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Eigeninteresse an der politischen Position

Hallo, liebe Leser!

Heute mal wieder etwas Politik. Kürzlich habe ich mich mal wieder gefragt, was ich denn so politisch denke.
Dafür kann man den Wahl-O-Maten zu Rate ziehen, der mir regelmäßig Ergebnisse im SPD-Umkreis ausspuckt. Tatsächlich wollte ich aber vielmehr wissen, was genau meine politische Position ist, denn, anhand der Grundsatzprogramme der Parteien betrachtet, bin ich irgendwo zwischen SPD und FDP, aber so ganz gehöre ich keinem dieser Spektren an und eine eigene Partei zu gründen, kommt für mich derzeit nicht in Frage, da die Arbeitsprozesse innerhalb einer Partei mir viel zu demokratisch sind ^^
Wozu eine Partei für seine eigenen Positionen gründen und letztlich verbaut dir eine Riege der Partei all deine Pläne? Wir haben schon an der AfD gesehen, dass das kein gutes Ende nehmen kann. Waren sie 2013 noch eher konservativ und halbwegs wählbar (wenn auch nicht für mich), sind sie nun eigentlich schon mindestens als Populisten, wenn nicht zu Teilen als Nazis zu bezeichnen (zu Teilen, da die westdeutsche AfD doch noch in mancherlei Hinsicht zahmer ist, als das „DDR-Pendant“).

Also: Was ist meine politische Position? Dafür gibt es wundervolle kartesische Koordinatensysteme, so genannte politische Kompasse.
Ich habe ein paar dieser Tests mal beantwortet und es kam Folgendes dabei raus:

My Political Views
I am a center-left moderate social libertarian
Left: 2.77, Libertarian: 1.72

My Foreign Policy Views
Score: -4.04

My Culture War Stance
Score: -3.88

Political Spectrum Quiz
Political Compass (vom 13.11.2016. Am 12.11.2016 war ich noch ein Feld autoritärer dadurch, dass ich gerade erst die Fragen etwas genauer gelesen habe und dadurch erst bestimmte Superlative bemerkt habe, die ich heute abgelehnt, denen ich aber gestern zugestimmt habe)

Eigentlich wollte ich hier noch eine Nolan-Chart einfügen, aber die Seite, bei der ich die entsprechenden Fragen beantwortet habe, will mir anscheinend keine erstellen. Nun gut. Die Fragen waren eh eher auf us-amerikanische Politik bezogen. Somit wären meine Antworten sowieso nicht ganz wasserdicht gewesen.

Fassen wir das Ergebnis zusammen! Ich sehe mich an sich als sozialliberal und in der Tat geht die Tendenz durchaus dorthin.
Mehr liberal als sozial, aber auch nur etwas.
chart of German parties including Die Linke, Die Grunen, Die Piraten, FDP, SPD, CDU, AFD
Laut der Seite politcalcompass.org stehe ich, betrachtet man die politische Position der deutschen Parteien auf dem Kompass mit dem Stand der BTW 2013, den Grünen sehr nahe. Gibt nur einen sehr kleinen Unterschied. Die SPD wiederum befindet sich, wenn auch nur etwas, schon eher rechts, ist deutlich autoritärer als ich und von der FDP möchte ich gar nicht erst anfangen zu reden. Ich bin gespannt, wie der politische Kompass zur BTW 2017 aussehen wird und wem ich da am nächsten stehe. Evtl. kann mir das meine Wahlentscheidung vereinfachen.

Jetzt möchte ich von euch wissen: Habt ihr schon diese politischen Kompasse gekannt, sie evtl. selber beantwortet und euch einordnen lassen? Was kam dabei raus?
Schreibt es doch in die Kommentare! 🙂

LG,
GNB

 

House Of Cards

Ach wie schön ist Netflix und seine Netflix-Original-Serien!
Dazugehörig ist auch House Of Cards, eine Art Politdrama/Politthriller, welches von Francis „Frank“ Underwood und seiner Frau Claire handelt, welche sich in derzeit 4 erschienenen Staffeln an die Spitze der US-amerikanischen Politik kämpfen durch korrupte Machenschaften, Machtmissbrauch, Intrigen und Manipulation.
Dargestellt werden die Protagonisten von Kevin Spacey und Robin Wright, welche eine sehr gute Arbeit darin leisten, die Charaktere sehr tief wirken zu lassen und wirklich zu erreichen, dass man sich auch zuweilen als Zuschauer von den Underwoods bedrängt/gefährdet fühlt, obwohl es gleichzeitig faszinierend ist, wie sie es schaffen, ihre Pläne wegen ihres Talents zur Berechnung zu erreichen.
Unterstützt werden sie hierbei von loyalen Mitarbeitern, wie dem Stabschef Doug Stamper oder dem Pressesprecher Seth Grayson, welche entweder einfach keine Gnade und Moral zu kennen scheinen (aber dies gut verbergen) oder welche simpel gut mit der Presse umgehen können.
Wenn wir schon von der Presse, der „vierten Gewalt“ sprechen: Die Darstellung dieser in HoC wird in der realen politischen Welt als sehr realistisch eingestuft. Wenn man meint, vor niemandem auf der Hut sein zu müssen als Politiker, dann hat man noch nie die Presse kennengelernt.

Zur Musik: Allgemein ist die Musik von Jeff Beal komponiert worden. Ein besseres Intro als das von House Of Cards, habe ich in meiner kurzen Serienhistorie noch nicht bemerken können. Beal hat sehr gute Arbeit darin geleistet, die gesamte Serie, den gesamten Handlungsstrang an sich, teilweise auch alternierend, je nachdem in welcher Staffel das Intro spielt, mit der Musik einzufangen, ohne dabei das dominante Hauptintro mit den Zusätzen zu verschlechtern. Eher können diese zuweilen sogar bereichern (auch wenn ich weiterhin die Intros von Staffel 1 und 4 am besten finde).

Wo könnt ihr eine der Lieblingsserien von Barack Obama und, falls DAS euch noch nicht überzeugt hat, von mir nun ansehen?
Es gibt mehrere Möglichkeiten. Meines Wissens nach hat Sky sich in Deutschland die Erstausstrahlungsrechte gesichert und kann somit 6 Monate, bevor es Netflix tut, die Serie im deutschen (Pay-)TV senden. Außerdem kann man natürlich auf Netflix zurückgreifen, wo die Serie immer aktuell gehalten wird, wobei ich sogar glaube, dass selbst Amazon Prime diese Serie im Sortiment haben sollte. So leicht kommt man also an dieser Art von Programm nicht drumherum 😀
Aber ich gebe zu, die Serie ist nicht für jeden.
Man sollte schon gewillt sein, einen fast gar bösartigen Protagonisten zu akzeptieren und eventuell sich für Politik interessieren. Außerdem sollte man zumindest etwas Allgemeinwissen über die US-Politik und -Geschichte mitbringen. Muss auch kein allzu großes sein, da auch viele Sachen zumindest in Ansätzen nochmal erklärt werden oder in einen selbsterklärenden Kontext gesetzt werden.

Und nun, „go get it“ oder eher „go watch it“! Alleine für die Staffel 4 lohnt es sich (bitte aber vorher alle anderen Staffeln schauen, um nicht keine Ahnung zu haben, was in S4 passiert)!

Abschlussbewertung: 9/10 Punkten

Falls ihr auch eine Meinung haben solltet: Haut in die Tasten!
Ich bin froh hier wieder etwas mit Motivation geschrieben zu haben. Ich hoffe, dass ich das auch ein paar Mal zwischendurch weiterhin tun kann, nur leider wird jetzt auch die Uni in den Weg kommen, also verzeiht, wenn ich nur unregelmäßig schreibe (wobei ihr das eh von mir gewohnt sein müsstet :D)

LG,
GNB

Quelle (Titelbild):
https://de.wikipedia.org/wiki/House_of_Cards_(Fernsehserie)#/media/File:House_of_Cards_logo.svg
Letzter Abruf: Donnerstag, 20.10.2016, 23:24 Uhr

Eine historische Zäsur – #Brexit

Sieht die britische Flagge bald so aus wie auf dem Beitragsbild? (oder so ähnlich, entschuldigt mein nicht vorhandenes Talent in Paint ^^)
Wie ihr wohl bemerkt haben solltet, hat eine knappe Mehrheit der Briten FÜR einen Austritt aus der EU gestimmt.
Man kann davon halten, was man will, am Ende ist es ein Fakt.

