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The Boss Baby – Rezension eines Unternehmens

Bildergebnis für The Boss Baby

OT/DT: The Boss Baby
Genre: Animation/Komödie
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2017
Regie: Tom McGrath
Drehbuch: Michael McCullers
Cast: Alec Baldwin/Jimmy Kimmel/Toby Maguire/u.a.
Länge: 98 Minuten
Altersfreigabe: FSK 6

So langsam ist es schon gefühlt ein Running Gag, aber auch diesen Film habe ich durch einen Trailer, der bei YouTube als Werbung gespielt wurde, gefunden. Schon vor einiger Zeit wurde mir dieser gezeigt und ich fand ihn persönlich witzig.
Leider muss man sagen, dass das auch, so wie oft gewollt, die witzigsten Szenen des Films waren.

Aber jetzt mal von Anfang an:
Der Film handelt vom Einzelkind Tim Templeton. Er lebt ein glückliches Leben und ist geschockt vom elterlichen Vorschlag eines Brüderchens. Die Eltern mehr oder minder unbeeindruckt zeigen ihm nun am nächsten Tag aber seinen neuen kleinen Bruder: Boss Baby. Ein Baby, welches in Anzug gekleidet, sich wie ein Erwachsener verhält, tatsächlich sogar eine Art Abteilungsleiter bei der so genannten „Baby Corp.“ ist und versucht herauszufinden, wieso Welpen heutzutage mehr Aufmerksamkeit als Babys von Menschen bekommen. Dies schadet schließlich dem Markt, da „Baby Corp.“ wortwörtlich vom Absatz von Babys lebt.
Alles, was man in Sexualkunde gelernt hat, ist eine Lüge!

Nach ein bisschen Auf und Ab, einigen Witzen über Pupsen oder Ersetzen von Schimpfwörtern durch „kacken“, „pupsen“ und „kotzen“ und manchen Witzen, die nur Erwachsene verstehen, ist der Film eigentlich mit dem erwartbaren Ende vorbei, dass – SPOILER – Boss Baby WIRKLICH der neue Bruder Tims wird, weil sie sich ja so sehr lieben und so – SPOILER ENDE -.

Ich war mit meiner Schwester und einer Freundin von ihr im Kino und bin nicht wirklich angetan vom Film. Ich bin einfach nicht der Freund dieser „Pups-Kack-Kotz“-Witze und finde, dass man Kinder durchaus auch anders unterhalten könnte, aber nun gut.
Der Trailer, wie oben erwähnt, hat eigentlich alles Witzige schon vorweg genommen (deshalb auch nicht den Großteil der schlechten Witze oder Erwachsenenwitze erwartet) und letztlich hätte man das Geld auch anders verwenden können.

Abschlussbewertung: 5/10 Punkte

Quelle (Filmcover): http://www.dreamworks.com/thebossbaby/
Letzter Zugriff: 20.04.2017, 13:30 Uhr

About a Boy by Nick Hornby

OT/DT: About a boy
Autor: Nick Hornby
Verlag: Penguin Books(ENG)/Klett(D)
ISBN: 978-3-12-573830-0
Preis: £3,99 bzw. €9,75(neu)

Unter dieser ISBN bekommt ihr eine englische Ausgabe mit deutsche Vokabelhilfen*!

Ich sag schon mal vorweg:
Ich bin enttäuscht von diesem Buch. Es ist ein Schulbuch, das stimmt, doch waren meine bisherigen Schulbücher interessanter und besser als dieses. Wenn ich nur an „Looking for Alaska“ von John Green zurückdenke, geht mir mein Herz für Bücher auf(eines der Besten, die ich je gelesen habe).

