Schlagwort-Archive: Schauspiel

Das Schauspiel namens Leben IX

Wir alle richten uns nach Träumen, die uns der Autor gegeben hat, um uns die Möglichkeit zu geben, unser eigenes (Wunsch-)Schicksal zu erstellen, was gleich dem vom Autor definierten Schicksal sein kann, aber nicht muss.
Doch was sind Träume wert?
Träume sind an sich nur Illusionen und werden halt „Träume“ genannt, da sie nicht real sind und oft auch nicht werden können.
Nur vom Autor gegebenes Glück und der Zufall entscheiden, ob diese doch wahr werden, nur leider tritt dies halt nicht oft ein.
Wir verlieren uns heutzutage in Träumen und sobald wir sie nicht mehr erreichen könnten, suchen wir uns in der Vergangenheit Fehler, die uns von unserem Traum abgehalten haben.
Aber: Zu welchem Preis?

Das Schauspiel namens Leben IX-Von Träumen
von GNB
August 2015

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Das Schauspiel namens „Leben“ VIII

Vor kurzem habe ich mich damit auseinandergesetzt, ob unser Leben nicht eigentlich in einer Art Blase stattfindet. Auf die Idee bin ich durch ein Zitat aus „About a boy“ gekommen. Doch dann überlegte ich weiter. Gibt es nicht vielleicht mehrere Blasen? Meine Idee wäre, dass wir in drei Blasen leben. Unser Gedächtnis ist die erste, unsere Umgebung die zweite und die Gesellschaft, sowie die restlichen von uns fernen Sachen, befinden sich in der dritten Blase. Jede Blase kann auf die andere eine Auswirkung haben.
Wir leben also in einem „Blasensystem“, welches wir vor allem dann bemerken, wenn wir uns abends über die Zukunft oder die Vergangenheit Gedanken machen.
Doch wieso sollte uns der Autor diese Blasen geben?
In der ersten Blase spielt sich doch unweigerlich denken ab oder wird dieses auch durch das „Drehbuch“ bestimmt, also was wir denken.
Wurde bestimmt, dass ich jetzt darüber nachdenke, dass das Leben nur Schauspiel sein könnnte?
Was glaubt ihr?

Das Schauspiel namens „Leben“ VIII-Das Blasensystem
von GNB

Dezember 2014

Das Schauspiel namens „Leben“ VII

Vor kurzem unterhielt ich mich mit jemandem über WhatsApp.
Wir verstehen uns ziemlich gut würde ich sagen, als plötzlich mein Gegenüber die Frage in den Raum stellte, ob man bestimmte Personen wohl vom Schicksal her trifft.
Ich habe, um ehrlich zu sein nicht ganz schlüssig, geantwortet, dass ich es hoffen würde, worauf mein Gegenüber entgegnete, dass sie daran glaube.
In meinen Gedanken spielte es verrückt.
Ja, wieso glaube ich nicht daran? Wieso hoffe ich nur?
Ich hab doch selbst gesagt, dass Schicksal durch dich selbst bestimmt wird. Ich hätte mit dieser Person nie anfangen müssen zu sprechen(außer über Hausaufgaben). Wieso antworte ich: „Ich hoffe es“, wenn es doch mehr als eindeutig ist zu sagen „Ich glaube daran“?
Das macht doch alles keinen Sinn! Natürlich ist es Schicksal manche Person zu treffen. Vielleicht wird vorgeschrieben, mit welchen Personen wir die MÖGLICHKEIT kriegen in Interaktion zu treten, doch mit welchen wir am Ende in INTERAKTION treten hängt von uns selbst ab.
Und ich weiß jetzt, dass ich daran glaube! Manche Personen trifft man durch Schicksal! Und ich bereue nicht mit ihr in Interaktion getreten zu sein!

Das Schauspiel namens „Leben“ VII-Personen treffen per Schicksal?
von GNB
Oktober 2014

