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Sherlock

Bisher war ich ja nie so der Typ für Fernsehserien, doch durch Game of Thrones und spätestens jetzt durch Sherlock, weiß ich, dass dies ein Fehler war.
Die preisgekrönte Fernsehserie von Steven Moffat und Mark Gatiss beruht auf den Werken von Doyle, neu interpretiert in die heutige Zeit des 21.Jahrhunderts.
Die Serie des BBC(UK, Krimi/Drama) hat derzeit drei Staffeln á drei Folgen á 1 1/2 h, eine 4.Staffel ist in Arbeit, die man sich ziemlich gut z.B. auf der Streamingplattform Netflix ansehen kann oder auch vor kurzem noch auf 3Sat lief.

Die Protagonisten der Serie sind der nikotinabhängige, multifunktionale Soziopath Sherlock Holmes(Benedict Cumberbatch), sowie sein Partner (nicht beziehungstechnisch) und Afghanistan-Veteran James H. Watson(Martin Freeman), der im Verlauf der Serie auf seinem Blog seine Erlebnisse mit Sherlock niederschreibt.
Natürlich wird in jeder Folge der Serie ein verworrener Fall gelöst, der zum Mitraten einlädt, auch wenn man nicht allzu schnell selbst auf die Lösung kommt. Dabei ist die Serie ziemlich spannend vor allem in den letzten Staffeln actionreich, aber manchmal auch etwas verwirrend, was aber immer wieder einen Anreiz setzt, unbedingt weitergucken zu wollen.
Sehr ans Herz gewachsen sind mir nicht nur Sherlock und Watson, sondern auch Sherlocks Nicht-Haushälterin Ms. Hudson(Una Stubbs), die in der Tat nervig sein kann, wenn man sich in die Situation der Charaktere hineinversetzt, aber doch eigentlich recht putzig ist.
Sehr interessant sind des Weiteren auch immer Sherlocks Kontrahenten. Sei es Magnussen(Lars Mikkelsen) mit seinem Gedächtnispalast an Informationen oder Jim Moriarty(Andrew Scott), welcher kriminelles Consulting betreibt. Diese kommen nämlich meist mit derselben Art daher wie Sherlock, nur eben etwas schlimmer, sodass es immer richtig Spaß macht, mitzufiebern, wie Sherlock diese ebenfalls multifunktionalen Kontrahenten aussticht.

Wenn es ums Auge geht: Die Serie besticht in der Tat auch mit guten, passenden Kostümen (sagt man das so? 😀 ).
Ja……
Vielmehr kann ich dazu auch nicht sagen. Ich konzentriere mich lieber aufs Geschehen und Unlogik, als auf die Kleidung der Charaktere.

Weiter will ich auch nicht drumherum reden, wir kommen zur….

Abschlussbewertung: 9/10 Punkte

Es ist wirklich ein wahrhaft (fast) perfektes Stück Fernsehen, was ich hier präsentiert bekommen habe. Es hat einen gewissen Suchtfaktor, macht Spaß, ist gut konzipiert. Deshalb erachte ich diese Punktzahl als gerechtfertigt.

Zum Abschluss würde ich gerne wissen, was ihr von der Serie haltet. Schreibt es in die Kommentare! 🙂
Und seht mir diesen eher schlechten, ersten Versuch eine Serie zu bewerten bitte nach. Ich werde versuchen, es bei den nächsten Serien besser zu machen. ^^

MfG
GNB

Quelle(Beitragsbild): http://dispositiv.uni-bayreuth.de/wp-content/uploads/2014/05/sherlock-banner-11-5.jpg
Letzter Abruf: Samstag, 22.08.2015, 00:56 Uhr

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Die Entdeckung der Unendlichkeit

theoryofeverything
DT: Die Entdeckung der Unendlichkeit
OT: The Theory of Everything
Genre: biographisches Liebesdrama
Produktionsland: Vereinigtes Königreich
Erscheinungsjahr: 2014
Regie: James Marsh
Drehbuch: Antony McCarton
Cast: u.a. Eddie Redmayne, Felicity Jones, Charlie Cox, David Thewlis, Maxine Peake
Länge: 123 Minuten
Altersfreigabe: FSK 0
Zusatzinfo: 2 Golden Globes+ 2 weitere Nominierungen
1 Screen Actors Guild Award+ 2 weitere Nominierungen
Prädikat „besonders wertvoll“ durch FBW
5 Oscar-Nominierungen

