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Die Kunst, das rechte Maß zu finden by Anselm Grün

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OT/DT: 
Die Kunst, das rechte Maß zu finden
Autor: Anselm Grün
Verlag: dtv
ISBN: 978-3-423-2804-2
Preis: 17,90€ (laut dtv.de)

Hey Leute,
willkommen zurück, nach langer Zeit, bei einer Buchrezi!
Dieses Mal erwischt es den Benediktiner-Mönch Anselm Grün in seinem spirituell-philosophischem Werk Die Kunst, das rechte Maß zu finden.
Das Buch soll den Menschen näher bringen, wie sie im Inneren ihr Gleichgewicht und ihre Mitte finden und somit glücklich leben können. Diese Ratschläge, die man wahrscheinlich ausführlicher auch in vielen anderen Lebensratgebern finden könnte, erstrecken sich über etwas mehr als 150 Seiten, die aber auch vor allem durch etwas Rumgeschwafel und Gleichnisse aus der Bibel oder Vergleichen aus philosophischen oder spirituellen Werken, bspw. Bruckners, gefüllt werden. Dementsprechend ist der Preis von 17,90€ meiner Meinung nach auch etwas happig, aber glücklicherweise wurde es mir geschenkt, also muss ich mich ja mit dieser Thematik, zumindest persönlich, nicht auseinandersetzen. Für die Bewertung des Buchs ist dieser Punkt aber überaus wichtig.
Natürlich hat Anselm Grün (zumindest laut des Klappentexts und Wikipedia) einen gewissen Ruf und die Bücher spülen bestimmt auch Geld in die Kassen der Benediktiner, doch meiner Meinung nach, sind knapp 18€, auch wenn es ein Hardcover ist, für ein Buch, welches Gott als Ausgangspunkt des inneren Seelenheils nimmt und sonst auch nur mit Ratschlägen kommt, die es auch vielfach kostenlos auf spirituellen und philosophischen Internetseiten gibt, etwas viel.
Das Buch ist von der Sprache her nichts unglaublich Besonderes, kann aber dennoch Grüns Ideen sehr gut und verständlich wiedergeben und man merkt ihm an, dass er sich zumindest ein paar Gedanken gemacht hat. Der Punkt mit der Religion wird natürlich nicht als negativ aufgenommen. Er kann ja nichts dafür. Er ist ein Mönch und diese haben es an sich, religiös zu sein.
Außerdem sind bestimmte Ideen, wenn auch woanders ebenfalls abrufbar, für manche evtl. neu oder sogar hilfreich. Jeder der auf solch einen Mischmasch aus Spiritualität, Religion und Philosophie steht, dem sei dieses Buch empfohlen und deshalb bekommt das Buch von mir auch noch passable 5 von 10 Punkten.

LG,
GNB

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Das Schauspiel namens „Leben“ VI