Das Schauspiel namens „Leben“ VI

Heute möchte ich mich mit dem Thema Hoffnung auseinandersetzen.
Die erste Frage hierbei wäre: Was ist Hoffnung?
Hoffnung beschreibt, dass man glaubt, dass etwas Positives eintreten wird. Man hofft auf Liebe, auf Freundschaft, auf ein Stück Kuchen.
Aber halt! Wir sind Rollen eines Schauspiels! Bedeutet dies, dass Hoffnung etwas Vorgeschriebenes ist? Etwas, was wir uns gar nicht aussuchen können? Werden wir immer auf irgendwas hoffen?
Die Antwort ist schlicht und ergreifend: Ja, denn, wenn ihr mal euren Gedanken zuhört, werdet ihr merken, dass alles was ihr denkt, irgendwas beschreibt, worauf ihr hofft.
Nun gut. Ich kann nicht in eure Gedanken hineinsehen, doch muss es doch irgendwo eine Schnittstelle zwischen dir und mir geben. Wieso sollte diese nicht die Fähigkeit des Denkens und des Hoffens sein?
Eine weitere Sache, welche zum Nachdenken anregt ist die, dass Hoffnung beschreibt, dass wir einen Fall eintreten sehen wollen. Sei es, dass Oma uns beim nächsten Besuch eine leckere Torte backt oder, dass wir endlich den Mut fassen können ein Gespräch mit dem Schwarm führen zu können. Alles das kann Hoffnung beschreiben. Aber vielleicht tritt dieser Fall nie ein! Der Autor will es nicht! Würde es so kommen, wie wir uns es vorstellen, würden wir ja fast in einer Sitcom leben(davon abgesehen, dass ich dies hier auch „Die Sitcom namens „Leben““ hätte nennen können).
Es gibt einen Spruch, den vermutlich jeder kennt: „Die Hoffnung stirbt zuletzt!“, doch: Was ist Hoffnung, wenn wir eigentlich ein Schicksal haben, welches wir zum Teil selbst bestimmen können?
Genau. Nichts ist Hoffnung. Nur leere Rede, damit wir uns vorstellen können, dass das Leben ein Wunschkonzert sei.
Ich, als Verfasser dieses Textes, setze sehr viel in Hoffnung, obwohl es doch teilweise so einfach wäre, einfach mal das umzusetzen, was man umsetzen will.
Dazu bräuchten wir, meiner Meinung nach, aber eine Welt, die umkehrbar wäre. Bei der man bei einem Textversprecher, die Szene nochmal von vorne spielt.
Dementsprechend kann man im großen Zusammenhang sagen, dass wir die Hoffnung soeben haben sterben lassen, doch wird sie in jedem einzelnen von uns, egal wie sehr wir uns sträuben, als letztes sterben.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.

 

Das Schauspiel namens „Leben“ VI-Die Hoffnung stirbt zuletzt?
von GNB
Oktober 2014

Das Schauspiel namens „Leben“ V

Ein unbekannter Autor hat den Menschen zum Schauspieler seines Stückes „Leben“ auserkoren. Deren Schicksale sind das Script.

Wir haben nun erkannt, dass Gott anscheinend auch nur eine Illusion bzw. eine Figur im Schauspiel ist. Also befassen wir uns nun mit Themen direkt aus dem „Leben“!
Was wurde in unser „Leben“ eingebaut, um es zu verschönern oder um uns einfach nur zu ärgern(zur Unterhaltung des Publikums)?
Kommen wir auf einer der grundlegendsten Dinge unseres „Lebens“: Freundschaft.
Was ist Freundschaft?
Man kann einander vertrauen, akzeptiert sich, hilft sich. Hört einander zu. Es ist etwas was nie aufhört…
Naja gut. Zumindest die letzte These ist FALSCH. Sie trifft auf beste Freunde zu , aber nicht auf normale Freundschaft bzw. nur bedingt.
Statistisch gesehen, wechseln Freunde alle sieben Jahre(oder war es noch öfter?). Das macht diesen Moment der Freundschaft nochmal mehr zu einem besonderen Moment. Du kannst jetzt dankbar sein Freunde zu haben und solltest es genießen(auf welche Art auch immer), denn in sieben Jahren könnte es ganz anders sein.
Leider ist, in Anbetracht unserer bisherigen Erkenntnisse, dies erstmal nur ein Gedanke von Schauspielern, genauso wie die weiteren „Lebensthemen“ die ich ansprechen werde.

Das Schauspiel namens „Leben“ V-Das Add-On Freundschaft
von GNB
Oktober 2014

Das Schauspiel namens „Leben“ IV

Der Mensch hat mehrere Schicksale, die er durch das Spielen seiner Rolle in Abhängigkeit von kleineren Entscheidungsmölichkeiten, bestimmt.

Woher kommen diese Schicksale oder besser gesagt: Wer ist der Autor des Stücks „Leben“?
Es gibt mehrere Wege an die Antwort auf diese Frage zu kommen. Die wahrscheinlich berühmteste ist die der Religion.
Diese besagt, dass es einen Gott gibt (zumindest die in der westlichen Welt am größten vertretenden Weltreligionen) welcher alles erschaffen hat. Also auch den Menschen.
Wenn also unser Leben Schauspiel ist, so ist Gott unser Autor.
Doch Gott haben wir in unserem Schauspiel ja nur erfunden.
Wer ist also dieses „Wesen“ , was uns steuert. Welches über uns, über Gott, über allem steht?