Ich habe in meinem bisher fünfzehnjährigem Leben (leider) nur sehr wenige Filme gesehen und die meisten davon, sind wahrscheinlich noch nicht mal als „gut“ zu bezeichnen. Also hat es mich gefreut, diesen Film, Anfang Februar 2015, sehen zu dürfen.

Der Film basiert auf dem Buch „Travelling to Infinity, my Life with Stephen“(deutsch: Die Liebe hat elf Dimensionen: Mein Leben mit Stephen Hawking) von Jane Wilde Hawking.
Der Film stellt vor allem die Liebesbeziehung zwischen Stephen und Jane Hawking dar, welche 1963 bei einer Party an der Uni Cambridge begann. Doch zeigt der Film auch Stephens Krankheitsverlauf seines ALS und seine Erfolge in der Wissenschaft auf den Gebieten der Kosmologie, vor allem zu den Themen „Schwarze Löcher“ (Entdeckung der Hawking-Strahlung), „Singularitäten“ und „Zeit“ (sind das nicht allesamt interessante Themen zum Erforschen? 😀 )

Meiner Meinung nach ist dieser Film ein Meisterwerk 🙂
Die schauspielerische Leistung, vor allem von Eddie Redmayne, der Stephen Hawking spielt und eigentlich im kompletten Film, eine „unangenehme Haltung“ annehmen muss, ist beeindruckend.
Im Laufe des Films immer undeutlicher zu sprechen (ich empfehle mit Untertiteln zu gucken) ist meiner Meinung nach, auch nicht ganz so einfach, wie man sich das vorstellt.
Natürlich ist Janes (Felicity Jones) warme Art, die sie übermittelt, ein Mittel, der das Gucken diesen Films überaus angenehmer macht, genauso wie die Musik von Johann Johannson, die diesen Film untermalt:

 Vor allem Richtung Ende  des Films geht es hauptsächlich um Stephens Erfolge und somit dessen erlangte Berühmtheit.
Ich hasse mich dafür, dass ich mir die fast schon letzten Worte „Hawkings“ in diesem Film, bei einem Auftritt in der USA nicht merken konnte, doch fand ich diese Worte inspirierend. Allgemein finde ich diesen Film sehr inspirierend. Die Liebesgeschichte ist schön erzählt und zeigt schön die Möglichkeiten und Grenzen einer Beziehung auf und der wissenschaftliche Teil macht, zumindest mich, ziemlich neugierig. Man kriegt fast schon richtig Lust daran, sich in Hawkings Schaffen einzuarbeiten und vielleicht daran selbst zu arbeiten. 😀
Aber ich glaube, ich bin der Einzige, der mit solch einer Einstellung aus diesem Film rausgeht.

Jetzt ist die Frage, wie ich diesen Film bewerten soll. Ich habe eigentlich nicht sehr viele Kritikpunkte an diesem Film, kann aber auch nicht unbedingt mit anderen Filmen vergleichen…..
Ich glaube ein faires Ergebnis, wäre folgende

Abschlussbewertung: 8/10 Punkte

Dann haben (theoretisch) bessere Filme noch zwei Punkte nach oben und 10/10 ist sowieso sehr schwer zu erreichen.

NUN IHR!
Ich hab mir von nun an vorgenommen, euch, am Ende solcher Mopinion-Beiträge, ein paar Fragen zu stellen. Kommentiert darauf fleißig 🙂

Habt ihr vielleicht diesen Film auch schon gesehen, wie findet ihr ihn und mit welchen Gefühlen seid ihr aus dem Film rausgegangen?

Freue mich auf viele Antworten 🙂

LG
GNB

Quelle(Filmplakat): http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/b/b8/Theory_of_Everything.jpg