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Vor dem Suizid: Gründe sammeln; Nach dem Suizid: SpuBe rufen

Ja, ich gebe zu, dies ist eine relativ provokante Überschrift. Sie wirkt aber auch gleichzeitig geradezu lächerlich, wenn man das Thema dieses Beitrags nennt.

Dieses Mal ist es ein „Sammelpost“ zu zwei Serien, die ich gesehen habe und hier kurz bewerten möchte. Zum einen habe ich Thirteen Reasons Why (oder Tote Mädchen lügen nicht) gesehen und zum anderen den Tatortreiniger. Unterschiedlicher könnten die Serien nicht sein.

Erstere erzählt vom 17jährigen Mädchen Hannah Baker, welche sich umgebracht hat. Auf 13 Kassetten(seiten) hat sie die 13 Gründe aufgenommen, die zu ihrem Tod geführt haben. Dies sind immer Ereignisse, die aber stark von jeweils einer Person abhängen.
Einer dieser Personen ist Clay Jensen, welcher ein Mitschüler und Arbeitskollege von ihr war und außerdem ziemlich verliebt in sie gewesen ist, sodass ihn es wohl fast am schwersten trifft, dass er auch Teil ihres „Suizidnetzes“ sein soll.
Die Serie ist ziemlich gut gemacht. Schnitte, Lichtunterschiede, Unterscheidungen zwischen Vergangenheit (Was die Kassette erzählt) und Gegenwart, Charakterentwicklung sind nennenswert. Außerdem hat man mit dem Protagonisten Clay eine Person mit der man sich identifizieren kann (ich zumindest).
Man merkt den Schmerz Hannahs, aber auch Clays und anderer Charaktere und es gibt jede Menge „Trigger“.
Damit meine ich sowohl welche in der Story, die mich – Gott sei Dank bin ich derzeit so gut wie alleine in der Wohnung und vor dem Fernseher – die Charaktere anflehen lassen hat, Dinge zu tun oder nicht zu tun, aber auch welche, vor denen man gewarnt sein sollte eventuell.
Es war mir zwar schon vorher klar, aber ich glaube, auch wenn das jetzt bestimmt voll komisch und vllt. offensichtlich klingt, diese Serie hat mir erst gezeigt, dass ich nicht dazu fähig bin, Vergewaltigungen und tatsächlichen Suizid zu sehen.
Richtig gelesen: Wer ausschließen möchte, jemals in seinem Leben eine (wenn auch gespielte) Vergewaltigung zu sehen oder auch den Prozess des Pulsaderaufschneidens, dem sei diese Serie nicht ans Herz gelegt. Selbiges gilt für Leute, die sich nicht mit Depressionen und „Teenage Angst“ auseinandersetzen wollen.
Übrigens finde ich es bemerkenswert, dass es angeblich eine erhöhte Selbstmordrate in den USA gegeben haben soll nach Erscheinen dieser Serie, da ich persönlich finde, dass mich diese Serie wohl eher abgeschreckt hätte, Selbstmord zu begehen. Wiederum kann ich wohl kaum was dazu sagen, da ich – glücklicherweise – nicht selbstmordgefährdet bin.

Diese Serie hat auch ihre 7/10 Punkte verdient.

Nun kommen wir zum anderen Protagonisten dieses Posts: Dem Tatortreiniger. Dieser muss nämlich antanzen, nachdem ein Mord geschehen ist, egal ob selbstverschuldet oder nicht.
Gespielt wird der „Spurbeseitiger“ (SpuBe = Spurbeseitigung übrigens) Heiko Schotte a.k.a. Schotti von Bjarne Mädel, welcher ein lustiger Schauspieler ist.
In der Sendung geht es aber nicht nur ums Putzen, meist sogar hauptsächlich nie wirklich. Es geht eher um das Drumherum. Themen wie Homosexualität, Spiritualität, Memento Mori, Liebe, Leistungsdruck, Autismus u.v.m. werden in Gesprächen zwischen Schotti und einer Person, die ihn während seines Putzauftrags beobachtet behandelt.
Die Komik ist genial und der Charakter des Schotti ist nachvollziehbar und echt.
Diese deutsche Produktion (des NDR) hat mir richtig Spaß gemacht und für diese gibt es sogar 8/10 Punkten.