ZUSAMMENFASSUNG DER GESAMTEN HANDLUNG DES BUCHES(SPOILER)

Hey, ich bin Marcus. Ein Loser. Normal in einem Schulbuch, welches aus englischsprachigen Ländern kommt. Meine Eltern haben sich getrennt. Mein Vater interessiert sich nicht für mich, meine Mutter ist depressiv, wollte mich nicht und hat sich, mehr oder minder vor meinen Augen, versucht umzubringen. Sprich: Meine Eltern sind scheiße. Am „Dead Duck Day“, dem Tag als sich meine Mutter umbringen wollte und ich eine Ente getötet habe, habe ich Will, einen 36-jährigen Erwachsenen getroffen, der so ist wie ich sein sollte: ein Teenager. Er lebt von der Arbeit seines schon verstorbenen Vaters und macht sonst eigentlich nichts. Er erkennt, dass ich ein Loser bin und will mir zumindest äußerlich helfen, ein Teenager zu werden. Nebenbei legt er alleinerziehende Mütter flach.
Ich habe übrigens so ein Mädchen getroffen namens Ellie, die an der Schule für ihre Zwischenfälle bekannt ist und Kurt Cobain liebt(das Buch spielt zwischen Mitte 1993 und 1994). Ich hab mich mit ihr angefreundet, wollte dann dass sie meine (feste) Freundin(wieso gibt es nicht so ein Wort, wie „girlfriend“ auch im Deutschen) ist, obwohl sie 15 ist und ich 12 und dann wollte ich es wieder nicht, weil sie ein Schaufenster eingeschlagen hat, an dem Tag als Kurt Cobain starb und sie dachte, dass ein Ladenbesitzer Money mit dessen Tod machen wollte. Wir sind auf einer Polizeistation gelandet, ich hab meinen Eltern mehr oder weniger gesagt, dass sie scheiße sind und bin deshalb zu einem Teenager geworden. Achso, Will ist übrigens erwachsener geworden, falls es jemanden interessiert. Und damit hat Nich Hornby 278 Seiten gefüllt…..ja.

Ne, ernsthaft. Why? Hab ich den Sinn des Buches nicht verstanden?
Zwischendurch dachte ich, das Buch würde doch gut sein, weil sich langsam diese Lovestory auf die beiden gegensätzlichen Charaktere aufgebaut hat(Marcus und Ellie). Doch dann dachte sich Hornby anscheinend:
„Ich hab keinen Bock so schnulztiges Zeug zu schreiben! Ich lass diese Illusion platzen und bau am Ende lieber die Moral rein, dass sehr viele Personen versuchen, Leute als Partner haben zu wollen, die ihnen ähnlich sind und es nie schaffen. Du wirst es auch nicht schaffen Marcus. Aber das steht in einem anderen Buch.“
Wieso? Stattdessen nervt er mit oben Beschriebenem und einem Wechsel zwischen den Protagonisten Will und Marcus, ohne eine weitere großartige Beziehung zwischen ihnen einzubauen, außer, dass beide eine girlfriend haben wollen.
Noch besser finde ich die Ankündigung, im Klappentext des Buches, es gäbe Vokabelhilfen. Ja, die gibt es. Aber am ENDE des Buches. Dies bedeutet: Blättern. Ich habe keine Lust zu blättern. Dann könnte ich mir gleich ein Wörterbuch daneben legen. Also habe ich es gleich sein gelassen mit dem Vokabeln nachschlagen.
Habe ich genug gegen das Buch gewettert? Ich glaube schon.
Zumindest sind, zumindest die Protagonisten Marcus und Will, sowie Ellie interessant und sympathisch in irgendeiner Art und Weise, ansonsten würde ich diesem Buch wahrscheinlich eine schlechtere Bewertung geben.

Auf der anderen Seite gibt es auch viele positive Bewertungen durch die Presse, also solltet ihr euch überlegen, ob ihr nicht doch diesem Buch einen Versuch gebt. Aber ich bin nicht überzeugt. Es gibt besseres.