Was also nun? Wie geht es mit Großbritannien weiter, wie mit der EU?
Erstmal zu Großbritannien, weil das noch der lustigste Part von allen ist (ok, für manche von euch evtl. nicht).
Die Wahlergebnisse sprechen für sich: Fast 52% der Briten haben für „Leave“ gestimmt, v.a. ältere Leute und auch eher Menschen auf dem Lande. Wiederum haben zu Großteilen eher die Engländer und Waliser für einen Austritt gestimmt, während die Schotten (zu 62%) und Nordiren (zu 55%) in der EU bleiben wollen.
So ist es nicht verwunderlich, dass Schottland angekündigt hat, sein Unabhängigkeitsreferendum wiederholen zu wollen und es in Nordirland wieder sehr starke Wünsche gibt, wiedervereinigt mit (Süd-)Irland zu sein.
Haben wir am Ende nur noch ein „Kleinbritannien“ aus England und Wales bestehend, sowie Schottland und ein vereinigtes Irland?
Wird „Kleinbritannien“ voll und ganz auf Schafswollhandel und Regenwasserverkauf an Dritte-Welt-Länder angewiesen sein, da die Offshore-Plattformen in der Nordsee zumeist den Schotten gehören?
Es klingt verrückt, was ich hier schreibe und es ist es auch, aber mal ganz ehrlich: Dieser EU-Austritt mit eventuellen Unabhängigkeiten von Schottland und Nordirland (selbst wenn sich Nordirland dann wieder Irland unterordnet) ist ein selten dämlicher Schuss ins Knie, v.a. wirtschaftlich gesehen. Ich bin gespannt, wie die Briten nach dem EU-Austritt ihr Land auf dieser Ebene managen werden.
Ich meine, an sich ist die EU wirtschaftlich gesehen echt nichts Schlechtes. v.a., wenn man so wie GB dauernd nur Extrawürste bekommen hat und an sich nie richtig mitmachen musste, wie es andere Staaten tun. Den Briten wurde doch schon gesagt, was sie machen sollten!

Aber naja – Anscheinend haben es die Briten auf ihrer Insel außerhalb des Festlandes einfach schwerer mit der Logik oder lassen sich von God zu viel saven *nachdenk*

brexit

Wie sieht es nun aber mit der EU aus?
Was hat es für Folgen bzw. was müssen wir folgern oder was bekommen wir gesagt, was wir folgern sollten daraus?

Nun, im ersten Moment ist der Brexit an sich nichts. An sich ist dieses Unterfangen zwar nicht sehr willkommen, aber geht halt auf Lasten Großbritanniens und nicht der EU – also genau andersherum als die ganzen UKIP-Leute das wollten.
Wenn wir die EU in jetziger Form behalten wollen würden, müssten wir den Brexit ausbaden, gucken, dass kein Domino-Effekt vonstatten geht (v.a. nicht bei den größeren, für die Wirtschaft und den Euro wichtigen Staaten) und letztlich, wenn dann Großbritannien draußen ist und wir östlichere Staaten wie Polen, Tschechien oder Ungarn so fest an uns gebunden haben, dass ein Referendum wie in GB auf gar keine Mehrheit mehr stoßen würde, können wir uns freuen, ein stärkeres Europa zu haben, da wir für niemanden mehr Extrawürste braten müssten (und wenn, dann nur noch sehr kleine)!
Nun ist die EU aber leider in ihrer jetzigen Form gescheitert, was man an der Flüchtlingskrise letztes Jahr und spätestens jetzt mit dem Brexit gesehen hat.
Es muss also eine andere Lösung her, aber welche?
Einen sehr interessanten Ansatz finde ich, obwohl ich bis gestern noch steif und fest dagegen war (heute nur noch ein bisschen), den des Staates „Europa“. Ein Staat, der die jetzige EU umfasst. Unsere Nationalstaaten werden zu Regionen Europas mit eigener Regierung innerhalb der Region, aber es gibt an sich sonst nur eine zentrale Europa-Regierung, die durch den Souverän, als durch das Volk, gewählt wird (genau wie der Präsident). Es müsste sich die Idee der europäischen Bevölkerung verankern und dort oben in Brüssel sollen nicht mehr irgendwelche Menschen sitzen, die von den Nationalstaaten entsendet werden und dann Lobbyarbeit betreiben, sondern WIR, das VOLK, soll auf demokratischem Wege Europas Politik in möglichst vielen bis allen Belangen MITbestimmen können.
Genaueres könnt ihr euch anlesen, gibt es im Internet sehr viel dazu.
Wieso ich dagegen bin? Es ist eine Utopie und ich fühle mich einfach nicht als Europäer. Es ist so. Es ist nichts Böswilliges von mir oder, dass ich es nicht versucht hätte und versuchen würde, aber es ist halt so und es tut mir schrecklich für all diejenigen leid, die jetzt von mir enttäuscht sind. Ich bin immer noch Deutscher und das ist das Problem (in diesem Fall, auf logischer, europäischer Ebene gesehen. An sich bin ich stolz Deutscher zu sein, aber halt nicht AfD-Stolz, sondern Fußball-Fahnenschwenker-stolz).
Reformen jetzt in der EU anzusetzen, ist schön und gut, aber ich habe die Befürchtung, dass es nicht reichen könnte. Aber um einen Zustand zu erreichen, der reichen könnte, dafür ist es jetzt leider noch zu früh, wenn eigentlich auch nötig.

Ich hoffe, ich habe alles gesagt, was ich sagen wollte und es auch so aufgeschrieben, wie ich es sagen wollte ^^
Falls euch irgendwas stutzig macht oder ihr etwas anders seht, haut in die Tasten! Ich mag es sehr gern, Kommentare zu lesen und zu beantworten 🙂

Ansonsten wünsche ich euch jetzt noch einen schönen Abend/Tag, je nachdem, wann ihr es lest und schmelzt mir nicht weg 😉 ^^
Übermorgen wird es dann wieder, kündige ich euch schonmal an, einen neuen Event-Blogpost geben, der nichts mit dem ESC zu tun hat, also seid gespannt! 😮

LG,
GNB

 

Das DPRK-360-Projekt

Vor kurzem habe ich eine interessante Entdeckung gemacht:
Das Projekt „DPRK 360“. In diesem zeigt der Fotograf Aram Pan seine Impressionen von Nordkorea (bzw. der Demokratischen Volksrepublik Korea) in Form von Bildern und Videos.
Diese sind natürlich ganz aus der Sicht eines nordkoreanischen Touristen, also sind Arbeitslager oder hungernde Menschen in Slums nicht zu erwarten. Das macht aber auch nichts, denn diese Art Blog soll nicht politisch sein, sondern neutral visuell berichten.
Dementsprechend macht Herr Pan keine Propaganda für Nordkorea, indem er nur die extrem schönen Seiten zeigt, aber er hetzt auch nicht gegen Nordkorea auf und macht absichtlich Fotos oder Videos von Arbeitslagern oder Ähnliches, welche er eventuell auch von außen gesehen haben könnte (!) [hat er laut eigenen Aussagen nicht, da er nur das sah, was auch Touristen sehen würden].
Interessante Bilder sind dabei und auch teilweise gute Erklärungen durch die Fremdenführerin, die mit ihm regelmäßig bei seinen Besuchen in der DVRK unterwegs ist.
Wer selbst reinschauen möchte und eine ausführliche Erklärung zum Projekt wünscht, kann einen Blick auf seine Webseite werfen. Wer direkt nur die Videos haben will, dem lege ich seinen YouTube-Kanal ans Herz.

LG,
GNB

ESC 2016-Review

Zum 61. Mal nun hat sich dieses Jahr der Eurovision Song Contest wiederholt. Dieses Mal lautete das Thema Come together.
Ausgetragen wurde der Musikwettbewerb im schönen Stockholm (Schweden), da Måns Zelmerlöw den letzten ESC in Wien (Österreich) mit dem Song Heroes gewonnen hatte.
Das Event fand in der Ericcson Globe Arena statt und wurde von Måns Zelmerlöw und Petra Mede moderiert.

Die Eröffnung

Dieses Jahr wurde nicht so viel Tra-Ra um die Eröffnung gemacht wie letztes Jahr. Es gab einen Countdown zum Start des ESC und ein paar Kamerabilder aus dem Backstagebereich, bevor plötzlich Töne von bekannten schwedischen DJs wie Avicii, Swedish House Mafia, Alesso und Galantis ertönten.
Ein Catwalk eröffnete sich, Models mit komischen Papierfetzenkleidern liefen mit jeweils einem Teilnehmer zwischen sich darauf herum. Dem Teilnehmer wurde mit Pfeilen gezeigt, wie er sich einzuordnen hatte. Bevor dies aber geschah, posierten die Models kurz vor der Kamera, der Ländername wurde verkündet (auf Englisch) und die Flagge relativ cool im Hintergrund eingeblendet.
Letztlich fühlte man sich aber bei diesem Prozedere eher wie auf einer Fashion Week….ich meine, die Kleider waren echt nicht viel besser als auf so mancher Modenschau xD
Letztlich bildeten alle Modeopfer eine Gasse, um die Moderatoren des ESC 2016 eintreten zu lassen.
Und dann ist alles ganz bunt und poppig, geradezu jung und frisch, genauso wie die Moderatoren vorne (ok, die Petra ist dann doch wieder ein bisschen älter), die mit ganz viel Humor an diese Eröffnung des ESC gehen.

Die Show
Postcards werden auch dieses Jahr wieder nicht von mir verlinkt, auch dadurch begründet, dass es diese noch nicht auf YouTube gibt.
Auf das Punktepapier wird dieses Jahr verzichtet, was nicht heißt, dass ihr keinen Überblick über meine Punkteverteilungen bekommt! Diese werdet ihr nämlich einem PDF-Dokument unten entnehmen können!