Das war es nun wieder. Ich hoffe, dass euch auch mal solch ein Sammelpost gefallen hat. Es hat einfach gerade gut gepasst 😀

LG,
GNB

Und plötzlich bist du der mächtigste Mann der Welt – Designated Survivor

Die vierte Staffel von House of Cards ist draußen, aber noch kann man sie nicht sehen, wegen einer komischen Gesetzeslage in Deutschland.

Also was soll man sonst gucken?
Vor ein paar Monaten habe ich über den Pietcast von der Serie Designated Survivor erfahren und prompt habe ich sie mir auch angesehen! Leider wurde dann immer nur wöchentlich eine Folge veröffentlicht, sodass ich schnell meinen Antrieb verlor, weiterzugucken [ungestilltes Bingewatch-Gefühl], aber jetzt sind alle Folgen da und ich habe sie aufgesaugt.

Die Serie ist ein Polit-Drama und Krimi und beginnt damit, dass das Kapitol in Washington D.C. bei der Rede zur Lage der Nation in die Luft gesprengt wird.
Durch den Tod aller Regierungs- und Kongressmitglieder tritt ein Gesetz in Kraft, welches einen designierten Überlebenden zum Präsidenten der Vereinigten Staaten macht. In diesem Falle war Tom Kirkman (Kiefer Sutherland) entsprechender Überlebender.
Er war vorher ein normaler Familienvater ohne großartige Führungsqualitäten, welcher vom vorherigen Präsidenten zum Wohnungsbauminister ernannt wurde – ein relativ unwichtiger Posten.
Nun ist er plötzlich US-amerikanischer Präsident und muss sich den innenpolitischen und außenpolitischen Gefahren erwehren.

Zur Hilfe kommen ihm einige Leute, doch in Folge von FBI-Ermittlungen zum Anschlag auf das Kapitol kommt irgendwann die Frage auf: Wem kann er überhaupt noch trauen?

Meiner Meinung nach ein gut gefilmtes und zu Teilen spannendes Stück Fernsehen. Vorbereitungen für eine 2. Staffel, die sich in der Theorie ja ausschließen würde, wurden pfiffig getroffen. Auf jeden Fall für jeden, der auf House of Cards oder Navy: CIS steht einen Blick wert.

Abschlussbewertung: 7/10 Punkte

LG,
GNB

„Das Biest kennt keine Gnade“ – Ultimate Beastmaster (Germany)

Bildergebnis für Ultimate Beastmaster

Das war ein Spektakel.
Die Serie Ultimate Beastmaster, welche von Netflix produziert wurde und eine Länge von 10 einstündigen Folgen hat, ist ein Sportwettbewerb, bei dem Athlethen gegen einen Parkour, welcher „The Beast“ getauft wurde, antreten müssen.
Die Besonderheit an der Serie ist, dass es sechs Ableger gibt, die alle zeitgleich ausgestrahlt wurden und auch dasselbe zeigen, nur mit anderen Kommentatoren, welche aus den Ländern kommen, aus denen die Teilnehmenden auch angereist sind.
Diese Länder aufgezählt:
USA, Südkorea, Deutschland, Japan, Mexiko, Brasilien.

