Schlagwort-Archive: Steam

To The Moon


OT/DT: To The Moon
Genre: Adventure/RPG
Produktionsstudio: Freebird Games
Publisher: Freebird Games/Lace Mamba
Erscheinungsjahr: 2011
Leitender Entwickler: Kan „Reives“ Gao
Komponisten: Kan Gao
Plattform: Windows/macOS/Linux
Altersfreigabe: USK 0/PEGI 12
Preis: 7,99€

Ach Leute, ich habe mal wieder sehr lange nichts mehr hier gepostet. Es tut mir leid. Mein Jahresrückblick fehlt, da dachte ich, es gäbe wieder so einen Spotify-Jahresrückblick, mit dem ich das verbinden könnte, aber den gab es nicht und sonst hat mir die Motivation gefehlt.
Da habe ich dann lieber andere Sachen gemacht.
Offiziell Uni, inoffiziell bzw. de facto unwichtige andere Sachen.
Beispielsweise habe ich in der Nacht von vorgestern auf gestern To The Moon gespielt. Es war bei den Steam Awards für den Award „Ich weine nicht, ich habe nur was im Auge“ nominiert und es wurde mir von einem Freund und dem LiS-Subreddit empfohlen, also habe ich es im November-Sale erworben, aber jetzt erst gespielt.

Das ca. 4 Stunden andauernde Spiel handelt von Dr. Watts und Dr. Rosalene, welche in der Sigmund Corp. per „Erinnerungszeitreise“ dafür sorgen, dass alten, kurz vor dem Tod stehenden Leuten, ihr letzter Wunsch, gewährt wird, also ein letztes Erlebnis, was sie übers Leben hinweg immer haben wollten, aber nie bekommen haben.

Im Falle von To The Moon ist der Patient Johnny. Ein älterer Herr, der ein Haus an einer Klippe besitzt. Er wünscht sich nichts sehnlicher, als einmal auf dem Mond gewesen zu sein.
Dafür wollen die Doktoren der Sigmund Corp. sorgen und kämpfen sich mit so genannten „Mementos“ durch die Erinnerungen Johnnys, um ihm seinen letzten Wunsch zu erfüllen.
Sein Leben spielt sich vor allem mit seiner schon verstorbenen Frau River ab, welche das Asperger-Syndrom hat und evtl. auch, wie die Doktoren feststellen müssen, mit dem Wunsch Johnnys, zum Mond zu gelangen. Das Spiel ist im RPG-Maker erstellt worden und weist eine sehr schöne 2D-Pixelart-Grafik auf. Der Soundtrack, auch stark bestimmt vom Stück For River, ist wunderschön und die Story ist herzzerreißend.
Ich habe mich vllt. 2 1/2 h mit meinen Tränen zurückhalten können, aber danach dachte ich nur noch „Scheiß drauf“. Ich musste heulen, das ist halt so, dazu stehe ich. Das Spiel gibt auch genügend Anlass dazu.
Außerdem zu loben ist die Thematik mit Asperger. Ich habe es ja selbst und ich finde es toll, dass dieses Thema endlich auch in der Videospielszene mal ein Zeichen setzen konnte (laut Wikipedia das bisher einzige Spiel, was Asperger behandelt).
Ich habe aber leider noch ein Manko: Die Steuerung ist manchmal sehr bescheiden. Es geht in Ordnung, man gewöhnt sich dran, aber es gibt deutlich bessere Steuerungen.

Das Spiel, welches nun hinter Life Is Strange den zweiten Platz meiner absoluten Lieblingsspiele-Liste belegt, bekommt von mir 89%.

Damit wäre auch schon die Videospielbewertung wieder vorbei. Danke fürs Lesen.

MfG,
GNB

Quelle (Beitragsbild): http://store.steampowered.com/app/206440/, Letzter Zugriff: 26.01.2017, 02:29 Uhr

Auch Spiele sind Kunst – The Beginner’s Guide

The beginners guide cover art.jpg
OT/DT: The Beginner’s Guide
Genre: Walking Simulator/Indie/Abenteuer
Produktionsstudio/Publisher: Everything Unlimited Ltd.
Erscheinungsjahr: 2015
Leitender Entwickler: Davey Wreden
Komponisten: Ryan Roth/Halina Heron
Plattform: PC/OS X/Linux
Altersfreigabe: n/A
Preis: 8,99€

Wie ich schon im letzten Post meinte, habe ich mir noch ein drittes Spiel gegönnt, da man sich zu einem günstigen Preis The Stanley Parable und The Beginner’s Guide in einem gemeinsamen Paket kaufen konnte.