1. Belgien

Song: What’s the Pressure  by Laura Tesoro
Music: Sanne Putseys/Birsen Uçar
Lyrics: Sanne Putseys/Louis Favre/Yannick Werther
Auftritt: Die relativ hübsche Belgierin, die nicht nur Sängerin, sondern auch Schauspielerin ist, macht den Anfang mit einer relativ mittelmäßigen Nummer. Die Bühne ist von der Farbe gelb geprägt, das Outfit zu glitzern. Der Song selbst hat mich kaum mitgenommen.
Die Choreo war, wie sich später herausstellen sollte, im Gesamtkontext gesehen relativ gut, hat aber relativ wenige Punkte von mir erhalten, da ich dachte, dass da noch was viel Besseres kommen würde. Wie man sich täuschen kann….
19 Punkte dafür meinerseits.

2. Tschechien

Song: I Stand by Gabriela Gunčíková
Music: Christian Schneider/Sara Biglert
Lyrics: Aidan O’Connor/Sara Biglert
Auftritt: Die Bühne und der Song waren ganz ok und für die Choreo gab es die höchste Punktzahl. Wieso? Zu stehen, bei einem Lied mit dem Titel I stand ist einfach die perfekte Choreo. Das ist einfach mal ein Match 😀
31 Punkte

3. Niederlande

Song: Slow down by Douwe Bob
Music: Douwe Bob Posthuma/Jan-Peter Hoekstra/Jeroen Overman/Matthijs Van Duijvenbode
Lyrics: Douwe Bob Posthuma/Jan-peter Hoekstra/Jeroen Overman
Auftritt: Choreo war hier auch nicht vorhanden, wiederum sah die Bühne mit der Uhr am Boden echt schön aus und der Song hat mir eigentlich auch gefallen. Er soll mir aber bis zum Ende des Wettbewerbs nicht im Kopf bleiben.
22 Punkte

4. Aserbaidschan

Song: Miracle by Samra Rahimli
Music/Lyrics: Amir Aly/Jakke Erixson/Henrik Wikström
Auftritt: 
Auch sie tritt in einem Glitzer-Look auf, der ihr aber gut steht. Das Outfit passt sich perfekt an die Körperlinien an. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, wieso sie einer der besten in der Kategorie „Sex-Appeal“ bei mir war. Choreo gab es natürlich wieder nicht so richtig und der Song hat sich auch nicht so bei mir in die Ohren eingenistet.
21 Punkte

5. Ungarn

Song: Pioneer by Freddie
Music: Szabó Zé
Lyrics: Borbála Csarnai
Auftritt: Der Song war nicht allzu schlecht und das asymmetrisch geschnittene Hemd hat ihm gestanden. Die Bühne mit diesen Erdrissen hatte auch irgendwie etwas. Choreo aber auch hier: Fehlanzeige.
29 Punkte

6. Italien

Song: No Degree of Seperation by Francesca Michielin
Music: Fabio Gargiulo/Federica Abbate/Cheope
Lyrics: Francesca Michielin/Federica Abbate/Norma Jean Martine
Auftritt: Erstmal war ich ja erschreckt, dass der Songtitel plötzlich nicht mehr Italienisch war, wie in der Vorschau, sondern auf Englisch. Ich dachte jetzt, das gesamte Lied sei übersetzt worden. Dem war glücklicherweise nicht so. Die süße Francesca hat einen tollen Song vorgetragen, der abermals nicht mit einer Choreo überzeugen konnte. Wiederum hat die Bühne irgendwie zu ihr als eine Art Hippie gepasst.
32 Punkte

7. Israel

Song: Made of Stars by Hovi Star
Music/Lyrics: Doron Medalie
Auftritt: Ich mag Männer, die sich extrem schminken und dazu während des Auftritts noch extrem glitzern nicht. Tut mir leid. Außerdem mag ich den Song irgendwie nicht. Die Bühne wird im Laufe des Songs wenigstens mittelmäßig schön mit diesen digitalen Sternen.
12 Punkte

8. Bulgarien

Song: If Love was a Crime by Poli Genova
Music: Borislav Milanov/S. Arman/J. Persson/Johnny K. Palmer
Lyrics: Borislav Milanov/S. Arman/J. Persson/Poli Genova
Auftritt: Der Song war nicht so der Knüller, wenn auch ein guter Versuch. Das Outfit ist im Insgesamten eigentlich ein Verbrechen für ein jedes Auge, nicht die Liebe.
16 Punkte

9. Schweden

Song: If I were Sorry by Frans
Music/Lyrics: Frans Jeppsson Wall/Fredrik Andersson/Michael Saxell/Oskar Fogelström
Auftritt; Schon in der Postcard hat der Typ auf mich irgendwie arrogant gewirkt. Die hochgeleckten Haare beim Auftritt an sich hat dieser Erscheinung nicht gerade positiv entgegengewirkt. Die Bühne ist im Gegensatz zur Konkurrenz etwas zu einfach gehalten und der Song selbst klingt mir zu sehr nach Catch & Release von Matt Simons. Vergleicht mal! Da hört man eindeutig starke Parallelen!
5 Punkte

10. Deutschland

Song: Ghost by Jamie-Lee Kriewitz
Music: Anna Leyne/Thomas Burchia/Conrad Hensel
Lyrics: Anna Leyne
Auftritt: Kawaii-Jamie-Lee kam #straightouttaBennigsen, um am ESC teilzunehmen. Mitgebracht hat sie ihren VoG-Gewinnersong Ghost, den ich schon vor ihrem ESC-Auftritt sehr gerne gehört habe. Sie absolviert den Auftritt relativ souverän, die Bühne und ihr Outfit passen zu ihr. Nur an Choreo und Sex-Appeal fehlt es ihr. Aber was soll man da schon machen? Kommt ja eigentlich hauptsächlich auf die Musik an (zumindest sollte es das).
30 Punkte

11. Frankreich

Song: J’ai cherché by Amir
Music: Nazim Khaled/Amir Haddad/Johan Errami
Lyrics: Nazim Khaled/Amir Haddad
Auftritt: Auch hier kannte ich den Song im Vornherein und empfand ihn als sehr gut. Die Universumsbühne, auf der er so gesurft ist, hat mir auch sehr gefallen. Außerdem habe ich die Mischung aus Französisch und Englisch sehr genossen. Etwas schade fand ich die Abänderung der ESC-Version im Gegensatz zur Normalen, nicht etwa durch Kürzung, sondern durch Erweiterung um einen Teil der vorher nicht vorhanden war. Aber naja, tat der Qualität des Songs nichts zum Abbruch.
30 Punkte

12. Polen

Song: Colour of your Life by Michał Szpak
Music: Andy Palmer
Lyrics: Kamil Varen
Auftritt: Ohne ne Choreo, ordentliche Bühne oder Sex-Appeal kommt man einfach nicht weit. Da hilft auch der mittelmäßige Song oder das außergewöhnliche Aussehen nichts.
11 Punkte

13. Australien

Song: Sound of Silence by Dami Im
Music/Lyrics: DNA
Auftritt: Viele fragen sich, wieso Australien immer noch teilnehmen darf. Die sind doch keine Europäer! Es waren höchstens mal welche ^^
Ja, sie haben halt eine große ESC-Fan-Gemeinde und zahlen TV-Gelder. Wieso also nicht einladen? 😀 Ich meine, seither haben sie die Qualität der ESCs auch immer gesteigert, wenn sie teilgenommen haben ^^ Nun aber zurück zum Thema:
Der Auftritt hat mir an diesem Abend am besten gefallen. Die Bühne war schick, genauso wie das Outfit, es gab eine mittelmäßige Choreo und der nicht so stille Song über den Klang der Stille hat mir gefallen.
33 Punkte

14. Zypern

Song: Alter Ego by Minus One
Music/Lyrics: Thomas G.Son/Minus One
Auftritt: Der Song ging eigentlich, die Bühne und die Outfits hatten was.
28 Punkte

15. Serbien

Song: Goodbye (Shelter) by Sanja Vučič
Music/Lyrics: Ivana Peters
Auftritt: Ne, der Song ging nicht so richtig ab für mich, ebenso das Outfit. Schade.
So gibt’s leider nur 16 Punkte

16. Litauen

Song: I’ve been waiting for this Night by Donny Montell
Music/Lyrics: Jonas Thander/Beatrice Robertsson
Auftritt: Das war alles so mittelmäßig. Bis auf den Song. Der war nicht gut. Mittelgut ist zumindest das Outfit gewesen, aber das hat letztendlich auch nicht mehr herausgerissen.
17 Punkte

17. Kroatien

Song: Lighthouse by Nina Kraljić
Music/Lyrics: Andreas Grass/Nikola Paryla
Auftritt: Das Outfit war mal etwas anderes, was ich sehr gut fand. Die Frisur hat mich aber leider an die Frau Krone-Schmalz errinert xD
Ansonsten auch eher mittelmäßig im Insgesamten, wobei Bühne und Choreo ja mal überhaupt nicht richtig vorhanden waren. Außerdem wurde ihre Stimme im Refrain sehr schräg.
Trotzdem noch 23 Punkte