Es geht um den „Nationalstolz“ und „Ruhm“ und, nicht zu vergessen, um bis zu 60.000$ Preisgeld.
Das klingt ja an sich nicht schlecht, doch leider hat mir nicht alles an der Show gefallen.
Beispielsweise das Hervorheben des „Nationalstolzes“ und diese Übertreibung der Wichtigkeit des Wettbewerbs.
Ja, die Show ist in den USA produziert worden und ja, bei Sportwettkämpfen wird gerne auch mal mit der Bedeutsamkeit des Ereignisses übertrieben, aber es ist einfach so unglaubwürdig, vor allem aus deutscher Sicht, wo man solch einen übertriebenen Nationalstolz, wie sie die Amerikaner oder auch Mexikaner haben, einfach nicht nachvollziehen kann, selbst wenn man verhältnismäßig „nationalstolz“ ist.

Die Kommentatoren der Sendung, die von Dave Broome und Sylvester Stallone produziert wurde, waren Athlethen, Schauspieler, Komödianten und Moderatoren. Für Deutschland haben Hans Sarpei und Luke Mockridge kommentiert.
Leider muss ich hier zwei Sachen bemängeln.
Zum einen waren die Kommentare sehr, sehr repititiv. Natürlich kam auch sportlich fast immer dasselbe vor, aber eine größere Wortwahl hätte den Moderatoren gut gestanden.
Nun weiß ich aber nicht, ob das ein deutsches oder allgemeines Problem ist, da Netflix einen davon abhält, die anderen Ausgaben von Ultimate Beastmaster zu schauen, was ich sehr, sehr schade finde.
Ich hätte gerne auch mal dauerhaft die koreanischen Kommentatoren (bspw.) mitbekommen und nicht nur in diesen zusammengeschnittenen, kurzen Szenen.
Nun muss man bedenken, dass jede Ausgabe so gesehen eine eigene Show ist. Nun gut, aber evtl. Untertitel in den Sprachen, die noch antreten? Ist das wirklich zu viel verlangt?
Anscheinend leider ja. Wie gesagt, mich hätten die anderen Ausgaben von der Show auch interessiert.

Mal zum Parkour an sich:
Die Kommentatoren sprachen immer von einem „realen Videospiel“. Wie Super Mario springt und klettert man durch vier „Level“ des Biestes, welche die Innereien dessen darstellen sollen.
Was mir hier aufgestoßen ist, ist der Fakt, dass in verschiedenen Folgen die Schwierigkeit immer anders war. Und damit meine ich nicht, dass das Finale schwieriger als „die normalen Folgen“ war.
Das ist ja gut, aber zwischen den Folgen sollte es nicht so viele Unterschiede geben und wenn, dann doch nicht mal ja, mal nein, sondern, dann soll jede Folge irgendwie anders sein.
Nun ja, war aber nicht so. Schade.

Der Schnitt der Folgen war zumeist in Ordnung. Eine Folge, ich weiß leider nicht mehr welche, war aber so schlecht geschnitten, dass man im Vordergrund die verstärkten Stimmen Hans‘ und Lukes hören konnte und dann nochmal das Original nur eine Sekunde später als „Echo“. Das hätte man besser machen können.
Auch besser machen können, hätte man das Intro.
Es ist einfach stinklangweilig, obwohl es Bock auf die Show machen soll. Es tut es aber nicht.
Nach anderen Intros habe ich mehr Bock auf das Nachfolgende als nach dem Intro von U.B.
Zuletzt dann noch der Name. Hätte man es nicht einfach bei „Ultimate Beastmaster“ belassen können? Ja, es ist die deutsche Version, aber dieses angestellte „Germany“ hintendran klingt einfach nur bescheuert.
„Ultimate Beastmaster“ und gut ist. Das Konzept, dass mehrere Nationen ihre eigene Show haben, wird in der ersten Folge bei der Erklärung der Show und des Parkours genug klar.

Trotz der vielen Kritik: Es hat mich unterhalten. Zumindest auf dem Level, wie es eine Gameshow erreichen kann und ja, man hat auch mit den Deutschen, vor allem, wenn sie sich gut angestellt haben, mitgefiebert (oder allgemein mit sehr guten Teilnehmern anderer Länder. Außer mit den überpatriotischen Amerikanern. Die fand ich zumeist zu arrogant/doof.).
Luke und Hans passen auch irgendwie da rein und manche von Lukes Versuchen witzig zu sein, klappen sogar.