Das Schauspiel namens „Leben“ IV-Die Suche nach dem Autor
von GNB
Oktober 2014

Das Schauspiel namens „Leben“ III

Die Menschen sind Schauspieler ihrer Rollen ist unsere bisherige Erkenntnis.

Das wirft die nächste Frage auf! Heißt es, dass es Schicksal gibt?
Ich würde sagen schon, aber halt nicht DAS Schicksal, sondern eher DIE Schicksale.
Wie vorher schon beschrieben gibt es ja Entscheidungsmöglichkeiten, zumindest eingeschränkte. Die können doch nicht alle auf EIN Schicksal zulaufen.
Wenn ich mich entscheiden müsste, ob ich etwas zu einem Freund sage oder nicht und dann geht die Freundschaft zu Bruch, wenn ich’s sage und wenn ich’s nicht sage bleibt sie erhalten, kann ja nicht am Ende das Schicksal sein mit seiner Freundschaft später zu heiraten(in der Annahme, dass wenn eine Freundschaft einmal zerbrochen ist, sie nur sehr schwer wieder aufzubauen ist, geschweige denn zu einer harmonischen Beziehung wird).

Das Schauspiel namens „Leben“ III-Gibt es Schicksal?
von GNB
Oktober 2014

Das Schauspiel namens „Leben“ II

Wir haben nun festgestellt, dass das Leben anscheinend Schauspiel ist, doch das heißt, wir übernehmen Rollen in der Welt. Sind unsere Rollen vorbestimmt? Wenn dem so wäre, wären viele Sachen paradox dagegen. Wir sind nicht frei. Wir haben keinen freien Willen. Wir können nicht unsere Kaste wechseln. Ist logisch, wir können nicht in eine andere Haut schlüpfen. Das kann kein Lebewesen, noch nicht mal eine Schlange. Aber diese kann ihre Probleme abstreifen, wir nicht. Wir müssen damit leben, weil wir eine Rolle zu spielen haben. Egal wie traurig, glücklich, gesund oder krank sie ist. Wir haben einen Text mit eingeschränkten Entscheidungsmöglichkeiten. Also wie kommen wir auf die Idee, das Menschen frei sind oder gleich? Ich hab nichts gegen diese Illusion, vor allem wenn es um eine Staatsform geht, doch dans ensemble kann man in der Gesellschaft nicht davon ausgehen. Denn wieso werden sonst Menschen mehr angesehen als andere? Weil sie bessere Charaktereigenschaften haben? Wohl kaum. Sie haben einfach eine andere Rolle übernommen, an der wir nichts ändern können. Man kann jetzt wieder sagen: „Dann passe ich mich halt an!“, doch das geht nicht. Willst DU DU sein oder aus deiner Rolle entwachsen und noch schneller zerbrechen, weil DU nicht DU bist?

Das Schauspiel namens „Leben“ II-Wir alle spielen nur unsere Rolle
von GNB
Oktober 2014

Das Schauspiel namens „Leben“ I

Eine regelmäßige Frage bei mir ist: Ist die Person glücklich oder nicht? Wieso wird Glück vorgetäuscht?
Um andere nicht traurig zu stimmen? Was ist das für ein Sinn?
Nur durch das Offenbaren der wahren Emotionen, kann doch die Traurigkeit besiegt werden. Denn sonst gehst du ein.
Beachte ich was nicht? Tja, so ist aber meine Sicht! Wenn ich schauspielern muss, um jemanden nicht noch trauriger zu stimmen, ist das was anderes, doch wieso ist die ganze Welt ein Schauspiel, solange bis du zerbrichst?
Oder wirst du etwa glücklich, wenn du anderen nichts erzählst? Es bringt nichts. Es wird nachgefragt werden, spätestens wenn’s soweit ist.
Doch wieso damit auseinandersetzen, wenn die ganze Welt ein Schauspiel ist, welches von uns gespielt wird. Es gibt keinen Weg zurück. Sagst du’s oder sagst du’s nicht, zerbrichst du oder zerbrichst du nicht, bist du oder bist du nicht?

Das Schauspiel namens „Leben“ I-Das Leben ist ein Schauspiel
von GNB
Oktober 2014