18. Russland

Song: You are the only One by Sergey Lazarev
Music: Dimitris Kontopoulos/Philip Kirkorov
Lyrics: John Ballard/Ralph Charlie
Auftritt: 
Zusammen mit Australien der beste Auftritt des Abends. Die Bühne wie letztes Jahr der Zelmerlöw zu benutzen, hat nur bei diesem Auftritt so gut geklappt wie es klappen sollte, das Lied war auch ganz gut an sich. Dies hat sich auch in den Zuschauervotings niedergeschlagen, aber dazu kommen wir ja noch später.
33 Punkte

19. Spanien

Song: Say Yay! by Barei
Music/Lyrics: Barei/Rubén Villanueva/Victor Pùa
Auftritt: Der Song war ganz ok und es gab eine Choreo, was man sehr zu schätzen wissen muss bei dieser Ausgabe des ESC.
28 Punkte

20. Lettland

Song: Heartbeat by Justs
Music/Lyrics: Aminata Savadogo
Auftritt: Ein mittelmäßiger Song mit mittelmäßiger Bühne, dazu kaum Choreo, aber dafür mit einem ihm stehendem Outfit und einem, wenn ich mich in eine Frau hineinversetzen müsste, gewissen Sex-Appeal-diese Dinge zusammengenommen verhelfen ihm zu 26 Punkten.

21. Ukraine

Song: 1944 by Jamala
Music/Lyrics: Jamala
Auftritt: Yay! Ein politisches Lied! Und danach hat sie sogar noch gewonnen! *kotz*
Das alles war auch nur schlechtes Mittelmaß und dann auch noch hochpolitisch, was eigentlich verboten ist beim ESC. Aber scheiß drauf, trotzdem erlauben und eine schlechte Show abziehen. Nur die Bühne war etwas besser zu bewerten.
21 Punkte

22. Malta

Song: Walk on Water by Ira Losco
Lyrics/Music: Molly Pettersson-Hammar/Lisa Desmond/Tim Larsson/Tobias Lundgren/Ira Losco
Auftritt: Bühne und Choreo der schwangeren Sängerin waren nicht vertreten an diesem Abend. Der Rest mal wieder – mein Lieblingswort in diesem Beitrag anscheinend – Mittelmaß.
22 Punkte

23. Georgien

Song: Midnight Gold by Young Georgian Lolitaz feat. Nika Kocharov
Music: Kote Kalandadze/Thomas G.Son
Lyrics: Kote Kalandadze
Auftritt: Auch wenn ich ihn mit gleich vielen Punkten wie den schwedischen Beitrag bewertet habe, war dieser Beitrag an sich noch schlechter. Hauptsächlich deswegen, da zu viel und zu stark mit Licht gespielt wurde, was mir ein Übelkeitsgefühl verursacht hat (und ich bin nicht Epileptiker, ich kann eigentlich viele Lichteffekte aushalten).
5 Punkte

24. Österreich

Song: Loin d’ici by Zoë
Music/Lyrics: Christof Straub/Zoe Straub
Auftritt: Eine richtige Grinsebacke ist ja hier aufgetreten mit einem sehr schönen französischen Song 🙂
Leider hat es am Ende an Bühne und Outfit gehapert.
24 Punkte

25. Vereinigtes Königreich

Song: You’re not Alone by Joe and Jake
Music/Lyrics: Matt Schwartz/Justin J. Benson/S. Kanes
Auftritt: Ich fand den Song persönlich einfach nicht schön und auch hier hat es an Choreo gefehlt. Deshalb nur 17 Punkte.

26. Armenien

Song: Love Wave by Iveta Mukuchyan
Music: Lilith Navasardyan/Levon Navasardyan
Lyrics: Iveta Mukuchyan/Stephanie Crutchfield
Auftritt: Ich fand den Song ganz ok eigentlich. Das Outfit hat ihr gestanden, etwas Choreo gab es auch, die Sex-Appeal-Punkte hat sie sich auch als einer der wenigen geholt.  Alles in allem 29 Punkte.

Große Pause und Votingzeit

Nun ist die Veranstaltung schon fast ganze zwei Stunden alt. Zeit für eine Pause! Diese ist gespickt mit einem Sketch von Ian McKellen und Derek Jacobi, einer Erklärung des Votingsystems, , einem Auftritt von Justin Timberlake und der Geschichte des schwedischen Pops. Außerdem ist auch dieses Mal die diesjährige Junior-ESC-Gewinnerin interviewt worden, die dieses Mal nicht aus Italien sondern Malta stammt. In einem Song der Moderatoren namens Love Love Peace Peace, eigentlich der beste Auftritt des gesamten ESC-Abends wurde des Weiteren die Formel für den besten ESC-Song offenbart. Plötzlich mischt sich auch noch die lustige „offizielle“ Pressesprecherin der EBU, Lynda Woodruff, ein. Ein bisschen kichern konnte man auf jeden Fall ^^
Natürlich wurde der obligatorische Auftritt des Vorjahresgewinners mit seinem Song nicht vergessen, dieser folgte einem Einspieler, welcher zeigen sollte, wie besessen die Schweden vom ESC sind, auf den Fuß.

Votingergebnisse

Nach 2 Stunden, 52 Minuten und 37 Sekunden beginnt dann die Bekanntgabe der Votingergebnisse der Jurys.
Dieses Jahr war das Votingsystem nämlich etwas anders. 50% der Stimmen entfielen auf die nationalen Jurys, die 1-12 Punkte (außer 9 und 11) an ihre jeweiligen Favoriten gegeben hatten. Die anderen 50% kamen von den Zuschauern. Diese haben auch 1-12 Punkte (außer 9 und 11) an ihre Favoriten gegeben. Die durchschnittliche Anzahl an Punkten für ein Land an ein Land wurden aus den einzelnen Ländern für ein Land zusammengerechnet und wurden am Ende aufaddiert. So sollte das ganze Voting gerechter und spannender werden.
Die Juryergebnisse wurden von den Punktesprechern angesagt, die Zuschauerergebnisse von den Moderatoren. Die deutsche Punktesprecherin war mal wieder Barbara Schöneberger.

Die deutsche Jury bewertete letztlich folgendermaßen:
1–> Litauen
2–> Lettland
3–> Italien
4–> Niederlande
5–> Belgien
6–> Australien
7–> Ukraine
8–> Georgien
10-> Schweden
12-> Israel

Es folgt: Meine Senf zu den Votingergebnissen!
Ich danke dem neuen Votingsystem, dass es offenbart hat, wie politisch diese Veranstaltung ist! Dies konnte man daran sehen, dass die meisten Jurystimmen aus dem Osten zumeist nicht nach Russland gingen, wiederum fast alle Zuschauerstimmen, und die meisten Jurystimmen aus dem Westen nach Australien, einem Land, welches mit Europa kaum was zu tun hat und man somit keine politischen Probleme erwarten dürfte, wenn man dieses Land zum Sieger kürt. Ich will mich nicht der russischen Theorie anschließen, dass sie „um den Sieg gebracht wurden“, aber ich glaube trotzdem, dass diese Veranstaltung dieses Jahr wieder mal sehr, sehr stark gezeigt hat, wie politisch diese Veranstaltung ist. Wieso musste ausgerechnet ein politischer Song, der Russland absichtlich provoziert hat, gewinnen? Wieso ein hochpolitischer Song, der noch nicht mal megagut klang, aber dafür Jamie-Lee auf den letzten Platz mit mickrigen 11 Punkten (zum Vergleich: Ukraine hatte am Ende 534 Punkte) schicken, trotz einer soliden Performance?
Ist meiner Meinung nach nicht verständlich und ich kann deshalb auch den Unmut der Russen als auch der Deutschen verstehen.
So soll der ESC eigentlich nicht sein!
Auch sehr schade fand ich im Gesamtbild der Show, dass sich Måns und Petra echt viel Mühe gegeben haben, diesen ESC zu einem sehr guten ESC zu machen, doch leider fehlte es allgemein an guter Musik. Es gab eigentlich keine herrausragenden und nur 4, 5 gute Songs und das ist zu wenig. Stockholm 2016 hätte Kopenhagen 2014 als besten Song Contest aufholen können, sie haben es aber leider nicht geschafft.

Nun ja, mal gucken wie der ukrainische ESC nächstes Jahr wird. Ich tippe auf „noch politischer als die Jahre zuvor“, aber selbst wenn, wird die Musikauswahl hoffentlich etwas besser sein.