Abschlussbewertung: 2/10 Punkten

(Positive) Gründe für die zwei Punkte:
+größtenteils sympathische Charaktere
+kleine Lovestory am Rande(welche leider abrupt aufhört(-))

Quelle Bild(Cover): http://www.amazon.de/About-Boy-Originalausgabe-Englische-Oberstufe/dp/312573830X

kurzgesagt(YouTube)

Die Seite, welche ich am meisten besuche im Internet, ist YOUTUBE.
Mittlerweile habe ich (nur?) 36 Kanäle abonniert, die ich z.T. noch nicht mal regelmäßig verfolge, weil….möp(kann sich noch jemand an dieses Wort erinnern? 😀 ).
Einen Kanal möchte ich euch hiermit vorstellen. Naja, eigentlich so gesehen nur drei Videos dieses Kanals hervorheben, doch sind die anderen auch ziemlich gut. Die drei, welche ich vorstellen möchte, regen zum Nachdenken an. Und deprimieren teilweise, aber irgendwie, so weit das überhaupt geht, in einem positiven Sinne
(Paradox, nicht?).

kurz-ge-sagt

In dieser Reihenfolge erscheinen die Silben im Intro. Ein deutscher Kanal, welcher eigentlich Sachen auf Englisch erklärt, aber letztendlich doch einen deutschen Ableger(kurzgesagtDE) gestartet hat.
Drei Themen, die ich hier näher erläutern möchte, haben sie schön erklärt und inspirierten mich am meisten dazu, diesen Artikel zu schreiben.
(Für das Video zum Thema, das Thema anklicken 😉 )

1.Thema: Der Urknall
2.Thema: Zeit
3.Thema: Tod des Universums

Bitte vorher die Videos angucken! Es lohnt sich! Ansonsten wird jetzt Spoiler folgen 😦 !

Gut, denkt ihr jetzt(wenn ihr die Videos nicht gesehen habt. Bin enttäuscht von euch 😛 ). „Bis auf das Letzte klingt jetzt nichts richtig schlimm.“
Aber, aber! Denkt an die Ausmaße!
Der Urknall verläuft so schnell, die Zeit beginnt ab dort, denn davor herrscht Singularität, ohne jegliche Zeit und Naturgesetze, nur damit am Ende in einem Big Rip, Wärmetod oder Big Bounce wieder das Universum zerstört wird? Vielleicht entsteht ein neues oder aber auch nicht.  Wir haben vieles nicht erforscht, aber haben den Drang alles zu erforschen. Wir werden es aber nicht können. Wenn wir uns nicht selbst zerstört haben, dann halt die Sonne, wenn sie uns, mit dem Verdampfen der Ozeane, jegliche Lebensgrundlage nimmt. Doch dann existiert auch bald die Sonne nicht mehr. Wenn diese nicht mehr existiert, wird das Sonnensystem auch nicht mehr existieren und letztendlich enden wir in einem schwarzen Loch oder im Nichts, also wirklich nichts. Auch wenn es jetzt doof klingt, mit nichts meine ich nichts. Noch nicht einmal nichts gibt es im Nichts, denn was WIR als nichts wahrnehmen, existiert im Nichts nicht.
(Verwirrend, aber ich hoffe ihr habt’s verstanden. Wenn nicht verweise ich auf folgenden Kommentar aus einem der Videos:

„Hey Menschen! Cool, dass ihr hier seid und so. Bedenkt aber bitte, dass eure Gehirne ziemlich schlecht darin sind, solche Sachen zu visualisieren. Wenn ihr euch also damit schwer tut [dies euch] vorzustellen macht bitte nicht die Wissenschaft[oder mich] dafür verantwortlich. Eure Gehirne haben sich entwickelt um Babys zu machen und gegen Bären zu kämpfen, vergesst das nicht.“

aus „Der Anfang von Allem–der Urknall“ by kurzgesagtDE auf YouTube

Weil diese Fragen bei mir aufkommen und ich endlos überlegen könnte, finde ich diese Videos einfach wunderbar!

Über Kommis über Yopinion (your opinion-eure Meinung) und über Reaktionen über diese Videos oder diesen Artikel würde ich mich sehr freuen! 😀

LG
GNB