Auf Netflix gab es von mir 3/5 Sternen, hier gehe ich also damit d’accord und vergebe 6/10 Punkten.

LG,
GNB

Quelle (UB-Logo):
http://ultimatebeastmaster.com/, 22.03.2017, 13:00 Uhr

House Of Cards

Ach wie schön ist Netflix und seine Netflix-Original-Serien!
Dazugehörig ist auch House Of Cards, eine Art Politdrama/Politthriller, welches von Francis „Frank“ Underwood und seiner Frau Claire handelt, welche sich in derzeit 4 erschienenen Staffeln an die Spitze der US-amerikanischen Politik kämpfen durch korrupte Machenschaften, Machtmissbrauch, Intrigen und Manipulation.
Dargestellt werden die Protagonisten von Kevin Spacey und Robin Wright, welche eine sehr gute Arbeit darin leisten, die Charaktere sehr tief wirken zu lassen und wirklich zu erreichen, dass man sich auch zuweilen als Zuschauer von den Underwoods bedrängt/gefährdet fühlt, obwohl es gleichzeitig faszinierend ist, wie sie es schaffen, ihre Pläne wegen ihres Talents zur Berechnung zu erreichen.
Unterstützt werden sie hierbei von loyalen Mitarbeitern, wie dem Stabschef Doug Stamper oder dem Pressesprecher Seth Grayson, welche entweder einfach keine Gnade und Moral zu kennen scheinen (aber dies gut verbergen) oder welche simpel gut mit der Presse umgehen können.
Wenn wir schon von der Presse, der „vierten Gewalt“ sprechen: Die Darstellung dieser in HoC wird in der realen politischen Welt als sehr realistisch eingestuft. Wenn man meint, vor niemandem auf der Hut sein zu müssen als Politiker, dann hat man noch nie die Presse kennengelernt.

Zur Musik: Allgemein ist die Musik von Jeff Beal komponiert worden. Ein besseres Intro als das von House Of Cards, habe ich in meiner kurzen Serienhistorie noch nicht bemerken können. Beal hat sehr gute Arbeit darin geleistet, die gesamte Serie, den gesamten Handlungsstrang an sich, teilweise auch alternierend, je nachdem in welcher Staffel das Intro spielt, mit der Musik einzufangen, ohne dabei das dominante Hauptintro mit den Zusätzen zu verschlechtern. Eher können diese zuweilen sogar bereichern (auch wenn ich weiterhin die Intros von Staffel 1 und 4 am besten finde).

Wo könnt ihr eine der Lieblingsserien von Barack Obama und, falls DAS euch noch nicht überzeugt hat, von mir nun ansehen?
Es gibt mehrere Möglichkeiten. Meines Wissens nach hat Sky sich in Deutschland die Erstausstrahlungsrechte gesichert und kann somit 6 Monate, bevor es Netflix tut, die Serie im deutschen (Pay-)TV senden. Außerdem kann man natürlich auf Netflix zurückgreifen, wo die Serie immer aktuell gehalten wird, wobei ich sogar glaube, dass selbst Amazon Prime diese Serie im Sortiment haben sollte. So leicht kommt man also an dieser Art von Programm nicht drumherum 😀
Aber ich gebe zu, die Serie ist nicht für jeden.
Man sollte schon gewillt sein, einen fast gar bösartigen Protagonisten zu akzeptieren und eventuell sich für Politik interessieren. Außerdem sollte man zumindest etwas Allgemeinwissen über die US-Politik und -Geschichte mitbringen. Muss auch kein allzu großes sein, da auch viele Sachen zumindest in Ansätzen nochmal erklärt werden oder in einen selbsterklärenden Kontext gesetzt werden.