Bis dahin wünsche ich euch noch einen schönen Tag/Abend/was_auch_immer und LG,
GNB 🙂

Endergebnisse (Top 5)

  1. Ukraine (534 Punkte)
  2. Australien (511 Punkte)
  3. Russland (491 Punkte)
  4. Bulgarien (307 Punkte)
  5. Schweden (261 Punkte)

Meine Bewertungen

Mein Voting (PDF)

Einen Nerv getroffen

Hallo, ihr Mitlesermenschen!
Erstmal vorweg: Es tut mir aufrichtig leid, dass ich im April gar nichts gebloggt habe! Ich war mit Lernen und dem restlichen Privatleben 24/7 beschäftigt und da konnte ich leider ordentliche Blogbeiträge nicht mehr dazwischen bringen.
Worüber auch? Gelesen habe ich nichts (bis auf mein Chemie- und Geschichtsbuch), House of Cards habe ich bisher nur bis zur Hälfte gesehen (es gibt erst am Ende der Serie eine Rezi dazu), Filme habe ich auch keine geguckt und zu neuen Rezis zum Thema Gastronomie oder Gaming, zwei Themen, die ich eigentlich noch gerne abdecken würde, konnte ich mangels neuen Games auf meinem PC (wegen wenig Geld) und fehlenden Bewertungskriterien von Gastro-Betrieben meinerseits, leider nicht sehr viel schreiben. Dafür ein dickes „ENTSCHULDIGUNG!“.
Eigentlich hätte auch heute nichts kommen sollen, da ich nächste Woche Abi schreibe und mich nicht so ablenken lassen wollte, aber ich muss einfach mal etwas zum Thema „Verschwörungstheorien“ schreiben.

Wie komme ich dazu, darüber zu schreiben? Nun, eine gewisse Autorin, deren Blog ich regelmäßig besuche, glaubt an Chemtrails und ich hatte mit ihr eine riesige Diskussion darüber auf ihrem Blog. Wir haben festgestellt, dass wir nicht auf eine Meinung kommen werden, egal, wie wir es wenden und drehen.
Das ist an und für sich auch ok. Nun hat sie aber heute Bilder hochgeladen, bei denen sie Kondensstreifen, stinknormale Kondensstreifen, als Chemtrails „entlarvt“ hat. Ihre Quellen: Sie ist Augenzeugin der Kondensstreifen gewesen und es waren Leute dabei, die das auch „komisch“ fanden.
Nun wäre ich nicht ich, hätte ich nicht erstmal dazu geschrieben, dass das normale Kondensstreifen seien und hätte ich nicht, als zweiten Schritt, die vernünftigen Kommentare eines Users auf ihrem Blog geliket.
Sie ist davon natürlich unbeeindruckt und versucht die rationalsten Argumente mit ihrem Glauben zu entwerten.
Ich möchte echt niemandem zu Nahe treten oder irgendjemanden beleidigen, aber ich verstehe echt nicht, wie stur man gegen Aufklärung und Vernunft sein kann.
Da ist ein Hobbyphysiker und -chemiker, der sich jahrelang auch mit der chemischen Zusammensetzung des Himmels und der Erde, sowie mit Strömungen dort oben auseinandersetzt, der sich auch mal mit Chemtrails auseinandergesetzt hat und kann ihr auf wissenschaftlicher Ebene erklären, wieso das keine Chemtrails sein können.
In der Tat hat er auch eingeräumt, dass er Messinstrumente etc. bräuchte, um es vollkommen zu beweisen, aber eigentlich braucht er selbst das nicht, da der Deutsche Wetterdienst (DWD) dies schon mehrmals gemacht hat und ich meine, die kennen sich mit dem Wetter und Wolken und vermeintlichen Chemtrails doch wohl aus!
Aber nein, sie beharrt auf ihrem Unentschieden und ihrem Glauben an Chemtrails, weil sie es mit den Augen gesehen haben soll. Nicht, weil sie es hinterfragt hat oder ähnliches, sondern allein wegen ihrer Augen und der Aussage anderer Leute, dass das „komisch“ sei. Das ist aber KEIN Beweis.
Ich habe mich mit dem Thema Chemtrails auch auseinandergesetzt wegen der Diskussion mit ihr und es gibt mehrere Argumente von Experten, wieso es Chemtrails nicht geben kann.
Diese lassen sie unbeeindruckt. Sie geht auf ihre Experten zurück. Schade bloß, dass ein FBI-Agent (oder meinetwegen auch Vize) und ein bodenprobenentnehmender Politiker oder Biologe wohl kaum eine Ahnung von der Luft hat bzw mit Bodenproben halt nichts in der Luft nachweisen kann. Natürlich kann er eine Theorie haben, aber ich habe bei keinem ihrer Experten auch nur einen Ansatz gesehen, diese Theorie mal zu hinterfragen und sich Menschen dazuzuholen, die das belegen könnten!
Wir leben eigentlich in einem aufgeklärten Zeitalter, bei dem der Mensch vernünftig agieren könnte. Wenn er eine Theorie hat, kann er es, eventuell mit Hilfe von anderen, nachweisen! Wieso macht sie oder machen ihre Experten das denn nicht? Sie stellen nur bloße Behauptungen auf, mit denen sie Angst streuen und somit auch Menschen für ihren Glauben gewinnen, denn mit Angst kann man am besten Leute für eine Sache gewinnen. Aber Beweise erbringen, das tun sie nicht! Und das ist das, was mich aufregt. Es ist nicht, dass wir verschiedene Meinungen zu dem Thema haben oder das ich unbedingt Recht haben muss, nein, es ist einfach nur mein Hass gegenüber Unaufgeklärtheit und der Faulheit des Menschen sich aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit zu befreien (wie es Kant formuliert hat).
Glauben hat in unserer Welt eigentlich nichts mehr verloren. Er stellt sich gegen die Aufklärung und macht Menschen erst hilflos. Er bietet zu viel Halt, welchen sich der Mensch selbst geben könnte, wenn er sich mal auf seine Vernunft und Neugierde einlassen würde. Stattdessen wird sich darauf nicht eingelassen und das wird gesehen von manchen Personen, die dann Misstrauen und Verschwörungstheorien streuen.
Dann entstehen plötzlich die Menschen, die an Chemtrails glauben, die die AfD als den Allheilsbringer sehen (#Hitler) und die Demokratie und Europa als das beschissenste der Welt, obwohl wir genau darauf Jahrhunderte zugearbeitet haben!

Diesen Menschen möchte ich zwei Worte auf den Weg mitgeben und ich hoffe, dass ihr sie euch zu Herzen nehmt und mal in Ruhe über die Worte nachdenkt:
„Wacht auf!“

LG,
GNB

Isch hab Geisterblitz by Philipp Möller

OT/DT: Isch hab Geisterblitz-Neue Wortschätze vom Schulhof
Autor: Philipp Möller
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 978-3-404-60782-2
Preis: 9,99€

Eigentlich wollte ich jetzt gerade nicht diesen Post verfassen, sondern Sherlock [Rezension folgt] gucken…
Andererseits habe ich das Buch heute fertig gelesen und ich bevorzuge es, meine Rezensionen dann zu verfassen, wenn ich noch eine Menge vom zu rezensierendem Objekt im Gedächtnis habe.
Wie ihr oben seht, las ich „Isch hab Geisterblitz“ vom Autor, dessen Vorname ich immer falsch schreibe, Phillipp  Philipp Möller, der durch sein Buch „Isch geh Schulhof“ Bekanntheit erlangt hat.

Isch hab Geisterblitz spielt ein paar Jahre nach Isch geh Schulhof. Philipp Möller soll in diesem Buch, einer Autobiographie im weitesten Sinne, Khalim, einem Schüler aus seiner ehemaligen 6e aus Isch geh Schulhof dazu verhelfen, den MSA zu bestehen.
Dies gestaltet sich aber aufgrund von Khalims ziemlich schlechtem Deutsch und seiner Drogensucht als schwierig.
Dabei zieht Möller immer wieder Schlüsse, was in unserem Bildungssystem (das wir aus seiner Sicht nicht haben), aber auch in unserem System, wie wir Integration vollziehen, ändern muss und appelliert am Ende auch an verschiedene Personengruppen sich für diese Änderungen einzusetzen, statt immer nur stillschweigend zuzusehen und sich zu beschweren!

Der Schreibstil ist nicht überragend. Es ist halt eine Nacherzählung von erlebten Ereignissen, die einen, obwohl sie es nicht sollten, zum Schmunzeln bringen, teilweise auch zum Lachen.
Aufgrund des politischen Fadens, der sich ebenfalls durch das Buch zieht, würde ich das Buch jedem politisch Interessierten empfehlen!
(Genauso würde ich es auch bei Isch geh Schulhof handhaben, wo der politische Faden sogar noch stärker ausgeprägt ist).
Es handelt sich alles in allem für ein durchschnittliches Stück Literatur, was aber auf seiner Ebene gesehen, gut ist.

Abschlussbewertung: 7,5/10 Punkte (Premiere: erstes Buch mit halben Punkten!)

