.
Wie es weitergeht und wie alles zusammenhängt, müsst ihr sehen 😛

Auf jeden Fall war die Serie nicht unspannend, aber auch auf keinen Fall nicht unangsteinflößend und beruhigend.
Man sollte also die Serie vllt nicht kurz vorm Schlafengehen sehen 🙂
Ein Riesenfan der Serie bin ich jetzt glaube ich nicht, aber ich würde, falls es eine Staffel 2 geben sollte, auf jeden Fall wieder reingucken.

Abschlussbewertung: 7/10 Punkte

LG,
GNB

Cooked

Habt ihr euch schon immer mal gefragt, wieso wir eigentlich kochen? Wie man auf diese Idee kam? Wie man dahinter kam, wieso überhaupt alles beim Kochen so funktioniert, wie es funktioniert und wieso Sachen so schmecken, wie sie schmecken?
Nein? Ich auch nicht 😀

Diese Sachen kann man aber lernen, wenn man sich auf Netflix das Netflix Original „Cooked“ anguckt. Die Doku-Reihe handelt von unserer Kochkultur, welche in vier einstündigen Folgen beleuchtet wird. Diese sind nach den Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft benannt. Moderiert wird die Sendung von Michael Pollan, der auch die Bücher geschrieben hat, die der Sendung zu Grunde liegen.

Die Sendereihe besticht durch fundiertes Wissen und erstaunliche Bilder. Ich empfehle euch, Cooked zu gucken! Sei es, um Wissensdurst zu stillen oder einfach nur Spaß an den exzellenten Filmaufnahmen zu haben! 🙂

Abschlussbewertung: 9/10 Punkte

LG,
GNB

Copyright für das Netflix-Logo, sowie dem Vorschaubildchen für die Serie Cooked (Ein Netflix-Original) behält Netflix

Sherlock

Bisher war ich ja nie so der Typ für Fernsehserien, doch durch Game of Thrones und spätestens jetzt durch Sherlock, weiß ich, dass dies ein Fehler war.
Die preisgekrönte Fernsehserie von Steven Moffat und Mark Gatiss beruht auf den Werken von Doyle, neu interpretiert in die heutige Zeit des 21.Jahrhunderts.
Die Serie des BBC(UK, Krimi/Drama) hat derzeit drei Staffeln á drei Folgen á 1 1/2 h, eine 4.Staffel ist in Arbeit, die man sich ziemlich gut z.B. auf der Streamingplattform Netflix ansehen kann oder auch vor kurzem noch auf 3Sat lief.

Die Protagonisten der Serie sind der nikotinabhängige, multifunktionale Soziopath Sherlock Holmes(Benedict Cumberbatch), sowie sein Partner (nicht beziehungstechnisch) und Afghanistan-Veteran James H. Watson(Martin Freeman), der im Verlauf der Serie auf seinem Blog seine Erlebnisse mit Sherlock niederschreibt.
Natürlich wird in jeder Folge der Serie ein verworrener Fall gelöst, der zum Mitraten einlädt, auch wenn man nicht allzu schnell selbst auf die Lösung kommt. Dabei ist die Serie ziemlich spannend vor allem in den letzten Staffeln actionreich, aber manchmal auch etwas verwirrend, was aber immer wieder einen Anreiz setzt, unbedingt weitergucken zu wollen.
Sehr ans Herz gewachsen sind mir nicht nur Sherlock und Watson, sondern auch Sherlocks Nicht-Haushälterin Ms. Hudson(Una Stubbs), die in der Tat nervig sein kann, wenn man sich in die Situation der Charaktere hineinversetzt, aber doch eigentlich recht putzig ist.
Sehr interessant sind des Weiteren auch immer Sherlocks Kontrahenten. Sei es Magnussen(Lars Mikkelsen) mit seinem Gedächtnispalast an Informationen oder Jim Moriarty(Andrew Scott), welcher kriminelles Consulting betreibt. Diese kommen nämlich meist mit derselben Art daher wie Sherlock, nur eben etwas schlimmer, sodass es immer richtig Spaß macht, mitzufiebern, wie Sherlock diese ebenfalls multifunktionalen Kontrahenten aussticht.

Wenn es ums Auge geht: Die Serie besticht in der Tat auch mit guten, passenden Kostümen (sagt man das so? 😀 ).
Ja……
Vielmehr kann ich dazu auch nicht sagen. Ich konzentriere mich lieber aufs Geschehen und Unlogik, als auf die Kleidung der Charaktere.

Weiter will ich auch nicht drumherum reden, wir kommen zur….

Abschlussbewertung: 9/10 Punkte

Es ist wirklich ein wahrhaft (fast) perfektes Stück Fernsehen, was ich hier präsentiert bekommen habe. Es hat einen gewissen Suchtfaktor, macht Spaß, ist gut konzipiert. Deshalb erachte ich diese Punktzahl als gerechtfertigt.

Zum Abschluss würde ich gerne wissen, was ihr von der Serie haltet. Schreibt es in die Kommentare! 🙂
Und seht mir diesen eher schlechten, ersten Versuch eine Serie zu bewerten bitte nach. Ich werde versuchen, es bei den nächsten Serien besser zu machen. ^^

MfG
GNB

Quelle(Beitragsbild): http://dispositiv.uni-bayreuth.de/wp-content/uploads/2014/05/sherlock-banner-11-5.jpg
Letzter Abruf: Samstag, 22.08.2015, 00:56 Uhr