Und nun, „go get it“ oder eher „go watch it“! Alleine für die Staffel 4 lohnt es sich (bitte aber vorher alle anderen Staffeln schauen, um nicht keine Ahnung zu haben, was in S4 passiert)!

Abschlussbewertung: 9/10 Punkten

Falls ihr auch eine Meinung haben solltet: Haut in die Tasten!
Ich bin froh hier wieder etwas mit Motivation geschrieben zu haben. Ich hoffe, dass ich das auch ein paar Mal zwischendurch weiterhin tun kann, nur leider wird jetzt auch die Uni in den Weg kommen, also verzeiht, wenn ich nur unregelmäßig schreibe (wobei ihr das eh von mir gewohnt sein müsstet :D)

LG,
GNB

Quelle (Titelbild):
https://de.wikipedia.org/wiki/House_of_Cards_(Fernsehserie)#/media/File:House_of_Cards_logo.svg
Letzter Abruf: Donnerstag, 20.10.2016, 23:24 Uhr

Stranger Things

Ich weiß, dass eigentlich noch meine Rezensionen zur Big Bang Theory und House Of Cards ausstehen (habe ich die beiden eigentlich je angekündigt, sodass ich mich rechtfertigen müsste? Ach egal ^^), aber ich warte bei beiden noch die aktuelle neue Staffel, die jeweils dieses Jahr rauskamen ab. Die möchte ich noch sehen, um euch auch wirklich von der gesamten Serie eine Rezension geben zu können und nicht nur von einzelnen Staffeln.

Wie dem auch sei, kommen wir nun zum Thema dieses Beitrags!
Wie ihr vllt. seit letztem Monat wisst, bin ich ein Riesen-Life-Is-Strange-Fan. Damit will ich euch auch nicht weiter auf den Sack gehen, doch ist es wichtig zu wissen, dass ich mich deshalb sehr viel auf dem LiS-Subreddit herumtreibe. Es ist wie eine Sucht ^^
Dort hat jemand dann, ich weiß nicht mehr bei welchem Beitrag, vorgeschlagen, dass alle Fans von LiS sich doch auch bitte bei Netflix mal Stranger Things antun sollen. Dort gäbe es auch irgendwie ein Mädchen mit paranormalen Kräften etc.


Das Logo zur Serie – Quelle: Wikipedia, 14.08.2016, 00:34 Uhr

Also habe ich mich bei unserem tollen Smart-TV bei Netflix angemeldet und habe auf Stranger Things geklickt.
Worum geht’s?
Darum, dass ein Junge, und ein paar andere Personen, aber das Hauptaugenmerk liegt auf diesem Jungen, plötzlich verschwinden. Anscheinend werden diese auf irgendeine Art und Weise von einem „Monster“ gefangen.
Der Polizeichef, sowie die Freunde des Jungen begeben sich nun auf die Suche nach diesem Jungen und laufen dabei einem Mädchen mit kurzgeschorenen Haaren über den Weg, die anscheinend ein Versuchskaninchen des naheliegenden Umweltministeriumlabors war und paranormale Kräfte hat.
Wie es weitergeht und wie alles zusammenhängt, müsst ihr sehen 😛

Auf jeden Fall war die Serie nicht unspannend, aber auch auf keinen Fall nicht unangsteinflößend und beruhigend.
Man sollte also die Serie vllt nicht kurz vorm Schlafengehen sehen 🙂
Ein Riesenfan der Serie bin ich jetzt glaube ich nicht, aber ich würde, falls es eine Staffel 2 geben sollte, auf jeden Fall wieder reingucken.