LG
GNB

Sturz der Titanen by Ken Follett

sturzdertitanen
OT: Fall of Giants
DT: Sturz der Titanen
Autor: Ken Follett
Verlag: Bastei-Lübbe
ISBN: 978-3-4041-6660-2
Preis: 12,99€

Der erste Teil der „Jahrhundert-Trilogie“ von Ken Follett, die die Geschichte des 20.Jahrhunderts in schöne Romane verpacken soll, heißt „Sturz der Titanen“ und handelt von der Zeit vor, während und kurz nach dem Ersten Weltkrieg.
Die Handlung an sich spielt zum Großteil in Europa (Großbritannien(Wales und England), Frankreich(kriegsbedingt), Deutschland und Russland), doch später im Buch wird auch öfter nach Amerika gereist oder sogar zeitweise nach Asien.
Was mir besonders gut am Buch gefällt, sind diese Hauptkerne, um den sich die ganze Geschichte aufbaut. Die ganzen historischen Fakten und Zusammenhänge, die Follett sich, zusammen mit etwaigen Historikern, angeeignet hat und in die Geschichte hat mit einfließen lassen, sind sehr interessant, da sie über die Fakten aus dem Schulfach Geschichte hinaus gehen, und werden auch sehr genau erläutert.
Sehr schön hierbei finde ich, dass nicht nur eine Seite (z.B. nur die amerikanische Sicht) betrachtet wurde, sondern auch von mehreren Seiten deren Sichten genannt werden. Die bösen Deutschen werden des Öfteren auch mal in Schutz genommen und das durch einen tollen deutschen Protagonisten, der die deutsche Sicht vor allem rational erklärt (aber dennoch aus seinem Patriotismus heraus).
Die Handlungsorte scheinen mir aus historischer Sicht gut gewählt.
Zur Erklärung: In den USA gibt es einen politisch wichtigen Strang (den des Diplomaten Gus Dewar) und einen eher unwichtigen (den vom, aus Russland geflüchteten, Lew Peschkow und seiner Frau Olga), in Europa gibt es an sich drei Stränge, davon zwei englische (einmal Ethel Williams, die sich für die Frauenrechte in ihrem Land einsetzt und zum anderen den Strang des Earl Fitzherberts, dem konservativen Aristokraten, den man meistens nur hassen kann, aber dazu später) und einen deutschen (den des Walter von Ulrich, einem deutsch-liberalem Adeligen) und zu guter Letzt existiert noch ein russischer Strang (der des Grigori Peschkow, der als Revolutionär für die Bolschewiken kämpft). Ihr seht, es werden viele Seiten betrachtet und das für fast jedes großes Ereignis, welches im Buch genannt wird.
Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet, auch wenn man sich nur teilweise in sie hineinversetzen kann. Man steht als Leser den Charakteren am Ende doch eher distanziert gegenüber. Dennoch konnte sich so manche Figur bei mir entweder ins Herz spielen (Ethel Williams, Walter von Ulrich, Gus Dewar) oder in meine Liste an Buchcharakteren, die in der Hölle auf ewig schmoren sollen(Lew Peschkow, Earl Fitzherbert, Bea).
Der Schreibstil des Buches ist auch gelungen, wenn man das so sagen kann. Es baut sich teilweise Spannung auf, man kann mit den Charakteren manchmal mitfühlen, weil einfach alles sehr genau beschrieben ist.
Auch sehr genau beschrieben sind die Literotica-Elemente, die teilweise auftauchen und das etwas langgezogene Buch auflockern sollen.
Doch bleibt sich Follett nicht treu auf der Ebene. Wo er am Anfang noch jede einzelne Sex- oder Zärtlichkeitsszene ganz genau beschreibt und analysiert wird er in der Mitte und am Ende nachlässig und schreibt einfach „Liebe machen“. Muss reichen. Ich meine zwar nicht, dass er hätte jetzt alles ausformulieren müssen und dass ich die Szenen unbedingt gebraucht hätte (für die Handlung waren sie nicht unbedingt tragend), doch sollte man sich als Autor schon der Linie treu bleiben und entweder viel bis alles wirklich beschreiben oder halt alles auf zwei bis drei Worte kürzen.

Wenn wir schon beim Kürzen sind, können wir ja mal richtig anfangen zu kritisieren. Das Buch ist zuweilen ziemlich lang gezogen. Manchmal gibt es auch Wiederholungen, die man hätte wegstreichen können (Was heißt hier „manchmal“? Vor allem auf Gefühlsebene gibt es das gesamte Buch hindurch Wiederholungen!). Doch im Gegenzug würde ich dann wieder sagen, dass das Buch sogar zu kurz ist (trotz 1020 Seiten). Die Zeit vor dem Krieg war relativ gut in der Länge, genauso wie alle Vorgänge während des Krieges (Revolution in Russland und der Krieg an sich)), doch am Ende wurde sehr viel übersprungen. Nach dem Jahre 1919 findet man sich plötzlich 1923 beim Hitler-Putsch wieder und dann ist das Buch zu Ende. Das kann es aus meiner Sicht nicht sein, vor allem, weil der zweite Teil mit dem Jahr 1933 beginnt. Das Buch war sowieso schon elendig lang. Die 100 bis 200 Seiten mehr, hätten den Kohl auch nicht mehr sehr viel fetter gemacht.
Auch die ziemlich vorhersehbare Handlung hat mir nicht allzu gut gefallen und damit meine ich nicht die historische Handlung. Das war klar, dass die vorhersehbar sein würde. Teilweise habe ich auch auf bestimmte Ereignisse gewartet, nein, das ist es nicht. Ich meine die Handlungen auf Gefühlsebene bzw. fiktionaler Geschichtsebene. Das finde ich leider ziemlich schade.
Um die Handlung, die ich oben hoch gelobt habe, trotzdem auch noch mal auf die Waagschale zu legen: Ich meinte zwar, dass mehrere Sichten berücksichtigt werden und das stimmt auch, trotz alledem ist die Geschichte leider ziemlich stark auf England und später die USA fokussiert. Deutschland spielt in der Gesamthandlung eine annähernd gleiche Rolle wie der Strang von Lew Peschkow in den USA (wobei ich hierbei von Glück reden muss).
Auch etwas komisch empfand ich es, dass die Sicht Österreich-Ungarns nicht richtig zur Geltung kam, dem Hauptaggressor des Ersten Weltkriegs (zumindest, wenn es um den Beginn des Krieges geht).
Trotz alledem freue ich mich darauf den zweiten Teil „Winter der Welt“ zu lesen (auch wenn ich als nächstes vorhabe, „Schatten des Windes“ zu lesen) und gebe dem Buch….

Abschlussbewertung: 7/10 Punkte

Seid ihr denn der Typ für dicke Bücher? Mögt ihr diese vielen historischen Fakten genauso sehr wie ich? Und zu guter Letzt: Wie seht ihr das mit den Literotica-Elementen in diesem Buch (oder auch in anderen), also wie viel darf davon enthalten sein, um das Buch aufzulockern und wann sollte man es sein lassen? Schreibt es mir in die Kommentare 🙂

LG
GNB

Der Islamische Staat

Eigentlich wollte ich ja eine Buchrezension zum Anfang des Jahres 2015 eröffnen(übrigens noch einmal ein frohes, neues Jahr euch allen!), doch drängt es mich eine Stellungnahme zum Interview zwischen Jürgen Todenhöfer und dem deutschen Jihadisten Paul Emde, alias Abu Qatada, zu schreiben.

Dieses Interview verletzt mich, sprich, macht mich traurig und erschüttert mich bis ins Mark.

Ich will mir nicht vorstellen, was passieren würde, wenn der IS hier in Deutschland angreifen würde. Christen und Juden seien nur gegen ein Schutzgeld frei und geschützt, andernfalls richte das Schwert. Andere muslimische Gruppierungen werden durch das Schwert gerichtet oder werden zu Sklaven gemacht.
Und dies alles wird begründet auf Allah oder Gott oder wie auch immer man ihn nennen möge.

DAS sind die Sündiger. Ihr wisst, ich bin nicht religiös. Ich würde wahrscheinlich auf der Liste der IS stehen, sofort getötet zu werden, erst recht nach einem Post wie diesem, den ich jetzt verfasse(oder aus eurer Sicht „verfasst habe“), trotzdem ist es INAKZEPTABEL wie diese Gotteslästerer Gott als Ausrede für den Krieg benutzen.
Gut, wir dürfen nicht vergessen, dass vor allem die Christen in Form der Kreuzzüge genau dies auch getan haben, doch gehört dies komplett der Vergangenheit an. Wir leben in einer modernen Gesellschaft, bei der mich erstaunt, dass es immer mehr Leute, auch viele Deutsche, zu den Islamisten ziehen.

Wo leben wir denn hier? Ja, es kann durchaus sein, dass Muslime z.T. in Deutschland diskriminiert werden, aber dies ist kein Grund sich dem IS anzuschließen. Wenn sie (zum aus irgendwelchen Gründen zum Islam konvertierte Deutsche) mit ihrem Leben unzufrieden sind und sterben wollen, sollen sie sich, so hart es auch klingen mag, auf anderem Wege umbringen, aber nicht „Allahs wegen“ im Krieg.