Heute möchte ich mich mit dem Thema Hoffnung auseinandersetzen.
Die erste Frage hierbei wäre: Was ist Hoffnung?
Hoffnung beschreibt, dass man glaubt, dass etwas Positives eintreten wird. Man hofft auf Liebe, auf Freundschaft, auf ein Stück Kuchen.
Aber halt! Wir sind Rollen eines Schauspiels! Bedeutet dies, dass Hoffnung etwas Vorgeschriebenes ist? Etwas, was wir uns gar nicht aussuchen können? Werden wir immer auf irgendwas hoffen?
Die Antwort ist schlicht und ergreifend: Ja, denn, wenn ihr mal euren Gedanken zuhört, werdet ihr merken, dass alles was ihr denkt, irgendwas beschreibt, worauf ihr hofft.
Nun gut. Ich kann nicht in eure Gedanken hineinsehen, doch muss es doch irgendwo eine Schnittstelle zwischen dir und mir geben. Wieso sollte diese nicht die Fähigkeit des Denkens und des Hoffens sein?
Eine weitere Sache, welche zum Nachdenken anregt ist die, dass Hoffnung beschreibt, dass wir einen Fall eintreten sehen wollen. Sei es, dass Oma uns beim nächsten Besuch eine leckere Torte backt oder, dass wir endlich den Mut fassen können ein Gespräch mit dem Schwarm führen zu können. Alles das kann Hoffnung beschreiben. Aber vielleicht tritt dieser Fall nie ein! Der Autor will es nicht! Würde es so kommen, wie wir uns es vorstellen, würden wir ja fast in einer Sitcom leben(davon abgesehen, dass ich dies hier auch „Die Sitcom namens „Leben““ hätte nennen können).
Es gibt einen Spruch, den vermutlich jeder kennt: „Die Hoffnung stirbt zuletzt!“, doch: Was ist Hoffnung, wenn wir eigentlich ein Schicksal haben, welches wir zum Teil selbst bestimmen können?
Genau. Nichts ist Hoffnung. Nur leere Rede, damit wir uns vorstellen können, dass das Leben ein Wunschkonzert sei.
Ich, als Verfasser dieses Textes, setze sehr viel in Hoffnung, obwohl es doch teilweise so einfach wäre, einfach mal das umzusetzen, was man umsetzen will.
Dazu bräuchten wir, meiner Meinung nach, aber eine Welt, die umkehrbar wäre. Bei der man bei einem Textversprecher, die Szene nochmal von vorne spielt.
Dementsprechend kann man im großen Zusammenhang sagen, dass wir die Hoffnung soeben haben sterben lassen, doch wird sie in jedem einzelnen von uns, egal wie sehr wir uns sträuben, als letztes sterben.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.

 

Das Schauspiel namens „Leben“ VI-Die Hoffnung stirbt zuletzt?
von GNB
Oktober 2014

kurzgesagt(YouTube)

Die Seite, welche ich am meisten besuche im Internet, ist YOUTUBE.
Mittlerweile habe ich (nur?) 36 Kanäle abonniert, die ich z.T. noch nicht mal regelmäßig verfolge, weil….möp(kann sich noch jemand an dieses Wort erinnern? 😀 ).
Einen Kanal möchte ich euch hiermit vorstellen. Naja, eigentlich so gesehen nur drei Videos dieses Kanals hervorheben, doch sind die anderen auch ziemlich gut. Die drei, welche ich vorstellen möchte, regen zum Nachdenken an. Und deprimieren teilweise, aber irgendwie, so weit das überhaupt geht, in einem positiven Sinne
(Paradox, nicht?).

kurz-ge-sagt

In dieser Reihenfolge erscheinen die Silben im Intro. Ein deutscher Kanal, welcher eigentlich Sachen auf Englisch erklärt, aber letztendlich doch einen deutschen Ableger(kurzgesagtDE) gestartet hat.
Drei Themen, die ich hier näher erläutern möchte, haben sie schön erklärt und inspirierten mich am meisten dazu, diesen Artikel zu schreiben.
(Für das Video zum Thema, das Thema anklicken 😉 )

1.Thema: Der Urknall
2.Thema: Zeit
3.Thema: Tod des Universums

Bitte vorher die Videos angucken! Es lohnt sich! Ansonsten wird jetzt Spoiler folgen 😦 !

Gut, denkt ihr jetzt(wenn ihr die Videos nicht gesehen habt. Bin enttäuscht von euch 😛 ). „Bis auf das Letzte klingt jetzt nichts richtig schlimm.“
Aber, aber! Denkt an die Ausmaße!
Der Urknall verläuft so schnell, die Zeit beginnt ab dort, denn davor herrscht Singularität, ohne jegliche Zeit und Naturgesetze, nur damit am Ende in einem Big Rip, Wärmetod oder Big Bounce wieder das Universum zerstört wird? Vielleicht entsteht ein neues oder aber auch nicht.  Wir haben vieles nicht erforscht, aber haben den Drang alles zu erforschen. Wir werden es aber nicht können. Wenn wir uns nicht selbst zerstört haben, dann halt die Sonne, wenn sie uns, mit dem Verdampfen der Ozeane, jegliche Lebensgrundlage nimmt. Doch dann existiert auch bald die Sonne nicht mehr. Wenn diese nicht mehr existiert, wird das Sonnensystem auch nicht mehr existieren und letztendlich enden wir in einem schwarzen Loch oder im Nichts, also wirklich nichts. Auch wenn es jetzt doof klingt, mit nichts meine ich nichts. Noch nicht einmal nichts gibt es im Nichts, denn was WIR als nichts wahrnehmen, existiert im Nichts nicht.
(Verwirrend, aber ich hoffe ihr habt’s verstanden. Wenn nicht verweise ich auf folgenden Kommentar aus einem der Videos:

„Hey Menschen! Cool, dass ihr hier seid und so. Bedenkt aber bitte, dass eure Gehirne ziemlich schlecht darin sind, solche Sachen zu visualisieren. Wenn ihr euch also damit schwer tut [dies euch] vorzustellen macht bitte nicht die Wissenschaft[oder mich] dafür verantwortlich. Eure Gehirne haben sich entwickelt um Babys zu machen und gegen Bären zu kämpfen, vergesst das nicht.“

aus „Der Anfang von Allem–der Urknall“ by kurzgesagtDE auf YouTube

Weil diese Fragen bei mir aufkommen und ich endlos überlegen könnte, finde ich diese Videos einfach wunderbar!

Über Kommis über Yopinion (your opinion-eure Meinung) und über Reaktionen über diese Videos oder diesen Artikel würde ich mich sehr freuen! 😀

LG
GNB

Das Schauspiel namens „Leben“ V

Ein unbekannter Autor hat den Menschen zum Schauspieler seines Stückes „Leben“ auserkoren. Deren Schicksale sind das Script.

Wir haben nun erkannt, dass Gott anscheinend auch nur eine Illusion bzw. eine Figur im Schauspiel ist. Also befassen wir uns nun mit Themen direkt aus dem „Leben“!
Was wurde in unser „Leben“ eingebaut, um es zu verschönern oder um uns einfach nur zu ärgern(zur Unterhaltung des Publikums)?
Kommen wir auf einer der grundlegendsten Dinge unseres „Lebens“: Freundschaft.
Was ist Freundschaft?
Man kann einander vertrauen, akzeptiert sich, hilft sich. Hört einander zu. Es ist etwas was nie aufhört…
Naja gut. Zumindest die letzte These ist FALSCH. Sie trifft auf beste Freunde zu , aber nicht auf normale Freundschaft bzw. nur bedingt.
Statistisch gesehen, wechseln Freunde alle sieben Jahre(oder war es noch öfter?). Das macht diesen Moment der Freundschaft nochmal mehr zu einem besonderen Moment. Du kannst jetzt dankbar sein Freunde zu haben und solltest es genießen(auf welche Art auch immer), denn in sieben Jahren könnte es ganz anders sein.
Leider ist, in Anbetracht unserer bisherigen Erkenntnisse, dies erstmal nur ein Gedanke von Schauspielern, genauso wie die weiteren „Lebensthemen“ die ich ansprechen werde.

Das Schauspiel namens „Leben“ V-Das Add-On Freundschaft
von GNB
Oktober 2014

Das Schauspiel namens „Leben“ IV

Der Mensch hat mehrere Schicksale, die er durch das Spielen seiner Rolle in Abhängigkeit von kleineren Entscheidungsmölichkeiten, bestimmt.

Woher kommen diese Schicksale oder besser gesagt: Wer ist der Autor des Stücks „Leben“?
Es gibt mehrere Wege an die Antwort auf diese Frage zu kommen. Die wahrscheinlich berühmteste ist die der Religion.
Diese besagt, dass es einen Gott gibt (zumindest die in der westlichen Welt am größten vertretenden Weltreligionen) welcher alles erschaffen hat. Also auch den Menschen.
Wenn also unser Leben Schauspiel ist, so ist Gott unser Autor.
Doch Gott haben wir in unserem Schauspiel ja nur erfunden.
Wer ist also dieses „Wesen“ , was uns steuert. Welches über uns, über Gott, über allem steht?