Abschlussbewertung: 7/10 Punkte

LG,
GNB

Cooked

Habt ihr euch schon immer mal gefragt, wieso wir eigentlich kochen? Wie man auf diese Idee kam? Wie man dahinter kam, wieso überhaupt alles beim Kochen so funktioniert, wie es funktioniert und wieso Sachen so schmecken, wie sie schmecken?
Nein? Ich auch nicht 😀

Diese Sachen kann man aber lernen, wenn man sich auf Netflix das Netflix Original „Cooked“ anguckt. Die Doku-Reihe handelt von unserer Kochkultur, welche in vier einstündigen Folgen beleuchtet wird. Diese sind nach den Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft benannt. Moderiert wird die Sendung von Michael Pollan, der auch die Bücher geschrieben hat, die der Sendung zu Grunde liegen.

Die Sendereihe besticht durch fundiertes Wissen und erstaunliche Bilder. Ich empfehle euch, Cooked zu gucken! Sei es, um Wissensdurst zu stillen oder einfach nur Spaß an den exzellenten Filmaufnahmen zu haben! 🙂

Abschlussbewertung: 9/10 Punkte

LG,
GNB

Copyright für das Netflix-Logo, sowie dem Vorschaubildchen für die Serie Cooked (Ein Netflix-Original) behält Netflix

Die rührende Weihnachtszeit

Hallöchen liebe Leser und einen wundervollen 2.Advent/Nikolaus!

Wir sind mittlerweile mitten im Dezember angekommen und Dezember bedeutet für mich, dass Weihnachtszeit ist!
Endlich kann man über die (teils lieblosen) Weihnachtsmärkte gehen. Dieser Duft! Nebenbei kann man sich auch mal ein Crêpe, Lágos o.ä. leisten bei einer Tasse Kakao, Glühwein oder Kinderpunsch. Wundervoll, nicht wahr?
Gleichzeitig erscheinen im TV und im Netz Weihnachtswerbungen von vielen Unternehmen, so u.a. die von Edeka, bei der ich zumindest beim ersten Mal flennen musste.
Die Musik und diese Hintergrundgeschichte und -message „Zeit für Gemeinsamkeit“ ist wunderschön und rührt mich zutiefst, obwohl es zur Weihnachtszeit Standard ist. Nebenbei höre ich immernoch „What Might Have Been“ (s. Mopinion–>Music), was mich, als Fan der Serie „Phineas und Ferb“, immernoch immer wieder rührt 🙂
Zu Weihnachten ist dies auch sehr leicht hinzubekommen, habe ich das Gefühl. Die Kälte erhält Einzug und das Herz wird wärmer. Es wird empfindlicher, empfänglicher für diese besonderen Botschaften, die einen zum Heulen bringen können, wenn man irgendwie weiß, dass man den Rest des Jahres nicht mit diesem Weihnachtszauber gelebt hat. Beiläufig stopft man sich noch einen Keks in den Mund während man zur Verbesserung der Stimmung den „Schweihnachtsmann“ hört.
Es passiert jedes Jahr, immer wieder. Dieser Weihnachtszauber ist aber dennoch einmalig und sucht seinesgleichen. Es gibt keinen anderen Zeitpunkt im Jahr, bei dem, zumindest ich, so sehr auf dem schmalen Abschnitt zwischen Depression und Manie stehe (ok, das waren jetzt sehr negative Beispiele, die aber trotzdem irgendwie gut beschreiben können, wie sich dieser schmale Grad des Nichts anfühlt).
Und obwohl sich das jetzt so verrückt anhört, aber eigentlich ist dieses Gefühl echt wundervoll 🙂

Liebe vorweihnachtliche Grüße
GNB

Sherlock

Bisher war ich ja nie so der Typ für Fernsehserien, doch durch Game of Thrones und spätestens jetzt durch Sherlock, weiß ich, dass dies ein Fehler war.
Die preisgekrönte Fernsehserie von Steven Moffat und Mark Gatiss beruht auf den Werken von Doyle, neu interpretiert in die heutige Zeit des 21.Jahrhunderts.
Die Serie des BBC(UK, Krimi/Drama) hat derzeit drei Staffeln á drei Folgen á 1 1/2 h, eine 4.Staffel ist in Arbeit, die man sich ziemlich gut z.B. auf der Streamingplattform Netflix ansehen kann oder auch vor kurzem noch auf 3Sat lief.