Der IS ist eine Gefahr für uns alle. Wir müssen uns vor ihnen hüten. Wovor wir uns aber auch hüten müssen, ist, dass wir Muslime als schlecht darstellen, auf rechten Populismus hereinfallen, Korane verbrennen. Der IS hat nada de niente mit dem Islam zu tun. Das sind Extremisten, die den Koran wahrscheinlich kein einziges Mal richtig studiert haben. Der Islam ist eine friedliche Religion. Ich konnte während meiner Abwesenheit, bei der ich mich, gezwungenermaßen, in einer Mutter-Kind-Kur im Odenwald befand, mit muslimischen Kindern unterhalten und wie deren Einstellung zur Religion und zum IS sind. Sie studieren schon den Koran. Nichts darüber, dass Christen und Juden getötet werden sollen. Kein Aufruf Allahs zum Jihad gegen anders glaubende Länder.

Ich habe somit zu sagen, in einem abgewandelten Zitat von Karl Marx‘ „Proletarier aller Länder-vereinigt euch!“:
„Friedlebende Muslime aller Länder-vereinigt euch! In einem Kampf gegen die Gotteslästerer mit dem Namen ‚IS‘!“

Das Interview ist u. A. HIER zu finden.

ESC 2014-Review

Auch wenn es jetzt nach einem halben Jahr etwas spät kommt, hier ist nun mein Rückblick zum ESC 2014. Unter dem Thema #Join Us lud Kopenhagen(Dänemark) zum diesjährigen Gesangswettbewerb ein, denn letztes Jahr gewann Emmelie de Forest den Wettbewerb in Malmö(Schweden) mit dem Lied „Only Teardrops“. Beim ESC 2014 handelt es sich um den 59.Eurovision Song Contest, welcher von Nikolaj Koppel, Lise Rølle und Pilou Asbæk moderiert wurde.

Die Eröffnung

Der ESC 2014 beginnt mit einem kleinen Filmchen, welches leicht an einen Action-Film erinnert. Diese „Agenten“ landen auf dem B&W Hallerne-Gelände(Veranstaltungsort des ESC), machen sich erkenntlich und laufen mit hochgehaltenen Flaggen der teilnehmenden Länder in das Gebäude. Die Szenerie wechselt. Man schaut nun auf die volle B&W Hallerne-Halle samt Bühne, auf der nun die „Agenten“ mit den Flaggen sind. Es gibt einen kleinen sportlichen Act und danach werden die Kandidaten, der Reihe der Startplätze nach vorgestellt.
Beispiel: „Start Number 7-Armenia-L’Arménie-Armenien(dän.)
Es folgt das Auftreten und Vorstellen der Moderatoren, sowie der Startschuss.

Die Show
1.Ukraine

Postcard
Song: Tick-Tock by Maria Yaremchuk
Music: Maria Yaremchuk
Lyrics: Maria Yaremchuk/Sandra Bjurman
Auftritt: 
Lichteffekte sind gut,  dennoch sind i.A. Auftritt und Lied eher langweilig

2.Belarus/Biélorussie/Weißrussland

Postcard
Song: Cheesecake by Teo
          Music: Yury Vashchuk(Teo)
          Lyrics: Dmitry Novik
Auftritt: Das Käsekuchen-Lied mochte ich, auch wenn es eher ESC-typisch war und der Auftritt auch nur so naja war.

3.Azerbaijan

Postcard
Song: Start a Fire by Dilara Kazimova
    Music/Lyrics: Stefan Örn/Johan Kronlund/Alessandra Günthardt
Auftritt: 
Ich möchte nicht allzuviele Worte verlieren. Auftritt und Song waren stinklangweilig.

4.Iceland/Islande/Island

Postcard
Song: No Prejudice by Pollapönk
Music: Heidar Örn Kristjannson
Lyrics: H.Ö.Kristjannson, Haraldur Freyr Gislason, John Grant
Auftritt: 
Sehr farbenfroh. Das Lied mit einer tiefen Bedeutung, die schon im Titel erkennbar ist. Eigentlich relativ guter Song, welcher sich aber wie ein Kinderserien-Intro aus den USA anhört und sich nicht richtig in mein Ohr einspielen konnte.

5.Norway/Norvège/Norwegen

Postcard
Song: Silent Storm by Carl Espen
      Music/Lyrics: Josefin Winther
Auftritt: 
Song gehört auch eher zu der langweiligen Sorte. Der Refrain ist dennoch relativ schön und als dieser zum zweiten Mal wiederholt wird, wird dieser auf der Bühne auch schön inszeniert.

6.Romania/Roumanie/Rumänien

Postcard
Song:  Miracle by Paula Seling&OVI
       Music/Lyrics: OVI/Philip Halloun/Frida Amundsen/Beyond51
Auftritt:
Auftritt eher lw. Lied würde gut sein, wenn mich nicht dieses Gefühl beschleichen würde, dass ich ein Lied mit ähnlicher Melodie schon vorher gehört hätte. Und am Ende das Gegenseitige Reinschreien in’s Mikrofon neben dem Ohr des Anderen, von der Zeile „It’s a miracle!“ muss doch unglaublich schmerzhaft sein, oder?

7.Armenia/Arménie/Armenien

Postcard
Song: Not alone by AramMP3
       Music: AramMP3
Lyrics: Garik Papoyan
Auftritt: 
Der erste Eindruck ist: Langweilig. Ruhe Stimme, Klaviergeklimper, zwischendurch ein bisschen Trommelwirbel, außerdem dauernd diese „Not Alone“-Wiederholung, ohne einen Refrain zu erkennen. Dies für ganze eineinhalb Minuten! Doch dieses „Not Alone“ wurde langsam immer kraftvoller bis es schließlich eine Dubstep-Explosion mit einer bombastischen Stimme gibt. Hier dreht auch der Auftritt auf mit coolen Lichteffekten und aus dem Boden schießenden Feuer. Und dann wird es plötzlich wieder ganz ruhig und auch AramMP3 ist von einer Note auf die andere wieder der ruhige, leise, fast schüchtern wirkende Aram. DAS nenne ich eine geile Performance.

8.Montenegro

Postcard
Song: Moj Svijet by Sergej Cetkovic
       Music: Sergej Cetkovic
Lyrics: Sergej Cetkovic/Emina Sandal
Auftritt: 
Eine Eiskunstläuferin übernimmt das Tanzen, Cetkovic singt und er hat eine sehr gute Stimme. Der Text ist montenegrinisch. Ich glaube, dass diese ein ESC-Kandidat gewesen sein könnte, wie viele sich den ESC in ihrem Traum vorstellen. Ein Act mit gutem Song in der Sprache, aus dem Land wo der Act herkommt.

9.Poland/Pologne/Polen

Postcard
Song: My Słowianie-We are Slavic by Donatan&Cleo
       Music: Donatan
Lyrics: Cleo
Auftritt: 
Rap und auf Polnisch! 😀
Es klingt irgendwie jede Zeile gleich, aber um dies bei der ausländischen, d.h. zumindest bei dortiger männlicher Bevölkerung, auszugleichen werden traditionelle Trachten benutzt, die von schönen Frauen angezogen werden. Bei der Aufnahme des ESCs hat der Kameramann auch vor allem auf diese hingehalten.

10.Greece/Grèce/Griechenland

Postcard
Song: Rise Up by Freaky Fortune feat. RiskyKidd
       Music: Freaky Fortune
Lyrics: Freaky Fortune, RiskyKidd
Auftritt: 
Hier wurde ganz klar versucht einen Partyhit zu komponieren, was sogar ziemlich gelungen ist. Wenn man sich an manchen Stellen die Stimmen der Sänger wegdenkt.

11.Austria/Autriche/Österreich

PostcardAS
Song: Rise like a Phoenix by Conchita Wurst
       Music:/Lyrics: Charly Mason/Ali Zuckowski/Julian Maas/Joey Patulka
Auftritt: Melodie und Stimme sind einfach gut. Gut, die Optik ist ungewöhnlich, aber Gegner Conchita Wursts, die sie aufgrund ihres Auftritts fertig machen kann ich nicht verstehen. Eins ist deshalb aber sicher: Sie polarisierte! Rise like a Phoenix!

12.Germany/Allemagne/Deutschland

Postcard
Song: Is it right? by Elaiza
      Music: Elzbieta Steinmetz/Frank Kretschmer
Lyrics: Elzbieta Steinmetz/Adam Kesselhaut
Auftritt: 
Das Outfit der Elzbieta fand ich relativ grauenhaft 😀
Und den Song fand ich von Anfang an nicht so richtig prall. Unheilig oder Santiano hätte mir besser auf dieser Bühne gepasst, aber man kann halt nicht alles haben 😉

Kleine Pause

Nun wurde eine kleine Pause eingebaut, in der ESC-Rekorde aufgezeigt wurden, wie zum Beispiel die höchste Note, die gesungen wurde.

13.Sweden/Suéde/Schweden

Postcard
Song: Undo by Sanna Nielsen
Music/Lyrics: Fredrik Kempe/David Kreuger/Hamed „K-One“ Pirouzpanah
Auftritt: 
Typisches ESC-Lied. Musik lauter als Gesang und wenn der Gesang mal lauter war, war es eher eine Art rumkreischen. Mit dem Lied konnte ich nichts anfangen.