Das Schauspiel namens „Leben“ IV-Die Suche nach dem Autor
von GNB
Oktober 2014

Das Schauspiel namens „Leben“ III

Die Menschen sind Schauspieler ihrer Rollen ist unsere bisherige Erkenntnis.

Das wirft die nächste Frage auf! Heißt es, dass es Schicksal gibt?
Ich würde sagen schon, aber halt nicht DAS Schicksal, sondern eher DIE Schicksale.
Wie vorher schon beschrieben gibt es ja Entscheidungsmöglichkeiten, zumindest eingeschränkte. Die können doch nicht alle auf EIN Schicksal zulaufen.
Wenn ich mich entscheiden müsste, ob ich etwas zu einem Freund sage oder nicht und dann geht die Freundschaft zu Bruch, wenn ich’s sage und wenn ich’s nicht sage bleibt sie erhalten, kann ja nicht am Ende das Schicksal sein mit seiner Freundschaft später zu heiraten(in der Annahme, dass wenn eine Freundschaft einmal zerbrochen ist, sie nur sehr schwer wieder aufzubauen ist, geschweige denn zu einer harmonischen Beziehung wird).

Das Schauspiel namens „Leben“ III-Gibt es Schicksal?
von GNB
Oktober 2014

Das Schauspiel namens „Leben“ II

Wir haben nun festgestellt, dass das Leben anscheinend Schauspiel ist, doch das heißt, wir übernehmen Rollen in der Welt. Sind unsere Rollen vorbestimmt? Wenn dem so wäre, wären viele Sachen paradox dagegen. Wir sind nicht frei. Wir haben keinen freien Willen. Wir können nicht unsere Kaste wechseln. Ist logisch, wir können nicht in eine andere Haut schlüpfen. Das kann kein Lebewesen, noch nicht mal eine Schlange. Aber diese kann ihre Probleme abstreifen, wir nicht. Wir müssen damit leben, weil wir eine Rolle zu spielen haben. Egal wie traurig, glücklich, gesund oder krank sie ist. Wir haben einen Text mit eingeschränkten Entscheidungsmöglichkeiten. Also wie kommen wir auf die Idee, das Menschen frei sind oder gleich? Ich hab nichts gegen diese Illusion, vor allem wenn es um eine Staatsform geht, doch dans ensemble kann man in der Gesellschaft nicht davon ausgehen. Denn wieso werden sonst Menschen mehr angesehen als andere? Weil sie bessere Charaktereigenschaften haben? Wohl kaum. Sie haben einfach eine andere Rolle übernommen, an der wir nichts ändern können. Man kann jetzt wieder sagen: „Dann passe ich mich halt an!“, doch das geht nicht. Willst DU DU sein oder aus deiner Rolle entwachsen und noch schneller zerbrechen, weil DU nicht DU bist?

Das Schauspiel namens „Leben“ II-Wir alle spielen nur unsere Rolle
von GNB
Oktober 2014

Das Schauspiel namens „Leben“ I

Eine regelmäßige Frage bei mir ist: Ist die Person glücklich oder nicht? Wieso wird Glück vorgetäuscht?
Um andere nicht traurig zu stimmen? Was ist das für ein Sinn?
Nur durch das Offenbaren der wahren Emotionen, kann doch die Traurigkeit besiegt werden. Denn sonst gehst du ein.
Beachte ich was nicht? Tja, so ist aber meine Sicht! Wenn ich schauspielern muss, um jemanden nicht noch trauriger zu stimmen, ist das was anderes, doch wieso ist die ganze Welt ein Schauspiel, solange bis du zerbrichst?
Oder wirst du etwa glücklich, wenn du anderen nichts erzählst? Es bringt nichts. Es wird nachgefragt werden, spätestens wenn’s soweit ist.
Doch wieso damit auseinandersetzen, wenn die ganze Welt ein Schauspiel ist, welches von uns gespielt wird. Es gibt keinen Weg zurück. Sagst du’s oder sagst du’s nicht, zerbrichst du oder zerbrichst du nicht, bist du oder bist du nicht?

Das Schauspiel namens „Leben“ I-Das Leben ist ein Schauspiel
von GNB
Oktober 2014