Die Protagonisten der Serie sind der nikotinabhängige, multifunktionale Soziopath Sherlock Holmes(Benedict Cumberbatch), sowie sein Partner (nicht beziehungstechnisch) und Afghanistan-Veteran James H. Watson(Martin Freeman), der im Verlauf der Serie auf seinem Blog seine Erlebnisse mit Sherlock niederschreibt.
Natürlich wird in jeder Folge der Serie ein verworrener Fall gelöst, der zum Mitraten einlädt, auch wenn man nicht allzu schnell selbst auf die Lösung kommt. Dabei ist die Serie ziemlich spannend vor allem in den letzten Staffeln actionreich, aber manchmal auch etwas verwirrend, was aber immer wieder einen Anreiz setzt, unbedingt weitergucken zu wollen.
Sehr ans Herz gewachsen sind mir nicht nur Sherlock und Watson, sondern auch Sherlocks Nicht-Haushälterin Ms. Hudson(Una Stubbs), die in der Tat nervig sein kann, wenn man sich in die Situation der Charaktere hineinversetzt, aber doch eigentlich recht putzig ist.
Sehr interessant sind des Weiteren auch immer Sherlocks Kontrahenten. Sei es Magnussen(Lars Mikkelsen) mit seinem Gedächtnispalast an Informationen oder Jim Moriarty(Andrew Scott), welcher kriminelles Consulting betreibt. Diese kommen nämlich meist mit derselben Art daher wie Sherlock, nur eben etwas schlimmer, sodass es immer richtig Spaß macht, mitzufiebern, wie Sherlock diese ebenfalls multifunktionalen Kontrahenten aussticht.

Wenn es ums Auge geht: Die Serie besticht in der Tat auch mit guten, passenden Kostümen (sagt man das so? 😀 ).
Ja……
Vielmehr kann ich dazu auch nicht sagen. Ich konzentriere mich lieber aufs Geschehen und Unlogik, als auf die Kleidung der Charaktere.

Weiter will ich auch nicht drumherum reden, wir kommen zur….

Abschlussbewertung: 9/10 Punkte

Es ist wirklich ein wahrhaft (fast) perfektes Stück Fernsehen, was ich hier präsentiert bekommen habe. Es hat einen gewissen Suchtfaktor, macht Spaß, ist gut konzipiert. Deshalb erachte ich diese Punktzahl als gerechtfertigt.

Zum Abschluss würde ich gerne wissen, was ihr von der Serie haltet. Schreibt es in die Kommentare! 🙂
Und seht mir diesen eher schlechten, ersten Versuch eine Serie zu bewerten bitte nach. Ich werde versuchen, es bei den nächsten Serien besser zu machen. ^^

MfG
GNB

Quelle(Beitragsbild): http://dispositiv.uni-bayreuth.de/wp-content/uploads/2014/05/sherlock-banner-11-5.jpg
Letzter Abruf: Samstag, 22.08.2015, 00:56 Uhr

KINDERSERIEN!!!!!!!!!!!

In letzter Zeit habe ich das Gefühl mal diesen Artikel schreiben zu müssen. Bedingt dadurch, dass die deutsche Veröffentlichung der letzten Phineas&Ferb-Episode bevorsteht (Act Your Age) [ich hoffe irgendwie nur vorerst letzte] und ich das gesamte Wochenende unter Frozen-Einfluss stand. Eigentlich stehe ich das ganze Jahr durch meine Schwester ohnehin unter Kinderserien-Einfluss und ich muss sagen……ich VERABSCHEUE die neuesten Kinderserien!
Deshalb hier eine, spontan von mir zusammengestellte Liste, welche Kinderserien ich meinen Kindern antuen würde 🙂

1. Heidi (alt)

heidianime
Quelle: http://i.ytimg.com/vi/Pu7MjOd0o0Y/0.jpg

Ja, die gute, alte Anime-Heidi. ❤
Wer kennt schon die neue in 3D? Schrecklich. Nun gut, irgendwann freundet man sich ETWAS mit den Figuren an, aber ich hasse diesen 3D-Kult bei guten, ehemaligen Zeichentrickserien, wodurch der ganze Zauber genommen wird.