14.France/France/Frankreich

Postcard
Song: Moustache by Twin Twin
        Music: Pierre Beyres/Kim N’Guyen
Lyrics: Lorent Ardouvia/François Ardouvia
Auftritt: 
Der Franzose versucht übermäßig cool zu sein und das Publikum MEHR als einzubeziehen. Das macht diesen Auftritt etwas schlechter als er hätte sein müssen. Live singen geht bei denen auch nicht. Es klingt ekelhaft. Wenn ihr euch aber die am Computer verschönerte Version anhört, dann werdet ihr merken, dass dies eigentlich ein ziemlich gutes ist. Es ist halt auf Französisch geschrieben und hat sogar ein tiefgründiges Thema: Materialismus. Dies erkennt aber wegen des französischen Textes wahrscheinlich fast niemand xD
Eine weitere Anmerkung: Genau wie Jedward beim ESC 2011 in Düsseldorf hat auch der Sänger von Twin Twin eine hochgestylte Frisur. Er will also zumindest irgendwie auffallen oder „cool“ aussehen. 😉

15.Russia/Russie/Russland

Postcard
Song: Shine by Tolmachevy Sisters
        Music: Philipp Kirkorov/Dimitris Kontopoulos
Lyrics: John Ballard/Ralph Charlie/Gerard James Borg
Auftritt: 
Die beiden 17-jährigen Schwestern im weißen Kleid mit den langen blonden Jahren und den guten Stimmen haben die Buh-Rufe nicht verdient(weiteres weiter unten). Das Lied klingt einfach gut und ihre Stimmen passen einfach. Der Auftritt mit dieser Art Wippe ist auch relativ gut gelungen.

16.Italy/Italie/Italien

Postcard
Song: La mia Città by Emma
      Music/Lyrics: Emma Marrone
Auftritt: 
Ich sage als Viertel-Italiener: Nein, dass ist nicht so ein tolles Lied. Die Performance als Caesaria(weibl. Form Caesars, habe ich mir mal ausgedacht)ist dennoch gut gelungen.

17.Slovenia/Slovénie/Slowenien

Postcard
Song: Round and Round by Tinkara Kovac
Music: Raay
Lyrics: Tinkara Kovac/Hannah Mancini/Tina Pis
Auftritt: 
Background-Sänger sind gut. Ich hab wieder das Gefühl, so ein Lied schonmal gehört zu haben. Und hier war die Tinkara wohl ganz schlau und hat gedacht, wenn sie auch eine Flöte mit in ihren Auftritt nimmt, so wie Emmelie de Forest letztes Jahr, wird sie gewinnen. Hat sie sich wohl getäuscht.

18.Finland/Finlande/Finnland

Postcard
Song: Something Better by Softengine
       Music: Topi Latukka
Lyrics: Henri Oskar/Topi Latukka
Auftritt: 
Eine Boyband mit so einer typischen Halb-Rock-Halb-Pop-Melodie. Eigentlich nichts, na? Richtig! Neues!

19.Spain/Espagne/Spanien

Postcard
Song: Dancing in the Rain by Ruth Lorenzo
        Music/Lyrics: Ruth Lorenzo/James Lawrence Irwin/Julian Emery
Auftritt: „
Gab es das Lied nicht schon vorher?“, frage ich mich mal wieder. Egal, es klingt gut.

20.Switzerland/Suisse/Schweiz

Postcard
Song: Hunter of Stars by Sebalter
        Music/Lyrics: Sebastiano Paù-Lessi
Auftritt: 
Schöne Melodie und ich will auch so pfeifen können! 😦
Der Sänger ist natürlich auch gut. 🙂

21.Hungary/Hongrie/Ungarn

Postcard
Song: Running by András Kállay Saunders
        Music: András Kállay Saunders/Krisztián Szakos
Lyrics: András Kállay Saunders
Auftritt: 
Trifft nicht ganz meinen Musikgeschmack aber hört sich glaub ich für andere Leute gut an 🙂

22.Malta/Malte/Malta

Postcard
Song: Coming Home by Firelight
        Music/Lyrics: Richard Edwards Micalief
Auftritt: 
Song ist nicht so gut. Auftritt ging einigermaßen.

23.Denmark/Danemark/Dänemark

Postcard
Song: Cliché Love Song by Basim
         Music/Lyrics: Lasse Lindorff/Kim Nowak-Zorde/Daniel Fält/Basim
Auftritt: 
Skubi-dubi-dap-dap-dibi-dai-skubi-dubi-dap-dap-dappa-dai, I love this, f*cking cliché song of this European Bruno Mars.
Wie gesagt: Der Gastgeber überzeugt mit einem Lied im Bruno Mars-Style mit einem Sänger, der eine Stimme wie Bruno Mars hat.

24.The Netherlands/Les Pays-Bas/Niederlande

Postcard
Song: Calm after the Storms by The Common Linnets
Music/Lyrics: Ilse DeLange/JB Meijers/Rob Crosby/Matthew Crosby/Jake Etheridge
Auftritt: 
Aus meiner Sicht nur etwas Mittelmäßiges. Sowohl vom Cowboy, als auch von der Dame in weiß.

25.San Marino

Postcard
Song: Maybe by Valentina Monetta
         Music: Ralph Siegel
Lyrics: Mauro Balestri
Auftritt: 
Mir persönlich ist dieser Song zu ruhig. Da fehlt der Schmackes. Das gewisse Etwas. Wisst ihr, was ich meine?

26.United Kingdom/Royaume-Uni/Vereinigtes Königreich

Postcard
Song: Children of the Universe by Molly
       Music/Lyrics: Molly Smitten-Downes/Anders Hansson
Auftritt:
Was für eine tolle Stimme. Nicht der beste Auftritt aus meiner Sicht, aber sicher einer der Besten.

Große Pause+Votingzeit

Eine weitere Pause, in der die Kommentatoren mit Applaus geehrt werden und die Menschen in Europa ihren Lieblingssong wählen konnten, sowie die Jurys der einzelnen Länder Zeit hatten sich zu beraten und auch für deren Favoriten abzustimmen. Beide Stimmenabgaben zählen 50% im Land(50 Volk/50 Jury). Sie vergeben letztendlich an die 10, in ihrem Land am meisten gevoteten, Auftritte 1-7, sowie 8, 10 und 12 Punkte. Einzig und allein ist es verboten, für sein eigenes Land Punkte zu vergeben.

Die Pause wird durch weitere musikalische Auftritte aufgelockert, wie durch das von den Moderatoren komponierte Lied zur Nummer 12, die die höchste Punktzahl bei der ESC-Punktvergabe darstellt.

Votingergebnisse

Nach knapp zweidreiviertel Stunden gibt es endlich die Votingergebnisse. Alle 37 Staaten, die im gesamten ESC dabei waren(also auch in den Semifinals, ich rede wiederrum nur vom Grande Final) stimmen nun ab. Dazu gibt es einen Ansager, der  die drei höchsten Punktzahlen ansagt und an welches Land sie vergeben wurden. Dies geschieht normalerweise auf Englisch, sodass mindestens ein Moderator etwas Französisch beherrschen muss, um die Punkte auch auf Französisch wiedergeben zu können(dumm, nicht wahr? Aber so ist es halt, wenn man zwei verschiedene Sprachen beim ESC toleriert). Als die Franzosen die Punkte angesagt haben, haben sie übrigens KEIN WORT Englisch gesprochen, sodass bei den französischen Votingergebnissen natürlich das Französische ins Englische übersetzt wurde. Übrigens möchte ich anmerken, dass NUR Frankreich seine Punkte in Französisch ansagen ließ. Nicht Andorra, nicht die Schweiz, nicht Belgien, einfach kein anderes Land außer Frankreich. Wenn bloß die anderen Staaten auch so stur sein dürften. :/
Ansagerin für die deutschen Punkte war Helene Fischer.

Deutschland stimmte so ab:
1–>Spanien
2–>Island
3–>Schweiz
4–>Finnland
5–>Norwegen
6–>Armenien
7–>Österreich
8–>Dänemark
10–>Polen
12–>Niederlande

Wie vielleicht erkennbar an den deutschen Votingergebnissen, gehen die meisten Punkte an die Nachbarstaaten und so ist es bei den anderen Ländern auch. Extrembeispiel Weißrussland, welches IMMER eine der drei oberen Punkte an Russland gibt. Hier sehen wir unter anderem auch, dass politische Freund- oder Feindschaft auch eine Rolle spielen und da kommt Russland ins Spiel. Immer wenn Russland Punkte bekam gab es Buhrufe. Nur wegen der Krimkrise. Was soll das? Auch die Sache mit Österreich. Ich will nicht abstreiten, dass Conchita singen kann und möchte auch nicht sagen, dass das Lied nicht gut war, doch glaube ich, dass ihr anders sein und dieses öffentliche Bekennen zum „Dragqueen-Sein“ ihr einen erheblichen Vorteil bei der Punktevergabe brachte. Und das ist unfair. Es soll der beste Song gewinnen und nicht die beste politische Richtung.

Endergebnisse(Top 5)

1.Österreich 290 Punkte
2.Niederlande 238 Punkte
3.Schweden 218 Punkte
4.Armenien 174 Punkte
5.Ungarn 143 Punkte

LG
GNB