Soeben habe ich das letztere durchgespielt.
Das Spiel ist vom selben Entwickler, wie The Stanley Parable, aber es ist deutlich weniger verrückt.
Man läuft durch verschiedene Spielwelten, kommt zur Ruhe und lauscht dem Entwickler, wie er eine Geschichte aus seinem Leben erzählt. Diese Geschichte ist mit den Spielwelten verknüpft, durch die man läuft.
Der Spieler erlebt diese Story dadurch hautnah und sieht somit auch, wie sich der Erzähler über die Zeit hinweg verändert.
Es gibt viel zum Nachdenken, viel zum in sich gehen.
Die ganze Prozedur nimmt ziemlich genau 90 Minuten in Anspruch und bietet kaum Herausforderung.
Das Spiel ist wirklich nur eine Art Erfahrung. Etwas zum….Interpretieren. Es ist einfach der Inbegriff von Kunst in Spieleform.
Ich weiß, ich habe Life Is Strange auch schon für seine künstlerischen Fertigkeiten hochgelobt (weiß aber jetzt nicht, ob hier auf dem Blog oder in realen Konversationen oder beides), aber das hier ist Kunst nochmal auf einem ganz, ganz anderen Level.
Es ist vom Gefühl her, von dem „Vibe“, was das Spiel mitbringt, Kunst in reinster Form und deshalb empfehle ich jedem, der sich noch unschlüssig ist, ob man Spiele zu Kunst dazuzählen kann, dieses Spiel zu spielen.
8,99€ kostet es normalerweise auf Steam, wie ich hier gerade sehe. Wer nicht so viel ausgeben möchte, schlägt beim Sale zu 🙂
Wenn ich dem Spiel jetzt eine Bewertung geben sollte, bekommt es von mir eine „80%“-Wertung. Ich bin zufrieden und finde nicht, dass das Geld falsch angelegt ist.

LG,
GNB

Quelle (Logo): https://en.wikipedia.org/wiki/The_Beginner’s_Guide#/media/File:The_beginners_guide_cover_art.jpg ,
Letzter Aufruf: 29.11.2016, 22:02 Uhr

Steam Autumn Sale – Mini Metro und The Stanley Parable

Meine Freunde der Nacht oder des Tages…
Je nachdem…

Es ist (noch) Steam Autumn Sale (und dabei dachte ich immer, die großen Sales wären nur im Sommer und zu Weihnachten)!
Ich hatte noch 20€ auf meinem Steam-Konto und dachte mir so:
„Eigentlich solltest du für den Winter Sale sparen“. Gesagt, getan!



Für die ersten vier Tage in etwa, denn dann konnte ich beim Betrachten der Angebote mich nicht mehr zurückhalten.
Ich hätte mir ein großes, gutes Spiel kaufen können, welches evtl nicht auf meinem PC funktioniert hätte, wie „The Witcher 3“, aber das habe ich aufgrund der Gefahr, dass Letzteres eintreten könnte, gelassen. Meine Wahl ist auf ein Paket aus drei kleineren Spielen gefallen, die z.T. schon auf meiner Wunschliste waren und zum anderen Teil von Leuten empfohlen wurden.

Das erste Spiel auf der Liste ist „Mini Metro“.
Ein Strategiespiel aus dem Hause „Dinosaur Polo Club“, bei der man U-Bahn-Netze plant, ganz salopp gesagt.
Hierbei muss man darauf achten, dass die Stationen und Züge nicht überfüllen, wie Umsteigeströme fließen, wie man Wagen und Züge aufteilen muss etc.
Bei der Linienplanung gibt es außerdem auch Machbarkeitseinschränkungen, da man bspw nicht unendlich viele Tunnel durch Flüsse bauen kann oder sich Züge an Kreuzungen von zwei Linien natürlich verlangsamen.
Das Spiel ist was Nettes für Zwischendurch und ist mit 7€ auch nicht allzu teuer (obwohl ich es dennoch, wenn im Sale kaufen würde).

Stanley parable cover.jpg
Das zweite Spiel im Bunde ist „The Stanley Parable“, welches von Valve veröffentlicht wurde.
Das Spiel folgt einem ganz einfachen Spielprinzip: Ein Erzähler sagt dir, was du zu tun hast und du kannst dich dafür entscheiden oder dagegen. Viel zu sehen und viel zu interagieren gibt es sonst nicht.
Je nachdem, wie deine Entscheidungen fallen, wirst du eine andere Geschichte mit anderen Enden erleben.
Das Spiel ist relativ komisch (sowohl im Sinne von witzig als auch im Sinne von eigenartig) und glänzt durch unzählige „WTF?“- und „Was mache ich hier gerade eigentlich?“-Momente. Ich habe 2,14€, soweit ich weiß, ausgegeben und das bisschen Geld ist nicht schlecht angelegt.

Das dritte Spiel wäre noch „The Beginner’s Guide“, welches vom selben Team entwickelt wurde wie „The Stanley Parable“, aber das Spiel habe ich noch nicht gespielt und deshalb kann ich dazu noch keinen Text schreiben. Ihr werdet einen Extrabeitrag dafür bekommen 😀

LG,
GNB

Auf Bewertungen wurde hier verzichtet.
Quellen (Logos):
„Mini Metro“:
http://cdn.akamai.steamstatic.com/steam/apps/287980/header.jpg?t=1478829822 , Letzter Abruf: 29.11.2016, 01:27 Uhr
„The Stanley Parable“:

Letzter Abruf: 29.11.2016, 01:32 Uhr