2. Spongebob Schwammkopf

schwammkopf

Quelle: http://img1.gbpicsonline.com/gb/86/004.gif

Ok, das kommt vielleicht überraschend, weil die Serie aus vieler Menschen Sicht verblödet.
Aber ich finde die Figuren einfach sympathisch und für Kinder witzig (es sei denn, sie gucken „Thaddäus Selbstmord“). Wie oft habe ich mir vorgestellt, selbst Bürger Bikini Bottoms zu sein? Zu oft 😀
Vielleicht ist die Serie nicht pädagogisch wertvoll, aber witzig und cool und wird immer einer meiner Lieblings(kinder)serien bleiben.

3. Phineas und Ferb

Phineas_und_Ferb_logo.svg
Quelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/0/00/Phineas_und_Ferb_logo.svg/280px-Phineas_und_Ferb_logo.svg.png

Das ist die BESTE neue Kinderserie. Ehrlich! Zwei erfinderische Stiefbrüder, die einfach nur cool drauf sind, eine Schwester, die die Jungs bestraft gesehen haben möchte und gleichzeitig unsterblich verliebt in einen Typen ist, den sie immer beeindrucken möchte und Isabella, das Allround-Pfadfinder-in-Phineas-verliebt-und-er-merkt-es-nicht-(SPOILER:bis zur letzten Folge)Mädchen, nicht zu vergessen, das ungleiche Kontrahentenpaar (ist doch klar, dass sie ungleich sind ^^) Perry, das Schnabeltier und Dr. Doofenschmirtz (Deutscher). Immer wiederkehrende Elemente, die Spannung, was als nächstes erfunden wird, ob Candace es schaffen wird, ihre Brüder auffliegen zu lassen, ob Isabella und Phineas endlich beziehungstechnisch zueinander finden und wie denn jetzt genau die Beziehung zwischen Perry und Dr. Doofenschmirtz ist, machen diese Serie zu einer reinen, spaßigen Kinderserie, die ich meinen Kindern auch vorsetzen würde.

4. Mr.Bean

mrbeanvergleich
Quelle: http://stuffpoint.com/mrbean/image/384898/mr-bean-real-and-cartoon-picture/

Ok, das ist keine reine Kinderserie. Auch Erwachsene gucken gerne mal sich Rowan Atkinsons Kunstfigur an. Wenn etwas Abwechslung nötig ist, kann man sich ab einem gewissen Alter auch Johnny English gönnen. Auf jeden Fall guter, englischer Humor für jedermann, also auch für meine Kinder 🙂

5. Animes (z.B. Pokémon)

pokemon
Quelle: http://assets13.pokemon.com/assets/cms2/img/watch-pokemon-tv/seasons/season06/season06_ep14_ss01.jpg

Pokémon, OnePiece, Detektiv Conan, ja, DAS sind auch Serien, die ich meinen Kindern nicht vorenthalten würde.
Solange sie nicht die falsche Genres für ihr Alter schauen xD

Wenn ich weitere Ideen habe, stelle ich sie in einem zweiten Teil online. Aber jetzt ihr!
Was sind bei euch Serien, die eure Kinder gucken dürften? Würdet ihr überhaupt eure Kinder auch mal (im Notfall) vor den Fernseher setzen? Fehlt euch eine Serie oder ist aus eurer Sicht eine Serie dabei, die ihr euren Kindern nicht zeigen würdet?
Freue mich über jeden Kommi 🙂

LG
GNB